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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Mittwoch, 21. Januar 2026

Indonesien 2026, die freilebenden Orang Utans auf Borneo, 19.01. - 21.01.

Zwischen Laptop, Landung und Dschungelbeginn 🌍💻✈️🌿

Die Tage vom 14. bis 18. Januar standen ganz im Zeichen von Aufarbeiten, Durchatmen und Weiterziehen 😌. Reiseblog schreiben ✍️, Videos schneiden 🎬, Pläne schmieden 🗺️, Abschied nehmen aus Toraja 👋 und über Surabaya weiterziehen ✈️.
Jetzt sind wir in Borneo angekommen 🐒🌴, die Stadt liegt hinter uns, die Koffer sind ausgepackt und das nächste Abenteuer wartet bereits. Es geht raus aus dem Alltag, rein in den Dschungel – zu den Orang-Utans und in die Natur 🌿🐒.

19. Januar 2026 – Endlich Borneo: Boot, Dschungel und Orang-Utans 🐒🚤🌿

Vor lauter Aufregung und Vorfreude auf die heutige Tour zu den Orang-Utans in Borneo wachten Ela und ich mal wieder sehr früh auf 😄. Wir tranken gemütlich Kaffee ☕ und etwas später machte ich mich auf den Weg, um noch ein paar Zigaretten und Getränke einzukaufen 🚬🥤. Schließlich würden wir jetzt drei Tage außerhalb jeglicher Zivilisation verbringen.

Nach gut einer halben Stunde Umherirren durch Pangkalan Bun wurde ich schließlich fündig 😅 und konnte Ela ihre Cola bringen. Danach bummelten wir noch ein bisschen durch die Gegend, frühstückten 🍳 und begaben uns kurz nach 08:30 Uhr langsam zur Rezeption.

Ausgemacht war, dass wir um 09:00 Uhr abgeholt werden sollten, doch kaum hatten wir gesessen und eine Zigarette angezündet, kam auch schon ein jüngerer Mann herein und fragte, ob wir Ela und Peter seien. Er stellte sich als Adi, unser Guide, vor 👋😄.
Also rauchten wir gemeinsam noch eine Zigarette und schon saßen wir im gemütlichen Auto inklusive Fahrer 🚗.

Dieser brachte uns in die Ortschaft Kumai, die direkt am gleichnamigen Fluss lag und der Ausgangspunkt unserer Tour war 🌊. Dort wurden wir von Nina empfangen und an Bord eines wunderschönen kleinen Schiffchens gebracht 🚤, das für die nächsten drei Tage unser Zuhause sein sollte.

Samstag, 17. Januar 2026

Indonesien 2026, von Sulawesi nach Borneo, 14.01. - 18.01.

 Zwischen Gänsehaut, Kultur und Richtungswechsel

Die letzten Tage in Toraja haben uns tief beeindruckt, teilweise sprachlos gemacht und emotional ganz schön durchgeschüttelt. Beerdigungszeremonien, Büffelopfer, Babytree, Sleeping Man, Tiermärkte, Höhlengräber und Tau-Tau – wir haben in kurzer Zeit mehr gesehen und erlebt, als mancher in einem ganzen Leben.
Jetzt heißt es erst einmal: durchatmen, sortieren, planen.
Zwei ruhige Tage in der Villa Luna liegen vor uns, bevor es weitergeht Richtung Borneo, Orang-Utans und neuen Abenteuern. Der Kopf ist voll, das Herz auch – und die Reise geht weiter. 😌🌍

14. & 15. Januar 2026 – Laptop, Latte, Lebensplanung und letzte Meilen 🛵💻☕

Pit beim arbeiten Sulawesi

Donnerstag, 15. Januar 2026

Indonesien 2026, Sulawesi Toraja, 11.01. - 13.01.

Toraja: Kultur, Chaos und Gänsehaut

Nach den ersten Tagen in Makassar, unserem Abstecher nach Ramang-Ramang mit Höhlen, Mangroven, Schlamm und Flughunden, der ungeplanten Vollbremsung durch eine saftige Lebensmittelvergiftung und der langen Busfahrt quer durch Sulawesi, sind wir nun endlich im Toraja-Land angekommen.

Ein neuer Abschnitt unserer Reise beginnt – mit fremder Kultur, beeindruckender Landschaft und Ritualen, die wir so noch nie erlebt haben.
Der Magen ist halbwegs beruhigt, die Neugier wieder voll da – und das Abenteuer geht weiter. 😄🌍

11. Januar 2026 – Zwischen Müßiggang, Motivation und Mausgeklicke 😄💻🌿

unsere Unterkunft Villa Luna in Toraja

Da wir ja gestern die Monsterbusfahrt hinter uns gebracht hatten 🚌😅, beschlossen Ela und ich, es heute mal ganz gemütlich anzugehen.

Sonntag, 11. Januar 2026

Indonesien 2026, Sulawesi Makassar, 06.01.- 10.01.

Inselwechsel, Neugier, Neuanfang

Nach unserem Abschied von Senggigi hieß es früh aufstehen, Abschied nehmen, Koffer schleppen und Inselhopping deluxe. Von Lombok ging es über Bali weiter nach Sulawesi – inklusive Wartezeiten, Verspätungen, Gate-Wechsel, Kaffee, Zigarettenpausen und der üblichen Portion Reisechaos. Irgendwann, deutlich später als geplant, landeten wir schließlich in Makassar, bezogen unser Hotel, aßen noch schnell eine Kleinigkeit und fielen dann einfach nur noch tot ins Bett. Neuer Ort, neue Abenteuer – und wie sich zeigen sollte, auch gleich neue Überraschungen. 😄🌍✈️

06. Januar 2026 – Von Schildkröten-Forts, Schlammkunst und Sintflutregen 🌧️🐢🎨

Da uns ja unser freundlicher Reisepartner ChatGPT nach Makassar gelockt hatte 🤖😎, wollten wir natürlich auch die Sehenswürdigkeiten hier anschauen.
Nachdem wir gestern die lange Reisetour hinter uns gebracht hatten, standen Ela und ich heute für unsere Verhältnisse relativ spät auf 😴. Luxus pur.

Dienstag, 6. Januar 2026

Indonesien 2026, die letzten Tage auf Lombok und das Abenteuer Sulawesi beginnt, 01.01. - 05.01.

Mit Schwung ins neue Jahr… und direkt auf die Toilette 🚽😄

Nach ruhigen Tagen voller Reflexion, kleiner Routinen und leiser Abschiede begann es wieder zu kribbeln. Die Pause hatte gutgetan, doch nun war die Sehnsucht nach Bewegung, Veränderung und neuen Eindrücken stärker denn je.

Was vor uns lag, wussten wir noch nicht genau – aber genau das machte es spannend.
Die Reise ging weiter. 🌍✨

01. Januar 2026 – Willkommen 2026, du Magen-Darm-Jahr 😵‍💫🎆

Diese Nacht war… sagen wir mal: ausbaufähig.
Zum einen gab es noch vereinzelte Böllerschüsse 💥 – die gehörten halt zu Silvester, das störte uns nicht weiter.
Was allerdings richtig nervte, waren die Nachbarn, die bis morgens um 06:00 Uhr meinten, laute und dazu noch schlechte Musik laufen lassen zu müssen 🔊🙉.
Als Bonus kam dann noch mein mitten in der Nacht einsetzender Durchfall 🚽💨 dazu – eine Kombination, auf die wirklich niemand scharf ist.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Indonesien 2025, Reisepause Senggigi Teil 5, 25.12. - 31.12.2025

Nach ein paar sehr entspannten Vorweihnachtstagen – irgendwo zwischen Pool, Yoga, Pilates, Massage und gutem Essen – waren die Akkus wieder geladen. Körperlich, geistig und auch ein bisschen kulinarisch 😅.

Jetzt juckte es wieder in den Füßen. Die Pause war schön, aber jetzt durfte es wieder etwas mehr Bewegung, Spontanität und Entdeckergeist sein. Kein fester Plan, kein Zeitdruck – aber definitiv Lust auf neue Geschichten. Doch es kam anders als geplant.

25. Dezember 2025 – Zwischen Hoffnung, Training und griechischer Versuchung 🇬🇷😅

Eigentlich war der Plan klar: Ab dem 25. Dezember wollten wir wieder aktiver werden. Doch irgendwie kamen wir einfach nicht richtig in die Gänge.

Zum einen zickte Elas Bauch wieder ordentlich herum – Durchfall, dieses fiese Steingefühl im Magen und einfach keine richtige Ruhe. Schon seit ein paar Tagen waren die Magenprobleme wieder größer geworden, sie hatte wieder diesen Stein im Bauch und stellenweise Durchfall. Diese ganze Geschichte mit ihrem Magen war wirklich unerquicklich – ein Tag ging es halbwegs, am nächsten war wieder alles durcheinander. So richtig durchschaubar war das Ganze nicht mehr.

Zum anderen regnete es deutlich mehr als zuvor, was spontane Rollertouren eher unattraktiv machte 🌧️🛵.

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Indonesien 2025, Reisepause in Senggigi Teil 4, 20.12. - 24.12.

Nach ein paar Tagen rund um Senggigi – irgendwo zwischen Rollerfahren 🛵, Wasserfällen 💦, einer epischen Mopedtour 🏍️, Yoga für angebliche Anfänger 🧘‍♀️ und dem täglichen Kampf gegen den Muskelkater 😅 – hatten wir unseren Rhythmus wiedergefunden.

Wir wussten, wo es guten Kaffee gibt ☕, in welchen Restaurants man gut Essen konnte und wann man einfach mal nichts tun sollte. Mit genau dieser Mischung aus Bewegung, Entdecken und Gelassenheit starteten wir in die nächsten Tage unserer Reise. 🌴✨

Dienstag, 16. Dezember 2025

Indonesien 2025, Reisepause in Senggigi Teil 3, 15.12. - 19.12.

 

Nach Tagen voller Action – irgendwo zwischen Riffbau, Mantas, Yoga für angebliche Anfänger, Muskelkater in allen Lebenslagen und großartigen Begegnungen – waren wir wieder fest in Senggigi gelandet. Lombok war längst kein Reiseziel mehr, sondern fühlte sich verdächtig nach Alltag an… nur schöner 🌴😎.

Ab dem 15. Dezember wurde es etwas entspannter. Weniger Pflichtprogramm, mehr Entdeckergeist, mehr Roller, mehr „mal schauen, was passiert“. Kurz gesagt: weniger Plan, mehr Bauchgefühl – und genau davon erzählen die nächsten Tage.

15. Dezember 2025 Forschergeist, Wasserfälle und neue Begegnungen 🌿🏍️💧

Schon beim Aufstehen merkte ich: Da hatte sich etwas verändert. Mein Forscher- und Entdeckergeist war wieder voll da, und mein Körper fühlte sich um Klassen besser an als in den Tagen zuvor 💪😄. Also erst mal kurz überlegen: Was stelle ich heute an?

Sonntag, 14. Dezember 2025

Indonesien 2025, Reisepause in Senggigi Teil 2, 11.12. - 14.12.2025

Die Tage vom 11. bis 14. Dezember waren eine ganz eigene Mischung aus Aktivmodus und Körperrealität. Zwischen Schnorcheln, Riffbau, neuen Projekten, Yoga- und Pilates-Stunden mit sehr freier Interpretation des Begriffs „Beginner“ und langen Abenden mit neuen Freunden lernte unser Körper schnell, wo seine Grenzen lagen – und meldete sich zuverlässig 😅.

Es waren Tage voller Bewegung, Begegnungen und echter Erlebnisse. Tage, an denen wir nicht nur Lombok weiter entdeckten, sondern auch unseren eigenen Rhythmus. Und genau diese Phase bereitete den Boden für das, was danach kam.

11. Dezember 2025 Klar war: Die Prämisse dieses Tages lautete eindeutig Kamera. Und zwar den ganzen Tag. Kamera, Kamera und sonst erst mal gar nichts 🎥😎🌊

Nach dem Frühstück schnappte ich mir den Roller und machte mich auf den Weg Richtung Nipah Beach zu den Jungs von TCC Nipah 🛵☀️🐢. Die neue GoPro wollte schließlich getestet werden – und wo bitte ginge das besser als dort?

Ela hatte dafür heute keine große Lust. Sie blieb entspannt am Pool zurück, wollte trainieren, lesen und einfach ihren eigenen Rhythmus leben 🏊‍♀️📖😌.

Perfekte Aufteilung also:
Sie Ruhe & Fokus.
Ich Technik, Meer & Spieltrieb. 😄🎥

Dort angekommen wurde ich herzlich begrüßt und erst einmal auf einen Kaffee eingeladen ☕🙂. Da ich nicht nur vorhatte, meine neue Kamera auszuprobieren, sondern auch einen kleinen Werbefilm für das Projekt zu machen, nahm ich zunächst ein paar Videos mit meinem Handy vom Außenbereich der TCC Nipah Station auf 🎥📱.




Mein Plan war klar: Die Jungs unterstützen. Zum einen, weil das, was sie hier auf Eigeninitiative seit 2018 aufgebaut hatten, eine großartige Leistung ist – und zum anderen, weil ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Riffe und Schildkröten leistet 🐢🌊🌿.

Amonk erzählte mir, dass erst 2020 die Ölfirma Pertamina auf das Projekt aufmerksam geworden war und es seitdem unterstützte. Zuvor waren die Riffe hier über Jahre hinweg systematisch zerstört worden – durch Ankerwürfe, Dynamitfischen und andere Verhaltensweisen, die dem Riff massiv geschadet hatten 💥⚓😔.

Nach dem kurzen Austausch richtete ich meine Schnorchelausrüstung und natürlich meine neue Kamera her 🤿📸 und begab mich ins Wasser. Zuerst stattete ich meinen heiß geliebten Schildkröten einen Besuch ab – und hatte natürlich wieder Glück 🐢❤️.


Kein Wunder eigentlich: Amonk hatte mir erzählt, dass zu Beginn ihrer Arbeit hier vielleicht zwei bis drei Schildkröten zu finden waren. Heute, auch dank ihres Engagements, leben inzwischen etwa 20 bis 30 Tiere dauerhaft in der Bucht.

Danach schwamm ich weiter in Richtung Riff und war wieder einmal erstaunt, wie schlagartig sich die Anzahl der Fische vermehrte, sobald man von Sand- und Seegrasflächen ins Riffgebiet kam 🐠🐟🐡. Klar – das Riff bietet Schutz vor Fressfeinden.

So schnorchelte ich umher und machte meine Aufnahmen. Die Sicht war heute wegen stärkerer Dünung leider nicht ganz optimal 🌊😕, aber sobald man ein Stück abtauchte, wurde es deutlich besser.

Nach gut einer Stunde war ich dann zufrieden – und auch ein wenig platt – und machte mich wieder auf den Weg zurück ans Ufer. Dort plauderte ich noch eine Weile mit den Jungs, bevor ich mich verabschiedete und zurück zu Ela fuhr 🛵🙂.

Ich wollte schließlich sehen, was meine neue GoPro 13 eingefangen hatte.

Zurück in der Unterkunft gab es erst einmal einen Kuss für meinen Schatz 💋❤️ – und dann nichts wie ran an den Laptop. Doch die Euphorie bekam schnell einen Dämpfer: Der Laptop war nicht in der Lage, die Videos abzuspielen 😳💻❌.

Also machte ich mich schlau und kontaktierte meinen guten Freund Daniel Maier (Danny) – seit jeher mein Rettungsanker bei PC-Problemen 🛟🧠. Nach unserem Gespräch war klar, woran es lag: Ich hatte die höchste Auflösung gewählt – 5,6K – und bei dieser Datenmenge war mein Laptop schlichtweg überfordert.

Eine mögliche Lösung wäre gewesen, die Dateien über den VLC Player zu konvertieren 🔧📂. Doch da uns inzwischen die Zeit davonlief – wir waren im Asmara zum Abendessen verabredet 🍽️🙂 – legte ich das Projekt erst einmal auf Eis, morgen war ja auch noch ein Tag.

Wir trafen uns mit den anderen zu einem leckeren Abendessen, ließen den Tag entspannt ausklingen und schmiedeten schon Pläne für morgen.

Am Vormittag stand unsere nächste Yoga-Stunde an 🧘‍♀️🧘‍♂️ – und danach wollte ich mich ganz in Ruhe weiter um die Filmsache kümmern.

Gute Nacht – bis morgen. 😴🌙

12. Dezember 2025 – Schnittplatz, Schweiß und Spontan-Yoga 🎥🧘‍♂️☀️

Gleich nach dem Aufstehen machte ich mich an die Arbeit. Die Sache mit meinen Filmen ließ mir einfach keine Ruhe und beschäftigte mich doch mehr, als ich gedacht hatte. Viel Zeit hatte ich allerdings nicht, denn um 09:30 Uhr stand unsere nächste Yoga-Stunde auf dem Plan.

Nach ein paar missglückten Versuchen gelang es mir schließlich, die Videos mit dem VLC Player zu konvertieren 🔧💻. Eine ziemlich langwierige Angelegenheit, da mein Laptop schlicht nicht über die nötigen Ressourcen verfügte. Geduld war gefragt – sehr viel Geduld.

Gerade als wir frühstücken wollten und uns fertig machten, um nach Mataram ins Indra Yoga Studio zu fahren, kam dort eine Nachricht: Die Stunde würde heute Morgen mangels Teilnehmer ausfallen 😕. Uns wurden drei Ersatztermine angeboten, und Ela und ich entschieden uns spontan für denselben Tag um 17:00 Uhr.

Damit hatte ich plötzlich Zeit. Viel Zeit. Perfekt, um mein Filmprojekt weiterzuführen.

Nachdem alle Videos konvertiert waren, startete ich Microsoft Clipchamp und begann mit dem Schneiden 🎞️✂️. Jeder, der das schon einmal gemacht hat, weiß: Das ist kein bisschen romantisch. Der Zeitaufwand ist immens, Konzentration Pflicht – und nebenbei denkt man sich mindestens zehnmal: Warum tue ich mir das eigentlich an? 😅

Aber Zeit hatte ich ja. Also arbeitete ich mich Stück für Stück durch das Material. Ela nutzte die Gelegenheit, schwamm im Pool 🏊‍♀️ und las entspannt ein Buch 📖.

Gemeinsam legten wir dann noch ein kleines Mittagspäuschen ein 🍽️😌.

Am Nachmittag war es dann soweit: Der Film war fertig. Ich lud ihn auf YouTube hoch 📤▶️ und war zufrieden. Nicht perfekt – aber ehrlich, stimmig und genau so, wie ich ihn haben wollte.

Kurz darauf hieß es wieder: ab auf den Roller Richtung Mataram 🛵. Bevor wir ins Yoga Studio fuhren, machten wir noch einen kurzen Stopp in der Mataram Mall. Ela hatte dort in einer Drogerie Kollagen-Kapseln bestellt, die nun abgeholt werden konnten 💊🙂.

Am Indra Yoga Studio angekommen, waren wir früh genug dran und hatten noch Zeit, mit David zu plaudern – immer wieder angenehm, sich mit ihm auszutauschen ☕🙂. Mitten im Gespräch bekam ich plötzlich eine Nachricht auf mein Handy. Amonk schrieb mir dass sie gerade am Korallen Tisch zugange waren. Das verstand ich jetzt nicht denn eigentlich war ausgemacht dass er sich mindestens einen Tag vorher melden sollte, ich wollte doch dabei sein. Nach ein paar Nachrichten hin und her war dann klar dass sie den Tisch nur vor zum Strand gebracht hatten und es morgen losgehen sollte. Er versprach auch dass für mich morgen eine volle Tauchflasche mit am Start sei. Da war ich schon mal gespannt ob dies auch wirklich klappte.

Das Problem mit den Indonesiern ist dass sie nicht alles auf Englisch verstehen und anstatt zu sagen bitte nochmal, sagen sie alles klar und dann passieren einfach Missverständnisse. Nachdem dann alles soweit geklärt war hieß es für Ela und Mich: Matte ausrollen, durchatmen und loslassen. 🧘‍♀️🧘‍♂️

Also ja… wir hatten Beginner Yoga gebucht.
Was Meli, die Trainerin, dann mit uns anstellte, brachte Ela und mich allerdings ziemlich schnell an unsere Grenzen 😅🧘‍♂️🔥.

Der Kurs war voll belegt und wir bewunderten ehrlich die Geschmeidigkeit der anderen Teilnehmerinnen. Was hier genau unter „Beginner“ verstanden wurde, blieb uns allerdings ein kleines Rätsel.

Zum einen fehlte es uns deutlich an Beweglichkeit – vor allem mir 🙈 – und zum anderen ging uns beiden gegen Ende auch langsam, aber sicher die Kraft aus. Diese für uns ungewohnten Bewegungsabläufe, kombiniert mit statischen Halteübungen, waren wir schlicht nicht gewohnt.

Nach 1,5 Stunden waren wir dann auch ehrlich froh, dass der Unterricht zu Ende war.
Wir waren mausetot. 🥵💀

Nachdem wir noch etwas getrunken hatten und unsere beiden Pakete – jeweils 12 Einheiten Yoga und Pilates – bezahlt hatten 💳📅, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Senggigi 🛵🌙.

Es war inzwischen dunkel geworden und ich fuhr besonders vorsichtig. Zum einen machte mir mein beginnender Grauer Star bei Gegenlicht unangenehme Sichtprobleme 😕👀, zum anderen fuhren viele Verkehrsteilnehmer – vor allem Roller – ohne Licht und teils sogar entgegen der Fahrtrichtung.

Kurz vor unserer Unterkunft hielten wir noch beim Fresh Markt an, kauften ein paar Kleinigkeiten ein 🛒🙂 und ein leckeres Vesper und die Vorfreude auf morgen beendete schließlich diesen Tag 🥪😌.

Da uns inzwischen eigentlich jeder Knochen im Körper weh tat, hofften wir einfach nur noch auf eines: gut schlafen. 😴✨

13. Dezember 2025 – Kokosnüsse vom Himmel und große Pläne 🥥🌴🌊 

Schon beim Aufstehen war ich unruhig und ein bisschen hippelig. Zum einen, weil heute etwas Besonderes anstand – wir würden Teil von etwas Größerem werden, ein Stück Natur schaffen, ein Stück Riff bauen – und zum anderen, weil Ela und ich aufgrund der Schmerzen, die wir unserem Körper in den letzten Tagen freiwillig zugefügt hatten 😅💪, alles andere als gut geschlafen hatten.

Jede Bewegung erinnerte uns daran, dass „Beginner Yoga“ offenbar eine sehr freie Interpretation ist.

Doch bevor es so weit war, hatten Ela und ich noch ein völlig anderes, unerwartetes Erlebnis.

Ich kam gerade vom Brot holen zurück, als es plötzlich plumps machte – direkt neben mir landete ein ganzes Paket Kokosnüsse 🥥😳. Instinktiv schaute ich zur Seite und entdeckte den Bauern vom Nachbargrundstück. Er grinste breit und deutete nach oben.

Und da oben, wirklich weit oben in einer Palme, kletterte ein Mann herum, der die Kokosnüsse abschnitt und nach unten beförderte 🌴🔪. Kurz darauf begann er den Abstieg – und ich konnte nur staunen.

Unten angekommen sah ich, dass er keineswegs mehr der Jüngste war. Er zeigte mir seine Unterarme: komplett mit dicker Lederhaut überzogen. Das Resultat jahrelanger Kletterei an den rauen Palmenstämmen 💪🧱.

Seine Ausrüstung?
Zwei Dinge.
Eine einfache Fußschlaufe.
Und ein riesiges Messer.

Mir wurde erklärt, dass er bis zu 150 Palmen am Tag abernten konnte. Hundertfünfzig. Ich war sprachlos 😮.

Bevor er wieder nach oben stieg, fragte ich, ob ich ein Foto von ihm machen dürfte. Er nickte. Also holte ich schnell mein Handy – und auch Ela dazu, denn das musste sie sehen 📸🙂.

Natürlich gab ich ihm ein kleines Trinkgeld 💸 – und als wäre es nichts, demonstrierte er noch einmal seine beeindruckende Kunst. Mit einer Selbstverständlichkeit, die nur Menschen haben, die etwas ihr Leben lang tun.



Einfach unglaublich.

Und wieder so ein Moment, der zeigt, wie viel Respekt echte Arbeit, Erfahrung und Können verdienen.

Der Tag hatte kaum begonnen – und war jetzt schon besonders. ✨

Nach diesem Spektakel frühstückten wir erst einmal in Ruhe – und dann ging es los: ab zum TCC Nipah, Riff bauen… wenn jetzt alles funktioniert! 🌊🛠️🐠

Da ich meine Tauchsachen und unsere Badesachen bereits am Körper hatte, sah ich beim Losfahren mal wieder aus wie ein Kampfschwimmer der Navy Seals 😅🤿💪.



An der Station angekommen, war ich ehrlich erstaunt. Alles war perfekt vorbereitet – und sogar meine Tauchflasche stand schon bereit. Erst einmal gab es einen Kaffee ☕🙂, dann ging es direkt in die Umsetzung.

Schon bei der Ankunft war Ela und mir aufgefallen, dass deutlich mehr Leute vor Ort waren als sonst. Es herrschte eine positive, geschäftige Unruhe. Man spürte förmlich, dass sich alle auf dieses Projekt freuten: einen weiteren Lebensraum für Fische und Schildkröten zu erschaffen 🐢🐟💚.


Zunächst wurde der große Metalltisch ins Wasser gebracht, sodass er gerade eben von der Oberfläche bedeckt war. Währenddessen hatten zwei Jungs Korallen aus dem Meer geholt, die zuvor an speziellen Aufzucht-Galgen gewachsen waren.


Wichtig dabei: Für diese Rifftische werden keine Korallen abgebrochen. Es werden ausschließlich Korallenstücke verwendet, die durch natürliche Ereignisse abgebrochen, aber noch vollkommen intakt waren. Diese werden regelmäßig eingesammelt und an den Galgen befestigt, bis wieder ein neuer Tisch an der Reihe ist 🌿🌊.

Als die Korallen am Ufer ankamen, wurden sie mit Kabelbindern am Tisch befestigt. Diese wachsen im Laufe der Zeit sogar ins Riff mit ein – genial gelöst. Das Ganze machte richtig Spaß und alle waren mit Feuereifer dabei 🔥🙂.



Als der Tisch komplett bestückt war, brachten wir ihn gemeinsam in tieferes Wasser. Dort wurden drei Auftriebskörper befestigt, um das massive Gebilde kontrolliert bewegen zu können.

Dann kam der anstrengendste Teil:

Das komplette Konstrukt musste rein mit Muskelkraft – schnorchelnd und ziehend – zu seinem vorgesehenen Platz gebracht werden 💪🤿.

Eine wilde Aktion.
Viel Gewusel.
Und ja… der eine oder andere Flossenschlag blieb nicht aus 😅🩴.

Aber genau das machte es aus: Teamwork, Chaos, Lachen – und am Ende das gute Gefühl, etwas Sinnvolles geschaffen zu haben. 🌍❤️

Am Abstellplatz angekommen, wurde der Tisch mithilfe von Seilen abgesenkt, die zuvor ziemlich trickreich angebracht worden waren 🪢🤿. Unten angekommen rückten wir Taucher das Konstrukt noch ein wenig zurecht, bis es perfekt stand.

Nun fehlte noch ein wichtiger Schritt: die Buchstaben mit dem Namen des Sponsors des Rifftisches anzubringen. Klar – Sponsoring will schließlich auch sichtbar sein 😉. Die Schnorchler an der Oberfläche reichten die Buchstaben nach unten, wir Taucher positionierten sie an der vorgesehenen Stelle und befestigten sie sorgfältig.

Alles lief wie am Schnürchen. Jahrelange Erfahrung, eingespielte Abläufe – und ich mittendrin. Ein wirklich großartiges Gefühl 💪🌊.

Gegen Ende waren nur noch Amonk und ich am Tisch. Gemeinsam erledigten wir die letzten Arbeiten: Wir befestigten die verbleibenden Buchstaben, und ich schnitt mit einer Schere die überstehenden Kabelbinder ab, damit alles sauber und ordentlich aussah ✂️🙂.

Da wir beide noch ausreichend Luft in den Flaschen hatten, machten wir anschließend noch einen kleinen Tauchgang. Wir schwebten über das neue Riff, freuten uns über die vielen Fische 🐠🐟, das langsam erwachende Leben – und natürlich durfte auch diesmal eine Schildkröte nicht fehlen 🐢❤️.

Ein perfekter Abschluss für ein Projekt, das nicht nur gebaut, sondern mit Herz umgesetzt wurde. 🌍✨

Wieder am Ufer angekommen, wurden wir herzlich von den anderen begrüßt – und natürlich war jetzt erst einmal ein Gruppenfoto fällig 📸😄.

Danach gingen Ela und ich noch ein wenig ins Wasser, planschten herum und beobachteten die immer zahlreicher werdenden Einheimischen am Strand 🌊🙂. Es war wirklich schön, ihnen zuzusehen: alle hatten sichtlich Spaß, spielten Fußball im Sand ⚽🏖️ und vor allem der liebevolle Umgang mit den kleinen Kindern war bemerkenswert 👶❤️.

Nach einer Weile waren Ela und ich dann allerdings ziemlich durch. Uns steckte die Yoga-Stunde noch in den Knochen, und ich hatte ja zusätzlich schon reichlich intensiven Wasserkontakt hinter mir 😅🤿.

Bevor wir losfuhren, sagte ich Amonk noch, dass Ela und ich ebenfalls einen Rifftisch sponsern möchten. Diese Idee war mir während der gesamten Aktion gekommen – so würden Ela und ich zumindest unter Wasser für immer auf Lombok bleiben 🌊❤️.

Amonk freute sich riesig, und mit einem Handschlag besiegelten wir das Ganze 🤝🙂. Ein besonderer Moment.

Zurück in der Unterkunft war erst einmal Ruhe angesagt. Mittagsschläfchen. Erholung. Wir waren beide mausetot 😴😌.

Nach dem Päuschen setzte ich mich an den Schnitt des Films vom heutigen Tag 🎞️✂️. Diesmal hatte ich an der Kamera eine geringere Auflösung gewählt – und siehe da: keine Probleme. Alles lief wie am Schnürchen 💻👍.

Ein perfekter Abschluss für einen Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. 🌍✨

Am Nachmittag waren wir dann noch mit den anderen zum Essen im A/W verabredet 🍽️🙂. Roland und ich wollten dort unsere geplante Lombok-Mopedtour besprechen 🛵🗺️.

Als wir ankamen, waren schon alle da – bis auf Bärbel und Gerhard. Die waren gerade unterwegs, um zwei weitere Mitglieder unserer kleinen Community vom Flughafen abzuholen.

Und jetzt kommt’s:
Die beiden hießen Peter und Manuela – aus München. Also quasi unsere Namensvettern 😄🙌.

Am Tisch wurde lebhaft geplaudert, gelacht und erzählt, und Ela und ich erfuhren immer mehr kleine und große Secrets von Senggigi 🤫🌴. Roland und ich beschlossen, die geplante Tour nächste Woche gemeinsam mit unseren Frauen zu fahren – Entscheidung gefallen ✔️.

Etwas später trafen dann auch Bärbel und Gerhard mit Peter und Manuela ein. Die beiden stellten sich als sehr sympathische Menschen heraus – noch ein wenig sprachfaul, was nach dem langen Flug von Deutschland nach Indonesien aber mehr als verständlich war ✈️😴.

Auch sie hatten ihre eigene Geschichte hier auf Lombok, unter anderem ein Haus, das sie allerdings verkaufen möchten. Aber das ist eine andere Geschichte… dazu später mehr 😉.

Unsere Runde wurde immer größer – und vor allem: durchweg sympathisch. Für Ela und mich ein echter Glücksgriff 🍀❤️.

Irgendwann wurde es dann Zeit, die Tafel aufzulösen. Wir kauften noch schnell Getränke im Indomarkt gegenüber 🛒🥤 und fuhren anschließend zurück in unsere Unterkunft 🛵🌙.

Ein weiterer erfüllter Tag ging zu Ende.
Gute Nacht. 😴✨

14. Dezember 2025 – Mausetot, Apfelkuchen und Grillglück 😴🍰🔥

Mausetot – das war heute der klare Fakt. Ela und mir steckten schon beim Aufstehen die letzten zwei Tage tief in den Knochen. Unsere Körper schrien förmlich nach Pause, und genau die wollten wir ihnen auch gönnen 💀😅.

Nach dem Frühstück ging es deshalb schnurstracks wieder zurück ins Bett. Ergebnis: Wir schliefen tatsächlich bis sage und schreibe 13:30 Uhr 🛏️😴. Entsprechend verballert fühlten wir uns beim Aufwachen – also beschlossen wir, einfach konsequent weiter zu faulenzen.

Das Einzige, wozu ich mich aufraffen konnte, war ein kurzer Gang zum Fresh Markt. Dort besorgte ich einen leckeren Apfelkuchen 🍎🍰 und brachte Ela zusätzlich noch eine Schachtel Roche mit 🍫❤️. Kleine Gesten erhalten bekanntlich den Hausfrieden.

Erst gegen 16:00 Uhr hieß es dann: raus aus den Federn, rein in die Klamotten. Wir waren bei Wolfgang zum Grillen verabredet 🔥🍖 – ein Termin, den wir schon am letzten Sonntag ausgemacht hatten und auf den ich mich die ganze Woche gefreut hatte.

Ela und ich waren – wie so oft – die Ersten. Nach und nach trudelten Bärbel, Gerhard und Wicki mit dem Taxi ein 🚕, etwas später kamen Manuela, Peter, Roland und Petra mit ihrem Mietwagen 🚗.

Wolfgang stand bereits am Grill, und allein der Anblick des Buffets mit verschiedenen Soßen, Salaten, Brot und allem, was zu einem ordentlichen Barbecue dazugehört, war schon sehr verführerisch 🤤🥗🥖.


Zuerst wurde getrunken, gelacht und geplaudert 🍻🙂, dann war es soweit: Das Fleisch war fertig. Und was soll ich sagen – Wolfgang hatte sich mal wieder selbst übertroffen. Es schmeckte einfach köstlich 🥩👌.




So verbrachten wir einen rundum wunderschönen Abend. Und natürlich – wie sollte es anders sein – fing es genau in dem Moment, als wir losfahren wollten, an zu regnen. Und zwar wie aus Kübeln 🌧️😅.

Da wir die einzigen mit dem Roller waren, setzte ich Ela kurzerhand zu Bärbel, Gerhard und Wicki ins Taxi. Ich selbst machte mich im strömenden Regen auf den Heimweg 🛵🌧️.

An der Unterkunft angekommen war ich bis auf die Unterhose nass. Also schnappte ich mir kurz einen Schirm ☔ und holte Ela vorne an der Straße ab. Ich war schneller gewesen – und eh schon pitschnass.

Nachdem ich mich trocken gelegt hatte, lasen wir noch ein wenig 📖🙂 und schlossen dann zufrieden die Augen.

Morgen wollten wir mal wieder etwas aktiver sein.
Mal sehen… 😄💪✨

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Mittwoch, 10. Dezember 2025

Indonesien 2025, Reisepause in Senggigi Teil 1, 06.12. - 10.12.2025

Die Tage vom 06. bis 12. Dezember standen ganz im Zeichen des Ankommens. Nach der intensiven Bootstour und vielen großen Eindrücken kehrten wir nach Senggigi zurück und versuchten etwas, das uns nicht immer leichtfällt: runterfahren.

Wir etablierten neue Routinen aus Training, Schwimmen, Yoga und Pilates, schrieben Reiseblog, bastelten an Videos und gewöhnten uns langsam wieder an einen Alltag – allerdings einen mit Pool, Meerblick und Roller statt Terminen und Uhrzeit 😄.

Es waren ruhige Tage mit kleinen Abenteuern, neuen Ideen und dem ersten Muskelkater, der uns freundlich daran erinnerte, dass „Pause“ bei uns oft relativ ist. Diese Phase legte das Fundament für alles, was danach kam.

06. – 10. Dezember 2025 – Fett weg, Muskeln her & Tee bis zum Abwinken eine traurige Nachricht und ein fettes Geschenk 😮😌😳 😂💪🍵

06. Dezember 2025 Die Nacht in unserem gewohnten Zimmer war wunderbar und wir hatten prächtig geschlafen 😴✨. Da wir geplant hatten, hier einen ganzen Monat Ruhepause einzulegen, ließen Ela und ich alles ganz entspannt angehen. Der einzige Punkt auf unserer „Aktiv-Liste“: jeden Tag etwas Sport. Ich war zu fett – laut eigener Analyse 😅 – und Ela wollte Muskeln und Kondition aufbauen 💪.

Also wollten wir uns auch um weitere Termine für Yoga und Pilates kümmern, während unser tägliches Trainingsprogramm im hauseigenen Pool stattfinden sollte 🏊‍♂️🏊‍♀️. Genau das machten wir dann auch nach dem Aufstehen. Anschließend gab es erst einmal ein leckeres Frühstück. Dank Fresh Markt waren wir wieder bestens mit Wurst und Käse ausgestattet 🥖🧀😄.

Nach dieser Stärkung fuhr ich zu einem Gewürzladen, den mir Juni empfohlen hatte, und kaufte die Zutaten für unseren Tee, den wir jetzt zweimal täglich trinken wollten. Die Mädels im Laden waren super drauf und wir hatten jede Menge Spaß 🤣.

Schnell hatte ich alles beisammen: Ginger, Kurkuma, Zitronengras – die volle Gesundheitsdröhnung 🍋🫚🌿.

Danach fuhr ich zurück, besorgte noch eine Plastikkanne für die Zubereitung und dann ging es ans Schnibbeln. Heißes Wasser drauf – fertig war unser Zaubertrank 🧙‍♂️🍵.





Den Rest des Tages verbrachten wir mit faulenzen, einer weiteren Trainingseinheit, Tee schlürfen und abends noch einer kleinen Mahlzeit. Einfach herrlich entspannt – genau so, wie eine Ruhephase sein sollte 😌🌴.

07. Dezember 2025 Am nächsten Morgen lief das Programm genauso ab wie am Vortag: erst Training im Pool, danach ein gemütliches Frühstück 🏊‍♂️💪☕🧀. Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen der Entspannung – das einzig Produktive war ein Telefonat mit Indra und David vom Indra Yoga Studio. Wir ließen sie wissen, dass wir wieder auf Lombok waren und baten um die aktuellen Yoga- und Pilates-Pläne.

Kurz darauf trudelten die Stundenpläne per WhatsApp ein 📲, und Ela und ich entschieden uns für einen Pilates-Termin am Dienstagmorgen um 09:30 Uhr. Yoga hatten wir ja bereits getestet – jetzt war Pilates dran. Wir gaben den beiden Bescheid und damit war auch dieser Punkt erledigt.

Gerade als wir mittags auf dem Bett lagen und beide noch etwas auf unseren Handys lasen 📱🛏️, sagte Ela plötzlich: „Oh nein…“ und sah mich mit großen, traurigen Augen an 😟. Ich fragte, was passiert sei, und sie erzählte mir, dass sie gerade auf Facebook gelesen hatte, dass ein guter Bekannter von uns – Pete, Stammgast in der Tränke, wo Ela viele Jahre bedient hatte und wir beide oft waren 🍻 – mit nur 57 Jahren gestorben war.

Thomas Webinger, ein guter Freund von uns, hatte es gepostet. Wir riefen ihn sofort an ☎️. Er erzählte uns, dass Pete einfach umgefallen, später gefunden und im Krankenhaus verstorben sei. Vermutlich ein Aneurysma im Gehirn 🧠💔.

Was für eine Scheiße. Wieder einer. 😔

Die Anzahl der Bekannten und Freunde, die in der Zeit, seit wir unterwegs sind, gestorben sind, ist inzwischen zweistellig. Unglaublich – und so unendlich traurig 🕯️😢.

Dieser Moment zeigte uns beiden erneut, wie richtig unsere Entscheidung war, unser altes Leben hinter uns zu lassen und ein neues zu beginnen 🌍✨.

Denn die Worte „Das machen wir mal“ können sich schneller verwandeln, als man denkt – in ein bitteres „Hätte ich es doch nur gemacht.“ ⏳💬

Der zweite „Aktivpunkt“ des Tages war dann die Fahrt mit unserem Roller zu Wolfgang, wo wir uns mit den anderen zum Abendessen trafen 🛵🍽️. Wie immer war es sehr lecker und herrlich unterhaltsam. Ich plauderte viel mit Roland, einem passionierten Motorradfahrer, und wir schmiedeten direkt Pläne: Eine gemeinsame Tour über Lombok sollte her! Die beiden hatten ebenfalls einen Roller und kannten schon einige Runden auf der Insel.

Irgendwann löste sich die muntere Runde auf, und ich brachte Ela und mich sicher nach Hause 🚀🙂.

Und schon war auch Tag zwei wieder Geschichte. 🌙✨

08. Dezember 2025 Na ja, wer mich kennt, weiß: Ich bin nicht zum Faulenzen und Nichtstun geboren 😄🚀. Also starteten wir den Tag wie gewohnt mit unserem kleinen Trainingsprogramm und anschließendem Frühstück, doch danach bekam ich einen Motivationsschub.

Ela war noch im Ruhemodus 😌☕, also schnappte ich mir den Roller und machte mich allein auf Erkundungstour 🛵🌴.

Mein erstes Ziel war die Schildkröten- und Riffstation am Nipah Beach. Dort wollte ich Bescheid geben, dass ich wieder auf Lombok bin und gerne mithelfen würde. Beim letzten Besuch hatte ich den Jungs ja bereits „angedroht“, dass ich wieder auftauche 🐢😉.

An der Station angekommen, erkannte mich ein Teil der Crew sogar wieder. Ich erklärte mein Anliegen, und sie freuten sich riesig. Dann zeigten sie mir auch warum: Ein großer, aus Metallstangen zusammengeschweißter Tisch stand bereit. Sobald er mit Lack und Sand behandelt war, sollte er ins Wasser und an eine bestimmte Stelle des Riffs gebracht werden – also ein richtiges Projekt! 🛠️🌊






Wir plauderten eine ganze Weile und vereinbarten, dass sie mich anrufen würden, sobald sie meine Unterstützung brauchten. Perfekt – Teil 1 meiner Mission „Erkundungstour“ erfolgreich abgeschlossen ✔️.

Danach fuhr ich zurück Richtung Senggigi und erkundete einige Abzweigungen der Hauptstraße, die nach links in die Berge führten. Alle Wege gingen zunächst in Richtung Dschungel, verwandelten sich dann aber irgendwann in echte Dschungelpfade, die mit dem Roller nicht mehr zu fahren waren 🌿🛵❌.

Irgendwann wurde ich dieser Tour etwas überdrüssig, und da mir gestern an der Hauptstraße ein kleiner Laden aufgefallen war, der mit dem Slogan „Der beste Espresso in Senggigi“ warb ☕✨, beschloss ich, ihn zu testen.

Der Espresso war wirklich hervorragend, und der Betreiber sprach erstaunlich gutes Englisch. So unterhielten wir uns eine ganze Weile prächtig. Er erzählte mir, dass er früher in einem großen Hotel in Senggigi gearbeitet hatte, das beim Erdbeben 2018 schwer beschädigt worden war. Danach habe er seinen kleinen Laden eröffnet. Ich erfuhr außerdem, dass er drei Kinder hat und wie schwer die Zeit nach dem Beben gewesen war.

Ich gönnte mir noch einen frisch gepressten Orangensaft 🍊😋, und als ich sah, dass er auch eine kleine Speisekarte hatte, war klar: Hier würden Ela und ich irgendwann mal essen gehen.

Danach verabschiedete ich mich, fuhr zurück zu Ela und berichtete begeistert von meinen neuen Erkenntnissen und Begegnungen.

Das Abendessen im Coco Loco war – wie immer – absolut vorzüglich 🍽️🤤. Anschließend beschlossen wir, noch einen Film über den Laptop zu schauen.

Mitten im Film begann es allerdings dermaßen zu regnen und zu gewittern, dass wir tatsächlich unterbrechen mussten 🌧️⛈️💥. Der Laptop hatte gegen den Lärm keine Chance. Erst als das Gewitter nachließ, konnten wir den Film zu Ende schauen.

Kurz darauf war es dann auch an der Zeit, die Augen zu schließen – ein ereignisreicher, schöner Tag lag hinter uns 😴✨.

09. Dezember 2025 Der nächste Morgen stand ganz im Zeichen von Pilates. Ela und ich waren schon sehr gespannt, was uns dort erwarten würde 🤸‍♀️🤸‍♂️. Nach einem leichten Frühstück schnappten wir unsere Sportsachen und fuhren mit dem Roller nach Mataram ins Indra Yoga Studio 🛵☀️.

Diesmal hatten wir Glück: Die Sonne lachte – ein gutes Zeichen. Bei unserer ersten Yoga-Stunde hatten wir ja ein Taxi nehmen müssen, weil es wie aus Kübeln gegossen hatte und eine Rollerfahrt völlig unmöglich gewesen wäre 🚕🌧️😅. Jetzt hingegen genoss ich die Fahrt in vollen Zügen, denn inzwischen bewegte ich mich mit dem Roller fast schon wie ein Einheimischer 😎🛵💨.



Am Studio angekommen – wir waren früh dran – plauderten wir noch mit David, dem Australier, der uns mit Geschichten aus seinen Chinareisen unterhielt. Alles durchweg positiv, faszinierend und mit seiner typisch ruhigen Art erzählt 🇨🇳🙂.

Dann war es soweit: 09:30 Uhr.
Wir gingen nach oben in den Pilates-Raum, wo Lydia bereits auf uns wartete. Und welch Glück – es waren nur wir zwei Teilnehmer! Perfekte Bedingungen also.

Lydia begrüßte uns in sehr gutem Englisch und schon begann unsere Pilates-Stunde. Und gleich wieder mussten wir feststellen: Auch dieser Sport ist für Ungeübte extrem anstrengend 💪🥵.

Ela und ich keuchten um die Wette und nach kurzer Zeit war unser Handtuch klitschnass vor Schweiß 😅🧽. Wir schlugen uns aber tapfer, und Lydia war eine fantastische Lehrerin – sie erklärte alles genau, machte jede Übung sauber vor und korrigierte uns geduldig.

Nach einer Stunde war Schluss – und wir beide ziemlich am Ende. Glücklich, aber fertig. Und voller Vorfreude auf den Muskelkater, der sich ganz bestimmt melden würde 😄🔥.

Unten plauderten wir nochmal mit David und buchten direkt ein Monats-Package für weitere Yoga- und Pilates-Termine. Wenn schon Einsatz, dann richtig! 📅✨

Dann wurde es Zeit, zurück nach Senggigi zu cruisen. Kaum angekommen, gönnten wir uns ein zweites Frühstück und anschließend eine Pause, die… na ja… sich irgendwie bis kurz vor dem Abendessen durchzog 😴😌.

Ela sprang noch einmal in den Pool, ich schrieb am Reiseblog – und so verging der Nachmittag.

Ein leckeres und günstiges Abendessen im Willy’s Grill & Bar – absolute Empfehlung von uns! 🍽️👍 – und ein bisschen Lesen rundeten den Tag schließlich ab.


Für morgen hatten wir uns vorgenommen, in der Mataram Mall shoppen zu gehen, damit Ela noch ein paar neue Sportklamotten bekommt 🛍️👟.

10. Dezember 2025 Dass dieser Tag für mich ein großartiges Geschenk bereithalten würde, war mir beim Aufstehen noch überhaupt nicht bewusst. Geplant war ein ganz normaler Shopping-Tag, denn Ela brauchte für unsere Yoga- und Pilates-Stunden noch etwas Sportkleidung.

Nach dem Frühstück schwangen wir uns auf den Roller und fuhren Richtung Mataram zur Mataram Mall 🛵☀️. Zuvor hatte ich mir auf Google Maps angeschaut, wo die Mall liegt – und dabei entdeckt, dass direkt daneben ein Kameraladen war. Der stand natürlich ganz oben auf meiner persönlichen To-do-Liste.

Vor Ort parkten wir den Roller und liefen zuerst in den Sriwijaya Kamera Laden, der direkt an die Mall angrenzte. Das Thema Unterwasserkamera spukte mir ohnehin schon länger im Kopf herum – spätestens seit den Aufnahmen von Walhaien und Mantas hatte es sich dort richtig festgesetzt 🐋🦈🐢.

Ich fragte nach den verfügbaren Kameras – und da stand sie: die brandneue GoPro 13.
Mein Objekt der Begierde. 😍📸

Das Modell war der neueste Schritt in GoPros Action-Kamera-Serie: verbesserte Stabilisierung für traumhaft ruhige Videos, gestochen scharfe 5.3K-Auflösung, deutlich bessere Performance bei wenig Licht (perfekt für Unterwasseraufnahmen) und robuste Bauweise – ganz klar gemacht für Abenteuer jenseits von Sofa und Alltag 🌊🔧.

Preis: etwas über 400 Euro.

Schnell war klar: Mit der Kamera allein ist es nicht getan. Für ernsthaftes Unterwasserfilmen brauchte es noch ein Unterwassergehäuse, einen Haltestab und eine große Speicherkarte 💾🤿. Die freundliche Verkäuferin baute alles fein säuberlich vor mir auf dem Tresen auf – und präsentierte mir das komplette Paket.

Alles zusammen: rund 450 Euro.

Ich begann zu hadern. Viel Geld auf der einen Seite… aber auf der anderen Seite: einfach verdammt geil. 😅
Ich rechnete, überlegte, fragte nach einem kleinen Discount (den es sogar gab) – und dann kam von Ela dieser eine, alles entscheidende Satz:

„Das wird dein Weihnachtsgeschenk.“ 🎄❤️

Damit war die Entscheidung gefallen. Und zwar endgültig.
Ich war happy. Sehr happy. 😄

Wir kauften das komplette Paket und ich konnte es kaum erwarten, das gute Stück auszuprobieren – Unterwasser, über Wasser, in Dschungellicht und Sonnenuntergangsstimmung… die Möglichkeiten fühlten sich einfach grenzenlos an 📹✨.

Glücklich verließen wir den Laden und gingen anschließend in die Mall.

Und auch Ela wurde fündig: zwei Shirts und ein süßer Trainingsrock – eine Mischung aus Rock und Hose 👗💪.

So waren wir am Ende beide glücklich.
Und dieser ganz normale Shopping-Tag hatte sich plötzlich in einen echten Highlight-Tag verwandelt. 😊✨

Wieder in unserer Unterkunft angekommen, packte ich natürlich sofort die neue Kamera aus. 📸😄 Jetzt musste sie eingerichtet werden. Dazu gehörte erst einmal das Pflichtprogramm unserer Zeit: die GoPro Quik App aufs Handy laden – ohne App funktioniert heutzutage ja bekanntlich überhaupt nichts mehr 📱🙄.

Danach ging eigentlich alles wie von selbst. Schritt für Schritt den Anweisungen folgen, ein bisschen warten, hier bestätigen, da koppeln – und zack: alles ready to rumble 🔥🎥.

Nach so viel Technik und Aufregung war erst einmal eine Ruhepause angesagt 😌. Danach schoben wir noch eine Trainingseinheit im Pool ein 🏊‍♂️💪, bevor wir gegenüber ins Beauty Center gingen, um uns beiden eine Pediküre zu gönnen.



Ela hatte darauf bestanden, dass ich meinen Füßen und Nägeln auch mal etwas Gutes tue 👣😅. Ehrlich gesagt hatte ich vorher keinen wirklichen Bedarf gesehen – Ela macht sowas ja, wenn möglich, regelmäßig. Aber im Nachhinein musste ich zugeben: Das war richtig angenehm. Die Nägel sahen danach top aus, und es fühlte sich einfach gut an.





So genossen wir die Zeit im Beauty Salon Orchidee 💅🌸 ganz entspannt und ohne jeden Zeitdruck.

Kurz darauf war es dann Zeit für unser Abendessen-Meeting. Wir liefen ins Asmara, sozusagen unser Nachbar, wo wir mit den anderen verabredet waren 🍽️🙂.

Es wurde wieder ein schöner Abend mit leckerem Essen, guten Gesprächen und viel Gelächter. Zum Abschluss gründeten wir noch spontan die WhatsApp-Gruppe „Lombok Fans“ 📲😄 – und schon waren wir alle miteinander vernetzt.

Ein rundum wunderschöner, entspannter und glücklicher Tag ✨❤️.

Und morgen?
Morgen wollte ich natürlich endlich die neue Kamera ausprobieren gehen… 😎🌊🎥

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