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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Dienstag, 31. März 2026

Deutschland 2026, mal wieder kurz zurück in die alte Heimat, 28.03. -

Auf nach Deutschland 🇩🇪✈️

Die Zeit auf Bali ist vorbei, die Koffer sind gepackt und ein neues Kapitel beginnt.

Nach Wochen voller Erlebnisse, Eindrücke und Begegnungen geht es nun zurück nach Deutschland – oder zumindest ist das der Plan. Unser Weg führt uns über Jakarta und weiter mit Etihad über Abu Dhabi nach Frankfurt.

Doch ganz so selbstverständlich ist diese Rückreise aktuell nicht. Die Situation im Nahen Osten sorgt weiterhin für Unsicherheit im Flugverkehr, und so bleibt ein kleines Fragezeichen: Kommen wir wirklich wie geplant an?

Aber genau das macht unsere Reise ja aus.
Nicht alles ist planbar – und oft entstehen gerade daraus die spannendsten Geschichten.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen wir Indonesien, im Gepäck unzählige Erinnerungen… und die Vorfreude auf das, was vor uns liegt.

Auf nach Deutschland. 🌏✈️

28. März 2026 – Auf nach Jakarta… mit Umwegen ✈️😄

Da unser Transfer zum Flughafen Bali bereits um 05:30 Uhr mit Putris Vater stattfinden sollte, klingelte der Wecker um 04:30 Uhr. Wobei – wie so oft, wenn ein Reisetag ansteht, waren wir schon vorher wach.

Die Koffer hatten wir ja bereits am Abend gepackt, also blieb noch Zeit für einen gemütlichen Morgenkaffee ☕ und die letzten Handgriffe. Kurz nach 05:00 Uhr hörten wir draußen schon den Motor laufen – eine typische Unsitte hier, der Motor muss wohl erst mal „warm laufen“. Also wussten wir: Es kann losgehen.

Gegen 05:15 Uhr luden wir unser Gepäck ein und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Die Fahrt war… nennen wir es mal „leicht abenteuerlich“. Ein Spurwechsel hätte uns fast in einen Unfall gebracht – nur mein spontaner Zuruf „Take care, there is a car!“ verhinderte Schlimmeres. Aber am Ende kamen wir unfallfrei am Flughafen an.

Flughafen Bali
Dort bemerkte ich dann meinen kleinen Denkfehler: Wir wurden am internationalen Terminal rausgelassen – flogen aber erst einmal Inland nach Jakarta. Also schnell ein Taxi geschnappt 🚖 und zum richtigen Terminal gefahren. So viel Action am frühen Morgen bringt definitiv mehr Kreislauf als ein Glas Sekt 😄

Am Terminal angekommen lief dann alles wieder wie gewohnt reibungslos. Check-in, Sicherheitskontrolle, Gate – alles easy. Besonders schön war diesmal der Raucherbereich 🚬: eine Terrasse mit Blick aufs Rollfeld. Also noch eine Zigarette, etwas Frühstück besorgt und entspannt gewartet.





Boarding, rein ins Flugzeug – alles nach Plan.

Der Flug sollte knapp zwei Stunden dauern. Ela und ich schliefen immer wieder ein 😴 und bekamen gar nicht so richtig mit, wie die Zeit verging. Irgendwann wachte ich auf, schaute auf die Uhr – und wunderte mich. Die eigentliche Flugzeit war längst überschritten, aber wir waren immer noch in der Luft.

Die Durchsagen an Bord waren nicht wirklich gut verständlich, sodass wir zunächst keine Ahnung hatten, was los war. Dann begann endlich der Landeanflug – wir setzten auf… aber irgendetwas war komisch.

Niemand stand auf.
Keiner griff nach seinem Handgepäck.

Normalerweise geht das ja immer sofort los – manche können es kaum abwarten. Aber diesmal: nichts.

Ich schaute Ela an, wir wunderten uns beide – und ich machte einfach mal den Anfang, stand auf und holte unser Handgepäck. Doch selbst da reagierte niemand. Vor uns saß ein Steward – und sagte kein Wort.

Erst als ich ihn direkt ansprach, bekamen wir die Erklärung:

Wir waren gar nicht in Jakarta gelandet.

Wegen eines Sturms konnten wir dort nicht landen und waren stattdessen nach Palembang auf Sumatra ausgewichen. Surprise, surprise 😄

Also alles wieder zurück auf Anfang. Ich packte unser Handgepäck wieder weg, informierte unseren Fahrer in Jakarta per Handy und wir warteten im Flugzeug, bis es weitergehen konnte.

Nach etwa einer halben Stunde ging es dann tatsächlich wieder los – diesmal wirklich nach Jakarta. Aus einem knapp zweistündigen Flug wurden so etwa 4,5 Stunden.

Und wir dachten nur: „Na, das fängt ja gut an…“ 😉

In Jakarta angekommen lief dann wieder alles wie am Schnürchen. Gepäck holen, raus, erst mal eine rauchen 🚬 und Kontakt mit unserem Fahrer aufnehmen.

Kurz darauf saßen wir im Auto Richtung FM7 Resort Hotel, das wir wieder über Booking.com gebucht hatten.

Und was soll ich sagen: Volltreffer!

Die Bilder hatten schon gut ausgesehen – aber in echt war es noch besser. Tolles Hotel, super Service, und wir wurden empfangen wie kleine Könige 👑





Zimmer bezogen, dann erst einmal eine Kleinigkeit essen 🍽️ – und auch das war richtig gut und für so ein Hotel überraschend günstig.

Danach gönnten wir uns ein kleines Mittagsschläfchen 😴… das fast nahtlos in das Abendessen überging ;-))))

Den restlichen Abend verbrachten wir entspannt mit Lesen 📖 und ein bisschen Schreiben mit Freunden.

Für morgen war alles organisiert:
Late Check-out, Transfer um 15:00 Uhr zum Flughafen – und unser Flug nach Abu Dhabi sollte um 18:00 Uhr starten.

Jetzt blieb nur noch eine Frage:

Fliegen wir wirklich? 🤔✈️

29. – 30. März 2026 – Zurück in Deutschland… und zurück bei Otto 🚐🇩🇪

Der Tag begann völlig entspannt. Als Erstes steuerten wir das reichhaltige Frühstücksbuffet im Hotel an – und ließen es uns richtig gut gehen ☕🥐. Wir hatten ja alle Zeit der Welt: Unser Flug ging erst am Abend um 18:00 Uhr, Late Check-out war organisiert und der Transfer zum Flughafen für 15:00 Uhr ebenfalls.

Also ging es nach dem Frühstück gemütlich zurück aufs Zimmer. Ich schrieb am Reiseblog weiter, Ela las – ganz entspannt. Nachdem die obligatorische Stunde Pause zwischen Essen und Sport vorbei war, zog es mich noch einmal in den Wellnessbereich. Das Schwimmbecken war riesig und wirklich top.

Der Service war perfekt auf Reisende abgestimmt: Anmeldung am Tresen, Spindschlüssel bekommen – und im Spind lagen Handtuch, Badeschlappen und sogar eine Badehose bereit 😄. Sehr cool! Ich blieb aber bei meiner eigenen und zog eine gute Stunde meine Bahnen 🏊‍♂️. Das tat richtig gut.

Danach ging es wieder hoch zu Ela, noch ein bisschen faulenzen – und dann hieß es auch schon: auschecken. Der Shuttle brachte uns zum Flughafen, und jetzt kam der spannende Moment: Würde unser Flug überhaupt gehen?




Also direkt zur Anzeigetafel – und siehe da: nicht gecancelt 🙏. Das waren richtig gute Nachrichten!

Der Rest lief wie gewohnt: Check-in, Gepäck abgeben, Sicherheitskontrolle, Immigration – alles Routine. Am Gate holte ich noch etwas zu essen und Getränke, und wir warteten ganz entspannt aufs Boarding.

Am Flughafen Jakarta



Pünktlich ging es los – auf nach Abu Dhabi ✈️

Kurz vor der Landung ging mir noch ein Gedanke durch den Kopf: Wir fliegen gerade mitten durch ein Krisengebiet… und landen gleich mittendrin. Schon ein komisches Gefühl. Aber: Wir kamen sicher an.

Im Flughafen angekommen saßen wir gerade bei einem Getränk, als Anna auch schon angelaufen kam 😊. Wir waren von Jakarta aus nach Abu Dhabi geflogen und Anna von Bali aus – aber den Weiterflug nach Frankfurt machten wir gemeinsam.

Am Flughafen Abu Dhabi


Wir freuten uns riesig, dass das Timing so perfekt gepasst hatte. Wir setzten uns zusammen, plauderten eine ganze Weile und nutzten die Zeit, bevor es weiterging.

Anna verabschiedete sich dann irgendwann in die Business Lounge, da sie Business Class flog, während Ela und ich ganz entspannt am Gate blieben und auf das Boarding warteten.

Die Zeit verging wie im Flug, und als das Boarding nach Frankfurt begann, war für uns klar: Wir kommen tatsächlich zurück nach Deutschland. Für viele, die aktuell noch irgendwo in Asien festsaßen und nicht wussten, wie sie zurückkommen sollten, war das alles andere als selbstverständlich.

Der Flug verlief völlig entspannt. Essen 🍽️, schlafen 😴, ein Film 🎬 – die fast acht Stunden vergingen schnell, auch wenn wir wegen der aktuellen Lage einen Umweg fliegen mussten.

Dann: Landung in Frankfurt 🇩🇪

An der Gepäckausgabe trafen wir Anna wieder – und bevor wir irgendetwas anderes machten, gingen wir erst einmal gemeinsam eine Zigarette rauchen 😄🚬.

Danach kümmerten wir uns zusammen um das Thema Mietwagen. Diesen hatte ich bereits am Vortag von Jakarta aus gebucht, als klar gewesen war, dass wir überhaupt losfliegen konnten. In diesem Zuge hatte ich auch unserem Vermieter für den Stellplatz von Otto final Bescheid gegeben, dann Ead, unserem Hauskäufer und Stellplatz Geber in Gruibingen, dass wir gegen 16:00 Uhr kommen würden und zum Abschluss Jürgen Zimmermann, unserem Mann für die anstehenden Reparaturen an Otto. Es waren Ölwechsel fällig und wir mussten uns noch um die Fehlermeldung bei Abgas kümmern.

Als das Auto übernommen war, ging es gemeinsam los in Richtung Mühlhausen. Da Ela und ich uns in Frankfurt einen Mietwagen genommen hatten, konnte Anna ganz entspannt bei uns mitfahren.

Das Wetter begrüßte uns direkt typisch deutsch: Regen, teilweise Schnee und bitterkalt 🌧️❄️ – willkommen zurück!

Scheiß Wetter in Deutschland

Nach zwei kurzen Kaffee- und Zigarettenpausen kamen wir schließlich in Mühlhausen an. Dort setzten wir Anna bei sich zu Hause ab. Für sie war die Reise damit zu Ende – sie war angekommen.

Für uns ging es weiter.

Wir fuhren nach Steinenkirch zu Herrn Guggenhahn, um unseren Otto abzuholen 🚐. Dieser hatte bereits alles vorbereitet, sogar die Batterie geladen – ein riesiges Dankeschön dafür!

Ela fuhr den Mietwagen, ich setzte mich wieder ans Steuer von Otto… und ich muss sagen: Das fühlte sich richtig gut an 😊

Weiter ging es nach Gruibingen in den Hof unseres alten Hauses. Dort begannen wir, Otto wieder „lebensfähig“ zu machen. Während wir auf Ead warteten, kümmerte ich mich um die Technik, schloss die Bordbatterie wieder an und prüfte alles durch. Zum Glück funktionierte alles einwandfrei.


Als Ead kam, schlossen wir Strom an und füllten den Wassertank – jetzt war wieder alles perfekt. Ich plauderte noch eine Weile mit ihm, während Ela sich bereits in den inzwischen warmen Otto verzog und sich ins Bett kuschelte. Ihr war einfach nur noch kalt.

Als ich später dazukam, musste ich sie fast davon abhalten, direkt einzuschlafen 😄 – denn eines fehlte noch: Essen!

Also fuhr ich schnell zu Isolde, unserer Lieblingsmetzgerei, holte unsere Lieblingswurst und beim Bäcker frische Brötchen 🥖. Wir aßen noch etwas – und dann war endgültig Feierabend.

Wir waren völlig platt.
Noch nicht einmal 18:00 Uhr – und unsere Augen fielen zu 😴

Zurück in Deutschland.
Zurück bei Otto.
Und bereit für das nächste Kapitel. 🚐✨


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