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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Samstag, 14. Februar 2026

Thailand 2026, noch ein paar Dinge zu erledigen in Pattaya, 09.02. - 12.02.

Vom Reisenden zum Gestalter 🧭🛠️ – Alltag, Entscheidungen und neue Wege

Nach den intensiven Tagen rund um Wohnungskauf, Einzug und Organisation kehrt langsam so etwas wie Alltag ein. Zumindest fühlt es sich fast so an. Doch Stillstand gibt es auf dieser Reise nicht.

Die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen von Terminen, Entscheidungen und neuen Einblicken in das Leben hier in Thailand – vom ersten Schritt in Richtung Vermietung über bürokratische Feinheiten bis hin zu weiteren Begegnungen, die diese Reise immer wieder so besonders machen.

Wir sortieren, planen, lernen dazu und merken einmal mehr:
Reisen bedeutet nicht nur Orte zu wechseln, sondern auch Verantwortung zu übernehmen – für Entscheidungen, für neue Wege und für das, was man sich aufbaut.

Wie sich unser neues Kapitel weiterentwickelt und welche Überraschungen noch auf uns warten, davon handelt der nächste Abschnitt. 🌏✨

09. Februar 2026 – Termine, Vertrauen und ein perfekter Marktabend 🛵📄🌅

Nach gemütlichem Aufstehen, einer Runde Reiseblog sowie Broschüre für die Wohnung schreiben ✍️ und dem telefonischen Abklären eines Termins mit dem Rechtsanwalt ging es für Ela und mich mit dem Roller los – Ziel: das Büro unserer Lieblingsagentur. Um 10:00 Uhr hatten wir dort einen Termin mit dem Leiter der Vermietungsabteilung.

Wie immer wurden wir herzlich empfangen ❤️ – und als Erstes bekam ich… Geld zurück 💸. Apple rechnete mir alles sauber vor, legte jede Überweisung mit Belegen offen und zeigte genau, was wofür bezahlt worden war. Am Ende gab es die Differenz bar zurück. Ganz ehrlich: Es ist immer wieder beeindruckend, wie präzise und transparent hier gearbeitet wird.

Apple bei der Abrechnung in Pattaya

Dann kam Rinat dazu, der Mann für die Vermietung. Ebenfalls super freundlich und absolut kompetent. Wir besprachen in Ruhe, wie die Vermietung unserer Wohnung ablaufen würde. Kurzfassung: Du musst als Eigentümer wirklich keinen Finger krumm machen. Die Agentur kümmert sich um alles – von Mietern über Organisation bis hin zur kompletten Abwicklung. Einfach gigantisch 🤯.
Rinat gab uns den Vertrag mit, damit wir ihn in Ruhe durchlesen konnten. Unterschreiben wollten wir dann morgen.

Im Anschluss stellte Apple noch den Kontakt zu Ivan her, dem Leiter der Partnerschaftsabteilung. Mein Plan: mit dieser Agentur künftig auch zusammenzuarbeiten und beim Verkauf von Wohnungen zu unterstützen. Wir vereinbarten direkt einen persönlichen Termin für morgen um 11:00 Uhr – nach unserem Abstecher zum Elektrik Department, für den wir mit Apple um 08:30 Uhr verabredet waren.
Busy? Ja. Aber auf die gute Art 😄.
Und auch der Termin mit Peirat, unserem Rechtsanwalt, stand bereits: Mittwoch um 10:00 Uhr. Läuft 👍.

Nach dem Büromarathon fuhren Ela und ich nochmal zum Big C mit HomePro, um ein paar wirkliche Kleinigkeiten zu besorgen. Ein bisschen shoppen hier, ein bisschen stöbern dort – und schon ging es wieder heim. Kaum angekommen, packten wir aus… und merkten ziemlich schnell: Pause nötig 😴. Also ab ins Bett, kurzer Mittagsschlafmodus.


Home Pro Pattaya



Big C Pattaya

Natürlich hielt der nicht lange. Kaum eingenickt, klingelte mein Handy 📞 – Peter stand vor dem Haus. Mittagspause beendet 😄. Ich holte ihn unten ab, zeigte ihm unsere Wohnung und die Dachterrasse. Klar war er neugierig – und ihm gefiel alles richtig gut. Nach einem Getränk machte er sich wieder auf den Rückweg. In der Zwischenzeit hatte Ela unsere Einkäufe komplett verstaut. Teamwork 💪.

Für den Abend waren wir mit Peter auf dem Yai Mak Market verabredet. Davor gab es aber noch etwas zu naschen: Ein richtig leckerer Camembert aus dem Big C 🧀. Danach ging es in Runde zwei der Mittagspause – diesmal freiwillig 😄.

Gegen Abend schwangen wir uns wieder auf den Roller und fuhren Richtung Markt – bewusst die Route am Meer entlang 🌊. Einfach nur schön. Am Markt angekommen waren wir, wie fast immer, etwas zu früh und nutzten die Zeit, um den Sonnenuntergang zu beobachten 🌅.

Sonnenuntergang Strand Pattaya


Peter kam dazu und gemeinsam steuerten wir seinen Lieblingsstand an: köstliche Grillspieße und Pommes 🍢🍟. Das Essen war ein Genuss, die Atmosphäre entspannt, genau unser Ding. Nach dem Essen saßen wir noch bei einem Getränk zusammen, plauderten, lachten. Nachdem Peter sich verabschiedet hatte, schlenderten Ela und ich noch ein wenig über den Markt. Klein, ruhig, fein – den merken wir uns ✔️.

Yai Mak Market Pattaya


Zurück in der Wohnung hieß es noch ein bisschen lesen 📖, dann ging wieder ein voller, runder Tag zu Ende.

Morgen und übermorgen stehen noch Termine an – aber danach habe ich richtig Lust, mit dem Roller in den Süden zu fahren und mir dort die Strände anzuschauen 😎🏖️.

10. Februar 2026 – Termine, Tempo und ein neues Kapitel 🚀📑🇹🇭

Der heutige Tag war wieder randvoll mit Terminen – genau mein Ding. Dinge bewegen, Entscheidungen treffen, vorankommen. Ich merke immer mehr, wie sehr mir das in den letzten zwei Jahren gefehlt hat. Dieses Gefühl, dass etwas läuft, dass man gestaltet und nicht nur konsumiert. Genau deshalb liebe ich solche Tage ❤️.

Pünktlich um 08:20 Uhr stand Apple vor unserer Tür 🚗💨 und gemeinsam fuhren wir zum Elektrik Department (PEA). Als neue Eigentümer mussten wir dort offiziell als Nutzer der Verbrauchsstelle eingetragen werden. Und ja: Das Sprichwort vom frühen Vogel gilt in Thailand zu mindestens 100 %. Wer früh kommt, wartet kaum. Wir zogen einen Warteschein, waren unter den Ersten – ein bisschen Smalltalk von Apple, Reisepass vorzeigen, ein paar Unterschriften ✍️ – und zack, erledigt. Keine 45 Minuten im Gebäude. Effizienter geht’s kaum.




Im PEA von Pattaya

Da wir für den nächsten Termin um 10:00 Uhr noch zu früh dran waren, brachte uns Apple kurzerhand zurück zur Wohnung. Ela und ich wurschtelten dort noch ein wenig herum, bevor wir mit dem Roller Richtung Office von Thavorn aufbrachen. Dort wartete Rinat aus der Vermietungsabteilung auf uns.

Mit ihm machten wir den Vermietungsvertrag für unsere Wohnung final 📄✅, gaben etwas Startgeld ab – und ganz nebenbei erfuhren wir, dass er sich bereits um unseren Internetanschluss gekümmert hatte. Das Thema hatten wir erst gestern angesprochen, weil Internet für eine gute Vermietung einfach Pflicht ist. Termin zur Installation wollte er uns zeitnah mitteilen.
Ganz ehrlich: Organisation auf einem Level, das mich jedes Mal wieder flasht.

Da – wie immer – alles effizient lief, blieb noch etwas Zeit bis zum nächsten Termin. Also plauderten wir mit Rinat noch ein wenig über Immobilien in Pattaya, Preise, Entwicklungen, Chancen. Dann kam Ivan aus der Partnerschaftsabteilung dazu, Rinat verabschiedete sich – und wir tauchten ein in das nächste Kapitel.

Ivan erklärte uns ausführlich das Partnerprogramm von Thavorn. Kein Geheimnis, sondern ein seit Jahren etabliertes, sauberes Modell. Meine Aufgabe: Über meine Kanäle Wohnungen präsentieren und bei Interesse den Kontakt zwischen Käufer und Thavorn herstellen. Punkt. Transparent, fair, professionell.

Und hier wurde mir klar: Das ist mein Ding.
In den letzten zwei Jahren habe ich immer wieder nach einer Tätigkeit gesucht, mit der ich mich identifizieren kann. Manche Aussteiger werden plötzlich Schamanen 🧙‍♂️ (finde ich persönlich eher schwierig), andere verkaufen Gesundheitsprodukte in Schneeballsystemen 🤨, manche machen gar nichts – und einige landen leider beim Alkohol 🍺.

Ich habe meine Beschäftigung gefunden.
Die Art, wie Thavorn arbeitet, die Möglichkeiten hier zu investieren oder eine Wohnung als Altersruhesitz zu kaufen – das alles überzeugt mich zu 100 %. Eine knappe Stunde später war es offiziell: Ich bin Partner von Thavorn. Und ja, ich habe mich riesig darüber gefreut 😁. Das Beste daran: Ich kann dieses Business online, von überall auf der Welt machen 🌍💻.

Nach so viel Input verabschiedeten wir uns, kauften noch Getränke ein 🛒🥤 und legten erstmal eine Pause ein. Der Kopf hat ordentlich geraucht. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen ging ich hoch ins Private Gym und trainierte eine Stunde 🏋️‍♂️, während Ela las und weiter Ordnung in unseren Haushalt brachte 📚🧹.

Zwischendurch ein Blick aufs Handy – und ich musste wieder grinsen:
Rinat schrieb mir, dass übermorgen unser Internet installiert wird 📶. Leute, stellt euch das mal vor: Antrag, Organisation und Installation in nicht mal vier Tagen. In Deutschland würde man in der Zeit wahrscheinlich noch in der Warteschleife hängen 🎧😅. Genau deshalb haben wir uns auch für ein Leben außerhalb Deutschlands entschieden.

Am Abend fuhren Ela und ich nochmal mit dem Roller zum Yai Mak Market, der uns gestern schon so gefallen hatte 🌇🍽️. Bei mir gab’s Pizza 🍕, Ela nahm Shrimps mit Reis 🍤🍚. Perfekt. Zurück in der Wohnung streamten wir noch einen Netflix-Film 🎬 und dann hieß es auch schon: Licht aus.

Morgen steht noch der Termin beim Rechtsanwalt an – thailändisches Testament und eventuell ein Bankkonto. Danach ist unser Behörden-, Wohnungskauf- und Arbeitsmarathon endgültig abgeschlossen.
Und wir freuen uns jetzt schon riesig auf das, was danach kommt: ein ausgedehnter Strandtag 🌊😎.

11. Februar 2026 – Testament, Treffen & Technikchaos 🤯📑📶

Beim Aufstehen ahnten wir noch nicht, dass dieser Tag etwas – sagen wir mal – wild durcheinanderlaufen würde 😅 Zunächst lief nämlich alles wie geplant. Aufstehen, ein bisschen Reiseblog schreiben, gemütlich frühstücken und dann pünktlich um 10:00 Uhr beim Anwalt Mr. Peirat sein.

Mr. Peirat war ein sympathischer Mann mit angenehm ruhiger Stimme. Genau der richtige Typ für ernste Themen. Wir erklärten ihm, dass wir ein thailändisches Testament wollten, in dem klar geregelt ist, wer die Wohnung bekommt, falls ich sterben sollte. Unser deutsches Testament existiert zwar, hat hier aber keine Rechtsgültigkeit. Bedeutet: Ohne thailändisches Testament hätte Ela einen enormen – vor allem zeitlichen – Aufwand, um die Wohnung nutzen oder übertragen zu können. Und wenn uns beiden etwas passieren würde, hätte Alex vermutlich kaum eine Chance, unkompliziert an die Wohnung zu gelangen. Das musste sauber geregelt sein ✔️

Zusätzlich fragten wir ihn, ob er uns bei der Eröffnung eines thailändischen Bankkontos helfen könne. Er meinte, er habe da „Beziehungen“ 😉 und würde sich kümmern. Wir vereinbarten einen Termin für Freitag um 09:00 Uhr – bis dahin sollte alles vorbereitet sein. Läuft also.

Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt ging es zurück zur Wohnung. Für 17:00 Uhr war die Installation unseres Internets angekündigt worden 📶 Da wir abends wieder nicht genau wussten, ob es endlich mit einem Treffen mit Gerald – den ich im Internet kennengelernt hatte – klappen würde, schrieb ich ihm spontan eine WhatsApp. Er hatte Zeit. Ela wollte sich ausruhen, also traf ich ihn vor seinem Apartment in Jomtien.

Gerald machte einen sehr sympathischen Eindruck, zeigte mir eine seiner zwei Wohnungen hier in Pattaya und wir kamen gut ins Gespräch. Gerade als wir richtig im Flow waren klingelte mein Handy 📱 Ela war dran: „Der Installationstrupp ist da!“

What?! Es war doch 17:00 Uhr ausgemacht 😳

Ich entschuldigte mich bei Gerald und düste zurück zur Wohnung. Tatsächlich waren die Jungs schon fleißig dabei Kabel zu ziehen. Ela verzog sich ins Schlafzimmer, ich beobachtete das Geschehen und versorgte die Truppe mit Getränken 🥤 Nach einiger Zeit war die Leitung sauber bis in unsere Wohnung gelegt. Ich dachte: Jetzt noch schnell das Modem anschließen und fertig.

Handwerker in Pattaya

Denkste. Einer der Techniker erklärte mir, dass das Modem von einem anderen Team installiert werde – und dieses käme… um 17:00 Uhr 😅

Zwei Teams, zwei Zeitpläne, eine leicht chaotische Tagesplanung. Willkommen in Thailand 🇹🇭

Unsere gesamte Planung war damit einmal kräftig durchgeschüttelt – aber ganz ehrlich? Genau solche Tage machen diese Reise doch aus 😊

Na ja, so hatten wir jetzt wenigstens Zeit 😊 Ela machte es sich mit ihrem Buch gemütlich und ich setzte mich an meine Unterlagen, die ich von Ivan bekommen hatte – Material für die Wohnungsvermittlung hier in Pattaya, meinem neuen „Nebenjob“ 😎🏢

Nebenher schrieb ich weiter mit Gerald und wir verabredeten uns, nach dem zweiten Installationstrupp, am Jomtien Night Market zu treffen. Von diesen Night Markets gibt es hier gefühlt drei oder vier – Auswahl ohne Ende 🍢🍜

Die Zeit verging, aber um kurz nach 17:00 Uhr war vom zweiten Internet-Team noch immer nichts zu sehen. Also kontaktierte ich Rinat, der das Ganze organisiert hatte, und bat ihn nachzufragen. Kurz darauf kam die Antwort: Das Team stehe im Stau und würde es heute nicht mehr schaffen 🚦 Morgen um 10:00 Uhr sei der neue Termin.

Na wunderbar 😅

Also wieder Gerald angeschrieben, Treffpunkt vorgezogen und ab ging’s zum Night Market. Und jetzt begann der gemütliche Teil des Tages 🌅

Wir holten uns etwas zu trinken, suchten ein ruhiges Plätzchen zum Plaudern und später natürlich auch etwas zu essen. Die Auswahl hier war noch vielfältiger als auf dem Yai Mak Market – von Spießen über Seafood bis hin zu internationalen Leckereien 🍤🍕🍢

Gerald ist wirklich ein interessanter Typ. Super nett, versiert im Immobilienbereich und bestens aufgestellt. Zwei Wohnungen hier in Pattaya, dazu noch Immobilien in Deutschland und Spanien – da gab es reichlich Gesprächsstoff. Wir quatschten bis spät in die Nacht und merkten gar nicht, wie die Zeit verflog 🌙




mit Gerald auf dem Jomtien Night Markt in Pattaya

Bevor wir uns verabschiedeten, vereinbarten wir, dass er uns morgen um 10:00 Uhr besuchen würde.

Fast hätte ich es vergessen: Durch Gerald bekamen wir Kontakt zu einem YouTuber Namens Nihat, der gerade ein Projekt über Expats in Thailand dreht 🎥🇹🇭 Mit Gerald hatte er bereits gefilmt – und vielleicht sollten wir ihn in den nächsten Tagen auch kennenlernen. Vielleicht sogar schon morgen, wenn alles passt.

Das machte die Sache natürlich noch spannender 😉

Jetzt aber wirklich: Gute Nacht 😴

12. Februar 2026 – Warten auf Highspeed und gute Nachrichten 📡😅

Heute sollte es also soweit sein: Um 10:00 Uhr Internet-Techniker für das Modem – und ebenfalls um 10:00 Uhr Gerald zur Wohnungsbesichtigung. Perfektes Timing… theoretisch 😎

Da wir ja ohnehin jeden Morgen gegen 06:30 Uhr wach sind, konnten wir alles ganz entspannt angehen. Kaffee, bisschen quatschen, bisschen Ordnung – alles im Flow. Kurz vor zehn meldete sich Gerald: „Bin in 5 Minuten da.“ Also runter auf die Straße. Unsere Anlage ist ja fast ein Hochsicherheitstrakt – ohne Chip und Fingerabdruck geht hier gar nichts 🔐😄

Ich schnappte ihn mir und wir starteten die Besichtigung standesgemäß auf der Dachterrasse. Pool, Gym, Aussicht – Gerald war beeindruckt. Verständlich 😏 Danach ging’s runter in den zweiten Stock zu unserer Wohnung. Ich hatte eigentlich ständig damit gerechnet, dass Ela schreibt: „Techniker sind da!“ – aber nichts. Kein Klingeln, kein Klopfen, kein Blaumann in Sicht.

Wir zeigten Gerald alles in Ruhe. Besonders gefiel ihm, dass unsere Wohnung im Schatten liegt – seine wird morgens ordentlich von der Sonne aufgeheizt 🌞🔥 Ein echter Pluspunkt also.

Als es deutlich nach 10:00 Uhr war, schrieb ich Rinat. Antwort etwas später: Die Techniker kommen um 12:30 Uhr. Aha. Thailand-Style 😅 Also nutzten wir die Wartezeit zum Plaudern.

Witziger Zufall: Gerald hat sein thailändisches Testament beim gleichen Anwalt gemacht wie wir. Da wir beide noch steuerliche Fragen zur Wohnung haben, fragte er, ob er morgen mit zu Mr. Peirat kommen dürfe. Ich klärte das kurz ab – grünes Licht ✅

Und dann kam noch die nächste Nachricht von Rinat: Vielleicht gibt es bereits einen Interessenten für unsere Wohnung – für ein ganzes Jahr! 🏢💥 Das beeindruckte Gerald ziemlich. Diese Geschwindigkeit und Effizienz der Agentur ist schon bemerkenswert. Spontan fragte er, ob wir morgen nach dem Anwalt noch gemeinsam zu Thavorn gehen könnten. Auch das klärte ich – ebenfalls kein Problem.

Also: Morgen wieder volles Programm 😎

Gegen 12:00 Uhr verabschiedete sich Gerald und Ela und ich warteten weiter. Um 12:45 Uhr dann endlich: Klopfen an der Tür. Die Techniker! Wir atmeten auf.

Ich dachte ja, es würde jetzt schnell gehen – Modem dran, fertig. Denkste 😅 Einer murmelte etwas von „Kabel… Straße…“ und zack – beide wieder weg.

Kurzfassung: Das Ganze zog sich bis fast 15:00 Uhr. Kabel hier, Leitung dort, Bohren, Prüfen – aber am Ende war es geschafft: Wir hatten Internet! 🚀📶


Internetanschluss in der Wohnung in Pattaya

Danach brauchten wir erst mal eine Pause. Duschen, durchatmen und später noch gemütlich essen gehen. Abends testeten wir unser pfeilschnelles Netz natürlich direkt mit einem gestreamten Film – läuft 💻🎬

Das Treffen mit Nihat, dem YouTuber, kam leider nicht zustande – unsere Termine wollten einfach nicht zusammenpassen. Schade, aber vielleicht ergibt sich noch etwas.

Und so ging wieder ein typisch thailändischer „läuft-alles-und-doch-anders-als-geplant“-Tag zu Ende 😄 Gute Nacht! 🌙

13. Februar 2026 – Testament, Steuerfragen & ab zur Bike Week 🏍️📄☕

Nach unserer gewohnten Morgenroutine warteten wir unten vor dem Haus – und wie auf die Minute genau kam Gerald um 08:20 Uhr angelaufen 👍. Gemeinsam ging es die paar Meter zu Fuß zum Rechtsanwalt Mr. Peirat, bei dem wir um 09:00 Uhr unseren Termin hatten.

Natürlich waren wir – typisch wir 😄 – wieder etwas zu früh dran, aber Mr. Peirat hatte bereits Zeit für uns. Also legten wir direkt los mit dem Thema Testament. Das Ganze war erstaunlich unkompliziert: Er hatte alles vorbereitet, wir lasen das Dokument in Ruhe durch, änderten noch zwei Kleinigkeiten, dann wurde die finale Version ausgedruckt. Ein paar Unterschriften später war alles erledigt ✍️📑

Das Original blieb bei ihm, wir bekamen eine Kopie. Damit ist jetzt in Thailand alles klar geregelt – was mit der Wohnung passiert, falls mir oder Ela etwas zustoßen sollte (was wir natürlich noch lange nicht vorhaben 😅). Ebenso ist festgelegt, dass ich, falls ich hier in Thailand sterben sollte, auch hier verbrannt werden kann. Ein Thema, das man nicht unterschätzen darf: Eine Überführung nach Deutschland ist organisatorisch wie finanziell ein echter Kraftakt.

Anschließend sprachen wir noch kurz über mein geplantes thailändisches Bankkonto und vereinbarten dafür einen gemeinsamen Termin nächste Woche. Läuft 👍

Dann holten wir Gerald dazu und besprachen gemeinsam mit Mr. Peirat die steuerliche Situation rund um unsere Mietwohnung. Seine Aussage: Einnahmen aus der Vermietung seien in Thailand nicht zu versteuern. Na wunderbar, dachten wir 😄 – ohne zu ahnen, dass dieses Thema Gerald den restlichen Tag noch ordentlich beschäftigen würde. Mich eher weniger 😉

Zurück in der Wohnung informierte ich Rinat von Thavorn, dass wir fertig seien. Mit ihm hatten wir ebenfalls noch ein Meeting ausgemacht – diesmal gemeinsam mit Gerald. Rinat kam zu uns hoch, ich stellte die beiden vor und Gerald konnte direkt sein Anliegen platzieren: die Vermietung seiner Wohnungen über Thavorn. Die beiden vereinbarten einen weiteren Termin.

Auch hier kam wieder das Thema Einkommensteuer auf den Tisch – und auch Rinat bestätigte: nicht steuerpflichtig in Thailand. Für mich war das Thema damit erledigt ✔️ In Geralds Augen sah ich allerdings: ganz so entspannt war er damit noch nicht 😅 Na ja, wir werden sehen.

Nachdem sich alle verabschiedet hatten, fuhr ich kurz los, holte ein frisches Baguette und leckeren Schinken 🥖🥓 – Zeit für ein richtig gutes Frühstück mit Ela.

Währenddessen meldete sich Pit, mein anderer Kumpel aus Deutschland: Er wollte uns heute auf die Pattaya Bike Week begleiten 🏍️🔥 Perfektes Timing! Wir vereinbarten einen Treffpunkt, gönnten uns noch eine kurze Pause – Ela etwas länger, ich etwas kürzer. Ich kam eh nicht richtig zur Ruhe und feilte schon wieder an meinen Maklerunterlagen 😄

Um 14:00 Uhr ging es los zum Treffpunkt mit Pit – witzigerweise ausgerechnet die Bäckerei, die ich ihm empfohlen hatte und bei der er inzwischen fast Stammkunde war ☕🥐. Ein Cappuccino später saßen wir schon wieder auf den Rollern und machten uns auf den Weg zum Gelände der Pattaya Bike Week, etwas außerhalb der Stadt.

Dort angekommen waren wir erst einmal ziemlich geflasht vom riesigen Gelände 😳🔥. Mir lief sofort eine Gänsehaut über den Rücken. Wir stellten unsere Roller ab und starteten unsere Tour über die Pattaya Bike Week

auf der Pattaya Bike Week


Es war noch relativ wenig los – genau perfekt. Kein Gedrängel, kein Geschubse, man konnte sich die Motorräder und Fahrzeuge ganz in Ruhe anschauen. Und was soll ich sagen: einfach unfassbar, was hier an Choppern gebaut und an Fahrzeugen getunt wird. Da fallen einem als Biker wirklich die Eier aus der Hose 🤯🏍️😂





Pit und ich beim staunen Pattaya Bike Week

Wir schlenderten gemütlich über das Gelände, staunten, schauten, fotografierten und genossen diese ganz spezielle Atmosphäre, die hier herrschte. Überall Motorradclubs, jeder mit seinem eigenen Bereich, Fahnen, Bikes, Musik – einfach nur geil. 

Predator Chopper Pattaya





Dazu kam noch die Indianer- und Cowboy-Fraktion 🤠🪶, ebenfalls absolut sehenswert. Natürlich fehlten auch die unzähligen Stände nicht: T-Shirts, Jacken, Ersatzteile, Leder, Schmuck – alles, was das Bikerherz höher schlagen lässt.



Ela und ich am Indianer Lager Pattaya Bike Week

Pit und ich konnten natürlich nicht widerstehen 😄 und so hatte jeder von uns kurze Zeit später ein Bike-Week-T-Shirt in der Hand. Gerade als wir am Stand standen, anprobierten und herumalberten, donnerte plötzlich ein Doppeldecker-Flugzeug direkt über das Gelände und legte ein kleines Kunstflugprogramm hin ✈️😲 – teilweise ziemlich tief. In Europa wäre das undenkbar, hier gehört es einfach dazu.













Irgendwann meldete sich dann auch der Durst 🍺. Nach etwas Suchen fanden wir einen Stand mit Sitzgelegenheiten und setzten uns zu einem Pärchen dazu – er Europäer, sie Thai. Schnell kamen wir ins Gespräch, es waren Jack aus Berlin und seine thailändische Freundin. Wir plauderten über dies, das und jenes, lachten viel und irgendwann sagte ich zu Jack, dass er mich irgendwie an Jack Nicholson erinnere 😄. Er lachte herzlich und meinte, das hätten ihm schon viele gesagt. Ein bisschen verrückt war er tatsächlich – aber auf die gute Art. Wir hatten definitiv Spaß zusammen.

Nach einem Snack verabschiedeten wir uns schließlich von Jack und seiner Freundin, ebenso von Pit, und Ela und ich rollerten langsam nach Hause 🛵🌴. Bevor wir getrennte Wege gingen, verabredeten wir uns mit Pit noch für morgen um 13:00 Uhr bei uns, denn dann stand die große Motorrad-Parade durch Pattaya an 🏍️🔥. Darauf waren wir jetzt schon extrem gespannt.

So ging wieder ein ereignisreicher, lauter, bunter und einfach geiler Tag zu Ende 😎🤘

Na fast: Gerade als ich mein Handy weg legen wollte bekam ich von Gerald eine Nachricht. Er hatte seinen Neffen kontaktiert, der in Bangkok lebte und dieser hatte im geschrieben dass die Einkünfte doch zu versteuern wären. Na jetzt weiß ich auch nicht mehr so richtig aber das klären wir ein anderes mal.

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