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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Sonntag, 8. März 2026

Thailand 2026, entspannte Insel Vibes auf Kho Mak, 01.03. - 05.03.

Inselwechsel – neues Kapitel, neue Eindrücke 🌴⛵🌊

Kaum hatten wir die letzten Tage auf Koh Chang mit Strand, Dschungel, Matsch und Muay Thai abgeschlossen, stand schon der nächste Inselwechsel an. Stillstand ist irgendwie nicht unser Ding.

Mit gepackten Taschen, einem letzten gemeinsamen Frühstück mit Freunden und einer guten Portion Vorfreude ging es weiter nach Koh Mak. Eine kleinere, ruhigere Insel – weniger Trubel, mehr Weite, mehr Meer. Genau das Richtige für ein neues Kapitel unseres Abenteuers.

Was uns dort erwartet hat?
Soviel sei gesagt: Es wurde entspannter – aber garantiert nicht langweilig. 😎

01. März 2026 – Abschied, Regen und ein kleines Paradies auf Koh Mak 🌴🚤🌧️

Der heutige Tag begann mit einer klaren Mission: Frühstück! 😄 Schließlich hatten wir uns gestern ja schon mit Frank und Julia verabredet, also hatte das natürlich oberste Priorität. Unsere Koffer waren bereits gepackt und alles vorbereitet. Also schnappten wir uns unseren Scooter 🛵 und fuhren zur Papa Bäckerei, um dort gemütlich zu frühstücken. Um 09:30 Uhr waren wir verabredet – und Frank und Julia erschienen auch pünktlich. Angy hatte es leider erwischt. Ihn plagte Durchfall und er fühlte sich – im wahrsten Sinne des Wortes – ziemlich beschissen. 🤒💊 So saßen wir also zu viert beim Frühstück, genossen die leckeren Backwaren 🥐☕, plauderten über die letzten Tage und versprachen uns, dass wir uns in Deutschland nochmal sehen würden, bevor es für uns später weiter in Richtung Türkei geht.

Da wir unser Zimmer um 11:00 Uhr räumen mussten, wurde es Zeit für den Rückweg. Auf dem Scooter machten wir uns auf den Weg zurück – und natürlich passierte genau das, was passieren musste: Ein kräftiger Regenschauer erwischte uns unterwegs. 🌧️ Ziemlich durchnässt kamen wir wieder an – naja, eigentlich zuerst bei der Rollervermietung gleich nebenan. 

vom Regenschauer erwischt, Kho Chang

Wir gaben den Roller zurück, bekamen unsere 5.000 Baht Kaution zurück 💸 und räumten anschließend unser Zimmer. Unser Transfer zum Hafen sollte erst um 12:00 Uhr stattfinden, also warteten wir noch gemütlich nebenan im Beach Jungle Resort. Die knappe Stunde verging wie im Flug und schon saßen wir im Taxi Richtung Hafen und Fähre. 🚕⚓ Wieder einmal lief alles wie am Schnürchen.



Ela auf der Fahrt zum Hafen, Kho Chang

Auf der Fähre nahm ich noch schnell Kontakt mit unserer neuen Unterkunft auf – dem Sea View Resort Koh Mak, das wir über Booking.com gebucht hatten – und klärte ab, ob wir am Hafen von Koh Mak abgeholt werden könnten. Antwort: Kein Problem 👍




Und tatsächlich – kaum waren wir am Hafen angekommen, wartete dort schon das Taxi auf uns und brachte Ela und mich direkt zu unserer Unterkunft. 🚕🌴 

im Taxi auf Kho Mak

Als wir ankamen, waren wir sofort begeistert. Das Sea View Resort ist klein, gemütlich, wunderbar ruhig und liegt mitten im Wald. 🌿🌳🐦 Genau unser Ding.


Sea View Resort Kho Mak



Wir wurden herzlich empfangen, bezogen unser Zimmer und mieteten direkt vor Ort wieder einen Roller 🛵. 

Mit diesem machte ich mich gleich noch kurz auf den Weg, um Getränke zu besorgen 🥤 und unseren geplanten Tauch- und Schnorchelausflug mit der Thai Ocean Academ klarzumachen 🤿🐠. Auch das lief völlig unkompliziert. Mit Vicky von der Tauchbasis vereinbarte ich unseren Ausflug für den 04. März. Keine Anzahlung, kein Papierkram – einfach kurz miteinander gesprochen und alles war geregelt. Genau so mögen wir das 😎. Gleich nebenan kaufte ich noch ein paar Getränke ein und machte mich dann wieder auf den Rückweg zu Ela.

Den Abend ließen wir ganz entspannt ausklingen – mit einem leckeren Abendessen 🍜🍛 und einem guten Buch 📖✨. Wir waren schon sehr gespannt auf Koh Mak und seine Strände 🌊🏝️. Morgen wollten wir uns auf Stranderkundung begeben – und irgendwie hatten wir beide das Gefühl, dass uns hier ein paar richtig schöne Tage erwarten könnten 😎🌅.

02. März 2026 – Stranderkundung auf Koh Mak 🏝️🛵🌞

Das heutige Motto des Tages war klar: Stranderkundung. Nach einem leckeren Frühstück direkt im Sea View Resort packten wir unsere Sachen zusammen und schauten erst einmal auf Google Maps, wo es uns heute hintreiben könnte. Ela und mir stach sofort ein Punkt ins Auge – der südlichste Zipfel von Koh Mak. Das wollten wir uns doch gleich mal anschauen. Also rauf auf unseren Roller 🛵 und los ging’s.

Auf Koh Mak zu fahren ist wirklich lustig und total entspannt. Kleine, gute Sträßchen, kaum Verkehr und egal wohin man möchte – meistens ist man in etwa 8 bis 11 Minuten da, manchmal ein bisschen mehr, manchmal weniger. Die Insel ist wirklich sehr überschaubar.

Am südlichsten Zipfel angekommen fanden wir dort ein kleines Lokal das Ta-Lay Time Restaurant and view point . Ela hatte Durst und so genossen wir erst einmal zwei Maracuja-Smoothies 🍹 – richtig lecker. Natürlich machten wir auch ein paar Fotos und Videos 📸 und genossen die wunderbar gechillte Atmosphäre. Eigentlich wollten wir aber an einen richtigen Strand und hier gab es leider keinen wirklichen.

Ta-Lay Time Restaurant and view point







Vicky von der Tauchbasis hatte mir gestern den Lazy Days Beach beim Lazy Days Resort als Tipp gegeben. Also machten wir uns auf den Weg dorthin. Alles sah gepflegt und wunderschön aus, aber der Strand war irgendwie nicht ganz das, was wir uns vorgestellt hatten. 


Also wieder kurz im Schatten auf Maps geschaut und irgendwie landeten wir beim Ao Soun Yai Beach. Die Bewertungen waren gut und auch die Bilder sahen vielversprechend aus. Also Roller gestartet und nichts wie hin.

Schon bei der Ankunft war klar: Das ist unser Strand. Groß, wunderschön und fast keine Menschen – Herz, was willst du mehr. 🌊🌴 Da allerdings kaum Liegen zu finden waren, liefen wir ein Stück am Strand entlang und wurden schließlich beim Happy Days Resort fündig. Dort gab es zumindest ein paar Stuhlliegen. Ich fragte kurz an der Bar, ob es in Ordnung wäre, wenn wir die Stühle nutzen und dafür etwas trinken würden. Natürlich war das kein Problem. Also machten Ela und ich es uns gemütlich, genossen die Sonne ☀️, das warme Meer 🌊 und einfach dieses herrliche Fleckchen Erde. So verbrachten wir hier ganz entspannt den Mittag.

am Ao Soun Yai Beach, Kho Mak








Als sich dann langsam ein kleines Hüngerchen meldete, packten wir zusammen und fragten wieder einmal unsere „Googeline“, wo man hier in der Nähe gut essen könnte. Warum auch immer – aber der Name Khun Mam’s Kitchen sprang mir sofort ins Auge. Die Bewertungen waren sehr gut und so saßen wir kurze Zeit später auch schon dort. Das Ambiente war richtig schnuckelig.

Khun Mam's kitchen, Kho Mak

Gerade als unser Essen serviert wurde, fuhr ein Roller vorbei und die zwei darauf unterhielten sich. Die Stimme kam mir bekannt vor. Das war doch Markus Protzen mit seiner Simone, die wir schon kurz auf Koh Chang getroffen hatten. Ich rief laut „Markus!“ – und tatsächlich hielt der Roller sofort an. 😄 Welch eine Freude, sich hier zufällig wiederzusehen.

Wir plauderten eine Weile miteinander, tauschten unsere Handynummern aus 📱, verabredeten uns für morgen und die beiden fuhren schließlich weiter. Danach konnte ich mich endlich meinem oberleckeren Essen widmen 🍜.

Anschließend ging es zurück zum Sea View Resort, erst einmal duschen 🚿, noch ein bisschen lesen 📖 , eine wichtige Entscheidung treffen denn Ela musste dringend jetzt mal im Krankenhaus untersucht werden. Sie nahm ums verrecken nicht wieder an Gewicht zu und hatte auch noch andere kleine Herausforderungen. So beschlossen wir am 06. März wieder zurück nach Pattaya und ins dortige Bangkok Krankenhaus zu gehen. 

Dann fielen uns auch schon wieder die Augen zu. Morgen wollten wir noch weitere Strände erkunden und uns einen weiteren entspannten Strandtag gönnen. 🌅🌴

03. März 2026 – Stranderkundung, ein verstecktes Paradies und Gedanken über die Welt 🌴🛵🌊

Der erste Schritt heute – noch vor dem Frühstück – war, einen Transfer nach Pattaya zu organisieren. Dass das hier in Thailand super einfach funktioniert, wussten wir ja bereits, aber diesmal war es wirklich eine Sache von gerade einmal drei Minuten. Ich ging zur Rezeption, erkundigte mich nach einem Transfer, bezahlte umgerechnet knapp 20 Euro pro Person und schon war unsere kombinierte Taxi-, Fähren- und Busfahrt nach Pattaya gebucht. Einfach, unkompliziert und typisch Thailand. 👍

Danach gab es erst einmal ein entspanntes Frühstück im Sea View Resort und schon ging es los zur Stranderkundung Teil 2 auf Koh Mak. Als heutigen Strand hatten wir uns den Laem Son Beach ausgesucht. Auf der Fahrt dorthin kamen wir an einem supergeilen Resort vorbei. Leider konnten wir keinen Namen entdecken, aber das sah wirklich oberverschärft aus. Wir machten kurz ein kleines Video 📸 und setzten dann unsere Fahrt fort.

Traumresort auf Kho Mak

Kurz vor dem Laem Son Beach wurden wir allerdings etwas stutzig. Überall standen Schilder wie „Privat“, „Kein Zutritt“ und ähnliches. Wir parkten unseren Roller 🛵 und liefen einen kleinen Waldweg in Richtung Strand. Dort angekommen waren wir ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht – der Strand war dreckig, verwildert und überhaupt nicht einladend. Ela und ich schauten uns etwas ratlos an.

Also wieder Google Maps raus und einen neuen Plan gemacht. Von der anderen Seite sollte es noch einen Strand geben, den Ao Tan Beach. Also wieder rauf auf den Roller und los. Kurz bevor wir dort ankamen, entdeckten wir eine kleine Abzweigung in den Wald, beschriftet mit „Laem Son Beach & Restaurant“. Das sah interessant aus. Also folgten wir diesem Waldweg – bestimmt zwei Kilometer quer durch den Dschungel. Wenn nicht ab und zu kleine Hinweisschilder gestanden hätten, hätten wir sicher gedacht, dass wir komplett falsch sind.

Irgendwann lichtete sich der Wald – und plötzlich standen wir tatsächlich am Laem Son Beach. Jetzt waren Ela und ich allerdings ziemlich verwirrt. Der Strand, den wir vorher über Google Maps angefahren hatten, und dieser hier waren zwei komplett verschiedene Punkte auf der Karte. Hier stimmt Google Maps definitiv überhaupt nicht. Aber egal – wir hatten den richtigen Ort gefunden und der war einfach traumhaft. 🌴


am Laem Son Beach



Alles war super gepflegt, der Strand wunderschön, das Meer glasklar und es gab viele schattige Plätze. Dazu noch ein kleines Restaurant mit Getränken und Essen – perfekt. Wir mieteten uns zwei Beach Chairs für jeweils 100 Baht und machten es uns gemütlich. Erst einmal gab es zwei leckere Fruchtshakes 🍹.




So verbrachten wir einen herrlichen Tag mit Schwimmen 🌊, ich machte ein bisschen Training 💪 und wir genossen einfach diesen wunderschönen Ort. Genau für solche Momente reisen wir.

Natürlich bekamen wir zwischendurch immer wieder die Nachrichten vom Krieg im Iran mit und alles, was damit zusammenhängt. Ausgefallene Flüge, gestrandete Urlauber und dieser ganze Wahnsinn, den wir einfach nur verurteilen können. Die Menschheit hat diesen wunderbaren Planeten eigentlich nicht verdient. Es macht uns wütend und traurig zugleich, dass machthungrige Herrscher einfach tun und lassen können, was sie wollen. Man bekommt langsam wirklich Angst vor dieser Welt. Zum Glück fliegen Ela und ich erst Ende März zurück nach Deutschland, denn unser Flug führt natürlich mitten durch dieses ganze Chaos.

Aber zurück zu den schönen Dingen des Tages. Während wir am Strand lagen, hatten wir Kontakt mit Markus und Simone aufgenommen. Für den Abend verabredeten wir uns um 17:00 Uhr in der Baanyai Beach Bar. Gegen 15:30 Uhr verließen wir dieses herrliche Fleckchen, fuhren zurück zu unserer Unterkunft, duschten 🚿 und machten uns schon wieder auf den Weg zur Beach Bar.



Pünktlich um 17:00 Uhr kamen wir dort an. Kurz darauf trafen auch Markus und Simone ein – zusammen mit ihren Freunden Anja und Ronald, die wir ebenfalls schon auf Koh Chang kennengelernt hatten. Wir verbrachten gemeinsam eine schöne Happy Hour 🍹 mit vielen Gesprächen und viel Gelächter.

Da es dort allerdings nichts zu essen gab, zogen Ela und ich später noch weiter ins Island Hut Restaurant, eine Empfehlung der vier. Und die war wirklich gut. Das Essen war richtig lecker 🍜 und die Atmosphäre wunderbar entspannt.


Mittlerweile war es schon dunkel geworden 🌙. Ich hatte drei Bier getrunken 🍺🍺🍺 und so fuhren wir ganz gemütlich und vorsichtig zurück zum Sea View Resort. Noch kurz an morgen gedacht – unsere Tauchausfahrt stand an – und dann hieß es auch schon: Augen zu und Lichter aus. 😴🌊🤿

04. März 2026 – Tauchen, Schnorcheln und eine faszinierende Unterwasserwelt 🤿🐠🌊

Der heutige Tag war komplett unserem Tauch- und Schnorchelausflug gewidmet – und auf den hatten Ela und ich uns schon lange gefreut. Um 08:30 Uhr sollten wir abgeholt werden, also hatten wir unser Frühstück bereits für 07:45 Uhr im Sea View Resort bestellt. Wie so oft hier lief alles perfekt nach Plan und schon stand das Taxi bereit, um uns abzuholen. Wir stiegen mit unserer kompletten Ausrüstung ein – schließlich hatten wir alles zum Tauchen und Schnorcheln dabei – und fuhren zunächst zur Tauchbasis der Thai Ocean Academy.

Dort mussten noch ein paar obligatorische Formulare ausgefüllt werden und kurz darauf waren wir mit einer Niederländerin namens Luna, die später auch mein Tauchbuddy sein würde, sowie zwei Schweizer Pärchen auf dem Weg zum Boot. Am Hafen angekommen stiegen wir alle ein, unser Gepäck wurde gebracht und verladen und schon konnte es losgehen. 🚤

Wie immer begann alles mit einem Bootsbriefing. Uns wurde erklärt, wie es auf dem Boot abläuft, welche Regeln gelten und was wir beachten sollten. Kurz danach folgte für Luna und mich das Tauchbriefing, während Ela und die anderen Teilnehmer ihr Schnorchelbriefing bekamen.


Dann machten sich Luna, ich und unsere zwei Guides bereit. Wir bauten unsere Ausrüstung zusammen, überprüften alles und schon erreichten wir unser erstes Ziel – das Riff Hin Gra Dueng. Kurz darauf sprangen wir ins Wasser.




Leider bestätigte sich das, was unser Guide vorher schon vermutet hatte. Am Vortag war Vollmond gewesen und danach ist die Sicht unter Wasser oft nicht besonders gut. Viel ändern kann man daran natürlich nicht, also genossen wir einfach das, was wir sehen konnten.

Vor dem Tauchgang hatte ich mich kurz mit Luna über das Buddysystem unterhalten. Da sie selbst Divemaster war und auch schon in diesem Job gearbeitet hatte, sah sie das Ganze ähnlich entspannt wie ich: Wir tauchen zusammen, achten aufeinander und schauen einfach, dass wir uns nicht verlieren. Perfekt. So konnte ich mich relativ entspannt meiner neuen Kamera widmen und filmen, was mir vor die Linse kam. 📹🐠

An manchen Stellen, vor allem in den flacheren Bereichen, war die Sicht sogar ganz ordentlich und mir gelangen ein paar richtig schöne Aufnahmen. Nach etwa 50 Minuten war der erste Tauchgang beendet und wir gingen wieder an Bord.

Dort warteten bereits frische Früchte 🍍🍉 und unser Mittagessen auf uns. Ela und die anderen Schnorchler hatten ebenfalls einen schönen Schnorchelgang gemacht und waren genauso zufrieden wie wir.

Das Boot fuhr anschließend zu einer kleinen Insel, an der sich ein weiterer Schnorchelplatz befand. Dort ankerten wir in ruhigem Wasser, aßen gemütlich zu Mittag und danach ging es erneut ins Wasser – diesmal auch für mich zum Schnorcheln zusammen mit Ela. Auch hier war es wunderschön und wir sahen viele bunte Fische. 🐟

Nach etwa einer Stunde Pause ging es weiter zum nächsten Tauchplatz, dem Toom Pinnacle. Wieder gab es ein kurzes Briefing und kurz darauf waren wir auch schon wieder im Wasser – zuerst die Taucher, etwas entfernt dann die Schnorchler.




Dieses Riff liegt zwischen zwei Inseln und wir tauchten sozusagen durch den Durchgang zwischen beiden. Hier war deutlich mehr Leben unterwegs. Gleich zu Beginn sah ich eine Muräne, die sich tatsächlich über einem Blaupunktrochen schlängelte – ein faszinierender Anblick. Danach tauchte ich mitten durch einen Barracudaschwarm, entdeckte winzige Barracuda-Babys und Muränen ohne Ende. 🐟🦈

Meine GoPro kam kaum noch zum Stillstand und mir wurde schon jetzt ein bisschen mulmig bei dem Gedanken, wie lange ich später für das Schneiden des Films brauchen würde. 😄

Zum Abschluss des Tauchgangs begegnete uns noch ein süßer Kugelfisch mit seinen großen Kulleraugen – ein perfekter Abschluss. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir wieder zurück an Bord.

Auch Ela und die Schnorchler hatten einen tollen Platz gehabt und so waren am Ende alle glücklich und zufrieden. Jetzt hieß es nur noch zurück zum Hafen. Nachdem ein kleiner technischer Defekt am Boot schnell behoben worden war, konnten wir losfahren.

Gegen 17:00 Uhr erreichten wir den Hafen, stiegen in ein Taxi und fuhren zurück zur Tauchbasis, wo ich unseren Ausflug bezahlte. Wir verabschiedeten uns von allen und kurz darauf ging es mit dem Taxi wieder zurück zum Sea View Resort. Die vier Schweizer fuhren mit uns und so plauderten wir noch ein bisschen auf der Fahrt.

Zurück in unserer Unterkunft hängten Ela und ich erst einmal unsere nassen Sachen zum Trocknen auf, gingen duschen 🚿 und beschlossen dann, heute einfach hier zu essen. Wir waren zu faul, noch einmal irgendwo hinzufahren. Also gab es ein entspanntes Abendessen direkt im Resort.

Zwischendurch hatte ich noch Kontakt mit Rinat von unserer Wohnungsagentur aufgenommen und ihn nach einer Wohnung für unsere Tage in Pattaya gefragt. Übermorgen wollten wir dorthin fahren – die Fährtickets waren bereits gebucht – und eine Unterkunft brauchten wir natürlich auch noch. Da ich ja schon geahnt hatte dass das Tauchfilm schneiden länger dauern würde begann ich am Abend noch damit. Morgen Vormittag wollte ich es fertig machen und auf YouTube veröffentlichen.

Morgen wollten wir dann auch  noch einmal an den Strand und unseren letzten Tag auf Koh Mak genießen. 🌅🏝️

05. März 2026 – Filmarbeit, Strand und viele Gedanken 🌴💻🌊

Gleich nach dem Aufwachen saß ich schon wieder am Laptop und begann damit, meinen Tauchfilm zu schneiden. Da der Film natürlich nicht zu lang werden durfte, musste ich mich auf die besten Szenen beschränken. Wer so etwas schon einmal gemacht hat, weiß genau, wovon ich rede. Wenn man denkt, man schneidet mal eben schnell ein kleines Filmchen zusammen, der täuscht sich gewaltig. 🎬💻

Zu allem Überfluss brach dann auch noch mein ziemlich wackeliger Schreibtischstuhl unter mir zusammen. Zum Glück gab es von unserem Gastgeber kein Gemecker – stattdessen bekam ich einfach einen neuen, stabilen Stuhl. 😄



Nur durch unser Frühstück unterbrochen saß ich tatsächlich den ganzen Vormittag am Laptop, während Ela noch ein kleines Schläfchen machte. Irgendwann war es dann endlich soweit: Der Film war fertig und ich konnte ihn auf YouTube hochladen und auch gleich an Luna schicken.

Durch das ganze Filmen, Schneiden und die anderen Dinge, die erledigt werden mussten, war mein Reiseblog natürlich komplett liegen geblieben. Mir grauste ehrlich gesagt schon ein bisschen davor, das alles nachholen zu müssen. Das bedeutete wieder viel Arbeit und vor allem viel Zeit. Aber gut – das werde ich schon irgendwie rocken.

Zuerst hieß es jetzt aber: Strand! Also machten Ela und ich uns auf den Weg zu unserem Lieblingsstrand von vorgestern. Als wir dort ankamen, waren allerdings schon alle Beach Chairs belegt. Also legten wir uns einfach mit unseren Handtüchern in den Sand. Die 200 Baht, die wir dadurch sparten, investierten wir kurzerhand in zwei leckere Fruchtsäfte. 🍹

Leider war das Wetter heute nicht ganz so schön. Dunkle Wolken zogen auf, es sah immer wieder nach Regen aus und auch das Meer war deutlich unruhiger als die letzten Tage. Das Wasser war längst nicht mehr so klar. Außerdem musste man ein bisschen aufpassen, denn hier gab es einige große Seeigel. Meistens weiter draußen im Wasser, aber wir hatten auch schon welche ziemlich nah am Strand gesehen – und da wollten wir definitiv nicht hineintreten. 🦔🌊

So verbrachten wir etwa zwei Stunden am Strand mit Schwimmen, Lesen 📖 und einer kleinen Trainingseinheit. Aber so richtig Lust hatte ich heute irgendwie nicht mehr. Wahrscheinlich lag es daran, dass mir die ganze Reiseblog-Geschichte und das Nachschreiben ständig im Kopf herumspukte.

Also überzeugte ich Ela schließlich, dass es vielleicht besser wäre, wieder zurück zur Unterkunft zu fahren. Dort angekommen ging Ela erst einmal in den Pool 🏊‍♀️ und ich setzte mich direkt wieder an den Laptop und begann, meinen Reiseblog aufzuholen. Hui – ich war wirklich ziemlich hinten dran.

Mir war klar, dass ich jetzt Gas geben musste. Morgen war schließlich unser Transfertag und übermorgen wollten wir – wenn alles klappte – ins Krankenhaus gehen. Das mussten wir allerdings noch genau abklären.

Also schrieb ich, bis die Tasten glühten ⌨️ und kam zumindest ein gutes Stück voran. Irgendwann meldete sich dann auch wieder der Hunger und wir fuhren mit unserem Roller zum Food Art Hut, wo wir richtig lecker aßen. Ich gönnte mir ein Schnitzel und Ela Spaghetti Carbonara – typisch thailändische Küche eben. 😄🍝

Mittlerweile hatte sich auch Rinat gemeldet. Er hatte eine Wohnung für uns in Pattaya für die nächsten zwei Wochen organisiert. Eigentlich war unser Plan ja gewesen, noch ein bisschen Inselhopping zu machen. Aber wegen Ela mussten wir das jetzt erst einmal hinten anstellen. Da stimmte einfach etwas nicht mit ihrem Körper und das wollten wir endlich richtig abklären lassen.

Unser Plan sah nun so aus: Morgen nach Pattaya fahren, dort am Nachmittag ankommen und gleich schauen, ob wir einen Termin im Krankenhaus bekommen. Dann Ela gründlich untersuchen lassen und sehen, was dabei herauskommt.

Am 20.03. wollten wir von Bangkok nach Bali fliegen, dort noch ein paar Tage mit Peter und Anna verbringen. Am 28.03. sollte es von Bali weiter nach Jakarta gehen und am 29.03. schließlich zurück nach Deutschland. Alle Flüge waren bereits gebucht, also mussten wir jetzt Schritt für Schritt sehen, dass alles funktioniert.

Genug Gedanken für heute. Augen zu und gute Nacht.
Moment … da war ja auch noch dieser Krieg im Nahen Osten. 😉🌍

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