Zwischen Olivenbäumen, Meer und neuen Abenteuern 🌿🌊😎
Die letzten Tage im Pilion hatten schon einiges zu bieten – Regen, Schlamm, harte Arbeit, gutes Essen und griechische Gastfreundschaft. Doch jetzt zeigte sich das Wetter endlich von seiner besseren Seite ☀️ und langsam begann für uns so etwas wie Alltag mitten in diesem kleinen Paradies zwischen Olivenbäumen und Meer. Natürlich blieb es dabei nicht lange ruhig, denn auch die kommenden Tage hielten wieder einige Überraschungen, schöne Begegnungen und kleine Abenteuer für uns bereit 🚐😊
07. Mai 2026 Tsipouro, Meze und ein wunderschöner Tag am Meer 🇬🇷🌊😎
Beim
Aufstehen begrüßte uns heute ein wunderschöner Sonnenaufgang ☀️, allerdings
war der Himmel nicht ganz klar und ziemlich bewölkt. Wir waren also gespannt,
was das Wetter noch so vorhatte. Zum Arbeiten war es jedenfalls genau richtig,
denn bei Gluthitze mit der Motorsense herumzurennen wäre auch kein Spaß gewesen
😅 Ob es später noch ein Strandtag werden würde, konnten
wir ja spontan entscheiden.
Als es dann
Zeit wurde, gab’s erstmal eine Dusche 🚿 und anschließend machten wir uns
mit Tweety auf den Weg Richtung Meer. Dabei fuhren wir dieselbe Strecke, die
ich schon bei meiner kleinen Stranderkundung entdeckt hatte. So bekam nun auch
Ela die wunderschöne Küste, das kristallklare Meer und die herrliche Landschaft
zu sehen 🌊😍
An der
großen Straßenbaustelle, die vorgestern noch wie ausgestorben wirkte, wurde
heute gearbeitet wie verrückt. Erstmal hieß es warten, bis ein großer Radlader
die Strecke wieder freigeschoben hatte. Aber wie bei den Griechen üblich –
alles mit einer beneidenswerten Gelassenheit 😄
Da draußen
ein ziemlich frischer Wind blies, verzogen wir uns ins Innere des Lokals und
saßen schließlich zu acht an einem großen Tisch. Ivo hatte nämlich noch ein
deutsches Paar aus München eingeladen – Arndt und Maria, auch sehr sympathisch.
Und weil es
beim letzten Mal schon so genial gewesen war, ging’s natürlich direkt wieder
mit Tsipouro und Meze los 🍶🍽️
Tsipouro ist ein typisch griechischer Trester-Schnaps, ähnlich wie Grappa, der
vor allem in Griechenland gerne in geselliger Runde getrunken wird. Dazu gibt
es traditionell sogenannte Meze – viele kleine Teller mit unterschiedlichsten
Leckereien. Genau dieses gemeinsame Essen, Probieren und Zusammensitzen gehört
hier einfach zur Lebensart 🇬🇷❤️
Der Tsipouro
schmeckte hervorragend und die vielen kleinen Speisen waren wieder absolute
Spitzenklasse. Teller um Teller kam auf den Tisch und wie immer durfte nichts
gleich sein. So futterten und quatschten wir uns über viereinhalb Stunden quer
durch die griechische Küche 😄
Es wurde
viel gelacht, erzählt und einfach das Leben genossen. Genau diese Momente sind
es, die Griechenland für uns so besonders machen.
Zurück bei
Otto hieß es dann nur noch: Bauch in die Luft strecken 😄, noch ein bisschen
lesen und gemütlich einschlafen.
Was für ein
schöner Tag mitten im griechischen Leben 😊
08. Mai 2026 Gartenarbeit, Outdoor-Küche und neue Ideen 🌿🍳😎
Der nächste Tag begann wettertechnisch noch etwas grauer als der vorherige.
Der Himmel war komplett bewölkt und laut Wetterbericht sollte es gegen Mittag
sogar regnen 🌧️. Aber solange wir arbeiteten, war uns das
eigentlich egal – bei körperlicher Arbeit stört ein bisschen Nieselregen nicht
wirklich.
Also schnappte ich mir wieder die Motorsense und
machte mit dem Mähen weiter. Ivo und Sabine hatten derweil begonnen, ihr Beet
zu erweitern, damit die am Vortag geholten Pflanzen endlich in die Erde konnten
🌱.
Nachdem ich mit meiner Mäharbeit fertig war, gesellte ich mich zu den beiden
und half mit. Kurz darauf kam auch Ela dazu und so waren wir plötzlich mitten in
einem fröhlichen Gemeinschaftsprojekt aus schaufeln, rechen und kleine
Steinmäuerchen bauen 😄
Immer wieder tröpfelte es leicht vor sich hin,
aber das störte niemanden wirklich. Gegen Mittag fiel uns dann plötzlich auf,
dass noch keiner ans Essen gedacht hatte 😂 Also machte ich mich
kurzerhand auf den Weg zu Otto, holte Eier, leckere griechische Wurst und
zauberte zusammen mit Nudeln, Zwiebeln und Paprika ein richtig gutes
Mittagessen 🍳🍝
Und ich muss sagen: In Ivos Outdoor-Küche zu kochen hat schon etwas Besonderes 😊 Mitten in der Natur, frische Luft, entspannte Stimmung – irgendwie schmeckt dort alles nochmal besser.
Nach dem Essen war dann wie immer erstmal die
obligatorische Mittagspause angesagt 😎 Ela und ich verzogen
uns in unseren Otto, machten es uns gemütlich und ich beschäftigte mich
zusammen mit meinem Kumpel Chat GPT 💻 mit der Überarbeitung
unseres Reiseblogs. Nachdem wir schon die Abenteuer Pur Seite modernisiert
hatten, wollte ich nun auch den Blog optisch und inhaltlich anpassen, damit am
Ende alles schön zusammenpasst.
Während ich tüftelte und schrieb, machte es
sich Ela mit ihrem Buch gemütlich 📖. Dass draußen das
Wetter eher bescheiden war, störte uns dabei überhaupt nicht.
So verging der Nachmittag mal wieder wie im
Flug. Nach einem kleinen Vesper wurden wir dann beide plötzlich ziemlich müde 😄
Also Augen zu… und einfach eingeschlafen.
Morgen
wollten wir auf den Markt nach Argalasti
fahren. Darauf waren wir schon richtig gespannt 😊
09. Mai 2026 – Hoch die Hände, Wochenende 🍷☀️🥩
„Hoch die Hände, Wochenende!“ – genau so begann der heutige Tag. Das Wetter hatte sich wieder gefangen, die Wolken vom Vortag waren verschwunden und endlich zeigte sich der Himmel wieder von seiner freundlichen Seite. Damit stand einem entspannten Markttag in Agalasti nichts mehr im Wege. 😊
Um kurz nach 09:00 Uhr ging es mit Sabines Auto los, einem kleinen Bus, mit dem sie unterwegs gewesen war, bevor sie bei Ivo hängen geblieben war. Die halbe Stunde Fahrzeit verbrachten wir mit Quatschen und Landschaft anschauen. 🚐🌄
In Agalasti angekommen mussten wir erst einmal einen Parkplatz finden, denn es war schon ordentlich was los. Autos und Menschen tummelten sich überall auf den Straßen. Nachdem wir endlich eine Lücke gefunden hatten, ging es los und unser erster Weg führte uns die Straße hinauf, wo die Händler ihre Stände aufgebaut hatten oder ihre Waren direkt aus dem Kofferraum verkauften. Kleidungsstücke, Eier, Obst und Gemüse direkt vom Bauern – eben alles, was zu einem richtigen Dorfmarkt dazugehört. 🥬🍅🥚
Wir schlenderten gemütlich zwischen den Ständen hindurch und kauften Eier sowie frisches Gemüse ein. Zuvor hatten wir bereits einen kleinen Essensplan für die kommende Woche gemacht und ich hatte beschlossen, uns ein Gulasch mit Spätzle zu kochen. Da außerdem noch ein Grillabend geplant war, führte uns der nächste Weg direkt zum Metzger. Dort kauften wir frisches Fleisch und ich gönnte mir zwei Kilo herrliches Gulaschfleisch, das so gut aussah, dass mir sofort das Wasser im Mund zusammenlief. 🥩🔥
Nachdem auch das Grillfleisch eingekauft war und wir im Supermarkt nebenan noch die Dinge besorgt hatten, die es auf dem Markt nicht gab, war es höchste Zeit für einen Kaffee. Also liefen wir hoch auf die Plaza, tranken dort einen leckeren Frappé. ☕😎 und beobachteten das muntere Treiben auf dem Platz.
Gerade als wir uns auf den Weg zum Lokal machen wollten, kam die Nachricht aufs Handy, dass dort geschlossene Gesellschaft sei. Also beschlagnahmten wir kurzerhand einen Tisch auf der Plaza, in einem Restaurant direkt neben dem Café. Zunächst tranken wir nur etwas, doch als die beiden schließlich bei uns ankamen, bestellten wir das Essen. 🍻🍽️
Nicht wie in Deutschland, wo jeder sein eigenes Gericht bestellt, sondern ganz entspannt auf griechische Art: vier verschiedene Hauptspeisen, jede Menge Zaziki und Brot. Als alles auf dem Tisch stand, bediente sich jeder einfach nach Lust und Laune. So hatte jeder die bestmögliche Auswahl auf dem Teller – wirklich geschickt und vor allem unglaublich lecker. 🇬🇷🥙
Wir saßen bestimmt anderthalb Stunden dort, schlemmten uns quer durch die Speisekarten und machten uns danach mit vollen Bäuchen wieder auf den Rückweg zum Grundstück. Unsere Mägen schrien förmlich nach einer Mittagspause und diesem Ruf kamen wir natürlich dankbar nach, nachdem die Einkäufe verstaut waren. 😴
Da mich das Fleisch beim Metzger so angelacht hatte, zog es mich gegen 17:00 Uhr in die herrliche Outdoor-Küche und ich begann damit, unser Gulasch zuzubereiten. Ich kochte gemütlich vor mich hin, trank dazu das eine oder andere Glas Rotwein und während der Topf leise vor sich hin schmorte, verbreitete sich ein herrlicher Duft über den ganzen Platz. 🍷🍲
Gegen Ende der Kocherei kam Ivo dann noch auf die Idee, einen Tequila zu trinken – und der gab mir schließlich den Rest. 😂🥃
Leicht angesäuselt verzog ich mich zurück zu Ela und legte mich erst einmal für ein kleines Schläfchen hin.
Sabine wollte später den Topf mit dem Essen, sobald er abgekühlt war, in den Kühlschrank stellen. Das Gulasch sollte dann am Montag zusammen mit frisch gemachten Spätzle unser Mittagessen werden. Alle hier auf dem Platz liebten solche Schmorgerichte aufgewärmt ohnehin noch mehr. 😋
Irgendwann später wachte ich noch einmal kurz auf, aß eine Kleinigkeit und verschwand danach direkt wieder im Reich der Träume. 🌙✨
Für morgen planten die anderen einen Besuch auf einem Dorffest in Promiri. Ela und ich hatten uns allerdings noch offen gelassen, ob wir mitgehen würden oder nicht. Das wollten wir ganz spontan morgen entscheiden. 😊
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