Mit dem Wohnmobil auf dem Pilion in Griechenland – unsere Zeit bei Ivo und Sabine | 07.05.–11.05.2026
Zwischen Olivenbäumen, Meer und neuen Abenteuern 🌿🌊😎
Die letzten Tage im Pilion hatten schon einiges zu bieten – Regen, Schlamm, harte Arbeit, gutes Essen und griechische Gastfreundschaft. Doch jetzt zeigte sich das Wetter endlich von seiner besseren Seite ☀️ und langsam begann für uns so etwas wie Alltag mitten in diesem kleinen Paradies zwischen Olivenbäumen und Meer. Natürlich blieb es dabei nicht lange ruhig, denn auch die kommenden Tage hielten wieder einige Überraschungen, schöne Begegnungen und kleine Abenteuer für uns bereit 🚐😊
Beim
Aufstehen begrüßte uns heute ein wunderschöner Sonnenaufgang ☀️, allerdings
war der Himmel nicht ganz klar und ziemlich bewölkt. Wir waren also gespannt,
was das Wetter noch so vorhatte. Zum Arbeiten war es jedenfalls genau richtig,
denn bei Gluthitze mit der Motorsense herumzurennen wäre auch kein Spaß gewesen
😅 Ob es später noch ein Strandtag werden würde, konnten
wir ja spontan entscheiden.
Als es dann
Zeit wurde, gab’s erstmal eine Dusche 🚿 und anschließend machten wir uns
mit Tweety auf den Weg Richtung Meer. Dabei fuhren wir dieselbe Strecke, die
ich schon bei meiner kleinen Stranderkundung entdeckt hatte. So bekam nun auch
Ela die wunderschöne Küste, das kristallklare Meer und die herrliche Landschaft
zu sehen 🌊😍
An der
großen Straßenbaustelle, die vorgestern noch wie ausgestorben wirkte, wurde
heute gearbeitet wie verrückt. Erstmal hieß es warten, bis ein großer Radlader
die Strecke wieder freigeschoben hatte. Aber wie bei den Griechen üblich –
alles mit einer beneidenswerten Gelassenheit 😄
Da draußen
ein ziemlich frischer Wind blies, verzogen wir uns ins Innere des Lokals und
saßen schließlich zu acht an einem großen Tisch. Ivo hatte nämlich noch ein
deutsches Paar aus München eingeladen – Arndt und Maria, auch sehr sympathisch.
Und weil es
beim letzten Mal schon so genial gewesen war, ging’s natürlich direkt wieder
mit Tsipouro und Meze los 🍶🍽️
Tsipouro ist ein typisch griechischer Trester-Schnaps, ähnlich wie Grappa, der
vor allem in Griechenland gerne in geselliger Runde getrunken wird. Dazu gibt
es traditionell sogenannte Meze – viele kleine Teller mit unterschiedlichsten
Leckereien. Genau dieses gemeinsame Essen, Probieren und Zusammensitzen gehört
hier einfach zur Lebensart 🇬🇷❤️
Der Tsipouro
schmeckte hervorragend und die vielen kleinen Speisen waren wieder absolute
Spitzenklasse. Teller um Teller kam auf den Tisch und wie immer durfte nichts
gleich sein. So futterten und quatschten wir uns über viereinhalb Stunden quer
durch die griechische Küche 😄
Es wurde
viel gelacht, erzählt und einfach das Leben genossen. Genau diese Momente sind
es, die Griechenland für uns so besonders machen.
Zurück bei
Otto hieß es dann nur noch: Bauch in die Luft strecken 😄, noch ein bisschen
lesen und gemütlich einschlafen.
Was für ein
schöner Tag mitten im griechischen Leben 😊
08. Mai 2026 Gartenarbeit, Outdoor-Küche und neue Ideen 🌿🍳😎
Der nächste Tag begann wettertechnisch noch etwas grauer als der vorherige.
Der Himmel war komplett bewölkt und laut Wetterbericht sollte es gegen Mittag
sogar regnen 🌧️. Aber solange wir arbeiteten, war uns das
eigentlich egal – bei körperlicher Arbeit stört ein bisschen Nieselregen nicht
wirklich.
Also schnappte ich mir wieder die Motorsense und
machte mit dem Mähen weiter. Ivo und Sabine hatten derweil begonnen, ihr Beet
zu erweitern, damit die am Vortag geholten Pflanzen endlich in die Erde konnten
🌱.
Nachdem ich mit meiner Mäharbeit fertig war, gesellte ich mich zu den beiden
und half mit. Kurz darauf kam auch Ela dazu und so waren wir plötzlich mitten in
einem fröhlichen Gemeinschaftsprojekt aus schaufeln, rechen und kleine
Steinmäuerchen bauen 😄
Immer wieder tröpfelte es leicht vor sich hin,
aber das störte niemanden wirklich. Gegen Mittag fiel uns dann plötzlich auf,
dass noch keiner ans Essen gedacht hatte 😂 Also machte ich mich
kurzerhand auf den Weg zu Otto, holte Eier, leckere griechische Wurst und
zauberte zusammen mit Nudeln, Zwiebeln und Paprika ein richtig gutes
Mittagessen 🍳🍝
Und ich muss sagen: In Ivos Outdoor-Küche zu kochen hat schon etwas Besonderes 😊 Mitten in der Natur, frische Luft, entspannte Stimmung – irgendwie schmeckt dort alles nochmal besser.
Nach dem Essen war dann wie immer erstmal die
obligatorische Mittagspause angesagt 😎 Ela und ich verzogen
uns in unseren Otto, machten es uns gemütlich und ich beschäftigte mich
zusammen mit meinem Kumpel Chat GPT 💻 mit der Überarbeitung
unseres Reiseblogs. Nachdem wir schon die Abenteuer Pur Seite modernisiert
hatten, wollte ich nun auch den Blog optisch und inhaltlich anpassen, damit am
Ende alles schön zusammenpasst.
Während ich tüftelte und schrieb, machte es
sich Ela mit ihrem Buch gemütlich 📖. Dass draußen das
Wetter eher bescheiden war, störte uns dabei überhaupt nicht.
So verging der Nachmittag mal wieder wie im
Flug. Nach einem kleinen Vesper wurden wir dann beide plötzlich ziemlich müde 😄
Also Augen zu… und einfach eingeschlafen.
Morgen
wollten wir auf den Markt nach Argalasti
fahren. Darauf waren wir schon richtig gespannt 😊
09. Mai 2026 – Hoch die Hände, Wochenende 🍷☀️🥩
„Hoch die Hände, Wochenende!“ – genau so begann der heutige Tag. Das Wetter hatte sich wieder gefangen, die Wolken vom Vortag waren verschwunden und endlich zeigte sich der Himmel wieder von seiner freundlichen Seite. Damit stand einem entspannten Markttag in Argalasti nichts mehr im Wege. 😊
Um kurz nach 09:00 Uhr ging es mit Sabines Auto los, einem kleinen Bus, mit dem sie unterwegs gewesen war, bevor sie bei Ivo hängen geblieben war. Die halbe Stunde Fahrzeit verbrachten wir mit Quatschen und Landschaft anschauen. 🚐🌄
In Argalasti angekommen mussten wir erst einmal einen Parkplatz finden, denn es war schon ordentlich was los. Autos und Menschen tummelten sich überall auf den Straßen. Nachdem wir endlich eine Lücke gefunden hatten, ging es los und unser erster Weg führte uns die Straße hinauf, wo die Händler ihre Stände aufgebaut hatten oder ihre Waren direkt aus dem Kofferraum verkauften. Kleidungsstücke, Eier, Obst und Gemüse direkt vom Bauern – eben alles, was zu einem richtigen Dorfmarkt dazugehört. 🥬🍅🥚
Wir schlenderten gemütlich zwischen den Ständen hindurch und kauften Eier sowie frisches Gemüse ein. Zuvor hatten wir bereits einen kleinen Essensplan für die kommende Woche gemacht und ich hatte beschlossen, uns ein Gulasch mit Spätzle zu kochen. Da außerdem noch ein Grillabend geplant war, führte uns der nächste Weg direkt zum Metzger. Dort kauften wir frisches Fleisch und ich gönnte mir zwei Kilo herrliches Gulaschfleisch, das so gut aussah, dass mir sofort das Wasser im Mund zusammenlief. 🥩🔥
Nachdem auch das Grillfleisch eingekauft war und wir im Supermarkt nebenan noch die Dinge besorgt hatten, die es auf dem Markt nicht gab, war es höchste Zeit für einen Kaffee. Also liefen wir hoch auf die Plaza, tranken dort einen leckeren Frappé. ☕😎 und beobachteten das muntere Treiben auf dem Platz.
Gerade als wir uns auf den Weg zum Lokal machen wollten, kam die Nachricht aufs Handy, dass dort geschlossene Gesellschaft sei. Also beschlagnahmten wir kurzerhand einen Tisch auf der Plaza, in einem Restaurant direkt neben dem Café. Zunächst tranken wir nur etwas, doch als die beiden schließlich bei uns ankamen, bestellten wir das Essen. 🍻🍽️
Nicht wie in Deutschland, wo jeder sein eigenes Gericht bestellt, sondern ganz entspannt auf griechische Art: vier verschiedene Hauptspeisen, jede Menge Zaziki und Brot. Als alles auf dem Tisch stand, bediente sich jeder einfach nach Lust und Laune. So hatte jeder die bestmögliche Auswahl auf dem Teller – wirklich geschickt und vor allem unglaublich lecker. 🇬🇷🥙
Wir saßen bestimmt anderthalb Stunden dort, schlemmten uns quer durch die Speisekarten und machten uns danach mit vollen Bäuchen wieder auf den Rückweg zum Grundstück. Unsere Mägen schrien förmlich nach einer Mittagspause und diesem Ruf kamen wir natürlich dankbar nach, nachdem die Einkäufe verstaut waren. 😴
Da mich das Fleisch beim Metzger so angelacht hatte, zog es mich gegen 17:00 Uhr in die herrliche Outdoor-Küche und ich begann damit, unser Gulasch zuzubereiten. Ich kochte gemütlich vor mich hin, trank dazu das eine oder andere Glas Rotwein und während der Topf leise vor sich hin schmorte, verbreitete sich ein herrlicher Duft über den ganzen Platz. 🍷🍲
Gegen Ende der Kocherei kam Ivo dann noch auf die Idee, einen Tequila zu trinken – und der gab mir schließlich den Rest. 😂🥃
Leicht angesäuselt verzog ich mich zurück zu Ela und legte mich erst einmal für ein kleines Schläfchen hin.
Sabine wollte später den Topf mit dem Essen, sobald er abgekühlt war, in den Kühlschrank stellen. Das Gulasch sollte dann am Montag zusammen mit frisch gemachten Spätzle unser Mittagessen werden. Alle hier auf dem Platz liebten solche Schmorgerichte aufgewärmt ohnehin noch mehr. 😋
Irgendwann später wachte ich noch einmal kurz auf, aß eine Kleinigkeit und verschwand danach direkt wieder im Reich der Träume. 🌙✨
Für morgen planten die anderen einen Besuch auf einem Dorffest in Promiri. Ela und ich hatten uns allerdings noch offen gelassen, ob wir mitgehen würden oder nicht. Das wollten wir ganz spontan morgen entscheiden. 😊
10. Mai 2026 – Einfach mal Zeit für uns ❤️☀️🌊
Schon beim Aufstehen merkten Ela und ich, dass heute ein geruhsamer Tag werden sollte und wir einfach etwas Zeit für uns brauchten. Während unserer inzwischen über zweijährigen Reise hatten wir sehr viel Zeit nur miteinander verbracht und die letzten Wochen waren wir eigentlich fast täglich in Gesellschaft gewesen. Zwar war das durchweg positive Gesellschaft, aber heute spürten wir beide, dass wir einfach mal eine kleine Auszeit brauchten. 😊
Da kam es gerade passend, dass die anderen auf ein Dorffest fahren wollten. So ließen wir den Tag ganz gemütlich angehen, frühstückten endlich mal wieder ausgiebig – was hier normalerweise durch das gemeinsame Mittagessen ersetzt wurde – und machten uns einen richtig faulen Vormittag. ☕🥐
Die anderen machten sich irgendwann auf den Weg zum Dorffest und bei uns gab es nach dem Frühstück sogar noch ein kleines Schläfchen. 😴
Als wir wieder wach wurden, schnappten wir unseren Tweety und machten uns auf zu einer kleinen Rundtour. 🛵💨 Ich wollte Ela die Orte zeigen, die ich vor ein paar Tagen entdeckt hatte, als ich alleine unterwegs gewesen war.
Zuerst fuhren wir an den Strand von Mortia, machten ein paar Bilder und setzten uns einfach in die Sonne. 📸☀️ Dies war Ivos und Sabines Hausstrand und sie hatte vor ein paar Tagen gemeint dass auch dieser mal aufgeräumt gehörte, Wir sahen sofort was sie meinte 😒😏
Anschließend ging es weiter zum Theotokos Beach mit der alten Kirche direkt am Meer – ein wirklich wunderschöner Ort. ⛪🌊
Danach fuhren wir weiter nach Katigioris zur Blue Taverne, wo ich bei meiner letzten Ausfahrt schon einmal ein Bier getrunken hatte. Dort saßen wir direkt am Strand, genossen kühle Getränke und einfach diese herrliche Atmosphäre aus Meer, Sonne und völliger Entspannung. 🍺🌴
Da ich noch Lust hatte, etwas Neuland zu erkunden, fuhren wir anschließend weiter nach Platania. Eigentlich wollten wir dort eine Kleinigkeit zu Abend essen, doch leider hatten vorne am Meer noch alle Lokale geschlossen und wir hatten keine Lust, jetzt irgendwo planlos etwas zu suchen. Also machten wir nur eine kleine Pause an der Uferpromenade und fuhren danach wieder zurück zu unserem Otto. 🚐😊
Wieder angekommen holten wir das Essen einfach dort nach und kurze Zeit später kamen auch die anderen zurück. Sie erzählten uns, dass das Dorffest zwar schön gewesen sei, aber auch ziemlich laut und voll. Da wussten Ela und ich sofort, dass wir für uns genau die richtige Entscheidung getroffen hatten. ❤️
Morgen sollte dann wieder die übliche Routine unseres Aufenthalts weitergehen: vormittags ein wenig arbeiten, danach gemeinsam essen und anschließend Freizeit. Diese wollten wir morgen dazu nutzen, mal nach Milina zu fahren. Dort sollte es angeblich sowohl den Heater für IQOS als auch eine griechische SIM-Karte fürs Handy geben. 📱🇬🇷
11. Mai 2026 – Spätzlechaos und neue Geschichten 🇬🇷🍲😅
Heute war wieder Montag und damit begann die zweite Woche unseres Abenteuers „Urlaub gegen Hand“ bei Ivo und Sabine. Nach den zwei freien Tagen am Wochenende machten Ela und ich uns voller Tatendrang an die heutige Aufgabe. 💪🌿
Da sonst nichts anlag – der Bagger von Ivo machte mal wieder Zicken und oben am großen Anbaufeld konnten wir deshalb nicht weiterarbeiten – beschlossen wir, die Wurzeln der Olivenbäume weiter freizulegen. Ivo meinte, das sei notwendig, um die Bäume besser pflegen zu können. Neue Triebe müssten jedes Jahr entfernt werden und außerdem lasse sich das Gras rund um die Bäume danach viel besser mähen. Klang für mich absolut logisch. 🌳
Also schnappten wir unser Arbeitsgerät und legten los. Die Arbeit war jetzt körperlich nicht besonders anstrengend, allerdings sah ich durch den Einsatz des Dampfstrahlers irgendwann aus wie die letzte Sau. 😂💦
Gegen 11:30 Uhr beendeten wir die Gartenarbeit und ich verzog mich in die tolle Outdoor-Küche. Dort stellte ich den Topf mit dem Gulasch auf den Herd und ließ alles langsam warm werden. Nebenbei bereitete ich den Spätzle Teig zu. Da Ivo sogar eine Spätzlepresse hatte, dachte ich eigentlich, das Ganze würde ein Kinderspiel werden.
Tja… weit gefehlt. 😅
Ivo hatte mir ein spezielles Dinkel-Spätzlesmehl gegeben. Ich haute Eier und Salz hinein, aber der Teig war bei weitem nicht so wie bei meinen letzten Spätzle. Irgendetwas passte einfach nicht zusammen. Und die Spätzlepresse stellte sich zusätzlich als absoluter Granatenscheiß heraus. Das Lochblech am Boden war nicht fest montiert und zog sich beim Hochdrücken des Stempels ständig mit nach oben. 🤦♂️
Währenddessen brutzelte mein Gulasch schon ordentlich vor sich hin, die anderen saßen bereits hungrig am Tisch und auch ich hatte mittlerweile einen Mordskohldampf. Irgendwann hatte ich dann endgültig die Schnauze voll und begann, die Spätzle wieder von Hand zu schaben. Irgendwie bekam ich das Ganze dann doch noch hin, aber das Gelbe vom Ei war es definitiv nicht. 😂
Na ja… irgendwann war auch diese Schlacht geschlagen und wir konnten endlich essen. Das Gulasch war richtig köstlich und auch die Spätzle schmeckten hervorragend – selbst wenn sie ehrlich gesagt ziemlich scheiße aussahen. Jede schwäbische Hausfrau hätte mich vermutlich entweder gekillt oder sich kaputtgelacht. 😄🍲
Nachdem fast alles verputzt war, machten wir gemeinsam in der Küche klar Schiff und danach stand natürlich wieder Mittagspause auf dem Programm, die Ela und ich mit einem kleinen Schläfchen krönten. 😴
Da die Geschäfte hier in Griechenland zwischen 14:00 und 17:00 Uhr normalerweise Mittagspause machen, setzten wir uns gegen 16:00 Uhr auf unseren Tweety und fuhren Richtung Milina. Dort sollte es ja angeblich einen Supermarkt geben, in dem man einen IQOS-Heater und vielleicht sogar eine griechische SIM-Karte bekommen konnte. 📱🛵
Gemütlich fuhren wir durch die wunderschöne Landschaft und als wir bergab den ersten Blick auf Milina hatten, waren wir echt begeistert. So direkt am Meer gelegen sah das alles einfach wunderschön aus und machte sofort Lust, den Ort näher zu erkunden. 🌊☀️
Ivo hatte uns bereits erzählt, dass Milina touristisch ziemlich gut erschlossen sei und das merkten wir sofort bei der Fahrt entlang der Uferpromenade. Eine Taverne nach der anderen, dazu Souvenirläden, kleine Supermärkte und eine süße Kirche – nur leider kaum Gäste.
Vor einer Taverne saßen ein paar Frauen an einem Tisch und direkt gegenüber befand sich der Supermarkt, zu dem wir wollten. Ela und ich parkten unseren Tweety und liefen zur Tür des Marktes… nur um festzustellen, dass dieser noch geschlossen war. Eine der Frauen – wie sich später herausstellte die Bedienung der Taverne – erklärte uns auf Englisch, dass der Laden erst um 18:00 Uhr öffnen würde. Da es gerade einmal 17:00 Uhr war, meinte sie freundlich, wir sollten uns doch einfach hinsetzen und etwas trinken. 🍺😊
Schon vorher war mir eine Frau aufgefallen, die irgendwie nicht griechisch aussah. Als sie telefonierte, hörte ich, dass sie Holländisch sprach. Nach ihrem Gespräch sprach ich sie einfach an und so kamen wir ins Gespräch.
Sie, ihr Mann und ihr fünfzehnjähriger Sohn hatten in Holland ebenfalls alles verkauft und waren mit einem Segelboot bis hierher gefahren. Nun lebten sie größtenteils hier, hatten sogar zwei Häuser gekauft – eines davon wollte sie uns direkt verkaufen 😂 – machten mit ihrem Sohn Homeschooling und ihr Mann flog gelegentlich zurück nach Holland, weil er dort einen sehr guten Job gefunden hatte.
Wieder einmal so eine verrückte und spannende Lebensgeschichte, wie man sie auf Reisen ständig trifft. Die Stunde verging wie im Flug. ⛵🏡
Dann öffnete endlich der Laden und Ela und ich gingen hinein – nur um festzustellen, dass es dort weder einen Heater noch eine SIM-Karte gab. 😅 Wir waren beide etwas enttäuscht, kauften dann eben Zigaretten und noch einmal diesen unglaublich leckeren griechischen Joghurt, auf den wir inzwischen total standen.
Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg und kamen gegen 19:00 Uhr zurück bei unserem Otto an. Dort gab es dann ein Abendessen aus griechischem Joghurt mit Honig und Nüssen – einfach, aber unglaublich lecker. 🍯🥜
Ela schnappte sich anschließend ihr Buch und ich setzte mich zusammen mit meinem Kumpel ChatGPT an die Überarbeitung unseres Reiseblogs. 💻😄
Ich wollte, dass unsere Hauptseite „abenteuerpur.blog“ und unsere Reiseblogseite „pit-x-dream-team.blogspot.com“ künftig ähnlich aussehen, damit die Besucher sofort erkennen, dass beides zusammengehört. Außerdem brauchte der Reiseblog dringend ein moderneres Layout und musste deutlich besser lesbar werden.
Mein Kumpel und ich waren dabei schon ein ganzes Stück vorangekommen und befanden uns praktisch auf der Zielgeraden. Das Ganze sah inzwischen schon ziemlich cool aus und brauchte eigentlich nur noch den letzten Feinschliff. ✨
Irgendwann meinte Ela dann allerdings, dass es jetzt genug sei – und damit hatte sie wahrscheinlich recht. Also klappten wir unsere Augen zu und verschwanden langsam ins Land der Träume. 🌙😴
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