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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Dienstag, 17. März 2026

Thailand 2026, warten in Pattaya auf Ergebnisse und Flug nach Bali, 13.03. - 19.03.

 🌴 Zurück ins Reiseleben – Pattaya und die nächsten Schritte 🌏

Nach den intensiven Tagen im Krankenhaus und einigen wichtigen Untersuchungen konnten Ela und ich erst einmal etwas durchatmen. Vieles ist abgeklärt, einige Ergebnisse stehen noch aus, aber insgesamt sind wir erleichtert, dass die bisherigen Nachrichten positiv sind. Nun versuchen wir langsam wieder in unser normales Reise Leben zurückzufinden, auch wenn die nächsten Arzttermine bereits feststehen. Zwischen Pattaya, kleinen Ausflügen und den weiteren Planungen unserer Reise schauen wir jetzt Schritt für Schritt nach vorne und genießen jeden Moment, der vor uns liegt.

13. März 2026 – Ein kleiner Schritt zurück ins normale Reise Leben 🌤️

Schon beim Aufstehen fühlte sich dieser Morgen anders an – irgendwie leichter. Die Untersuchungen bei Ela waren abgeschlossen und bei den Ergebnissen, die bisher vorlagen, war kein Krebs festgestellt worden. Alles Weitere würden wir nächste Woche bei den Nachbesprechungen erfahren. Diese Nachricht tat einfach gut. 🙏

Sonnenaufgang von unserem Apartment in Pattaya

Ela war zwar noch etwas matschig, aber insgesamt ging es ihr ganz ordentlich. Zwei Tage hintereinander eine Vollnarkose – auch wenn sie jeweils nur kurz war – hinterlassen eben ihre Spuren. Umso mehr freute sie sich auf etwas, das in den letzten zwei Tagen komplett gefehlt hatte: ihren Morgenkaffee ☕. Und natürlich auf ein frisches Baguette von unserem Lieblingsbäcker „La Cremerie“, gleich bei uns um die Ecke vom Apartment.


Also setzte ich mich kurz auf den Roller 🛵 und holte Frühstück. Ein großes, knuspriges Baguette und einen Schinken in Parma-Art, den Ela so liebt. Wenig später saßen wir beide beim Frühstück – und das fühlte sich schon wieder ein Stück weit nach Normalität an.

Nach dem Frühstück setzte ich mich an den Reiseblog. In den letzten Tagen war das natürlich etwas zu kurz gekommen. Ela nutzte die Zeit, um sich auszuruhen. Als sie schließlich meinte, sie wolle noch ein bisschen schlafen, schnappte ich mir meine Sachen und fuhr mit dem Roller ins Krankenhaus.

Am Abend zuvor hatten wir den Pathologiebericht per Mail bekommen. Darin stand auch eine Medikamentenempfehlung. Jetzt waren wir uns unsicher, ob wir bis zum Termin bei der Frauenärztin nächste Woche warten sollten oder das Medikament gleich besorgen müssten. Das wollte ich kurz abklären.

Auf dem Weg kam ich an unserem Apartment vorbei und machte dort einen kurzen Stopp. Ich sprach mit der Dame aus der Verwaltung, weil meine Mails in den letzten Wochen unbeantwortet geblieben waren. Bevor Ela und ich nach Koh Chang gefahren waren, hatte ich ein paar Dinge im Haus reklamiert – allerdings ohne Rückmeldung.

Aber siehe da: Einige der Punkte waren inzwischen erledigt worden. Und auch das Problem mit dem Baum vom Nachbargrundstück, der über unsere Terrasse wuchs, unsere Fassade beschädigte und ständig meine Klimaanlage verdreckte, war wohl in Arbeit. Der Besitzer des Grundstücks lebt in Australien und meinte zunächst, das ginge ihn nichts an. Vermutlich muss das jetzt über die Behörden in Pattaya geklärt werden.

Wenn ich schon mal dort war, machte ich gleich noch ein paar Fotos und Videos von unserer herrlichen Dachterrasse 🌴☀️. Die brauchen wir für die Bewerbung unserer Wohnung zur Vermietung.




Danach ging es weiter ins Krankenhaus.

Ich muss sagen: Rollerfahren in Thailand macht mir richtig Spaß – sowohl mit dem Roller als auch mit dem Auto. Vor allem dann, wenn Ela nicht hinten drauf sitzt … 😄

Im Krankenhaus ging ich zur gynäkologischen Abteilung und fragte bei den Damen am Schalter nach. Die Antwort war eindeutig: abwarten bis zum Arzttermin nächste Woche.

Damit war das geklärt.

Und ehrlich gesagt musste ich jetzt nicht lange überlegen, was ich mit der gewonnenen Zeit anfangen sollte.

Schon seit wir in Pattaya waren, war mir der große Decathlon Store hier aufgefallen. Ich hatte gar nicht gewusst, dass Decathlon mittlerweile fast weltweit vertreten ist. Mit Decathlon verbindet mich nämlich etwas ganz Besonderes.

2003 hat Decathlon Deutschland mir eigentlich den Start, nach meiner Kündigung bei der Polizei Baden Württemberg, in meine Selbstständigkeit ermöglicht. In ihrem Geschäft in Plochingen durfte ich mein erstes Büro einrichten und bekam gleichzeitig eine Stelle in der Wassersportabteilung. Ohne diese beiden Dinge wäre meine Selbstständigkeit damals wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen.

Mit diesen Erinnerungen im Kopf fuhr ich also dorthin – und ging erst einmal shoppen 🛍️.

Decathlon in Pattaya

Schon während meiner Selbstständigkeit war Decathlon immer so etwas wie der Ausrüster meiner Firma für alles, was mit Sport zu tun hatte. Diesmal wollte ich mir neue Laufschuhe und eine Uhr kaufen – und natürlich wurde ich auch fündig.

Nachdem ich genug Zeit überbrückt hatte, fuhr ich zurück zum Apartment. Ich dachte eigentlich, Ela wäre inzwischen wieder wach. Aber weit gefehlt.

Ich schlich leise hinein – und Ela schlief immer noch tief und fest 😴.

Also ging ich wieder nach unten, setzte mich hin und chattete eine Weile mit Thomas Webinger, einem alten Freund aus Deutschland. Noch etwas Zeit vergehen lassen – und beim nächsten Versuch war Ela dann tatsächlich wach.

Wir machten es uns gemütlich und ließen den Nachmittag einfach ein bisschen dahin treiben.

Irgendwann meldete sich dann mein schlechtes Gewissen. Ich hatte mich heute noch kaum bewegt. Also zog ich meine Laufsachen an, schnürte meine neuen Laufschuhe, setzte meinen Rucksack auf – und ging eine Runde laufen 🏃‍♂️.

Dabei erledigte ich gleich noch ein paar Kleinigkeiten beim Einkaufen und brachte zum Abschluss unser Abendessen von einem Food-Stand gleich um die Ecke mit 🍜.

Kurz nach 18 Uhr war ich wieder zurück im Apartment.

Es gab Abendessen, danach noch einen Film auf Netflix 🎬.

Und irgendwie hatten wir beide das Gefühl:

Wir sind wieder auf dem Weg zurück in unser normales Reise Leben. 🌏🚐

Ein kleiner Schritt war heute getan.
Und genau so darf es jetzt gerne weitergehen. ✨

14. März 2026 – Ein Ausflug in die Welt des „Flughafens“ ✈️🌍

Schon beim Aufstehen war zu merken, dass Ela wieder etwas besser beieinander war. Das freute mich natürlich sehr. Wir wollten gegen Mittag ein bisschen etwas unternehmen, auch wenn noch nicht ganz klar war, wohin es gehen sollte.

Also zog ich erst einmal meine neuen Laufschuhe an und ging eine kleine Runde um den Block laufen. Dabei machte ich gleich einen Zwischenstopp bei unserem Lieblingsbäcker und holte ein frisches Baguette 🥖.

Zurück im Apartment gab es dann gemeinsam Frühstück. Danach legten wir eine kleine Verdauungspause ein. Dabei schlief Ela tatsächlich noch einmal ein. Ich nutzte die Gelegenheit und ging zum Trainieren nach unten.

Im kleinen Vorraum beim Swimmingpool machte ich mein neu ausgearbeitetes Muay-Thai-Fitnessprogramm 🥊. Das hat es wirklich in sich und bringt mich jedes Mal ordentlich zum Schwitzen.

Als ich wieder nach oben kam, wurde Ela langsam wach. Nachdem sie wieder ganz bei Sinnen war ;-))) fragte ich noch einmal vorsichtig nach, was wir denn heute Mittag noch unternehmen wollten. Meine Beharrlichkeit hatte natürlich auch einen kleinen Hintergedanken – ich wollte ihren Kreislauf ein bisschen in Schwung bringen.

Zu meiner Überraschung brachte sie plötzlich das Terminal 21 ins Spiel.

Das ist eine gigantische Mall hier in Pattaya, die komplett im Stil eines Flughafens gestaltet ist. Schon lange wollte ich mir das einmal anschauen. Ela war von solchen Malls bisher allerdings nie besonders begeistert gewesen, deshalb wunderte mich ihr Vorschlag ein wenig.

Als ich nachfragte, erklärte sie ganz logisch: Sie konnte sich dort ein wenig bewegen, alles war klimatisiert – und natürlich dachte sie auch ein bisschen an mich :-)))

Also machten wir uns fertig, schnappten unseren Roller 🛵 und fuhren los.

Der Verkehr war ziemlich heftig, aber wir schlängelten uns gekonnt durch die Autos und Mopeds. Am Terminal 21 angekommen stellten wir unseren Roller im Parkhaus ab. Ich machte erst einmal ein Foto – gefühlt standen dort tausende Roller.

Dann betraten wir die Mall.

Was wir dort zu sehen bekamen, war wirklich beeindruckend. Überall standen Nachbildungen berühmter Bauwerke: der Eiffelturm, der schiefe Turm von Pisa, die Golden Gate Bridge von San Francisco und noch viele andere Sehenswürdigkeiten 🌍.

im Terminal 21, Pattaya


Von Stockwerk zu Stockwerk wechselte man quasi das Land. Die Geschäfte und die gesamte Dekoration waren immer dem jeweiligen Thema angepasst. Dazwischen gab es unzählige kulinarische Angebote und kleine Essensstände.





Auch wenn wir eigentlich nicht die typischen Mall-Shopper sind – allein das Ambiente war schon sehenswert.

Und dann passierte natürlich das, was immer passiert: Beim Vorbeilaufen entdeckte Ela einen ihrer geliebten Hosenanzüge 👗, die sie so gerne trägt. Der gefiel ihr so gut, dass wir ihn direkt kauften.

So schlenderten wir noch eine Weile durch diesen „Flughafen“, und zum Abschluss gönnten wir uns ein leckeres Eis 🍦.






Da wir uns um 18:00 Uhr mit unserem Freund Peter auf dem Yai-Mak-Nachtmarkt zum Abendessen verabredet hatten, fuhren wir zunächst kurz zurück zu unserem Apartment und machten uns dann wieder auf den Weg.

Unsere zuerst gewählte Route endete allerdings plötzlich in einer Straßensperrung. Offenbar hatte es dort einen schweren Unfall gegeben. Zum Glück waren wir mit dem Roller unterwegs. Wir konnten einfach wenden und eine andere Route nehmen. Die Autos hingegen hatten deutlich weniger Glück – die Straße war sehr schmal und zum Wenden kaum geeignet. Die Fahrer würden dort wohl noch eine ganze Weile feststecken.

Also nahmen wir einen kleinen Umweg und kamen schließlich am Nachtmarkt an.

Dort trafen wir Peter und seine Freundin. Gemeinsam suchten wir uns etwas Leckeres zu essen 🍜. Während wir dort saßen, stieß noch ein weiterer Peter mit seiner thailändischen Freundin zu uns, und wenig später kam auch noch die Chefin der beiden Freundinnen dazu.

So saßen wir schließlich in einer netten kleinen Runde zusammen, aßen, plauderten und verbrachten einen richtig schönen Abend.

Für Ela war das allerdings schon ein ziemlich langer Nachmittag gewesen. Deshalb beschlossen wir irgendwann, wieder zurück zu unserem Apartment zu fahren und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Es war wirklich schön zu sehen, dass Ela langsam wieder auf die Beine kam.

Und genau daran wollten wir morgen einfach anknüpfen. 🌙✨

15. März 2026 – Ein fauler Sonntag mit kleinen Ausflügen 🌤️

Hui… heute war Sonntag. Und wieder einmal so ein Tag, bei dem man schon beim Aufwachen merkt: Das wird ein fauler Tag.

Klar, ich schaffte es trotzdem, meinen Reiseblog ein bisschen weiterzuschreiben. Und natürlich machte ich auch meine morgendliche Laufrunde zum Bäcker 🏃‍♂️🥖. Aber danach war irgendwie der Ofen aus.

Nach dem Frühstück legte sich Ela direkt wieder hin, um noch etwas zu schlafen. Ich zappte währenddessen ein bisschen auf meinem Handy herum. Eigentlich hatte ich vor, die Zeit zu nutzen und noch eine Trainingseinheit einzulegen. Aber plötzlich fielen auch mir die Augen zu – und ich schlief einfach neben Ela ein.

So passierte es tatsächlich, dass wir beide bis nach 13 Uhr durchschliefen 😴.

Nach diesem zweiten Aufwachen beschlossen wir dann aber doch, den Tag noch ein wenig zu nutzen und zumindest ein bisschen aktiv zu werden.

Als Erstes schrieb ich unserem Freund und Geschäftspartner Rinat. Er organisiert auch unser Apartment hier. Mir war aufgefallen, dass sich an der Decke ein Wasserfleck bildete, der langsam immer größer wurde. Meine Vermutung war, dass die Klimaanlage in der Wohnung über uns ein Problem hatte und dort Wasser austrat.

Rinat antwortete recht schnell, dass er sich morgen darum kümmern würde – schließlich sei heute Sonntag. Klar… das hatte ich mal wieder komplett verdrängt.

Danach nahm ich Kontakt mit unserem Freund Gerald auf. Bevor es für uns wieder zurück nach Indonesien gehen sollte, wollten wir uns unbedingt noch einmal mit ihm treffen. Er hatte uns schon mehrfach von einem Restaurant vorgeschwärmt, das er besonders gerne mochte. Also verabredeten wir uns dort für 18 Uhr.

Da wir jetzt sowieso schon etwas aktiver werden wollten, schnappten Ela und ich unseren Roller 🛵 und fuhren zum Wat Phra Yai, einem beeindruckenden Tempel mit einem großen goldenen Buddha – eigentlich direkt bei uns um die Ecke.

der Wat Phra Yai in Pattaya

Wie so oft waren wir wieder begeistert von der Anlage. Die buddhistischen Tempel hier sind einfach wunderschön. Und wenn man mich fragt, wirkt der Buddhismus von allen Religionen, die ich bisher kennengelernt habe, irgendwie am friedlichsten und angenehmsten.





Wir schlenderten ein wenig über das Gelände, machten Fotos und Videos 📸 und genossen die besondere Atmosphäre und Aussicht. Eine Thailänderin erzeugte an einer großen Metallscheibe mit ihren Händen einen schönen Klang und ich wollte dies auch versuchen, scheiterte aber kläglich 😐







Ein kleines Ärgernis gab es allerdings auch. Eine größere Gruppe indischer Besucher fiel uns unangenehm auf. Sie wirkten ziemlich arrogant, machten keinen Platz und benahmen sich so, als gehöre ihnen der ganze Tempel. Vielleicht täuscht der Eindruck – aber wenn sie in größeren Gruppen im Ausland auftreten, wirkt das schon manchmal etwas seltsam.

Gerade als wir überlegten, uns hier irgendwo etwas zu trinken zu holen, schrieb Gerald, dass er bereits in der Nähe des Restaurants Dang Dum in Pattaya Klang sei.

Also beschlossen Ela und ich spontan, gleich dorthin zu fahren und dort etwas zu trinken.

Gesagt, getan.

Wir schnappten wieder unseren Roller, regten uns beim Hinausgehen noch einmal kurz über die starrenden Inder auf 😄 und fuhren Richtung Restaurant.

Als wir dort ankamen, war Gerald noch nicht da. Also setzten wir uns erst einmal hin und bestellten etwas zu trinken. Kurz darauf traf er ein, und wenig später bestellten wir auch unser Abendessen 🍜.


im Dang Dum Restaurant in Pattaya

Das Essen dort war wirklich hervorragend und absolut zu empfehlen.

Wir saßen lange zusammen, plauderten über alles Mögliche – und natürlich kam auch ein Thema immer wieder auf: Wie kommen wir eigentlich zurück nach Deutschland?

Der Flugverkehr über den Nahen Osten war immer noch stark beeinträchtigt. Unser Flug mit Etihad am 29. März sollte eigentlich über Abu Dhabi gehen – also mitten durch die Krisenregion.

Noch hatten wir ein paar Tage Zeit. Zuerst würden wir am 20. März zurück nach Bali fliegen, um dort noch einmal unseren Freund Peter und seine Freundin Anna zu treffen. Am 28. März wollten wir dann von Bali nach Jakarta fliegen, von wo aus unser Rückflug nach Deutschland geplant war.

Doch im Moment war alles ziemlich ungewiss.

Wir mussten tatsächlich schon anfangen, über Plan B, C, D oder sogar Z nachzudenken – falls unser Flug am Ende gestrichen werden sollte. Leider deutete im Moment einiges darauf hin.

Mittlerweile war es draußen dunkel geworden 🌙.

Wir verabschiedeten uns von Gerald, setzten uns wieder auf unseren Roller und fuhren zurück zu unserem Apartment.

Dort schauten wir noch einen Film im Stream 🎬 – und kurze Zeit später waren wir auch schon wieder müde.

Ein typisch gemütlicher Sonntag eben.

17. März 2026 – Gigantisch, beeindruckend und ein bisschen Action 🐘🌴

Heute sollte endlich mal wieder ein Tag ganz nach meinem Geschmack werden: raus, was erleben, staunen – einfach wieder unterwegs sein.

Wie immer begann der Tag ganz entspannt. Ich schnappte mir den Roller 🛵 und fuhr zu unserem Lieblingsbäcker „La Cremerie“, holte Baguette, Schinken und Käse 🥖. Zurück im Apartment gab es erst einmal ein gemütliches Frühstück.

Dann machten wir uns fertig – und schon saßen Ela und ich wieder auf dem Roller. Rund 20 Kilometer ging es Richtung Süden zum Nong Nooch Tropical Garden. Die Vorfreude war groß.

Doch die Anfahrt wurde plötzlich unterbrochen.

Auf der Schnellstraße hatte die Polizei eine Kontrollstelle eingerichtet – und winkte uns raus. Da ich weder zu schnell war noch sonst etwas falsch gemacht hatte (Helme hatten wir natürlich beide auf), war ich zunächst ganz entspannt.

Bis Ela von hinten fragte:
„Hast du deinen internationalen Führerschein dabei?“

Natürlich hatte ich den nicht dabei… 😄
Und genau den wollte der Beamte sehen.

Ich erklärte ihm freundlich die Situation. Nach ein bisschen Hin und Her machte er ein Foto von meinem deutschen Führerschein, verwarnte mich mündlich – und ließ uns weiterfahren.

Das ist genau das, was ich hier in Thailand so empfinde: Wenn man freundlich bleibt, drücken sie bei Kleinigkeiten auch mal ein Auge zu. Aber bei echten Verstößen verstehen sie keinen Spaß.

Damit war die kleine Aufregung vorbei – und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

Kurze Zeit später erreichten wir den Nong Nooch Tropical Garden. Schon der Parkplatz war beeindruckend – riesig.

Der Park selbst ist übrigens über 600 Hektar groß und zählt zu den bekanntesten botanischen Gärten in ganz Südostasien. Ursprünglich war das Gelände als Obstplantage geplant, wurde dann aber zu einer aufwendig gestalteten Garten- und Erlebniswelt umgebaut. Heute ist er nicht nur bei Touristen beliebt, sondern auch eine wichtige Anlage für botanische Forschung und Pflanzenzucht.

Wir kauften unsere Tickets, und wenn wir schon mal da waren, dann richtig: Eintritt, Shows und Shuttle-Service – das volle Programm. Mit rund 26 Euro pro Ticket für thailändische Verhältnisse nicht gerade günstig, aber wir dachten uns: Wenn schon, denn schon.

im Nong Nooch Tropical Garden, Pattaya

Da die nächste Show schon in zehn Minuten beginnen sollte, gingen wir direkt ins Theater.



Show im Nong Nooch Tropical Garden Pattaya

Die Show war wirklich klasse – eine Mischung aus Tradition, Unterhaltung und am Ende sogar Kampfelefanten 🐘. Alles sehr aufwendig gemacht und absolut sehenswert.




Danach ging es weiter zur Elefantenshow.


Elefanten Show im Nong Nooch Tropical Garden Pattaya


Hier hatte ich allerdings erst einmal ein kleines „Zwischenspiel“, das meine Laune kurzzeitig trübte. Eine Gruppe indischer Männer fiel wieder einmal durch ziemlich respektloses Verhalten auf. Zwei von ihnen meinten tatsächlich, sich einfach zwischen uns zu quetschen – einer setzte sich dabei fast auf meinen Schoß.

Ein klarer, etwas schärferer Kommentar auf Englisch und ein entsprechender Blick reichten dann aber, um die Situation zu klären. Danach war Ruhe.

Und ich konnte mich wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich ging.

Die Elefantenshow war beeindruckend. Zu Beginn konnte man Fotos mit den Tieren machen, danach startete die eigentliche Show. Besonders die kleinen Elefanten waren einfach zum Knuddeln 🐘❤️.

Was die Tiere alles konnten, war schon erstaunlich:
Kegeln, Dart werfen, Basketball spielen und sogar Fußball – die halbe Stunde verging wie im Flug.



Natürlich stellt man sich bei solchen Shows immer die Frage, ob das sein muss. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Uns hat es auf jeden Fall gefallen.

Danach stiegen wir in den Shuttlebus 🚐, um das riesige Gelände zu erkunden.


Der Nong Nooch Garten ist in viele verschiedene Themenbereiche aufgeteilt. Neben klassischen botanischen Gärten gibt es hier auch aufwendig gestaltete Landschaftsgärten, kulturelle Bereiche und sogar ganze Themenwelten wie das Dinosaurier-Tal.

Schon der erste Stopp war wunderschön: liebevoll angelegte Gärten, darunter ein beeindruckender Orchideengarten 🌸. Nong Nooch besitzt übrigens eine der größten Orchideensammlungen in Thailand.



Beim nächsten Halt ging es auf den Skywalk durch das Dinosaurier-Tal 🦖.

Und das war wirklich der Wahnsinn.

Hunderte von Dinosaurier-Figuren in allen Größen – unglaublich detailreich und eindrucksvoll. Ursprünglich wohl nur als kleine Attraktion gedacht, ist daraus mittlerweile eine der größten Dino-Ausstellungen überhaupt geworden.






Wir schlenderten weiter durch verschiedene Themenbereiche: den französischen Garten, der stark an europäische Schlossanlagen erinnert, den Kakteen-Garten 🌵 mit unzähligen Arten aus aller Welt und viele weitere Bereiche. Immer wieder blieben wir stehen, machten Fotos und konnten uns kaum sattsehen. Natürlich durfte der Spaß auch nicht zu kurz kommen.










„Gigantisch“ trifft es wirklich am besten.

Zwischendurch gönnten wir uns immer mal wieder etwas zu trinken. Später bekam Ela auch Hunger und aß eine Kleinigkeit.

Sogar zwei Auto Museen waren auf dem Gelände zu finden und in eines musste ich natürlich hinein.





Zum Abschluss schauten wir uns noch die ägyptische Anlage an – auch hier wieder beeindruckend umgesetzt, mit Statuen und Bauwerken, die an das alte Ägypten erinnern.





Irgendwann merkten wir aber: Jetzt reicht es.

Wir hatten so viel gesehen – und vor allem hatte sich Ela deutlich mehr bewegt, als ich ursprünglich gedacht hätte. Für sie war das schon eine starke Leistung.

Also ging es zurück in den Shuttlebus und wieder Richtung Ausgang.



Ein Blick auf die Übersichtstafel zeigte uns dann noch einmal, wie riesig diese Anlage wirklich ist. Wir hatten nur einen Bruchteil gesehen. Wenn man alles in Ruhe erkunden möchte, braucht man vermutlich mindestens zwei bis drei Tage.

Zurück am Parkplatz stiegen wir wieder auf unseren Roller und fuhren zum Apartment.

Dort machten wir erst einmal eine kleine Pause, bevor wir später noch auf unseren kleinen Nachtmarkt nebenan gingen und etwas zu Abend aßen 🍜.

Zum Abschluss schauten wir noch eine Folge unserer Serie 🎬 – und dann gingen auch schon wieder die Lichter aus.

Langsam kommen wir hier in Pattaya in den Endspurt.

Morgen steht die erste Nachbesprechung im Krankenhaus an, übermorgen die nächste. Danach heißt es: Roller zurückgeben, Apartment räumen und übergeben – und dann geht es weiter mit dem Bus nach Bangkok.

Dort haben wir bereits eine Übernachtung in Flughafennähe gebucht.

Und dann rückt der nächste Abschnitt unserer Reise immer näher. 🌏✈️

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