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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Freitag, 13. März 2026

Thailand 2026, Pattaya die Zweite und was wird bei Ela herauskommen, 06.03. - 12.03.

 🌴 Abschied von Koh Mak – Kurs auf Pattaya 🚤🧭🌆

Nach ein paar richtig schönen und entspannten Tagen auf Koh Mak heißt es für uns wieder einmal: Koffer packen und weiterziehen. Die kleine Insel hat uns mit ihren ruhigen Stränden, den entspannten Rollerfahrten über die Insel und natürlich unserem tollen Tauch- und Schnorchelausflug viele unvergessliche Momente beschert. Genau solche Orte sind es, die unsere Reise immer wieder besonders machen.

Doch nun wartet schon das nächste Kapitel unserer Tour. Mit Fähre, Taxi und Bus machen wir uns auf den Weg nach Pattaya. Dort steht diesmal weniger Strand und Inselgefühl auf dem Plan, sondern eher Organisieren, Planen und ein wichtiger Besuch im Krankenhaus für Ela. Mal sehen, wie sich die nächsten Tage entwickeln und welche neuen Geschichten unsere Reise für uns bereithält. 🌏🛵

06. März 2026 – Von Koh Mak nach Pattaya: Fähre, Bus und ein langer Reisetag 🚤🚌🌆

Heute stand ein klassischer Reisetag auf dem Plan: von Koh Mak nach Pattaya. Eigentlich wussten wir schon im Voraus, dass alles klappen würde – auf Thailand ist in solchen Dingen meistens Verlass. Also standen wir zeitig auf, packten unsere Sachen zusammen und frühstückten noch einmal gemütlich in unserer Unterkunft.

Pünktlich um 08:30 Uhr stand das Taxi vor der Tür, das Ela und mich zum Hafen bringen sollte. Wie so oft, wenn wir irgendwo länger als nur eine Nacht geblieben waren, fiel der Abschied sehr herzlich aus. Am Hafen angekommen tauschten wir den Zettel, den wir bei der Buchung bekommen hatten, gegen zwei richtige Tickets ein. Kurz darauf wurde unser Gepäck schon auf der Speedfähre verladen und wenig später legten wir ab. 🚤

Ela im Taxi auf Kho Mak



Beim Ablegen gelang mir noch ein Foto vom Tourist-Polizisten der Insel – der sah wirklich klasse aus. Schon an ihm konnte man den entspannten, gechillten Charakter der ganzen Insel erkennen.




Die Überfahrt nach Trat dauerte nicht besonders lange. Ich habe zwar nicht auf die Uhr geschaut, aber es dürften etwa drei Viertelstunden gewesen sein. Unterwegs lernte ich noch einen Deutschen aus Freiburg kennen, mit dem ich mich nett unterhielt, bis wir schließlich am Ko Kut Express Pier anlegten.

wieder auf dem Festland in Trat



Von dort ging es mit Pick-ups weiter, die große Anhänger mit Sitzbänken hinten dran hatten. Damit wurden wir zu einem Terminal gebracht, von dem aus unser Bus nach Pattaya fahren sollte. Dort herrschte ordentliches Gewusel und so richtig verstehen konnte man die Dame am Mikrofon auch nicht. 😄


im Busterminal in Trat

Zuerst wurde ich zu einem Schalter geschickt, an dem ich Gepäckanhänger, unsere Bus Tickets, zwei Essensportionen und zwei Flaschen Wasser bekam. Aber wie in Thailand üblich: Am Ende funktioniert trotzdem alles irgendwie. Zwei Zigaretten später kam plötzlich eine Mitarbeiterin auf uns zugelaufen, sagte nur „Pattaya“, zeigte auf einen Bus – und schon war wieder alles geklärt.

Das Wichtigste beim Reisen in Thailand ist wirklich: einfach ruhig bleiben und den Dingen ihren Lauf lassen.

Unser Gepäck wurde im Bus verstaut, wir bekamen sogar feste Sitzplätze zugewiesen und schon ging es los Richtung Pattaya. Die Strecke beträgt fast 250 Kilometer und etwa vier Stunden Fahrt muss man dafür schon einplanen. Der Bus war aber recht bequem, sodass sich die Zeit ganz gut aushalten ließ.

Als uns dann langsam der Hintern wehtat, machte der Busfahrer genau im richtigen Moment eine Pause. Ela und ich vertraten uns ein bisschen die Beine, rauchten natürlich eine Zigarette 🚬 und ich kaufte im Supermarkt noch etwas Kaltes zu trinken. Unser Essen und das Wasser hatten wir bereits unterwegs verputzt.

Kurz darauf ging es weiter. Plötzlich hielt der Bus am Seitenstreifen – mitten auf der Straße – und der Fahrer erklärte uns, dass wir jetzt nach Pattaya umsteigen müssten. Also raus aus dem großen Bus, rein in einen kleineren Minibus – inklusive Gepäck – und schon änderte sich die Route. Der große Bus fuhr weiter Richtung Bangkok, während wir links in Richtung Pattaya abbogen. 🚌

In der Zwischenzeit hatte ich Rinat unseren Live-Standort über Maps geschickt, damit er sehen konnte, wann wir ungefähr ankommen würden. Schließlich musste er uns ja noch den Zugang zum neuen Apartment erklären.

In Pattaya angekommen hielt der Bus schließlich am Terminal 21, einem riesigen Einkaufszentrum. Von dort nahmen wir uns einen Grab, der uns zu unserem neuen Apartment im Thep Thip Mansion brachte.




Alles lief weiterhin nach Plan. Kaum angekommen, erschien auch schon Rinat und führte uns in das gebuchte Apartment. Es war jetzt kein absolutes Highlight, aber für die nächsten zwei Wochen vollkommen in Ordnung – vor allem, weil auch der Preis stimmte. Mit unserer eigenen Anlage konnte es natürlich nicht ganz mithalten, aber das war völlig okay.

Nach der langen Reise waren wir ziemlich platt. Ich ging nur noch kurz runter zum 7-Eleven direkt nebenan, kaufte Getränke und unsere geliebten Sandwiches 🥪 und wir aßen gemütlich im Apartment zu Abend. Dazu gönnte ich mir noch zwei Bier 🍺🍺.

Nach einem gestreamten Film auf dem großen Smart-TV mit richtig gutem Internet neigte sich der Abend auch schon dem Ende zu.

Ela hatte über die App Air Doctor noch eine Terminanfrage beim Bangkok Hospital Pattaya gestellt – und tatsächlich bekamen wir gleich für morgen um 09:30 Uhr einen Termin. Perfekt.

Mal sehen, was dabei herauskommt.

Gute Nacht. 🌙

07. März 2026 – Krankenhaus in Pattaya: Zwischen Luxus, Untersuchungen und vielen Fragen 🏥🌏🩺

Da heute vermutlich ein längerer Krankenhausaufenthalt vor uns lag – wir konnten wirklich nicht abschätzen, was alles passieren würde – stärkten wir uns zunächst einmal mit einem ordentlichen Frühstück 🍳☕. Danach schnell unter die Dusche 🚿 und kurze Zeit später hatten wir auch schon einen Grab-Fahrer organisiert, der uns ins Bangkok Hospital Pattaya brachte. 🚗

Schon bei der Ankunft staunten wir nicht schlecht. Der Grab fuhr direkt vor den Eingang, die Türen wurden von außen geöffnet und wir wurden begrüßt wie in einem Luxushotel. Und genau so ging es drinnen weiter. Die Empfangshalle erinnerte eher an die Lobby eines großen Hotels als an ein Krankenhaus. 🏨


im Bangkok Hospital, Pattaya

Sofort wurden wir zur Registration geführt. Ela wurde aufgenommen und direkt bekamen wir auch einen Dolmetscher zugeteilt, der alles für uns übersetzte. Nachdem Ela ihr Hauptproblem – Beschwerden im Unterleib – geschildert hatte, ging es auch gleich weiter in den Bereich der Frauenheilkunde. 🩺

Dort lief alles sehr organisiert und ruhig ab. Die Schwestern kamen ein- oder zweimal vorbei und kurze Zeit später wurde Ela bereits zur Frauenärztin aufgerufen. Ich nutzte die Gelegenheit und ging kurz nach draußen, um eine Zigarette zu rauchen 🚬. Dabei stellte ich fest, dass man in diesem riesigen Krankenhaus wirklich gut aufpassen musste, wo man gerade war und wie man später wieder zurückfand. Beim Herumlaufen kam ich aus dem Staunen kaum heraus.

Als ich wieder im Wartebereich ankam, dauerte es nicht lange und Ela kam aus der Untersuchung zurück. Zusammen mit dem Dolmetscher folgte eine Besprechung mit der Ärztin. Diese schlug einen kleinen Eingriff vor. Da wir das zunächst mit unserer Versicherung abklären mussten, erklärten wir dies über den Dolmetscher. Die Ärztin meinte sofort, sie würde alles vorbereiten und uns Bescheid geben, sobald eine Zusage der Versicherung vorliegt.

Ela nutzte gleich die Gelegenheit und sprach die Ärztin auch auf ihren schnellen Gewichtsverlust an. Die Ärztin meinte, dass dieser nichts mit der vorher untersuchten Sache zu tun habe. Kurz darauf machte sich der Dolmetscher bereits auf den Weg und organisierte einen Termin bei einer Internistin. Der Dolmetscher war nicht nur zum Übersetzen da – er kümmerte sich gleichzeitig auch um alle notwendigen Termine in den verschiedenen Abteilungen. Wirklich beeindruckend. 👍

Eine Schwester brachte uns zur Internistin. Ela erzählte dort ihre komplette Geschichte: den starken Gewichtsverlust, die Helicobacter-Behandlung im letzten Jahr und alles, was sonst noch wichtig war. Die Ärztin untersuchte Ela und ordnete anschließend eine Röntgenaufnahme der Lunge 🫁 sowie eine Blutentnahme für ein großes Blutbild an. 🩸

Also ging es weiter zur zentralen Blutabnahme, danach zum Röntgen und anschließend hieß es warten. In etwa einer Stunde sollten wir die Ergebnisse bekommen. Bedeutete: Pause.

Also gingen wir erst einmal eine rauchen 🚬, holten uns etwas zu essen und zu trinken 🍔🥤. Im Eingangsbereich des Krankenhauses gab es dafür alles, was das Herz begehrt.

Danach wieder nach oben. Nach kurzer Wartezeit kam der Dolmetscher zurück und erklärte uns, zusammen mit dem Arzt, die Ergebnisse: Im Blutbild war nichts Auffälliges zu finden. Alle Werte waren gut. Kein Zucker, nichts, was den Gewichtsverlust erklären würde. Auch auf der Lunge war zwar zu sehen, dass Ela raucht – aber es gab keinerlei Hinweise auf Krebs oder andere schlimme Dinge.

Die Ärztin empfahl daraufhin noch einen Besuch beim Magen-Darm-Spezialisten. Also wieder das gleiche Spiel: Der Dolmetscher organisierte den Termin und eine Schwester brachte uns zur nächsten Abteilung. Klar mussten wir zwischendurch immer wieder warten, aber allein an einem Tag Termine bei drei Fachärzten zu bekommen – das wäre selbst als Privatpatient in Deutschland kaum möglich.

Beim Gastroenterologen angekommen hörte sich der Arzt alles an, sah sich die bisherigen Ergebnisse an und erklärte dann, dass man nur mit einer Magen- und Darmspiegelung absolute Sicherheit bekommen könne. Auch dafür mussten wir natürlich erst die Zustimmung unserer Versicherung einholen. Also baten wir ihn, dies ebenfalls in die Wege zu leiten.

Mittlerweile war es schon Nachmittag und nun stand der Gang zur Kasse an. Wir waren natürlich sehr gespannt, was uns dieser Krankenhausbesuch wohl kosten würde. 💰

Die Schwester zog für uns eine Wartenummer und kurze Zeit später wurden wir aufgerufen. Und wieder staunten wir – sowohl über die Preise als auch über unsere Versicherung. Der komplette Tag mit allen Untersuchungen kostete 16.000 Baht, also etwa 431 Euro. Davon übernahm unsere Versicherung sofort 10.000 Baht direkt, also rund 269 Euro. Wir mussten zunächst 6.000 Baht beziehungsweise etwa 161 Euro selbst bezahlen, bis die Versicherung den Vorgang vollständig geprüft hat. Wenn der Krankenhausbesuch als medizinisch notwendig eingestuft wird, bekommen wir diesen Betrag wieder zurück.

Ziemlich erledigt von diesem langen Krankenhaus-Tag nahmen wir einen Grab zurück zu unserer Unterkunft. 🚕 Ela legte sich erst einmal hin 😴 und ich erledigte noch ein paar Dinge.

Zuerst ging ich zu unserem Rollervermieter, mit dem ich bei unserem letzten Aufenthalt hier einen kleinen Deal gemacht hatte. Ich bekam wieder meine 10 % Rabatt und gleich auch einen Roller. 🛵 Mit diesem fuhr ich direkt weiter zu einem Optiker, den mir der Rollervermieter empfohlen hatte. 👓

Vor zwei Tagen hatte ich mich nämlich aus Versehen auf meine Brille gesetzt und dabei war ein Bügel abgebrochen. Im Geschäft erklärte ich dem Optiker mein Problem. Er schaute sich die Gläser an, zog zwei Gestelle aus dem Regal und meinte ganz entspannt, er könne die Gläser direkt hier einsetzen.

Ihr könnt euch meinen Gesichtsausdruck vorstellen. Reines Erstaunen. 😄

Ich suchte mir eines der Gestelle aus, er drückte die Gläser aus der alten Brille, setzte sie in das neue Gestell ein – fertig. Ganze zehn Minuten Arbeit. Ich bezahlte 2.000 Baht, bedankte mich mehrfach und verließ glücklich den Laden.

Jetzt fehlte nur noch ein Toaster für unser Apartment. Also fuhr ich noch schnell zu einem kleinen chinesischen Laden in der Nähe unseres eigenen Apartments, in dem wir früher schon einige Dinge gekauft hatten. Dort besorgte ich den Toaster und fuhr zurück zu Ela. 🔌🍞

Der kam auch sofort zum Einsatz. Wir machten uns leckeren Toast mit Schinken und Käse – unser Abendessen für heute. 🥪

Danach setzten wir uns beide noch an den Laptop 💻 und schrieben parallel unserer Versicherung mit der Bitte, den Vorgang möglichst schnell zu prüfen. Uns lief ein wenig die Zeit davon, falls die vorgeschlagenen Eingriffe tatsächlich durchgeführt werden müssten.

Ein gestreamter Netflix-Film 🎬 beendete schließlich diesen ereignisreichen Tag. Viel war untersucht worden – aber eine wirklich klare Antwort auf Elas Probleme hatten wir immer noch nicht. 🌙

abendlicher Blick aus unserem Apartment in Pattaya

08. März 2026 – Ein gemütlicher Tag und ein Treffen auf dem Nachtmarkt 🌙🍜

Irgendwie kamen wir heute absolut nicht so richtig in die Pötte. Der Tag begann ganz entspannt mit Aufstehen, ein bisschen Reiseblog schreiben ✍️💻 und einem gemütlichen Frühstück ☕🍞. Danach legten wir uns nochmal hin, schliefen eine Runde, lasen ein wenig 📖 und irgendwie zog sich der ganze Tag in diesem entspannten Rhythmus dahin.

Manchmal gibt es auf Reisen eben auch solche Tage, an denen man einfach nicht viel macht – und das ist auch völlig in Ordnung. Schließlich waren die letzten Tage mit der Reise von Koh Mak, dem Krankenhausbesuch und den ganzen Untersuchungen doch recht anstrengend gewesen.

Das einzige, was wir heute wirklich fest eingeplant hatten, war ein Treffen mit Gerald. Um 17:00 Uhr verabredeten wir uns mit ihm auf dem Jomtien Nachtmarkt. 🌃🍢


mit Gerald auf dem Jomtien Nachtmarkt, Pattaya

Dort angekommen setzten wir uns zusammen und Gerald erzählte uns, was ihm in den letzten Wochen passiert war, während wir auf Koh Chang und Koh Mak unterwegs gewesen waren. Er hatte eine Thailänderin kennengelernt und berichtete von den typischen Herausforderungen, die man mit Thai-Frauen so haben kann. Einerseits sind sie oft extrem eifersüchtig und andererseits ist man sich manchmal nicht sicher, ob wirklich Gefühle im Spiel sind – oder ob es am Ende doch eher ums Geld geht. Das sind eben Themen, die hier viele Ausländer früher oder später erleben.

Natürlich erzählten wir ihm im Gegenzug von unseren Tagen auf den beiden Inseln, unseren Tauchausflügen, den schönen Stränden und natürlich auch von Elas gesundheitlichen Problemen und unserem langen Krankenhausbesuch. 🏝️🤿🏥

Für alle, die jetzt vielleicht zum ersten Mal auf unseren Reiseblog gestoßen sind: Gerald haben wir schon während unseres ersten Aufenthaltes in Pattaya kennengelernt und schätzen gelernt. Er besitzt hier in Pattaya zwei Wohnungen und hat außerdem noch einige Ferienwohnungen in Deutschland und auf Mallorca. Ein wirklich sympathischer Mensch.

Später am Abend machten Ela und ich uns dann wieder auf den Rückweg zu unserem Apartment 🚶‍♂️🌙 – und schon war auch dieser eher ruhige Tag wieder Geschichte.


09. März 2026 – Training, Strand und deutsches Essen in Pattaya 💪🌴🍽️

Sonnenaufgang von unserem Apartment in Pattaya

Schon beim Aufstehen merkten Ela und ich, dass heute deutlich mehr Energie in uns steckte als noch gestern. Nach dem obligatorischen Reiseblog schreiben ✍️💻 sowie dem Check von Facebook und Instagram schaffte ich es tatsächlich, meine Trainingsklamotten anzuziehen und in den Poolbereich zu gehen. Dort gibt es einen kleinen Vorraum, der sich perfekt für ein bisschen Training eignet.

Ich machte eine Mischung aus Muay-Thai-Bewegungen 🥊, Kraftübungen und Dehnübungen. Eigentlich möchte ich mir dringend ein festes Trainingskonzept zusammenstellen, das ich jeden Morgen durchziehen kann – etwas, das Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Beweglichkeit verbessert. Ansätze habe ich zwar schon, aber ein richtig rundes Gesamtkonzept fehlt mir noch.

Egal – geschwitzt habe ich auf jeden Fall ordentlich und ich merkte sofort, dass das Training meinem Körper richtig gut tat. Nach etwa 45 Minuten ging ich wieder hoch zu Ela. Nachdem ich ausgeschwitzt und geduscht hatte 🚿, gab es erst einmal Frühstück. ☕🍞

Zwischendurch standen wir noch in Kontakt mit unserer Versicherung. Dort wurde gerade an der Kostenübernahme für die möglichen Behandlungen gearbeitet.

Da wir gestern mit Gerald darüber gesprochen hatten, eventuell heute zum Strand zu gehen, schrieb ich ihm kurz eine Nachricht. Er hatte Lust und so verabredeten wir uns gegen 13:00 Uhr am Jomtien Strand. 🌊🏖️

Dort angekommen plauderten wir wieder eine ganze Weile miteinander. Und dann gab es für mich sogar eine kleine Premiere: Ich ging tatsächlich das erste Mal vor Pattaya ins Meer schwimmen. 😄

Wir verbrachten einen gemütlichen Mittag im Schatten bei einer angenehmen Brise. Ab und zu ließen wir uns ein paar Getränke bringen 🍹 und genossen einfach die entspannte Atmosphäre.

Als sich bei mir langsam ein kleines Hüngerchen bemerkbar machte, fragte ich Ela, ob sie Lust hätte, ins Bayern Stüble bei Heidi essen zu gehen. Sie war sofort dabei. Also verabschiedeten wir uns von Gerald und machten uns auf den Rückweg zu unserem Apartment.

einer der coolen Busse in Thailand

Kurz duschen 🚿 und schon saßen wir wieder auf unserem Roller 🛵, um durch Pattaya zu fahren. Das Bayern Stüble liegt auf der sogenannten Dark Side von Pattaya, also ein gutes Stück entfernt. Aber die Aussicht auf richtig gutes deutsches Essen machte die Fahrt mehr als wett.

Ich war außerdem gespannt, ob Heidi sich noch an unseren kleinen Deal erinnern würde. Beim letzten Aufenthalt hatte Julia mir nämlich drei Flaschen Remoulade aus Deutschland für Heidi mitgebracht. Bei der Übergabe hatte sie versprochen, dass ich dafür ein Essen bei ihr frei bekommen würde.

Also kämpften wir uns durch den Verkehr von Pattaya 🚦 und nach etwa 25 Minuten Fahrt kamen wir schließlich bei Heidi an. Sie begrüßte uns herzlich und wir bestellten Schnitzel mit Kartoffelsalat sowie Cordon Bleu mit Pommes – also richtig typisch thailändisches Essen. 😄🍽️

Heidi hatte alle Hände voll zu tun und kam kaum dazu, mit uns zu plaudern. Sie betreibt das Lokal ganz alleine und wenn ein paar Gäste da sind, hat sie wirklich ordentlich Arbeit.

Das Essen war wieder einmal oberlecker. Am Nebentisch saßen ein paar Bayern, mit denen wir uns kurz nett unterhielten. 🍻

Als es ans Bezahlen ging, hatte Heidi tatsächlich unseren Remouladen-Deal nicht vergessen und meinte, alles gehe aufs Haus. Damit war ich allerdings nicht einverstanden. Also bezahlte ich zumindest Elas Essen und damit waren wir wieder quitt. Heidi ist wirklich eine ganz besondere Marke. 😊

Nach einer herzlichen Verabschiedung machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserer Unterkunft. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Film auf Netflix 🎬.

Inzwischen hatte Ela außerdem eine Nachricht auf ihr Handy bekommen. Offenbar lag dem Bangkok Hospital Pattaya inzwischen die Kostenübernahme-Zusage unserer Versicherung vor. Darum wollten wir uns morgen kümmern. 🏥

10. – 12. März 2026 – Krankenhausalltag, Untersuchungen und erste gute Nachrichten 🏥🩺

Diese drei Tage fasse ich jetzt einfach einmal zusammen, denn im Grunde verliefen sie ziemlich ähnlich. Morgens fuhren wir entweder mit unserem Roller 🛵 oder – wenn Ela eine Untersuchung hatte – auch mal mit einem Grab 🚗 ins Bangkok Hospital Pattaya.

Am ersten Tag verbrachten wir die meiste Zeit gemeinsam im Krankenhaus. Dabei ging es vor allem darum, die anstehenden Termine zu organisieren und die ganze Geschichte mit der Versicherung zu klären. Das Krankenhauspersonal kümmerte sich zwar um vieles, aber bei solchen Dingen gibt es natürlich immer noch einiges zu besprechen und zu regeln.

Was uns dabei von Anfang an beeindruckte, war der Ablauf im Krankenhaus. Ela und ich waren wirklich begeistert, wie freundlich, organisiert und effizient hier alles funktionierte. Egal ob Ärzte, Schwestern, Dolmetscher oder Verwaltung – jeder wusste genau, was zu tun war, alles lief ruhig und professionell ab und wir fühlten uns jederzeit bestens betreut. So einen strukturierten und gleichzeitig freundlichen Ablauf hatten wir ehrlich gesagt selten erlebt. 👍

An den beiden folgenden Tagen brachte ich Ela morgens ins Krankenhaus. Sobald alles vorbereitet war und die verschiedenen Untersuchungen – teilweise unter Vollnarkose – anstanden, fuhr ich wieder zurück in unsere Unterkunft. Wirklich zu etwas aufraffen konnte ich mich in dieser Zeit allerdings nicht. Diese Unsicherheit, wenn man nicht genau weiß, was bei den Untersuchungen herauskommt, ist für mich eine ziemlich unangenehme Situation und macht mich ein wenig lethargisch.

Ela im Bangkok Hospital Pattaya

Am Nachmittag holte ich Ela dann jeweils wieder im Krankenhaus ab. Wir fuhren zurück zu unserem Apartment, aßen noch eine Kleinigkeit 🍜 und damit war der Tag meist auch schon fast vorbei.

Nach jedem dieser Tage stand noch der Gang zur Kasse an. Beim ersten Tag mit der Untersuchung bei der Frauenärztin übernahm unsere Dr. Walter Protrip Versicherung die Kosten komplett. Ela musste lediglich die Bestätigung unterschreiben.

Für den zweiten Tag mit dem CT der Bauchspeicheldrüse sowie der Magen- und Darmspiegelung lag zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Freigabe der Versicherung vor. Wir entschieden uns trotzdem, die Untersuchungen durchführen zu lassen, um endlich Klarheit zu bekommen. Also gingen wir zunächst einmal in Vorleistung.

Am Ende bezahlten wir dafür umgerechnet etwa 2.998 Euro 💳. Jetzt sind wir natürlich gespannt, welchen Anteil unsere Versicherung später davon übernimmt. Dafür bekam Ela allerdings auch eine ganze Menge Medikamente 💊 mit und wir erhielten zwei weitere Termine für nächste Woche – kurz bevor wir nach Indonesien fliegen – um die endgültigen Ergebnisse zu besprechen.

Alle entnommenen Proben wurden ins Labor geschickt.

Vom Magen-Darm-Arzt erfuhren wir, dass mehrere Polypen aus dem Magen und dem Darm entfernt worden waren. Die Frauenärztin konnte uns zumindest schon sagen, dass im Unterleib keinerlei Hinweise auf Krebs gefunden wurden.

Das waren auf jeden Fall schon einmal gute Nachrichten, denn viele der Untersuchungen zielten genau darauf ab, solche Dinge auszuschließen.

Jetzt heißt es erst einmal abwarten, bis alle Labor Ergebnisse vorliegen und wir die Nachbesprechungen haben.

Ab morgen wollen wir aber wieder versuchen, ein bisschen in unser normales Reise Leben zurückzufinden. 🌴🌏

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