Mit unserem Wohnmobil Otto nach Griechenland – über Italien zur Fähre in Ancona | 24.04. - 29.04. 2026
🌍🚐 Und jetzt geht’s endlich los… 🇬🇷🔥
Die letzten Tage in Deutschland sind vorbei, alles ist erledigt, verabschiedet und vorbereitet – jetzt beginnt wieder das, worauf wir uns am meisten freuen: unterwegs sein.
Der Motor läuft, Otto ist startklar, und vor uns liegen viele Kilometer, neue Eindrücke und ganz bestimmt wieder jede Menge Geschichten.
Nächstes Ziel: Griechenland! 🇬🇷☀️
Wir sind gespannt, was uns erwartet – und nehmen euch natürlich wie immer mit auf unsere Reise. 😄
Also: Einsteigen, anschnallen und mitfahren! 🚐💨
24. April 2026 – 🚐🇮🇹 Aufbruch Richtung Süden – Abschied, Alpen und Ankommen am Reschenpass 😄☀️
Unsere Fähre geht zwar erst am 26. April abends von Ancona, aber Ela und ich wollten die Anreise ganz entspannt angehen – also hieß es heute: endlich los Richtung Italien! 🇮🇹
Bevor es soweit war, stand noch ein letzter Termin an. Um 08:30 Uhr ging’s zu Frau Rodenbeck, denn Ela bekam noch einmal neue Akupunkturnadeln ins Ohr – Feinschliff für den rauchfreien Start sozusagen. 🚭
Danach fuhren wir zurück zu Frank und frühstückten dort ein letztes Mal gemeinsam. ☕🥐 Dann hieß es: zusammenpacken, Tweety wieder im „Kofferraum“ verstauen 🐥 und Otto startklar machen. Der Abschied fiel uns nicht ganz leicht – wir hatten die drei wirklich ins Herz geschlossen. 💛
Als kleine Erinnerung bekamen wir noch eine Tasse geschenkt, mit einem Bild von uns aus Thailand darauf – schöner kann man einen Abschied kaum verpacken. 😄
Unser erster Stopp ließ dann nicht lange auf sich warten: Penny in Heiningen. 🛒 Hier wurde noch einmal ordentlich deutsche Wurst gebunkert – man weiß ja nie, wann es die nächste gescheite gibt. 😄
Dann ging’s auf die A8 – und wir hatten wirklich einen perfekten Reisetag erwischt: strahlender Sonnenschein ☀️, kaum Verkehr und ein Otto, der dank Optimierung richtig gut lief. 🚐💨
Mit ein paar kleinen Pausen zwischendurch waren wir schneller als gedacht am Fernpass, kurvten entspannt durch Landeck, einmal um Samnaun herum – und zack: Reschenpass erreicht, Italien! 🇮🇹
Tagesziel erfüllt. 😄
Zum Abend gab’s ein leckeres Vesper mit unseren frisch gebunkerten Vorräten 🥖🧀 – und ich sag mal so: deutsche Wurst funktioniert auch mit Alpenblick hervorragend. 😄
Ich ging noch kurz hoch zum Bezahlen, und wenig später waren wir auch schon im Land der Träume. 😴
Für morgen haben wir eine klare Entscheidung getroffen: keine Städte, kein Sightseeing – direkt ans Meer! 🌊
Über Park4night haben wir einen schönen, günstigen Stellplatz bei Rimini entdeckt.
Also: nächste Etappe – Meerluft statt Bergluft! 😄🚐🌊
25. April 2026 – ☕🚐 Feiertag, freie Straßen und endlich Meerluft 😄🌊
Da wir gestern wirklich sehr früh die Augen zugemacht hatten, waren wir heute Morgen natürlich auch entsprechend früh wieder wach. 😄 Der Blick aus dem Fenster: Berge, klare Luft und dieser ruhige Campingplatz – schon ein ziemlich perfekter Start in den Tag. 🏞️☀️ Erst mal ganz entspannt einen Kaffee ☕ – und man glaubt es kaum: immer noch ohne Zigarette! 🚭 Ela spielte eine Runde Mahjong 🀄 und ich tippte ein bisschen am Reiseblog.
Irgendwann dachten wir uns: Rumliegen können wir auch später noch – also lieber Otto startklar machen und los. Gesagt, getan. Abwasser entsorgt, Toilette frisch gemacht – und weil wir so früh dran waren, alles ohne Wartezeit. Perfekt! 👍
Kurz nach 08:00 Uhr waren wir schon auf der Straße, gemütlich Richtung Meran. Frühstück wollten wir unterwegs irgendwo organisieren – am besten mit frischen Brötchen. Dachten wir zumindest… 😄
Die Strecke vom Reschenpass runter kenne ich ja noch von früher – ein bisschen kurvig und zäh, aber mittlerweile haben sie da ordentlich was gemacht. Einige Ortsumfahrungen mit Tunneln erleichtern das Ganze deutlich.
Was uns allerdings wunderte: Alles war zu. Geschäfte dicht, Tankstellen verlassen – und das an einem Samstag? 🤔
Also kurzer Stopp an einer Tankstelle, getankt per Automat (auch dort: niemand da), hingesetzt und erst mal gefrühstückt. Dabei schnell gegoogelt – und siehe da: Feiertag in Italien! 🇮🇹
Der 25. April ist der „Tag der Befreiung“ – wieder was gelernt. 😄
Also weiter ging’s, runter Richtung Meran, dann über Bozen auf die Autobahn. Ab da einfach Strecke machen: vorbei am Gardasee, über Verona, Modena, Bologna – immer schön entspannt. 🚐💨
Und ich muss sagen: Die Optimierung von Otto war ein Volltreffer! Früher hat er ständig zwischen dem 5. und 6. Gang hin und her geschaltet – jetzt zieht er ganz souverän im 6. durch. Mehr PS, mehr Drehmoment, weniger Gezicke. So macht Fahren richtig Spaß! 😄👍
Gegen 16:00 Uhr kamen wir dann am Stellplatz Porto Mario Camper Village bei Rimini an, checkten ein, suchten uns ein schönes Plätzchen – und Otto durfte Feierabend machen. 🏖️
Ela und ich hatten inzwischen ordentlich Hunger. Da wir kein passendes Restaurant fanden, landeten wir kurzerhand an einer Strandbude – und ich sag mal so: war besser als erwartet. 😄🍔
Natürlich musste auch ein kurzer Wassertemperatur-Test sein 🌊 – und überraschenderweise war das Meer gar nicht so kalt. Mutige könnten da schon rein… ich hab’s erst mal beim Test belassen. 😄
Danach ging’s ganz entspannt zurück zu Otto. Lesen 📖, Mahjong 🀄 und einfach den Abend genießen – wobei ich nebenbei auf Google Maps festgestellt habe, dass die Meteora-Klöster eigentlich direkt nach Igoumenitsa liegen. 🇬🇷 Das ließ uns natürlich nicht lange überlegen: Die stehen jetzt ganz oben auf unserer Liste und werden gleich nach unserer Ankunft übermorgen angesteuert! 😄
Morgen steht nur noch die letzte Etappe an: ab nach Ancona zum Fährhafen 🚢. Tagsüber wollen wir noch ein paar Dinge erledigen – Flieger wieder startklar machen ✈️, Reiseblog schreiben, duschen und schauen, ob wir hier vielleicht noch etwas länger stehen bleiben können, bevor die Fähre um 19:30 Uhr ablegt.
Aber das klären wir morgen – heute war einfach nur ein richtig guter Fahrtag. 😄🚐🌊
26. – 27. April 2026 – 🚢🇮🇹➡️🇬🇷 Fähre, Fernweh und Ankunft in Griechenland 😄🌊
Nach einer herrlich geruhsamen Nacht starteten wir ganz entspannt in den Tag. Da unsere Fähre erst am Abend um 19:30 Uhr ablegen sollte, hatten wir alle Zeit der Welt. Also wurde erst mal gemütlich getrödelt. 😄 Ich klärte noch ab, ob wir länger auf dem Stellplatz bleiben konnten – offiziell hätte man um 11:00 Uhr weg müssen, aber hier herrschte absoluter „Turbo-entspannt-Modus“. Antwort: „Bleibt einfach, solange ihr wollt.“ Perfekt! 👍
Also gönnten wir uns erst mal eine erfrischende Dusche 🚿 – die hatte es zumindest bei mir auch bitter nötig 😄 – und danach ein gemütliches Frühstück.
Anschließend kümmerte ich mich um mein Flugmodell. ✈️ Beim Rumprobieren mit dem Flugsimulator hatte ich mir den Sender komplett verstellt, und zusätzlich liefen zwei Servos im Gyro-Modus in die falsche Richtung – eher ungünstig für einen geplanten Flug. 😅 Also erst den Sender wieder sauber eingestellt und dann mit der Programmierkarte und dem Empfänger beschäftigt. Stück für Stück – und mit Unterstützung meines „Kumpels“ ChatGPT 😄 – kam ich dem Problem auf die Spur und konnte es schließlich beheben. Flieger wieder startklar, Mission erfüllt!
Dann war Ela dran – sie hatte geduldig gewartet, und wir machten uns gemeinsam auf zu einem Strandspaziergang. 🌊☀️
Ein traumhafter Tag: Sonne, kaum Wind und einfach nur entspanntes Schlendern am Meer entlang. Genau unser Ding.
Zurück am Platz gönnten wir uns noch etwas im Camping-Café ☕ und ließen die Zeit gemütlich verstreichen, bis wir gegen 14:00 Uhr sagten: Jetzt reicht’s mit Faulenzen, jetzt geht’s weiter!
Also Otto reisefertig gemacht, bezahlt und ab auf die letzten 100 Kilometer Richtung Ancona. 🚐💨 Dank Google Maps fanden wir alles auf Anhieb, tauschten unsere Buchung in echte Tickets um 🎟️ und wurden anschließend am Hafen in die Warteschlange eingewiesen. Und wie immer bei Fähren: warten… 😄
Zwischendurch entdeckten wir einen Panini-Stand und gönnten uns leckere Paninis mit Parmaschinken – man muss sich ja stärken. 🥪😄
Wir machten noch ein paar Fotos 📸, schlenderten über Deck, unterhielten uns mit einem netten Paar aus Deutschland, das weiter nach Kreta wollte, und ich genehmigte mir noch zwei Bier an der Bar. 🍺
Da wir keinen großen Hunger hatten, fiel das Abendessen aus – stattdessen ging’s zurück in die Kabine, noch ein bisschen lesen und zocken… und irgendwann waren die Augen zu. 😴
Ich schlief hervorragend und wachte am nächsten Morgen topfit auf. Ela dagegen hatte weniger Glück – das Brummen der Motoren und die Geräusche an Bord waren nicht ganz ihr Ding. 😅
Der erste Weg führte uns natürlich in die Kantine – Kaffee muss sein! ☕ Danach gab’s ein ordentliches Frühstück mit Spiegelei, Bacon, Feta, Brötchen und allem, was dazugehört. 😋
Der Tag auf See bestand dann aus einer Mischung aus dösen, lesen, zocken und mit anderen Reisenden plaudern. Irgendwie verging die Zeit schneller als gedacht, obwohl wir erst gegen 18:00 Uhr in Igoumenitsa ankommen sollten.
Gegen 14:00 Uhr gönnten wir uns noch ein Mittagessen, und dann ging plötzlich alles ganz schnell: Kabinen räumen, warten auf Deck 5 und schließlich zurück zu Otto. 🚐
Nachdem die LKWs vor uns die Fähre verlassen hatten, durften auch wir von Bord – willkommen in Griechenland! 🇬🇷😄
Noch während wir wieder Internet hatten, suchte ich über Park4night einen Stellplatz raus: Hurry Slowly Camperstop Plataria, etwa 11 Kilometer entfernt. Genau richtig für eine Nacht.
Dort angekommen bestätigte sich der Eindruck aus den Bewertungen: einfach, sauber, zweckmäßig – völlig ausreichend für unseren Zweck. 👍
Da wir den ganzen Tag über gut gegessen hatten, fiel das Abendessen aus. Später kam noch eine junge Frau vorbei, kassierte die 10 Euro Gebühr, fragte freundlich in perfektem deutsch, ob wir noch etwas brauchen – und das war’s.
Kurz darauf lagen wir auch schon im Bett. 😴
Denn morgen geht’s weiter zu den Meteora-Klöstern ⛰️ – die liegen praktischerweise direkt auf dem Weg zu Ivo, bei dem wir die nächste Zeit verbringen wollen… wenn alles passt.
Aber dazu morgen mehr. 😄
28. April 2026 – 🚐⛰️ Auf dem Weg zu den Meteora-Klöstern – Kurven, Kultur und ein schräger Gastgeber 😄🇬🇷
Nach einer geruhsamen Nacht ließen wir es heute wieder gemütlich angehen. Die Strecke zu den Meteora-Klöstern betrug rund 200 Kilometer, und da wir gelesen hatten, dass die Autobahn durch eine herrliche Landschaft führt, hatten wir keinen Stress. Also ganz entspannt: Otto startklar machen, von der netten deutschsprachigen Besitzerin verabschieden und los geht’s. 🚐
Frühstück fiel heute eher minimalistisch aus – ein kleiner Snack im Stehen. Unser Wurstvorrat hatte sich nämlich inzwischen deutlich reduziert 😄 und sollte unterwegs dringend aufgefüllt werden.
Erster Stopp: Tankstelle im Dorf – einmal ordentlich Diesel nachtanken. Danach ging’s auf die A2, und die hatte es wirklich in sich: top ausgebaut, kaum Verkehr und eine Landschaft, die immer beeindruckender wurde, je höher wir kamen. 🏔️ Rechts von uns sogar schneebedeckte Gipfel – richtig stark!
Otto lief wie am Schnürchen. Sechster Gang, entspanntes Rollen – und wenn’s bergauf ging, kurz in den fünften und weiter. So macht Fahren wirklich Spaß. 😄
Was uns auffiel: Auf der Autobahn gab es so gut wie keine Tankstellen oder Rastplätze. Da wurde uns schnell klar, warum sich vor der Auffahrt so viele Tankstellen tummelten – wieder was gelernt für die Zukunft.
Dann plötzlich: Stillstand. 🚧
Vor einem längeren Tunnel – hoch oben in den Bergen – sprang die Ampel auf Rot, Schranke runter, nichts ging mehr. Über Lautsprecher kam eine Durchsage, dass es ein Problem auf der Strecke gab. Also machten wir es wie die Griechen: ruhig bleiben, abwarten und Kaffee… na gut, den hatten wir nicht, aber die Einstellung passte. 😄
Nach einiger Zeit ging’s weiter – Schranke hoch, Ampel grün, alles wieder gut.
Inzwischen meldete sich der Hunger, also runter von der Autobahn und auf Nahrungssuche. An einer Tankstelle wurden wir fündig: Kaffee, belegte Brötchen und für mich noch eine Blätterteigrolle mit Würstchen – überraschend lecker. ☕🥪
Weiter ging’s, bis uns „Madame Google“ von der Autobahn auf die E92 lotste. Traumhafte Strecke, tolle Ausblicke – wenn da nicht ein Reisebus gewesen wäre, der uns rund 40 Kilometer lang in gemütlichem Tempo vorausfuhr. 😄 Überholen war keine Option, also genossen wir die Aussicht eben etwas länger.
In Kalambaka angekommen, stand erst mal ein Einkauf beim Lidl auf dem Programm. 🛒
Danach ging’s an die Stellplatzsuche bei Park4night. Ela entschied sich recht schnell für das Guesthouse Arsenis – klang ein bisschen wild und der Betreiber Costas sollte laut Bewertungen ein echtes Original sein. Genau unser Ding. 😄
Dort angekommen trafen wir gleich drei nette Deutsche mit zwei Wohnmobilen. Also Otto ausgerichtet, Unterlegkeile drunter – und gemeinsam rein zu Costas, um das Organisatorische zu klären. Deal: Abendessen um 19:00 Uhr (Souvlaki, Pommes, griechischer Salat), 14 € pro Person – und der Stellplatz ist dafür kostenlos.
Zurück bei Otto machte ich unseren Tweety startklar 🐥 – ich wollte schon mal vorfühlen. Ela legte eine Pause ein, und ich düste los Richtung Klöster.
Und was soll ich sagen: oben angekommen hat es mich echt umgehauen. 😲
Diese Felsenlandschaft und die Klöster, die oben drauf thronen – einfach beeindruckend. Ich fuhr die Strecke ab, schaute mir alle sechs aktiven Klöster zumindest von außen an und wusste sofort: Morgen wird ein Highlight.
Da sich Regen ankündigte, machte ich mich wieder auf den Rückweg – mit ordentlich Spaß in den Kurven. 😄
Zurück berichtete ich Ela begeistert, und dann war erst mal wieder Entspannung angesagt, bis es um 19:00 Uhr zum gemeinsamen Essen ging.
Wir saßen mit den drei Deutschen an einem Tisch, stellten uns vor – ein Paar und die Schwester mit ihrem Wohnmobil, plus ein extrem verschmuster Labradoodle 🐶 – und verstanden uns auf Anhieb richtig gut.
Das Essen war lecker – hätte noch besser sein können, wenn es warm gewesen wäre 😄 – dazu griechischer Wein und gute Gespräche. 🍷
Dann kam Costas… und legte los. 😄
Ein wilder Mix aus Deutsch und Englisch, Familiengeschichte, Anekdoten – irgendwo zwischen unterhaltsam und leicht anstrengend. Genau wie angekündigt.
Irgendwann schalteten wir innerlich auf „Durchzug“ und konzentrierten uns wieder auf unseren Tisch – und hatten einen richtig schönen, geselligen Abend.
Später ging’s zurück zu Otto, und mit Vorfreude auf den nächsten Tag schliefen wir ein. 😴
Denn morgen heißt es: Meteora hautnah erleben. ⛰️✨
29. April 2026 – ⛰️✨ Meteora hautnah – frühes Aufstehen, große Eindrücke und ein magischer Sonnenuntergang 😄🇬🇷
Da Ela und ich uns – wie so oft – über unseren „Buddy“ ChatGPT schlau gemacht hatten, wussten wir: Wer die Meteora-Klöster entspannt erleben will, muss früh raus. Also klingelte heute nicht der Wecker, sondern eher der innere Reisegeist. 😄
Der Plan war klar: zuerst das Varlaam-Kloster, danach das Große Meteoron. Ein drittes hatte unser „Reiseberater“ zwar noch empfohlen, aber wir dachten uns: Zwei reichen uns erst mal völlig.
Doch bevor es losging, hatte ich noch eine Mission. Punkt 08:00 Uhr marschierte ich zu Costas in die Gaststube, um das versprochene Brot abzuholen. Ich dachte: „Holst halt schnell was für uns“…
Denkste! 😄
Costas drückte mir gleich die Rationen für alle Wohnmobile in die Hand – fünf an der Zahl! Jeder bekam einen Laib Brot und zwei Sesamringe. Ich hatte also ordentlich zu schleppen und machte erst mal die morgendliche „Brotverteilung“ über den Platz. 🥖
Danach ging’s mit Tweety 🐥 los zum Varlaam-Kloster. Die Landschaft kannte ich ja schon vom Vortag, aber Ela war genauso geflasht wie ich beim ersten Mal. Und genau wie angekündigt: früh da sein lohnt sich! Kaum Verkehr, wenig Menschen – ein ganz anderes Erlebnis als am Nachmittag.
Wir parkten, liefen los und standen schon bald vor dem alten Aufzugsturm – beeindruckend! Früher wurden hier Menschen und Waren per Seilwinde hochgezogen, heute natürlich elektrisch. Trotzdem: Man kann sich gut vorstellen, was das früher für ein Abenteuer war.
👉 Kleiner Hintergrund:
Die Meteora-Klöster entstanden ab dem 14. Jahrhundert, als sich Mönche bewusst an diese schwer zugänglichen Orte zurückzogen – nicht nur zur Meditation, sondern auch zum Schutz vor Plünderungen und politischen Unruhen. Die Felsen boten perfekte Isolation. Alles, was man brauchte, wurde früher tatsächlich per Seil und Winde nach oben gebracht – Menschen inklusive.
Treppen rauf, Eintritt bezahlt – und schon standen wir im wunderschönen Innenhof. Alles strahlt eine Ruhe und Würde aus, die man schwer beschreiben kann. Wir schauten uns alles an, was zugänglich war – und waren wirklich beeindruckt.
Im Altarraum durfte man leider weder fotografieren noch filmen – verständlich, aber trotzdem schade, denn der war wirklich prachtvoll.
👉 Zum Glauben:
Hier wird bis heute der griechisch-orthodoxe Glaube gelebt. Dieser unterscheidet sich in vielen Details von der katholischen Kirche – zum Beispiel spielen Ikonen (also religiöse Bilder) eine zentrale Rolle, die nicht nur Kunst sind, sondern als „Fenster zum Himmel“ gesehen werden. Der Gottesdienst ist stark von Ritualen geprägt, oft gesungen und sehr feierlich.
👉 Zum Varlaam-Kloster:
Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert gegründet und ist nach dem Einsiedler Varlaam benannt, der hier ursprünglich lebte. Es ist bekannt für seine wunderschönen Fresken und seine vergleichsweise „kompakte“ Bauweise – alles wirkt etwas persönlicher und weniger weitläufig als beim großen Meteoron.
Als der Andrang langsam zunahm, machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren weiter zum Großen Meteoron-Kloster.
Auch hier hatten wir wieder Glück: noch überschaubar viele Besucher. Wieder Treppen, wieder dieser beeindruckende Eingangsturm – und wieder dieses Gefühl, wie viel Mühe und Glaube in diesen Bauwerken steckt.
👉 Zum Großen Meteoron:
Das Große Meteoron ist das älteste und größte der Meteora-Klöster und wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Es war lange Zeit das Zentrum des klösterlichen Lebens hier oben. Die Anlage ist deutlich größer, wirkt fast wie eine kleine Festung – und genau das war sie auch: ein Rückzugsort fern von der Welt.
Der Innenhof, die Gebäude, die Aussicht… einfach atemberaubend. 😲
Und ja… ich geb’s zu: Im Altarraum habe ich dann doch heimlich gefilmt. 🙈 So ein Ort gehört einfach festgehalten.
Auch hier füllte es sich langsam, also noch ein kurzer Abstecher ins Museum und in die alte Klosterküche – und dann zurück zu Tweety.
Mittlerweile hatten wir ordentlich Hunger – kein Wunder, außer einem Sesamring war morgens nicht viel drin gewesen. 😄
Zurück bei Otto gab’s dann ein richtig schönes Frühstück mit dem geschenkten Brot – und das schmeckte gleich doppelt gut. 🥖☕
Ela gönnte sich danach eine Pause, und ich nutzte die Zeit für eine kleine Entdeckungstour mit Tweety. Eine Straße, die mir schon am Vortag aufgefallen war, führte immer weiter hinauf in die Berge – mit grandiosen Ausblicken in alle Richtungen. Ich fuhr ein bisschen herum, machte Fotos und Videos 📸 und traf sogar ein freundliches Eselchen am Wegesrand. 🫏
Zurück bei Ela verbrachten wir den Nachmittag ganz entspannt. Später kochten wir uns ein leckeres Sahnegeschnetzeltes mit Nudeln 🍝 – und pünktlich danach war klar: Jetzt noch hoch zum Sonnenuntergang!
Also nochmal Tweety geschnappt und rauf zu den Aussichtspunkten. 🌅
Ich fuhr verschiedene Spots ab, machte Bilder, Videos, ging live auf Facebook und bastelte gleich noch ein Reel. Diese Stimmung dort oben ist einfach… magisch.
👉 Noch ein Gedanke zum Abschluss:
Wenn man dort oben steht und sieht, mit welchem Aufwand und welcher Hingabe diese Klöster gebaut wurden, versteht man erst, was Glaube für manche Menschen bedeutet hat – und vielleicht auch heute noch bedeutet.
Und gleichzeitig: Der Eintritt kostet pro Kloster 5 Euro pro Person. Schätzungen gehen davon aus, dass die Meteora-Klöster jährlich rund 2 bis 2,5 Millionen Besucher anziehen. Wenn man das mal grob überschlägt, kommt da allein über die Eintrittsgelder ein ordentlicher Betrag zusammen – je nachdem, wie viele Klöster die Besucher anschauen, sprechen wir schnell von zig Millionen Euro im Jahr.
Ein spannender Mix aus Spiritualität, Geschichte – und ganz realem Tourismus. 😄
Als die Sonne langsam hinter den Felsen verschwand und es kühler wurde, ging’s zurück zu Otto. 📖
Ein bisschen lesen, runterkommen – und einfach zufrieden sein.
Denn morgen wartet schon das nächste Abenteuer:
Es geht weiter zu Ivo auf den Pilion 🌊⛰️, wo wir „Urlaub gegen Hand“ ausprobieren wollen. Kennengelernt haben wir ihn letztes Jahr über Facebook – und jetzt wird’s ernst.
Wir sind gespannt, was uns dort erwartet. 😄🚐
Unterstütze unsere Reise ☕
Wenn dir gefällt, was wir hier machen und du uns ein Stück auf unserem Weg begleiten möchtest, kannst du uns hier einen Kaffee ausgeben.
Kein Muss. Kein Abo.
Einfach eine kleine Geste 😊







.jpg)



























































































