Abschied vom Pilion 🇬🇷🚐 – unsere letzten gemeinsamen Tage bei Ivo, Sabine & Co. und Alexandroupolis🌿✨ | 24.05. - 31.05.2026 😄👍

☀️🇬🇷 Die letzten Tage auf dem Pilion 🚐🌊😄

Nach einer herrlichen Woche voller Arbeit, gutem Essen und wunderschöner Momente auf dem Pilion geht unser kleines Griechenland-Abenteuer langsam in die nächste Runde. Zwischen gemeinsamen Abenden, traumhaften Ausblicken und jeder Menge griechischem Lebensgefühl genießen wir die letzten Tage bei Ivo und Sabine nun noch einmal ganz besonders, bevor es bald weiter Richtung neues Abenteuer geht ✨ 

25. Mai 2026 ☀️🔩 Der erste Solarständer steht und wieder einmal wurde geschlemmt 🥩😄🚜

Durch den absolut faulen Tag gestern war ich heute Morgen natürlich topfit und voller Tatendrang 💪😄 Schon um 08:00 Uhr stand ich oben bei Ivo und Sabine auf der Matte und nervte die beiden direkt mit meiner Lieblingsfrage: „Was machen wir heute?“ 😂 Leider konnte ich die zwei damit überhaupt nicht aus der Ruhe bringen, denn sie hatten den Plan bereits gestern Abend gefasst — heute sollte der erste Ständer für die Solaranlage einbetoniert werden ☀️🔩🚜

unsere Baustelle auf dem Pilion, Griechenland
Das klang nach einem richtig guten Plan und ich freute mich schon auf die Arbeit, nicht ahnend, dass das Ganze ein ziemliches Gefrickel werden würde 😅 Während die beiden noch gemütlich ihren Morgenkaffee tranken ☕, begann ich bereits die notwendigen Werkzeuge nach oben zu bringen und den Wasserschlauch zu verlegen, denn zum Betonieren braucht man natürlich ordentlich Wasser 🚿🪣

Dann ging es endlich los. Sabine hatte bereits letzte Woche sämtliche Maße berechnet 📏und ein Muster angefertigt, allerdings waren unsere Löcher unterschiedlich tief und dadurch passte natürlich erst einmal wieder gar nichts 😂 

Also hantierten wir mit Meterstock, Winkel Wasserwaage und Stift herum, bis schließlich alles halbwegs stimmig war und Ivo die Aluminiumstangen auf die richtige Länge absägen konnte 🔧 Dabei schnitt er sich auch noch am Finger 😬, aber einen echten Handwerker bringt sowas natürlich nicht aus der Ruhe 😄

Nachdem die Maße endlich passten und klar war, wie die beiden oberen Stangen verbunden werden mussten, bohrten wir dort ebenfalls gleich die notwendigen Löcher. Wieder oben am Bauplatz angekommen verschraubten wir die oberen Enden und dann begann das große Gemesse 😅

Dieses Dreieck musste tatsächlich in drei verschiedenen Ebenen exakt ausgerichtet werden 📐☀️ Einmal der Winkel zur Sonne, dann der Winkel zum Boden und anschließend noch der rechte Winkel von der Richtschnur nach hinten. Was für ein Gefummel 😂 Aber gerade beim ersten Ständer durften wir natürlich nicht pfuschen, denn davon hing die spätere Ausrichtung aller weiteren Solarständer ab.

Nachdem wir noch ein kleines Hilfswerkzeug für die Bodenausrichtung gebaut hatten und uns gegenseitig mehrfach mit „Jetzt bleiben wir mal ruhig!“ ermahnten 😄, fanden wir schließlich unseren Weg und fixierten das Dreieck mit zwei langen Alustangen.

Dann wurde endlich Beton angerührt 🪣🔨, die Löcher ausgegossen und anschließend nochmals alles kontrolliert. Und siehe da — der erste Ständer stand tatsächlich an seinem Platz ☀️💪


Die ganze Aktion hatte uns allerdings satte dreieinhalb Stunden gekostet ⏰ und man glaubt es kaum — schon war wieder Mittagsessenszeit 😋

Da ich die Koteletts grillen wollte, die ich am Samstag beim Metzger gekauft hatte 🥩🔥, wusch ich mir die Hände, heizte den Grill an, würzte das Fleisch ordentlich und legte los. Roland hatte dazu noch eine riesige Schüssel Panzanella-Salat gemacht 🥗 und Sabine zauberte aus den restlichen Kartoffeln leckere Bratkartoffeln 🥔😄

Panzanella Salat

Was für ein Festmahl! Vor allem der Panzanella-Salat schmeckte wirklich sensationell 😋🍅 So schlemmten wir mal wieder gemeinsam und genossen unser Essen — eigentlich wie jeden einzelnen Tag hier 😂

Natürlich bekamen auch unsere vierbeinigen Freunde Lucy, Frida und Naphro 🐶🐱 wieder ihren gerechten Anteil ab.

Nach dem Essen verzogen sich alle in die Mittagsruhe 😴 und ich schnappte mir Tweety 🛵, um die Strecke für unsere geplante Abfahrt am Mittwoch zu überprüfen. Für uns sollte es dann endgültig weiter Richtung Thessaloniki gehen 🚐🌍

Zunächst fuhr ich die eigentliche Hauptstrecke bergauf bis zur Teerstraße, brachte dabei gleich unseren Müll zu den großen Containern an der Straße 🗑️ und drehte anschließend wieder um. Danach testete ich auch noch die alternative Abfahrt bergab. Grundsätzlich wäre diese zwar machbar gewesen, allerdings entdeckte ich zwei Stellen, an denen ich mit unserem Otto ziemliche Probleme bekommen hätte 😬

Also fiel die Entscheidung: Am Mittwoch würden wir definitiv den oberen Weg nehmen 👍

Zurück bei Ela und Otto 🚐 war es dann Zeit für meine tägliche Outdoor-Dusche 🚿 und die verdiente Mittagspause. Diese wurde uns allerdings vom deutschen Nachbarn Frank gründlich vermiest 😅 Der meinte nämlich mal wieder, er müsse lautstark irgendwelche schreckliche Kackmusik laufen lassen 🔊😂

Na ja… also duschte Ela erst einmal und ich setzte mich zusammen mit meinem Kumpel ChatGPT 💻😄 an unseren Reiseblog.

Der Nachmittag verging dann wie im Flug und mit einem kleinen Abendessen 🍞🧀, etwas Lesen 📖 und gemütlichem Ausklang endete schließlich dieser erste Tag der neuen Woche 🌙✨

26. Mai 2026 🚐⛰️ Letzte Vorbereitungen, Schotterpisten und Abschiedsstimmung ☀️🍺😄

Tja, heute war tatsächlich der letzte Arbeitstag hier bei Ivo und Sabine angebrochen 😄 Also zog ich morgens wieder meine Arbeitsklamotten an und begab mich wie gewohnt nach oben zum Wohnhaus der beiden, um erst einmal nachzufragen, was heute noch erledigt werden müsste.

Die zwei lächelten mich allerdings nur an und meinten, ich solle es heute ruhig angehen lassen 😊 Sie selbst wollten ebenfalls nur noch Kleinigkeiten erledigen und ein paar Vorbereitungen treffen, denn übermorgen sollten Ivos Söhne aus Deutschland zu Besuch kommen 🇩🇪🚐

Da ich den Vormittag aber trotzdem sinnvoll nutzen wollte — die Vorbereitung von Otto für die morgige Abfahrt war erst für den Nachmittag geplant — kamen wir gemeinsam auf die Idee, dass ich doch die neuralgischen Punkte unserer Abfahrtsstrecke noch etwas verbessern könnte 🚜🪨

Das klang nach einem guten Plan und so legte ich direkt los 💪 Ich schnappte mir das Quad samt Anhänger und lud vier große Bottiche voller Steine vom Grundstück auf. Anschließend fuhr ich zur ersten schwierigen Kurve, wo ständig ein kleines Bächlein über den Fahrweg lief 🌧️🪵 Dadurch war der Boden dort permanent schlammig und genau aus dieser Kurve heraus musste man ordentlich Schwung holen, um die anschließende Steigung überhaupt zu schaffen.

Also begann ich damit, die größten Löcher zunächst mit dicken Steinen zu füllen und anschließend kleinere darüber zuschaufeln 🪨🔨 Danach bearbeitete ich alles noch mit der Hacke und nach und nach entstand tatsächlich eine halbwegs vernünftige Fahrbahn 😄

Dann kam mir noch die Idee, direkt an der Stelle, an der das Wasser auf den Weg lief, einen kleinen Damm zu bauen. Also fuhr ich nochmals zurück zum Grundstück — erstens um Ela kurz Hallo zu sagen 😘 und zweitens um Roland zu fragen, ob er mir helfen wollte. Er hatte mir seine Unterstützung bereits morgens angeboten.

Ela bekam erst einmal einen Kuss 😄 und mit Roland hinten auf dem Quad ging es wieder hoch zur Kurve 🚜 Unterwegs sammelten wir noch einige größere Steine ein und bauten daraus eher ein „Dämmchen“ 😂 Aber immerhin sollte es das Wasser künftig etwas besser ableiten.

Danach fuhren wir noch ein Stück weiter bergauf, denn dort gab es in einer weiteren Kurve zwei tiefe Querrillen, bei denen man ordentlich vom Gas gehen musste, wenn man nicht komplett durchgeschüttelt werden wollte 😅 Auch diese besserten wir etwas aus und standen anschließend verschwitzt, aber zufrieden vor unserem Werk 💪☀️

Das sollte jetzt definitiv passen.

Da es mittlerweile natürlich schon wieder Mittagszeit beziehungsweise Essenszeit war 😋, fuhren wir zurück zum Grundstück. Dort angekommen parkten wir das Quad und ich schaute gleich mal in die Küche, wie weit die Vorbereitungen waren 🍳

Sabine stand bereits am Herd und aus den Töpfen duftete es herrlich 😄 Da fiel mir ein, dass ich ja noch 1,2 Kilo Ziegenrippchen im Kühlschrank hatte 🥩🔥 Also wurde kurzerhand der Grill angeworfen und die Rippchen aufgelegt.

Während alles vor sich hin brutzelte, nutzten wir die Zeit noch schnell für eine Dusche 🚿 Danach gingen Ela und ich hinauf zum Essen. Roland und Sabine kamen ebenfalls kurz darauf und wenig später stand wieder einmal ein herrliches Festmahl auf dem Tisch 🍽️😋 Die Ziegenrippchen waren perfekt dunkelbraun gegrillt und schmeckten fantastisch.

Natürlich bekamen auch Lucy, Frieda und die Katze Naphro 🐶🐱 wieder reichlich Knochen zum Abnagen ab 😄

Nach dem Essen stand eigentlich die obligatorische Mittagspause an 😴 Aber irgendwie kamen Ela und ich nicht wirklich zur Ruhe. Morgen war schließlich Abfahrtstag und Otto musste noch komplett startklar gemacht werden 🚐

Ela hatte den Vormittag über bereits den Innenraum geschniegelt und gestriegelt ✨ und nun wollten wir Otto noch in die richtige Ausgangsposition stellen sowie Tweety ordentlich verstauen 🛵

Also standen wir bereits nach einer halben Stunde wieder auf und legten los. Ich kümmerte mich außen um alles, während Ela innen weitermachte 💪😄

Dann kam schließlich der große Moment — gleichzeitig auch der Test für die morgige Bergauffahrt über die Schotterpiste ⛰️🚐

Da ich von unserem Stellplatz aus nur sehr ungünstig herauskam, musste Otto zunächst gewendet werden. Und das bedeutete: direkt nach dem Anfahren eine steile Kurve bergauf auf losem Untergrund 😬

Ich war ehrlich gesagt ziemlich gespannt, wie unser Otto das meistern würde. Schließlich hatten wir Frontantrieb und es war definitiv nicht das erste Mal, dass wir irgendwo mit durchdrehenden Rädern festhingen 😅

Also rein ins Führerhaus, Motor gestartet und Otto sauber positioniert.

Und dann… völlig umsonst Sorgen gemacht 😄💪

Otto meisterte die Auffahrt mit Bravour 🚐🔥 Man hätte fast meinen können, dort fährt ein hochkarätiger Geländewagen den Schotterweg hinauf. Die Motoroptimierung machte sich wirklich deutlich bemerkbar 👍

Nachdem Otto wieder ordentlich abgestellt war, verstauten wir noch Tweety und das restliche Equipment, plauderten dabei gemütlich mit Roland und Sabine und gönnten uns anschließend noch ein wohlverdientes Feierabendbier 🍺😎


Ela und ich ließen den restlichen Abend dann ruhig ausklingen, vesperten noch eine Kleinigkeit 🥖🧀 und gingen schließlich relativ früh schlafen 🌙✨

Morgen sollte es weitergehen — hinein in neue Abenteuer 🚐🌍 Einerseits freuten wir uns natürlich darauf, andererseits hätten wir es hier auch noch eine ganze Weile ausgehalten 😊 Denn schön war es hier wirklich gewesen und Spaß gemacht hatte uns das Ganze sowieso jede Menge ❤️

27. Mai 2026 🚐☀️ Abschied vom Pilion und auf zu neuen Abenteuern 🌍😄

Der Tag des Abschieds begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang 🌅 und mit zwei Augen — eines das lachte und eines das weinte 😊😢 Auf der einen Seite fanden Ela und ich es wirklich schade, dass wir nun weiterziehen würden, denn die Zeit hier bei Ivo und Sabine hatte uns richtig gut gefallen ❤️ Auf der anderen Seite lieben wir natürlich auch das Reisen mit und in unserem Otto 🚐✨

Sonnenaufgang auf dem Pilion, Griechenland

So machten wir uns ganz gemütlich daran, Otto für die Weiterreise vorzubereiten. Das meiste hatten wir bereits gestern gepackt und erledigt, heute stand praktisch nur noch die Kür an 😄 Nachdem alles verstaut war, verabschiedeten wir uns zunächst von Ivo, Sabine und Hund Lucy 🐶 und anschließend noch von Roland, Sabine und Hund Frieda 🐕 Ja… dieses Thema „Urlaub gegen Hand“ kann tatsächlich ziemlich persönlich werden 😊 Ich denke, darüber werde ich später noch einen kleinen Film machen 🎥


Dann war es schließlich Zeit aufzubrechen. Unser Ziel war ganz entspannt die Gegend rund um Thessaloniki 🚐 Dort, genauer gesagt auf der Chalkidiki, gab es die berühmte Petralona-Höhle und da Ela und ich Höhlen lieben 🪨😍, wollten wir diese unbedingt besuchen.

Außerdem gab es dort noch drei weitere Dinge, die mich interessierten 😄 Ein Modellflugfeld ✈️, eine Tauchbasis 🤿 und eine Ortschaft, in der ich in jungen Jahren einmal eine Zeit lang bei einer Griechin gelebt hatte ❤️🇬🇷 Aber dazu später mehr 😉

Die Halbinsel Chalkidiki ist übrigens vor allem wegen ihrer drei „Finger“ bekannt 🌊☀️ Der westliche Finger gilt eher als Party- und Touristenregion 🍹, der mittlere ist etwas ruhiger mit vielen traumhaften Stränden 🏖️ und auf dem östlichen Finger liegt der berühmte Berg Athos ⛪ Dort leben seit Jahrhunderten orthodoxe Mönche in abgeschotteten Klöstern und Frauen dürfen diesen Teil der Halbinsel bis heute nicht betreten. Irgendwie schon verrückt, dass es so etwas heutzutage noch gibt 😄

Also ging es los. Otto meisterte die drei neuralgischen Stellen der Schotterpiste mit Bravour 💪🚐 und kurze Zeit später erreichten wir Volos. Dort tankten wir ⛽ und kauften in einem Lidl noch Getränke und Lebensmittel ein 🛒🍞 — schließlich war es jetzt vorbei mit dem täglichen Rundum-versorgt-werden 😂

Kurz hinter Volos fuhren wir auf die Autobahn E75 und rollten ganz entspannt über Katerini weiter Richtung Thessaloniki 😎 Das Einzige, was unterwegs etwas nervte und ordentlich ins Geld ging, waren die zahlreichen Mautstellen 💸😅


mit dem Wohnmobil durch Thessaloniki, Griechenland

Nachdem wir durch Thessaloniki gefahren waren, bogen wir schließlich rechts ab Richtung Chalkidike 🌊 Gegen 15:30 Uhr kamen wir schließlich an der Petralona-Höhle an 🪨😄 Da wir uns vorher noch überhaupt nicht um einen Übernachtungsplatz gekümmert hatten, fragte ich direkt am Parkplatz eine Frau, ob man hier über Nacht stehen bleiben dürfe, wenn man die Höhle besuchen wolle.

Sie lächelte nur und meinte:
„No problem!“ 😄👍

Also parkten wir unseren Otto 🚐, gingen an einem kleinen Stand noch etwas zu trinken 🍹 und als wir zurückkamen stand ein Fahrzeug mit türkischem Kennzeichen direkt neben unserem Otto 🇹🇷😄

Es war eine türkische Familie, die ebenfalls die Höhle besucht hatte. Da wir ja selbst bald weiter in die Türkei möchten, nutzte ich natürlich sofort die Gelegenheit und fragte kurzerhand nach dem besten Grenzübergang und der besten Uhrzeit für die Einreise 🚐🌍

Die Familie war unglaublich nett 😊 und erklärte Ela und mir ganz genau, worauf wir achten sollten. Dabei bekamen wir gleich noch eine wichtige Information: Diese Woche gingen die türkischen Ferien zu Ende und deshalb sei bis zum Wochenende an den Grenzübergängen besonders viel Verkehr 🚗🚛😅

Außerdem erfuhren wir noch, dass jeweils um 07:00 Uhr morgens und um 19:00 Uhr abends an der Grenze Schichtwechsel sei und man diese Zeiten besser meiden sollte ⏰👍

Wir bedankten uns herzlich bei der Familie 🙏 und hatten damit schon wieder einige wertvolle Informationen für unsere weitere Reise gesammelt.

So geht Reisen 😄🌍✨

Danach machten wir uns einen herrlich entspannten Restnachmittag ☀️


Gegen Abend zauberte Ela noch ein kleines Abendessen 🍳🥖 und danach daddelten wir noch ein wenig am Handy 📱😄 Dabei fand ich tatsächlich endlich heraus, warum unsere Aufbaubatterie während der Fahrt nur mit ungefähr 200 Watt geladen wurde 🔋🤔 Die Ursache war gefunden und das werde ich in nächster Zeit definitiv noch ändern 💪🔧

Irgendwann fielen uns dann langsam die Augen zu 🌙✨ Morgen wollten wir endlich die Höhle besuchen 🪨 Die Bewertungen waren fast durchweg hervorragend und dementsprechend gespannt waren wir natürlich schon 😍

28. Mai 2026 🪨🚐✈️ Von der Höhle bis in die Lüfte – ein perfekter Reisetag 😄🌊

Die Nacht an der Petralona-Höhle war wunderbar ruhig gewesen 🌙✨, auch wenn draußen gelegentlich ein paar Hunde kläfften 🐕. Ansonsten herrschte absolute Stille und so wachten wir voller Tatendrang auf, denn wir waren schon sehr gespannt auf die Höhle.

Bereits beim ersten Kaffee vor Otto ☕🚐 kam einer der großen Hunde vom Parkplatz schwanzwedelnd auf uns zugelaufen. Wieder einmal ein „Freund auf Zeit“, wie wir die vielen tierischen Bekanntschaften auf unseren Reisen mittlerweile nennen 🐶❤️ Ela und ich lieben Tiere, haben uns aber geschworen, dass keines ins Wohnmobil kommt. Zugegeben, bei manchen Kandidaten waren wir schon verdammt nahe dran, diesen Schwur zu brechen 😄



Laut Internet sollte die Höhle um 08:00 Uhr öffnen, aber am Parkplatz war noch alles ruhig. Also frühstückten wir erst einmal gemütlich 🥖☕. Kurz darauf hörte man Stimmen und wir machten uns auf den Weg zur netten Dame vom Vortag. Bei einem kleinen Plausch erzählte sie uns, dass besonders die Halbinsel Sithonia wunderschön sein soll 🌊☀️. Das merkten wir uns gleich mal für später.

Für die Höhle selbst mussten wir zunächst die Fahrt mit dem kleinen Bähnle bezahlen 🚂😄. Drei Euro pro Person kostete die Fahrt zum Höhleneingang. Oben angekommen waren wir ziemlich überrascht. Die gesamte Anlage war liebevoll gestaltet 🌺🪨 und überall bereiteten sich die Mitarbeiter auf die Besucher vor. Gelacht und geredet wurde reichlich und ich wunderte mich über die große Anzahl des Personals. Wir waren doch praktisch die einzigen Besucher.

Ausblick von der Petralona Cave




Wie sich später herausstellen sollte, lag ich mit dieser Einschätzung komplett daneben 😂

Kurz darauf bezahlten wir den Eintritt und bekamen einen älteren Griechen als Guide, der hervorragend Englisch sprach. Er meinte grinsend, wir hätten Glück und bekämen praktisch eine Privatführung, normalerweise seien die Gruppen deutlich größer.


Durch einen künstlich angelegten Tunnel gelangten wir schließlich in die eigentliche Höhle und wie so oft waren Ela und ich sofort begeistert 😍🪨 Von außen wirkte alles eher unscheinbar, aber innen eröffnete sich eine fantastische Welt aus Stalaktiten, Stalagmiten, funkelnden Mineralien und einer wirklich gelungenen Beleuchtung ✨. Die Höhle war schlichtweg atemberaubend schön.













Fotos und Videos waren erlaubt 📸, was uns natürlich freute. Weniger begeistert waren wir allerdings vom Tempo unseres Guides 😅 Während er lief, erklärte er die Höhle und ließ sich dabei auch nicht bremsen. Wir hätten gerne viel mehr Zeit gehabt, die einzelnen Bereiche in Ruhe zu betrachten und zu fotografieren.

An einer Stelle kreuzten sich die Besucherwege und plötzlich glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen 😳. Die Höhle war mittlerweile voller Menschen. Die Schulklasse vom Bus war inzwischen angekommen und dazu kamen weitere Gruppen. Jetzt wurde auch klar, warum hier so viele Mitarbeiter unterwegs waren und weshalb unser Guide so aufs Tempo drückte.

Am Ende fragte ich noch nach, ob wir die Höhle anschließend selbstständig besuchen dürften, um gemütlich Fotos zu machen. Die Antwort war kurz und knapp:

„No way.“ 😂Schade, aber nicht zu ändern.

Draußen wurde dann endgültig klar, was hier los war. Der Vorplatz platzte mittlerweile aus allen Nähten 🚌😄 und überall liefen Besucher herum. Anschließend besuchte ich noch das kleine Museum, das wirklich sehr schön gemacht war. Dort wurde die Entwicklung der Erde und des Menschen erklärt und natürlich ging es auch um den berühmten Petralona-Schädel 💀.


Die Höhle wurde erst 1959 zufällig von einem Einheimischen entdeckt und zählt heute zu den bedeutendsten Höhlenfunden Europas. Berühmt wurde sie vor allem durch den sogenannten Petralona-Menschen, dessen Schädel 1960 tief im Inneren der Höhle gefunden wurde. Über das genaue Alter streiten die Wissenschaftler bis heute, Schätzungen reichen von etwa 200.000 bis über 700.000 Jahre. Damit könnte es sich um einen der ältesten menschlichen Funde Europas handeln 🦴🌍.

Besonders interessant fand ich, dass der Schädel Ähnlichkeiten mit einem Fund bei Heidelberg in Deutschland aufweist und die Wissenschaftler dadurch lange vor Rätsel stellte. Neben dem Schädel wurden in der Höhle auch Knochen von Höhlenbären, Hyänen, Löwen und anderen längst ausgestorbenen Tieren entdeckt, die hier vor Hunderttausenden von Jahren gelebt hatten 🐻🦁.


Wenn man dann durch die Hallen mit ihren beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten läuft, wird einem erst bewusst, wie alt dieser Ort eigentlich ist. Die Höhle ist schätzungsweise mehrere Millionen Jahre alt.

Nach dem Museumsbesuch fuhren wir wieder mit dem kleinen Zug zurück zum Parkplatz 🚂. Dort herrschte inzwischen Hochbetrieb und mehrere Reisebusse standen auf dem Gelände.

Nichts wie weg! 😄

Wir verabschiedeten uns lautstark von der netten Dame am Parkplatz 👋 und machten uns auf den Weg. Da sowohl unser Bargeld als auch die Zigaretten langsam zur Neige gingen 💸🚬, legten wir zunächst einen Zwischenstopp in Nea Triglia ein. Geldautomat, Zigaretten und weiter ging's.

Unser nächstes Ziel war ein Modellflugplatz des Team EAM-RC ✈️. Dort hoffte ich endlich einmal mit meinem Modellflugzeug fliegen zu können. Leider war der Platz zwar wunderschön angelegt, aber komplett eingezäunt und weit und breit war keine Menschenseele zu sehen 😅 Also wieder einmal Pech gehabt.

Nun standen wir da und überlegten, wie es weitergehen sollte 🤔🚐. Die Dame vom Parkplatz hatte so von Sithonia geschwärmt, dass ich durchaus Lust gehabt hätte, noch etwas länger durch Chalkidiki zu reisen 🌊☀️. Außerdem stand da ja noch Pefkochori auf meiner Liste, jener Ort, in dem ich als junger Kerl eine Zeit lang gelebt hatte. Es hätte mich schon gereizt, dort nochmals vorbeizuschauen und ein paar alte Erinnerungen aufzufrischen 😊.

Andererseits lockte bereits die Türkei 🇹🇷 und eigentlich wollten wir dort ja auch noch genügend Zeit verbringen. Also beschlossen wir, die Erkundung von Sithonia und meinen Abstecher nach Pefkochori einfach auf die Zeit nach unserem Türkei-Aufenthalt zu verschieben.

Ein weiterer Grund für diese Entscheidung war eine Information, die wir am Vorabend von der türkischen Familie erhalten hatten. Die Ferien in der Türkei gingen gerade zu Ende und deshalb war an den Grenzübergängen mit deutlich längeren Wartezeiten zu rechnen 🚗🚛😅. Ab der kommenden Woche sollte sich die Lage jedoch wieder entspannen.

Während ich also noch verschiedene Möglichkeiten durchdachte, hörte sich Ela meine Überlegungen geduldig an und sagte dann ganz trocken:

„Ich möchte jetzt in die Türkei.“ 😄

Tja, damit war die Diskussion beendet 😂.

Damit waren sämtliche anderen Pläne mal wieder Geschichte 😂 und wir setzten Kurs Richtung Osten.

Da bis zur Grenze noch ungefähr 300 Kilometer vor uns lagen 🚐, planten wir unterwegs nochmals zu übernachten. Während einer Pause suchte ich deshalb nach einem geeigneten Platz und wurde in Alexandroupoli fündig. Etwa 40 Kilometer vor der türkischen Grenze fanden wir einen Campingplatz mit hervorragenden Bewertungen, der wie für uns gemacht schien.

Da es sich um einen ACSI-Platz handelte 🏕️, schloss ich kurzerhand noch eine Mitgliedschaft online ab. Von ACSI hatten wir schon viel Gutes gehört und oft konnte man damit auf Campingplätzen ordentlich Geld sparen 💶😄 Jetzt war ich natürlich gespannt, ob die digitale Karte rechtzeitig eintreffen würde.

So rollten wir entspannt weiter, genossen die wunderschöne Landschaft 🏔️🌿 und kamen auf der wenig befahrenen Autobahn hervorragend voran.



Autobahn A2 in Richtung Türkei

Je näher wir Alexandroupolis kamen, desto mehr Fahrzeuge mit türkischen Kennzeichen begegneten uns 🇹🇷🚗. Irgendwie hatte man das Gefühl, die Türkei würde uns bereits langsam entgegenkommen 😄.

Gegen 16:00 Uhr trafen wir schließlich auf dem Municipal Camping bei Alexandroupolis ein 🏕️🌊 und wurden dort ausgesprochen freundlich empfangen. Der Check-in war schnell erledigt und ob meine ACSI-Karte inzwischen bereits auf dem Handy angekommen war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Da wir ohnehin erst bei der Abreise bezahlen mussten, spielte das zunächst keine Rolle.

Wir fuhren zu unserem zugewiesenen Stellplatz direkt am wunderschönen Strand 🏖️. Ein perfektes Schattendach spendete angenehme Kühle und nachdem Otto stand – im Wasser stand er natürlich nicht 😉🚐 – holten wir Tweety aus seiner Garage und kamen erst einmal in Ruhe an.


Unterwegs hatte ich Ela versprochen, dass wir heute nicht kochen würden 🍳❌, sondern gemütlich essen gehen 🍽️. Genau das taten wir dann auch. Als wir gerade im Restaurant saßen, holten uns die dunklen Wolken ein, die uns bereits seit geraumer Zeit begleitet hatten 🌩️🌧️. Kurz darauf begann es zu regnen.


Das störte uns allerdings herzlich wenig 😄. Wir saßen trocken, speisten vorzüglich und genossen den Abend. Das Essen war zwar etwas teurer 💸, aber wirklich hervorragend 😋. Mit vollen Bäuchen machten wir uns anschließend wieder auf den Rückweg zu Otto.

Mittlerweile war das Gewitter durchgezogen ⛈️ und tatsächlich schien sogar schon wieder die Sonne ☀️. Der Strand war menschenleer, der Wind hielt sich in Grenzen und ich war immer noch völlig fluggeil ✈️😂.

Also holte ich kurzerhand mein Modellflugzeug aus der Garage, überprüfte nochmals alles sorgfältig, marschierte an den Strand und legte einfach los.


erster Soloflug mit dem Modellflugzeug am Strand von Griechenland

Da dies mein erster Flug komplett alleine war und ich vor allem das Landen bisher nicht geübt hatte, war ich schon ziemlich nervös 😬.

Für alle, die jetzt neu in meinen Blog einsteigen: Ich hatte mir vor einiger Zeit ein Modellflugzeug gekauft, weil ich unbedingt fliegen lernen wollte. Danach hatte ich genau einen Nachmittag Unterricht bei einem Fluglehrer bekommen und war mit seiner Hilfe geflogen. Das war's dann aber auch schon 😄.

Umso größer war meine Überraschung – und natürlich meine Freude 😍 – als alles hervorragend funktionierte. Ich übte Starts und Landungen, drehte meine Runden über dem Strand und genoss jede einzelne Minute.

Besonders lustig waren die Möwen 🐦😂. Jedes Mal, wenn mein Flugzeug in die Luft ging, tauchten sie wie aus dem Nichts auf und umkreisten es lautstark schimpfend. Offenbar hielten sie meinen Flieger entweder für einen Eindringling oder für einen besonders seltsamen Vogel.

Nach mehreren erfolgreichen Starts und Landungen fühlte ich mich immer sicherer und der Spaßfaktor stieg mit jeder Minute 📈😄.

Leider zog irgendwann bereits das nächste Gewitter auf 🌩️. Der Wind frischte merklich auf und die Böen wurden stärker. Vernunft ist beim Fliegen schließlich auch wichtig und so beendete ich meine persönliche Flugstunde lieber rechtzeitig.

Völlig glücklich und mit einem breiten Grinsen im Gesicht 😁✈️ ging ich zurück zu Ela, verstaute mein Flugzeug wieder sorgfältig, lud die Akkus nach 🔋 und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Noch ein wenig lesen 📖, ein bisschen über den gelungenen Flug freuen 😄 und dann fielen uns langsam die Augen zu 🌙✨.

Was für ein Tag!!! 🚐🌊✈️❤️

29. Mai 2026 ☀️✈️ Blog, Strand, Sport und die ersten Kunstflugfiguren 😄🌊

Was für eine herrliche Nacht! 🌙✨ Ela und ich hatten prächtig geschlafen, das Gewitter war längst weitergezogen und draußen erwartete uns ein wunderschöner Morgen ☀️🌊. Meine erste Tat war – na ja, fast zeitgleich mit dem ersten Kaffee ☕ – das Schreiben des Reiseblogs 💻😄.

der Strand von Alexandroupoli am Moegen

Da wir gestern schließlich eine ganze Menge erlebt hatten, war mir schon beim Aufstehen klar, dass dies keine Sache von ein paar Minuten werden würde. Deshalb gleich ein kleiner Tipp an alle, die selbst einen Reiseblog schreiben möchten: Plant dafür genügend Zeit ein! Für einen Tag wie gestern sitzt man locker eineinhalb Stunden am Schreiben, Bilder aussuchen und einfügen 📸. Wenn dann noch ein oder zwei Reels dazukommen 🎬, sind schnell mehr als zwei Stunden des Tages verschwunden.

Mittlerweile gehört das morgendliche Schreiben aber fest zu meiner Routine und macht mir auch richtig Spaß 😊. Gegen Ende meiner Arbeit bekam Ela allerdings einen leicht genervten Gesichtsausdruck 😄. Sie wollte frühstücken und noch ein paar Dinge erledigen, war aber etwas eingeschränkt, solange mein „Büro“ den halben Wohnraum belegte.

Pit in seinem Wohnmobil Büro

Also beendete ich meine Arbeit, wir frühstückten gemütlich 🥖☕ und ließen das Ganze anschließend erst einmal in Ruhe sacken. Ela legte sich nochmals etwas hin 😴 und ich wurde prompt von unserer Nachbarin beschäftigt.

Eine türkische Dame kam mit einem Starthilfekabel in der Hand auf mich zu und fragte in gebrochenem Englisch, ob ich ihr helfen könne 🚗🔋. Das Problem war schnell erkannt: Batterie leer.

Da Otto auf Auffahrkeilen stand, schoben wir ihr Auto gemeinsam mit zwei weiteren Männern von ihrem Stellplatz zu unserem. Starthilfekabel angeschlossen, Motor gestartet und schon war das Problem erledigt 😄👍. Die Dame bedankte sich überschwänglich und fuhr glücklich davon.

Anschließend schnappte ich mir Tweety 🛵 und fuhr kurz zur Rezeption. Das griechisch-orthodoxe Pfingstwochenende stand vor der Tür und ich wollte wissen, wie die Geschäfte geöffnet hatten. Der freundliche Mann vom Empfang klärte mich auf und so war schnell klar: Morgen müssen wir einkaufen gehen, denn Sonntag und Montag waren hier ebenfalls Feiertage 🛒😄.

Mittlerweile war mein Frühstück ausreichend verdaut und ich konnte endlich mein kleines Reisesportstudio aufbauen 💪😅. Eine Stunde lang quälte ich mich mit Hanteln und Übungen ab und wie immer fühlte ich mich danach großartig.


unser Wohnmobilsportstudio




Währenddessen saß Ela gemütlich im Stuhl, las ein Buch 📖 und machte ein paar Fotos 📸. Nach dem Sport sprang ich noch kurz ins Meer 🌊🏊‍♂️, während Ela nun ihrerseits die Hanteln in die Hand nahm und etwas für ihren Body tat 😄.

Danach wurde wieder ein wenig gefaulenzt, aber in mir machte sich langsam eine gewisse Unruhe breit. Mein Jungfernflug vom Vortag war einfach zu gut gelaufen ✈️😎 und natürlich wollte ich sofort weitermachen. Leider war der Strand noch voller Menschen.

Da lagen doch tatsächlich Leute einfach auf meiner Landebahn herum 😂. Frechheit!

Also las ich noch etwas und wartete geduldig. Währenddessen begann Ela zu kochen 👩‍🍳. Wir hatten Zutaten für ein Geschnetzeltes eingekauft und schon während des Kochens zog ein herrlicher Duft durch Otto 😋.

Das Essen schmeckte dann auch genauso gut, wie es gerochen hatte 🍽️👌. Nach dem Essen war es endlich soweit: Der Strand war leer, der Wind zwar etwas böig, aber noch absolut im Rahmen. Perfekte Bedingungen für den nächsten Flug ✈️🌊.

Meine Akkus hatte ich bereits gestern wieder geladen 🔋 und so ging ich erneut die Möwen ärgern 🐦😂.

Gestern hatte ich mir von meinem digitalen Fluglehrer ChatGPT – mein Buddy ist wirklich ein Tausendsassa 😄👍 – noch ein paar Tipps für einfache Kunstflugfiguren wie Rollen und Loopings geholt. Natürlich musste das sofort ausprobiert werden.

Und tatsächlich: Es funktionierte! 😍✈️

Ich hatte riesigen Spaß, die Möwen vermutlich etwas weniger 😂, und flog gleich zwei Akkus leer. Natürlich wurde auch Ela wieder eingespannt. Sie musste schließlich ein Video von meinen Flugkünsten machen 🎥😄.

Mit der Zeit wurde der Wind allerdings immer stärker und vor allem deutlich böiger 🌬️. Da ich nach wie vor Anfänger bin, entschied ich mich vernünftigerweise dazu, den Flugbetrieb einzustellen.

Zurück bei Otto schnitt ich gleich noch ein Reel zusammen 🎬, lud es hoch und verbrachte den Rest des Abends ganz gemütlich mit etwas Lesen 📖.

Morgen wollten wir mit Tweety nach Alexandroupolis fahren 🛵 und neben einem kleinen Stadtbummel natürlich auch noch etwas shoppen gehen 😄🛒.

30. Mai 2026 🛵🛍️ Stadtbummel, Türkei-Vorbereitungen und ein gemütlicher Tag am Meer 🌊☀️😄

Heute war Shopping-Tag angesagt 😄🛍️ und so schnappten Ela und ich nach dem Frühstück unseren Tweety 🛵 und fuhren nach Alexandroupolis hinein.

Eigentlich wollten wir uns im nahegelegenen Lidl noch einmal mit leckerer Wurst eindecken 🌭, da wir nicht wussten, was uns kulinarisch in der Türkei erwarten würde. Das Internet hatte uns allerdings verraten, dass bei der Einreise vor allem Lebensmittel mit Schweinefleisch nicht besonders gern gesehen werden und gegebenenfalls beschlagnahmt werden können 😅. Außerdem hatte ich gelesen, dass Modellflugzeuge über 500 Gramm in der Türkei gewisse Formalitäten erfordern ✈️. Da musste ich mir also ebenfalls noch etwas einfallen lassen.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf machten wir uns auf den Weg.

Mein Buddy ChatGPT hatte so vom alten Leuchtturm geschwärmt, dass dieser unser erstes Ziel wurde 😄. Wir parkten Tweety und dieser machte sich wunderbar neben der Brand neuen BMW GS 1300. Der Leuchtturm stammt aus dem 19. Jahrhundert und gilt heute als eines der Wahrzeichen der Stadt. Er steht direkt an der schönen Uferpromenade und natürlich zückten wir sofort unsere Kameras 📸.



Nun ja, ein Weltwunder ist er nicht 😂, aber durchaus hübsch anzuschauen. Die gesamte Promenade machte einen gepflegten Eindruck 🌊☀️ und entlang der Straße reihten sich Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte aneinander.

Da wir gerade erst gefrühstückt hatten ☕🥐, waren wir an einem Cafébesuch zunächst nicht interessiert und schlenderten lieber durch die Straßen hinter der Promenade. Dort fanden wir noch viel mehr Cafés und fragten uns irgendwann ernsthaft, wer die alle füllen sollte 😄.



Auffällig war vor allem die Sprache, die man überall hörte. Gefühlt sprachen mehr Menschen Türkisch als Griechisch 🇹🇷. Rein von der Sprache her hätte man meinen können, wir wären bereits auf der anderen Seite der Grenze.

Ansonsten waren wir durchaus überrascht. Die Menschen wirkten modern, europäisch gekleidet und die Frauen liefen in kurzen Hosen oder Sommerkleidern herum 👕☀️. Viele Vorurteile oder Vorstellungen, die man vielleicht im Kopf hat, passten hier überhaupt nicht. Da wurden Ela und ich wieder einmal daran erinnert, dass Reisen oft die beste Möglichkeit ist, eigene Bilder im Kopf zu korrigieren 😊🌍.

Natürlich blieb es nicht nur beim Schauen. Wir kauften einen neuen Griechenland-Aufkleber für Otto 🚐🇬🇷, besorgten endlich den IQOS-Heater für Ela 😄 und fanden in einer Apotheke auch noch ein Medikament, das Ela regelmäßig benötigt 💊.



Anschließend bummelten wir weiter durch die Stadt, genossen die entspannte Atmosphäre und gönnten uns schließlich doch noch einen leckeren Frappé ☕😋. Zum Abschluss kauften wir noch Gemüse für eine Tajine ein 🥕🫑, die ich morgen zubereiten wollte. Schließlich lagen noch einige eingefrorene Hähnchenteile im Gefrierfach, die langsam verarbeitet werden mussten.

Als alles erledigt war, fuhren wir zurück zum Campingplatz 🏕️. Und wie könnte es anders sein: Ein kleines Mittagsschläfchen war natürlich Pflicht 😴😂.

Danach trödelten wir gemütlich vor uns hin, duschten 🚿 und genossen einfach das Hier und Jetzt. Zum Fliegen war es leider zu windig 🌬️✈️ und so blieb das Modellflugzeug heute in der Garage.

Da wir noch Brot brauchten und meine Zigaretten ebenfalls zur Neige gingen 🚬🥖, fuhr ich später nochmals kurz zum Lidl, erledigte die Einkäufe und tankte bei der Gelegenheit auch gleich Tweety voll ⛽🛵.

Den Rest des Tages ließen wir entspannt ausklingen 🌅📖.

Mal sehen, früh morgens ist der Wind meistens deutlich schwächer. Vielleicht gehe ich noch einmal eine Runde fliegen ✈️😄, bevor ich meinen Flieger für die Türkei auseinandernehme und reisefertig verstaue. Schließlich wartet das nächste Abenteuer schon direkt hinter der Grenze 🇹🇷🚐✨.

31. Mai 2026 ✈️🇹🇷 Flugstunden, neue Bekannte und Vorfreude auf die Türkei 🌊😄

Der Morgen begann prächtig ☀️🌊. Blauer Himmel, Sonnenschein, glitzerndes Meer und vor allem kein Wind – also perfektes Flugwetter. Nach meinen obligatorischen zwei Morgenkaffees ☕☕ hielt mich natürlich nichts mehr im Otto. Ich holte meinen Flieger aus dem Kofferraum, machte ihn startklar und schon war ich wieder in der Luft. Eine Weile übte ich meine fliegerischen Künste, flog meine Runden über dem Strand und ärgerte dabei wie gewohnt die Möwen 🐦😂. Die gingen wirklich ab wie Schnitzel, sobald mein Flugzeug abhob. Kaum war ich in der Luft, wurde ich von einem ganzen Schwarm lautstark begleitet. So flog ich zwei Akkus leer 🔋✈️ und begann anschließend damit, meinen Flieger zu zerlegen. 

Modellfliegen in Griechenland

Da ich ja wusste, dass die Einfuhr von Modellflugzeugen in die Türkei eventuell Fragen aufwerfen könnte, wollte ich ihn möglichst „zollgerecht“ verstauen. Gerade als ich dabei war, überschlugen sich die Ereignisse ein wenig. Ein Türke, mit dem ich nach dem Fliegen kurz geplaudert hatte, stand plötzlich wieder neben mir. Sein Name war Hairettin und er war gemeinsam mit seiner Frau auf dem Weg in die Türkei 🇹🇷. Die beiden lebten in der Nähe von München und als sie hörten, dass wir drei Monate durch die Türkei reisen wollten, begann Hairettin sofort damit, uns die schönsten Orte seines Landes zu empfehlen. Nach und nach füllte sich meine Google-Maps-Karte mit Fähnchen 📍📍📍.

Hier müsst ihr hin, dort unbedingt vorbeischauen und das dürft ihr auf keinen Fall verpassen. Praktisch zeitgleich erschien dann auch die Nachbarin, der ich vor zwei Tagen Starthilfe gegeben hatte 🚗🔋. Diesmal hatte allerdings nicht sie ein Problem, sondern ein weiterer türkischer Nachbar. Wieder einmal war die Batterie leer 😅. Also unterbrach ich das Fähnchen-Stecken, schnappte mir Hairettin und die Nachbarin und kümmerte mich auch um dieses Problem. Kurze Zeit später lief der Motor wieder und alle waren glücklich 😄👍. Danach war allerdings erst einmal Frühstück angesagt 🍳🥖, mein Magen hatte mittlerweile deutlich gemacht, dass er ebenfalls Aufmerksamkeit benötigte.

Nach dem Frühstück ging ich nochmals zu Hairettin und wir vervollständigten gemeinsam unsere Türkei-Route 🗺️🇹🇷. Er und seine Frau waren unglaublich nett und gaben uns sogar ihre Telefonnummer für den Fall, dass wir unterwegs irgendwelche Schwierigkeiten bekommen sollten. Währenddessen hatte sich Ela zu einem kleinen Nachfrühstücksschläfchen zurückgezogen 😴 und ich beschäftigte mich weiter mit meinem Flugzeug. 

Da ich sonst gerade keine größeren Aufgaben hatte, begann ich mich intensiv mit dem Thema Landeklappen zu beschäftigen ✈️🤓. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man die Querruder auch als Landeklappen nutzen könnte. Da mich langsames Fliegen und vor allem saubere Landungen mindestens genauso interessieren wie schnelles Fliegen, begann ich natürlich sofort meinen digitalen Fluglehrer ChatGPT damit zu nerven 😂. Na ja, machen wir es kurz: Mein Generve, Probieren und Herumkonfigurieren zog sich fast zwei Stunden hin ⏰😅. Trotz aller Tricks und Ideen stellte sich am Ende heraus, dass das bei meinem Flieger nicht so ohne Weiteres möglich war. 


Mittlerweile war Ela wieder wach und ich verstaute meinen Flieger endgültig für die Türkei. Langsam glaube ich übrigens, dass das Flugzeug einen Namen braucht 😄✈️. Danach wurde es sportlich 💪. Ela trainierte zunächst ihre Arme und anschließend durfte ich in meinem Reisesportstudio wieder den gesamten Körper bearbeiten. Man glaubt es kaum, aber danach war es bereits später Nachmittag.


Zeit also, das Abendessen vorzubereiten 😋. Wir hatten noch Hähnchenteile im Gefrierschrank, die seit dem Morgen auftauten, und die restlichen Zutaten gestern eingekauft. Entsprechend groß war die Vorfreude, denn es sollte eine Hähnchen-Tajine werden 🍗🥕🫑. Ela putzte und schnibbelte das Gemüse 👩‍🍳, während ich die Hähnchenteile großzügig mit Ras el Hanout marinierte 🌶️. Gegen 17:00 Uhr begann ich zu kochen. Zuerst wurden die Hähnchenteile in der Tajine angebraten 🔥. 

Danach nahm ich sie wieder heraus, briet Zwiebeln und Knoblauch an und löschte alles mit Brühe ab. Anschließend kamen Kartoffeln, Bohnen, Paprika und Karotten dazu 🥔🥕🫑. Noch einmal ordentlich Ras el Hanout darüber und zum Schluss die angebratenen Hähnchenteile obenauf. 

Deckel drauf, kleine Flamme und etwa 45 Minuten schmoren lassen 😋. Schon während des Kochens zog ein herrlicher Duft durch Otto 🚐. Ich nutzte die Wartezeit, um mir im Camping-Supermarkt noch zwei Bier zu holen 🍺🍺, die ich ganz gemütlich vor dem Essen genoss. Dann war es endlich soweit. Die Hähnchen-Tajine stand auf dem Tisch und schmeckte genauso gut, wie sie gerochen hatte 😍🍽️. Wirklich ein Festessen. 

Tajine unser Leibgericht aus Marokko

Während wir aßen, zog draußen langsam ein Gewitter auf ⛈️. Wenig später prasselte der Regen aufs Dach und wir machten es uns gemütlich im Otto. So ließen Ela und ich den Abend entspannt ausklingen 📖🌙. Morgen sollte es endlich in die Türkei gehen 🇹🇷🚐✨ und auf dieses neue Abenteuer freuten wir uns beide schon riesig. 😄🌍❤️


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