🇹🇷 Türkei mit dem Wohnmobil – Zwischen Europa und Asien auf Entdeckungstour 🚐🌍01.06. - 2026

 🇬🇷🚐 Abschied von Griechenland und Aufbruch ins nächste Abenteuer 🇹🇷✨

Die vergangenen Tage standen ganz im Zeichen des Abschieds von Griechenland. Nach unseren letzten Arbeitstagen bei Ivo und Sabine auf dem Pilion ☀️🌿, vielen gemeinsamen Essen, einem Besuch der beeindruckenden Petralona-Höhle 🪨 und einigen entspannten Tagen am Meer bei Alexandroupoli 🌊, rückte die Türkei immer näher.

Unterwegs gab es noch jede Menge schöner Begegnungen 😊, meinen ersten erfolgreichen Solo-Flug mit dem Modellflugzeug ✈️, spannende Reiseplanungen und natürlich die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit 🍽️😋. Während wir die letzten Tage in Griechenland noch einmal in vollen Zügen genossen, wuchs gleichzeitig die Vorfreude auf das nächste große Abenteuer, Türkei.

🇹🇷 01. Juni 2026 – Grenzübertritt, ein U-Boot und die Vorfreude auf Wracks 🤿⚓🚢

So, die Warterei war vorbei. Heute ging es endlich los in Richtung Türkei. Wir waren schon sehr gespannt, wie es dort sein würde und vor allem, wie wir über die Grenze kommen würden. Schließlich verließen wir mal wieder Europa – und das ist irgendwie immer etwas Besonderes. 😊 Also packten wir erst einmal ganz gemütlich unseren Otto zusammen. 



Tweety kam wieder in die Garage, das Abwasser wurde geleert, Frischwasser aufgefüllt, wir checkten vom Platz aus und rollten entspannt los.

Unser Roller in der Wohnmobil Garage in Griechenland

 🚐💨 Der erste Stopp war gleich die Tankstelle, denn Otto hatte ordentlich Durst. Also bekam er neuen Stoff, damit er auch weiterhin kräftig brummen konnte. ⛽😁

Gerade als wir am Tanken waren, lief Carla vorbei, schwer bepackt mit ihrem Rucksack. Mit ihr hatten wir uns bereits vor zwei Tagen auf dem Campingplatz unterhalten. Carla ist Deutsche, lebt mittlerweile in Spanien und jetzt kommt der Hammer: Sie läuft von Spanien nach Jerusalem! 😲🥾🌍 Zwar nicht am Stück, sondern in Etappen, aber trotzdem eine unglaubliche Leistung. Sie fragte uns, ob wir sie ein Stück mitnehmen könnten, denn ihre heutige Etappe wäre sonst deutlich über 30 Kilometer lang geworden. Natürlich sagten wir sofort zu. 👍😊 

Carla, die Wanderin von Spanien nach Jerusalem

Gemeinsam gingen wir noch kurz Zigaretten kaufen und während der Fahrt plauderten wir weiter. Carla erzählte uns, dass das Gefährlichste beim Wandern gar nicht Menschen oder Wetter seien, sondern wilde Hunde. Mehr als einmal hatte sie schon ziemlich brenzlige Situationen erlebt. 🐕😳 Da es nur knapp acht Kilometer waren, verging die Zeit wie im Flug und schon mussten wir uns wieder verabschieden. Gute Reise Carla und weiterhin viel Erfolg auf deinem verrückten Weg nach Jerusalem! 👋😁

Danach ging es direkt weiter zur Grenze. Bei der Ausreise aus Griechenland staute sich der Verkehr zwar etwas, aber länger als 15 Minuten mussten wir nicht warten. Pässe aus dem Fenster, kurzer Blick der Beamten und schon durften wir weiterfahren. 🇬🇷➡️🇹🇷 

Die griechische Grenze in Richtung Türkei

Dann kam die berühmte Brücke über den Grenzfluss. Auf beiden Seiten standen die Militärposten und mitten auf der Brücke wechselten die Flaggen. Ein cooler Moment, denn plötzlich waren wir offiziell in der Türkei. 😊 

Auch an der türkischen Grenzstation ging alles erstaunlich schnell. Reisepässe vorzeigen, fotografieren lassen, kurzer Blick in unseren Otto, Kontrolle der grünen Versicherungskarte und Eintragung der Fahrzeuge in meinen Reisepass. Das sollte man wissen: Die Fahrzeuge werden auf den Pass des Halters registriert und bei der Ausreise muss alles wieder zusammenpassen. Sonst kann es richtig teuer werden. 💰😬 Was mich besonders überraschte: Fast alles wurde direkt vom Fahrzeug aus erledigt. Kein Herumrennen, keine Schalter suchen und kein Papierkrieg. Genau so hatte ich den Grenzübertritt vor über zwanzig Jahren in Erinnerung. 👍 Unglaublich auch wieviel Frauen alleine mit dem Fahrrad hier unterwegs auf Reisen zu sehen sind, Hut ab!




Nach der Grenzabfertigung ging es noch kurz zum Duty-Free-Bereich. Dort besorgten wir uns türkische Lira und eine türkische SIM-Karte. Beim Preis mussten wir allerdings erst einmal schlucken. Rund 100 Euro für 100 GB Datenvolumen. 😳📱💸 Na ja, ohne Internet läuft heutzutage fast nichts mehr, also Augen zu und durch.



Nachdem alles erledigt war, knurrte uns inzwischen ordentlich der Magen. Frühstück hatten wir noch keines gehabt, also wurde erst einmal ein Parkplatz angesteuert und gemütlich gefrühstückt. ☕🥐😋 Dank meinem Buddy ChatGPT hatten wir bereits eine grobe Planung für unsere Türkei-Rundreise. Beim ersten Ziel, der Gallipoli-Halbinsel, hatte ich eine Tauchbasis entdeckt, die Wracktauchgänge zu den Schiffen der berühmten Dardanellen-Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg anbot. Na wenn das nicht nach mir klingt! 🤿⚓😁 Also ab Richtung Gallipoli. Die Straßen waren hervorragend ausgebaut und die Landschaft wunderschön. Dann tauchte plötzlich die gigantische Çanakkale-Brücke vor uns auf. Ein echtes Monster von einer Brücke. 🌉😲 



Die Canakkale Brücke in der Türkei

Kaum hatten wir diesen Anblick verarbeitet, entdeckte ich draußen auf dem Meer eine seltsame Silhouette. Beim genaueren Hinschauen wurde klar: Das war ein U-Boot in Überwasserfahrt! 😳⚓ So etwas hatten wir beide noch nie gesehen. Ela zückte sofort die Kamera und machte Bilder aus dem fahrenden Otto heraus. 

ein U-Boot bei der Überwasser Fahrt

Ich wollte das Ganze natürlich genauer sehen und drehte bei der nächsten Gelegenheit um. 🚐💨 Direkt am Meer parkte ich Otto und wartete. Dann kam es langsam näher. Und was für ein Anblick! 😍 Natürlich kann man über Militär und Kriegsgerät unterschiedlicher Meinung sein, aber die Technik dahinter fasziniert mich einfach. Also wurde gefilmt, was das Zeug hielt. Mir war sofort klar: Daraus wird später ein Reel. 🎥😁


Anschließend ging es weiter zum Hafen der Tauchbasis. Da ich zunächst nicht ganz durchblickte, parkte ich Otto kurzerhand auf einer Fährspur und machte mich auf die Suche, während Ela beim Fahrzeug blieb. 🚢😂 Meine Suche endete schließlich beim Hafenmeister. Mithilfe des Google Übersetzers erklärte ich ihm, was ich suchte. Als Erstes bekam ich allerdings einen Tee serviert. ☕😁 Willkommen in der Türkei! Der Hafenmeister griff zum Telefon und wenige Minuten später hatte ich Murathan von der Tauchbasis am Apparat. Wir unterhielten uns kurz und er bestätigte mir, dass ich am nächsten Tag mit zum Tauchen kommen könnte. Kurz darauf hatte ich bereits seine WhatsApp-Nachricht auf dem Handy. So einfach kann es manchmal sein. 👍🤿 Zurück bei Otto war gerade eine Fähre angekommen. Zum Glück hatte ich so geparkt, dass die Fahrzeuge noch vorbeikamen. Beinahe hätte ich hier für ein kleines Verkehrschaos gesorgt. 😂🚢

Murathan hatte uns noch einen Campingplatz empfohlen. Dort angekommen erfuhren wir den Preis: 50 Euro für eine Nacht. Wir schauten uns kurz an, bedankten uns höflich und fuhren direkt wieder weiter. 😳💸 Dank Park4Night fanden wir in Eceabat einen deutlich günstigeren Stellplatz mit herrlichem Blick auf die Dardanellen. Viel mehr als ein Parkplatz war es zwar nicht, aber die Aussicht war klasse. 🌅😊 

unser Wohnmobil Otto bei den Daradanellen, Türkei

Kurz nachdem wir Otto eingeparkt hatten, kam der Betreiber angefahren und sprach uns im besten Deutsch an. „Ich bin Berliner!“ Na, das war mal eine Überraschung. 😄🇩🇪 Wir plauderten eine Weile, bekamen Einkaufstipps und bezahlten unseren Obolus. Anschließend marschierten Ela und ich mit unseren Einkaufstaschen ins Dorf, besuchten den kleinen Supermarkt und anschließend noch den örtlichen Metzger. 🛒🥩😊 



Zurück bei Otto schickte ich Murathan noch meine Versicherungsunterlagen und Brevets per WhatsApp. Er wollte sich melden, sobald feststand, wann es am nächsten Morgen losgehen würde. 📱🤿 Währenddessen zauberte Ela ein leckeres Abendessen. Danach saßen wir noch eine Weile vor Otto, beobachteten die riesigen Schiffe auf den Dardanellen und ließen den Tag gemütlich ausklingen. 🚢🌅😊


Ich freute mich bereits wie die Sau auf den nächsten Tag. Wracktauchen! Endlich wieder unter Wasser! 🤿😁 Von Murathan hatte ich bis zum Einschlafen zwar noch nichts gehört, was mich ein wenig wunderte, aber das würde schon werden. So ging unser erster Tag in der Türkei zu Ende. Müde, zufrieden und voller Vorfreude auf das, was morgen kommen würde. 😴🇹🇷✨

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