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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Freitag, 20. Februar 2026

Thailand 2026, die letzten Tage in Pattaya, 14.02. - 19.02.

🌅 Zwischen Ankommen, Aufbruch und neuen Horizonten

Die letzten Tage waren geprägt von Terminen, Entscheidungen und vielen kleinen Häkchen auf unserer inneren To-do-Liste. Wohnung, Verträge, Gespräche, neue Kontakte – alles nahm langsam Form an. Doch genau zwischen all dem Organisieren, Planen und Strukturieren merkten Ela und ich: Jetzt wird es Zeit, den Kopf wieder freizubekommen.

Der Marathon aus Bürokratie, Gesprächen und Verpflichtungen war geschafft. Vor uns lag wieder das, wofür wir losgezogen sind – Freiheit, Bewegung und das Gefühl, einfach unterwegs zu sein. Wohin es uns als Nächstes verschlägt, was wir erleben und welche neuen Gedanken dabei entstehen, genau davon erzählen die kommenden Tage.

👉 Weiter geht’s … Abenteuer pur. 🌍✨

14. Februar 2026 – Bike Week, Business & alles läuft rund 🏍️😎

Da Ivan, unser Partner für die Vermietung, ziemlich klar gesagt hatte, was eine Wohnung hier unbedingt haben muss – Internet und einen Tresor – war der Plan für heute Vormittag schnell gemacht. Internet? ✔️ erledigt. Tresor? 👉 heute dran.

Nach dem Frühstück schnappte ich mir ganz entspannt den Roller 🛵 und düste zum Bigkey Pattaya, den mir Ivan empfohlen hatte. War auch gar nicht weit weg. 

Bigkey in Pattaya
Vor Ort wurde ich vom Inhaber freundlich beraten und ich entschied mich für einen kleinen, soliden Tresor – genau so ein Modell, wie man es aus guten Hotels kennt 🔐. Die Montage machte ich gleich mit klar: Montag gegen 14:00 Uhr, passt.

Wenn ich schon mal da war, sprach ich noch ein weiteres Thema an: Der Fingerabdrucksensor für Elas Zugang wollte ums Verrecken nicht funktionieren 😅. Kein Problem, meinte er, Schlüsselkarten kopieren sie ebenfalls – erledigen wir auch gleich am Montag. Perfekt. Mein Plan ging wieder schön auf.

Zufrieden rollerte ich zurück, zog mich um und ging hoch ins hauseigene Gym 🏋️‍♂️. Anderthalb Stunden Training, sauber durchgezogen, alles gut – kein Muskelkater, kein Drama, genau so soll’s sein 😄. Ela nutzte die Zeit, um in der Wohnung klar Schiff zu machen 🧹.

Nach einer erfrischenden Dusche 🚿 waren wir dann startklar. Um 13:00 Uhr waren wir mit Pit verabredet, um uns gemeinsam ein gutes Plätzchen für den großen Konvoi der Pattaya Bike Week zu suchen 🏍️🔥.

Organisation erledigt, Wohnung im Griff, Körper bewegt – jetzt durfte der Spaß beginnen. 😎

Pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit kam Pit angefahren 🛵 und wir überlegten gemeinsam, wo wir uns am besten hinstellen sollten. Mein Kumpel ChatGPT hatte zwar schon einen Platz vorgeschlagen 🤖😄, aber meine zwei Begleiter wollten näher ran, mehr mittendrin statt nur dabei. Also fuhren wir runter zur Jomtien Beach Road und suchten uns ein Lokal, bei dem man entspannt direkt an der Straße sitzen konnte – am besten eines, das noch nicht völlig überlaufen war.

Was uns dabei wieder einmal auffiel: Unglaublich, was hier schon morgens an der Beach Road los ist 🍻😳. Manche saßen da ganz gemütlich mit Bier oder härterem Zeug, als wäre es früher Nachmittag. Na ja, Thailand eben. Wir wurden schließlich fündig, setzten uns, bestellten Getränke 🍹 und warteten geduldig auf den großen Bike-Week-Konvoi.

Da der Konvoi laut Plan erst um 14:00 Uhr vom Festivalgelände starten sollte, hatten wir genug Zeit. Diese füllten wir mit Leute beobachten 👀, plaudern und natürlich weiteren Getränken. Pit war wie immer ein großartiger Gesprächspartner – mit ihm wird’s einfach nie langweilig.

Kurz nach 15:00 Uhr wurden wir dann langsam ungeduldig. Gerade als ich dachte „Irgendwas müsste jetzt gleich passieren“, sah ich in der Ferne die ersten Blinklichter 🚓. Ich schaffte es gerade noch zu sagen: „Jetzt geht’s los“, da rollten auch schon die ersten Maschinen vorbei 🏍️🔥.

Und dann … zack. Keine fünf Minuten später war alles vorbei. Ehrlich gesagt war ich ein bisschen enttäuscht 😅. Da hatte ich selbst in Deutschland schon deutlich beeindruckendere Konvois erlebt – zum Beispiel mit unseren Bikerfreunden aus Wernau. Aber gut, so ist das halt manchmal: große Erwartungen, kurzer Moment.

Der Spuk war vorbei und ich fragte Pit, was wir jetzt noch anstellen könnten. So richtig prickelnde Ideen hatte er auch nicht, also schlug ich vor, nochmal direkt aufs Pattaya Bike Week Festivalgelände zu fahren. Ela hatte darauf allerdings keine Lust 😌, Pit schon – also brachten wir Ela nach Hause 🏠 und Pit und ich zogen nochmal los.

Zwei Biker, ein Roller, ein Festival – das klang nach einem ordentlichen Plan für den Rest des Tages 😎🏍️🔥

Gemeinsam düsten wir durch Pattaya 🏍️💨, kamen auf dem Gelände an und stellten unsere Roller ab. Fast zeitgleich stellten Pit und ich fest, dass das Areal, das wir gestern noch mit Ela besucht hatten, längst nicht alles gewesen war. Also schlenderten wir gezielt in den Teil des Festivalgeländes, den wir am Vortag schlicht ignoriert hatten. Damals waren wir dort kurz reingelaufen, hatten die Essensstände gesehen und gedacht: Okay, Ende Gelände. Weit gefehlt 😄.




Hier begann nämlich der richtig geile Teil der Pattaya Bike Week. Kein Asphalt mehr, sondern Naturboden, Staub, Freiheit 🌪️🔥. Die Motorradclubs hatten hier ihre Zelte aufgebaut, jede Crew mit eigener Bühne, eigener Musik und eigener Show. Davor eine riesige Freifläche – und genau dort ging gerade der absolute Punk ab, als wir ankamen.






wildes Treiben auf der Pattaya Bike Week

Alles war noch ein bisschen farbenprächtiger, lauter und verrückter als im vorderen Bereich. Eine ganze Weile standen wir einfach nur da und beobachteten das Treiben – und irgendwann war uns klar: Die spinnen doch, die Thailänder 🤪😂. Chopper, Motocross-Maschinen und alles, was irgendwie Räder hatte – sogar Rollstühle – lieferten sich wilde Runden im äußeren Kreis. Im inneren Kreis ritten Cowboys und Indianer auf Pferden 🐎🤠🪶. Komplett irre, aber genau deshalb so genial.






Als dieses Spektakel langsam zu Ende ging, liefen wir weiter über das Gelände, bestaunten die Motorräder, hatten einfach nur Spaß und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus 🏍️😍. Zwischendurch fand ich sogar einen neuen Freund – einen Predator 👽. Sah zwar ein bisschen seltsam aus, war aber erstaunlich nett 😆.

ein Predator und ich Pattaya Bike Week

So marschierten wir weiter über das Gelände, machten Bilder und Videos 📸🎥, tranken hier und da ein Getränk 🍺 und schlenderten irgendwann gemütlich zurück in Richtung unserer Roller. Doch kurz vor der Hauptbühne hörten wir plötzlich brüllende Motoren und quietschende Reifen 🔥😳. Was war denn da los?









Natürlich mussten wir da hin. Klar. Keine Diskussion.

Es war eine Motorrad-Stuntshow – komplett ohne Absperrungen oder Sicherheitszonen. Vier Jungs ballerten ihre Stunts mitten durchs Publikum, alles lachte, staunte und jubelte 🤯👏. Die Stimmung war ausgelassen, laut, wild – und Pit und ich natürlich mittendrin statt nur dabei.

Einfach nur geil. 🏍️🔥😎

Natürlich mussten wir das Treiben noch eine ganze Weile beobachten 🤘🔥. Spätestens als sich die erste Reifenkarkasse spektakulär auflöste und die Stuntfahrer langsam zum Ende kamen, war klar: Das war echtes Entertainment auf thailändisch 😅. Wir gönnten uns noch ein letztes Abschiedsgetränk 🍺 und machten uns dann langsam auf den Weg zu unseren Rollern.








Unterwegs gab es noch jede Menge toller, skurriler und völlig verrückter Fahrzeuge zu sehen 🏍️🚗🤯 – klar, dass wir diese fleißig mit unseren Handys festhielten. An den Rollern angekommen verabschiedeten Pit und ich uns voneinander, jeder fuhr in seine Richtung nach Hause, schließlich wohnten wir ja doch ein gutes Stück auseinander.

Zurück bei Ela angekommen meldete sich bei uns beiden der Hunger ziemlich deutlich 😄. Also beschlossen wir spontan, ins Los Pollos Hermanos zu gehen – gleich um die Ecke. Leckeres Hähnchen 🍗, gut gewürzt, wenn auch nicht ganz günstig, aber manchmal darf man sich das eben gönnen.

Für den nächsten Tag hatten wir uns dann bewusst vorgenommen: nichts tun. Keine Termine, keine Treffen, keine zwischenmenschlichen Verpflichtungen 😌🧘‍♂️. Einfach mal relaxen, durchschnaufen und den Akku aufladen – schließlich war morgen Sonntag.

15. Februar 2026 – Einfach treiben lassen 🛵☀️

Mit einem richtig guten Gefühl wachten Ela und ich heute auf 😊. Keine Verpflichtungen, keine Termine, nichts auf der Uhr – nach fast zwei Wochen mit täglichen To-dos fühlte sich das fast schon ungewohnt gut an. Also frühstückten wir ganz gemütlich, ließen den Vormittag einfach an uns vorbeiziehen und genossen genau dieses Nichtstun.

Ela legte sich später nochmals für ein Schläfchen hin 😴 und ich nutzte die Ruhe, um an meinem Reiseblog weiterzuschreiben und an meiner Ausarbeitung als Maklergehilfe zu feilen 😄. Bevor Ela sich hingelegt hatte, hatten wir aber schon ausgemacht, dass wir später noch eine kleine Rollerrunde drehen wollten – einfach mal Richtung Süden, dort sollte es ja angeblich schöne Strände geben.

Als Ela wieder zu sich kam – sie hatte tatsächlich tief und fest geschlafen – schnappten wir uns unseren Roller 🛵 und fuhren los. Ganz entspannt ging es die Jomtien Beach Road entlang bis nach Na Jomtien. Dort waren wir ehrlich gesagt ziemlich überrascht 🤔: ein breiter, schöner Strand, aber keinerlei Infrastruktur, kaum Menschen, nichts. Warum das so war, konnten wir uns nicht erklären – das müssen wir definitiv noch recherchieren.

Bis hierher war ich komplett ohne Navi gefahren, doch jetzt wurde Google Maps wieder unser bester Freund 📍. Irgendwann hatte ich dort den Bang Saray Beach markiert – warum genau, wusste ich selbst nicht mehr 😅, aber die Markierung war da. Also Ziel ausgewählt und los.

Vor Ort dann leider Ernüchterung. Am Anfang des Strandes hielten sich fast ausschließlich Einheimische auf und wie so oft lag leider viel Plastikmüll herum 🗑️. Für thailändische Verhältnisse wirkte das Ganze ziemlich ungepflegt. Wieder einmal wurde uns klar – so provokant es klingt – dass die Verschmutzung hier größtenteils nicht von Touristen, sondern von den Einheimischen selbst verursacht wird. Schade eigentlich.

Da wir nun schon mal dort waren, fuhren wir noch ein Stück weiter in die Ortschaft hinein und hielten an einem kleinen Restaurant, um etwas zu trinken 🍹. Dort saßen wir eine Weile, genossen die ruhige Atmosphäre und merkten schnell: Hier geht alles deutlich entspannter zu als in Pattaya. Auch ein paar Biker – vermutlich von der Bike Week – waren noch unterwegs 🏍️.

Ela am Strand von Bang Saray Thailand

Bang Saray Beach



Ela äußerte dann den Wunsch, auf dem Rückweg nicht über die Schnellstraße zu fahren. Klar, da war ich sofort dabei 😄. Also markierte ich mir auf Google Maps ein paar Punkte im Hinterland und wir machten uns auf den Rückweg – und genau das sollte sich lohnen.

Denn unterwegs entdeckten wir zufällig einen wunderschönen Tempel 🛕, etwas abseits gelegen, ruhig, ohne Trubel. Wir hielten kurz an, schauten uns um, machten ein paar Bilder und genossen diese ganz besondere Stimmung. Genau diese ungeplanten Momente sind es doch, die Reisen so besonders machen ✨.



Danach setzten wir unsere Fahrt fort und sahen schon von Weitem ein weiteres Highlight hier in der Gegend: den Buddha im Berg 🗿. Auch dort hielten wir kurz an, machten ein paar Bilder und staunten wieder einmal, wie viel es hier selbst abseits der bekannten Routen zu entdecken gibt.

Buddha im Berg bei Pattaya

Bei meiner Planung auf Google Maps hatte ich außerdem noch eine italienische Bäckerei entdeckt, von der ich schon einmal gehört hatte 🍰🇮🇹. Der Weg dorthin führte uns durch eine richtig schöne Landschaft, vorbei an Seen, kleinen Tempelanlagen und viel Grün – genau mein Ding.

An der Grano Italian Bäckerei angekommen ging ich hinein und suchte mir zunächst ein süßes Stückchen aus. Gerade als ich damit schon zur Kasse wollte, fiel mir eine Kühltheke ins Auge 👀 – Tiramisu. Und zwar richtig gutes, so sah es zumindest aus. Ich fragte den Italiener hinter der Theke, ob das was taugt, und er meinte nur grinsend: „Das beste Tiramisu überhaupt.“
Na ja … was soll ich sagen 😄 – ich bin absoluter Tiramisu-Liebhaber, also musste das natürlich auch mit.

Mit meiner Beute ging ich zurück zu Ela, die im Schatten am Roller gewartet hatte, und machte mich ans Probieren. Das süße Stückchen war schon lecker, aber das Tiramisu war einfach der Hammer 🤤. Ehrlich – so etwas Gutes hatte ich bis jetzt noch nie gegessen.


Ich ging tatsächlich noch einmal hinein, nur um mich für diese Köstlichkeit zu bedanken 🙏. Der Mann hinter der Theke holte daraufhin sogar denjenigen, der das Tiramisu zubereitet hatte – und der war stolz wie Hulle 😄. Ein richtig schöner, ehrlicher Moment.

Irgendwann war es dann aber an der Zeit, zurückzufahren. Also wieder rauf auf den Roller 🛵, gemütlich zurück Richtung Pattaya. Am Abend ließen wir den Tag ganz entspannt ausklingen, streamten noch einen Film 🎬 und genossen diese angenehme Ruhe.

Ein perfekter Sonntag – ohne Termine, ohne Stress, einfach nur Leben 🌴😊.

16. – 17. Februar 2026 – Zwischen Ankommen, Abschließen und Aufbruch 🌴⏳

Diese beiden Tage standen ganz klar unter dem Motto: Das meiste ist erledigt – jetzt wird gewartet ⏳. Warten darauf, dass es weitergeht. Warten auf Kho Chang 🌴.

Am Vormittag kam dann vom Rechtsanwalt Mr. Peirat die endgültige Absage in Sachen Bankkonto 💳❌. Er hatte es mit seinen Kontakten versucht, aber am Ende läuft hier alles auf dasselbe hinaus: Ohne Langzeit-Visa kein Konto. Punkt.
So langsam musste ich das akzeptieren. Beim nächsten Thailand-Besuch wird also zumindest für mich ein Langzeit-Visa beantragt – Thema erledigt ✔️.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer Mischung aus Training 💪, faul sein 😄 und Warten darauf, dass unser Internet wieder repariert würde. Pünktlich um 14:00 Uhr kam dann der Besitzer von Bigkey vorbei und montierte unseren Safe im Schlafzimmer 🔐. Kaum war er damit beschäftigt, überschlugen sich die Ereignisse ein wenig – denn gleichzeitig standen auch schon die Internet-Jungs vor der Tür 😅.

Kurze Rede, langer Sinn: Der Fehler wurde gefunden – ein defektes Kabel direkt in unserer Wohnung 🤷‍♂️. Wie das passiert war, keine Ahnung. Der Safe war inzwischen bombenfest montiert, mir wurde die Bedienung erklärt, das Internet lief wieder – alles bestens. Wieder ein wichtiger Punkt für die Vermietung erledigt ✔️✔️.

Da unser weiterer zeitlicher Ablauf nun klar war und wir in Sachen Wohnung erstmal nichts mehr tun konnten, buchte ich kurzerhand über 12Go unseren Transport für den 20. Februar von Pattaya nach Ko Chang 🛻🚤. Natürlich gleich das Rundum-Sorglos-Paket: Abholung direkt am Haus und Transfer bis zu unserer Unterkunft Thara Phlu Bungalows, die ich – wie sollte es anders sein – wieder über Booking.com gebucht hatte 😎.

Da uns nun nicht mehr allzu viel Zeit in Pattaya blieb, verabredeten wir uns für den Abend noch einmal mit Gerald – um 17:00 Uhr auf dem Jomtien Night Market 🍜✨. In der kurzen Zeit war er uns richtig ans Herz gewachsen. Wir unterhielten uns wieder prächtig, über Wohnungen, das Leben hier, aber auch über ganz private Geschichten. Mit ihm kann man sich einfach wunderbar austauschen.


Jomtien Night Markt Pattaya

Nach einem leckeren Abendessen saßen wir noch eine ganze Weile zusammen. Als uns dann allerdings das permanente Getrommel auf dem Markt langsam auf den Wecker ging 🥁😄 – es war chinesisches Neujahr – wechselten wir kurzerhand noch in eine gemütliche Bar 🍺. Ein Bier, gute Gespräche und irgendwann war dann auch die Zeit gekommen, Lebewohl zu sagen. Wir versprachen, in Kontakt zu bleiben.

Ela und ich fuhren zurück in unsere Wohnung und ließen den Abend ruhig ausklingen 🌙.

Am nächsten Morgen ging es ganz ähnlich weiter: nicht viel tun, ein paar kleinere Erledigungen 📝, ein bisschen schwimmen 🏊‍♂️, mit Rinat die Übergabe der Wohnung besprechen, ein gepflegtes Mittagsschläfchen 😴 und ich brachte mein Booklet für unsere Wohnungsgäste endgültig zu Ende 📘.

Am Nachmittag hatten wir noch kurz telefonischen Kontakt mit meinem Kumpel Peter und verabredeten uns für den Abend auf dem Yai Mak Market zum Essen 🍢🍻. Auch ihn werden wir wohl heute Abend für längere Zeit das letzte Mal sehen.


Sonnenuntergang Jomtien Beach

Der Abschied rückte näher – aber das nächste Abenteuer wartete schon. 🌏✨

18. Februar 2026 – Abschließen, Wiedersehen und ein Hauch Walking Street 🌴🛵🍻

Auch dieser Tag stand ganz im Zeichen der letzten Aufgaben vor unserer Weiterreise und der Vorbereitung für die Vermietung unseres Apartments Pitela. In den vergangenen Tagen hatte ich an einer Willkommensbroschüre für unsere zukünftigen Gäste gearbeitet – vier­sprachig, mit allen wichtigen Infos zur Wohnung. Genau so etwas hatte ich selbst auf Reisen oft vermisst: eine kurze Einweisung bekommt man zwar, aber zwei Tage später weiß man nicht mehr, wie die Hälfte der Dinge funktioniert. Das wollten wir besser machen 📘✍️.

Heute Morgen war das Werk fertig und nun musste es nur noch gedruckt werden. Da ich ohnehin gerade mit Rinat in Kontakt war, fragte ich ihn nach einer Adresse und bekam prompt den Tipp für den Kodak Digital 1 Shop gleich zu Beginn der Jomtien Beach Road. Also Daten auf den Stick, rauf auf den Roller und los 🛵. Die freundliche Dame dort druckte alles problemlos aus und gab mir gleich noch den Hinweis, wo ich passende Hüllen dafür kaufen könnte. Also weiter zum nächsten Laden nahe dem Immigration Office, Hüllen und Hefter besorgt – erledigt ✔️.


Zurück bei Ela ging es erst einmal hoch auf unser herrliches Rooftop: ein bisschen Training im Gym, danach schwimmen 🏊‍♂️💪. Währenddessen hatte Ela Kontakt mit Julia, die zusammen mit meinem Kumpel Angy und ihrem Vater Frank gerade in Bangkok gelandet war und auf dem Weg nach Pattaya war. Vielleicht würde es heute noch zu einem Treffen kommen.

Zunächst erledigten wir aber noch ein paar Dinge: Apotheke für Elas Medikamente, Getränke im Seven Eleven und anschließend etwas essen auf dem Pattaya Night Market 🍢🍤.

Pattaya Night Markt

Eigentlich hatte ich richtig Lust auf Moussaka, aber die war noch im Ofen – also gab es für mich Fleischspießchen mit Pommes und für Ela Reis mit Shrimps. Kurz darauf kam die Nachricht: Die drei waren im Balihai Residence angekommen. Also Getränke kurz in der Wohnung abgestellt und schon saßen wir wieder auf dem Roller 🚀.

Im Resort warteten wir ein paar Minuten im Foyer, dann kamen sie – was für eine Wiedersehensfreude 🫶. Angy, ein alter Freund aus jungen Jahren mit jeder Menge gemeinsamer Geschichten, seine Freundin Julia und ihr Vater Frank, ein herrlich entspannter Typ. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in die Walking Street 🌃. Die drei hatten Hunger und alle Lust auf ein Bier – und natürlich beobachteten wir das wilde Treiben um uns herum. Schnell war klar: Hier sind die Preise deutlich über Pattaya-Niveau 💸😅. Fotos durften natürlich nicht fehlen 📸.



Krokodil frisch vom Grill Walking Street




Nach etwas Suchen fanden wir ein Restaurant, bei dem einen die Preise nicht gleich vom Stuhl hauten. Dort verbrachten wir einen richtig schönen Abend mit guten Gesprächen, viel Gelächter und Urlaubsstimmung pur 🍻😄. Später liefen wir zurück zum Balihai Residence, Angy drückte mir noch drei Flaschen Remoulade für Heidi vom Bayernstüble in die Hand – legendär 😂 – und Ela und ich rollerten gemütlich zurück zu unserer Wohnung.

Es war mittlerweile nach Mitternacht – für uns fast schon ein persönlicher Aufbleib-Rekord 😴🤣. Morgen würde ich die Remoulade zu Heidi bringen, um 15:00 Uhr stand der Termin mit Rinat zur Wohnungsübergabe an und noch ein paar letzte Dinge mussten erledigt werden. Aber das ist morgen. Jetzt erst mal: Gute Nacht 🌙😌.

19. Februar 2026 – Abschiedsvorbereitungen & Remouladen-Mission 🧳🛵

Nachdem Ela und ich heute Nacht eher schlecht geschlafen hatten – vermutlich, weil die Weiterreise nach Koh Chang langsam näher rückte – begannen wir den Morgen bewusst relaxt ☕😌. Viel stand heute nicht auf dem Zettel: die Remoulade zu Heidi bringen, Koffer packen, vielleicht noch ein kleines Mittagsschläfchen 😴, um 15:00 Uhr sollte Rinat zur Wohnungsübergabe für die Vermietung kommen und um 16:30 Uhr musste ich den Roller zurückgeben. Also alles ganz entspannt.

Ich machte mich direkt an unsere kleine To-do-Liste und schnappte mir den Roller 🛵. Erster Stopp: Heidi im Bayernstüble. Die war vielleicht überrascht, als ich ihr drei Flaschen Remoulade in die Hand drückte und meinte, das sei ein Geschenk 😄. Für alle, die jetzt erst in den Reiseblog einsteigen: Vor etwa zwei Wochen hatte Heidi mich beim Essen gefragt, ob nicht zufällig jemand aus Deutschland nach Pattaya käme. Sie bräuchte dringend deutsche Remoulade für ihren Fisch mit Pommes – ihre Gäste lieben das Zeug, aber in Thailand ist es schlicht nicht zu bekommen 🇩🇪➡️🇹🇭. Also bringen immer wieder Gäste aus Deutschland dieses für sie überlebenswichtige Gut mit. Da ich wusste, dass Julia mit Angy anreist, hatte ich sie damals gleich angeschrieben – und tatsächlich hatten sie drei Flaschen Remoulade im Gepäck gehabt. Mission erfüllt ✔️😄.

Nach dieser guten Tat verabschiedete ich mich von Heidi und düste zurück zur Wohnung. Ela hatte derweil schon klar Schiff gemacht 🧹✨ und so konnten wir uns völlig schuldfrei ein kleines Mittagsschläfchen gönnen 😴. Danach wurde es langsam ernst: Koffer packen 🧳, denn morgen sollten wir gegen 09:00 Uhr abgeholt werden. Vor zwei Tagen hatte ich ja den Luxus-Transfer von Pattaya nach Koh Chang gebucht – Abholung direkt an der Wohnung und Transport bis zu unserer Unterkunft auf der Insel. Zur Sicherheit rief ich nochmals kurz an 📞 und bekam bestätigt, dass alles seine Ordnung hatte. Morgen früh Abholung, alles organisiert. Läuft 👍.

Ela machte sich anschließend noch auf den Weg und ließ sich die Fußnägel frisch richten 💅, während ich noch ein bisschen am Blog schrieb und einen Pinterest-Pin erstellte 📱✍️. Jetzt hieß es eigentlich nur noch warten, bis Rinat um 15:00 Uhr erscheinen würde, um die Wohnungsübergabe für die Vermietung offiziell zu machen. Dann wäre auch dieses Kapitel abgeschlossen.

Pünktlich erschien Rinat ⏱️ und hatte neben der offiziellen Wohnungsübergabe gleich noch eine richtig gute Nachricht im Gepäck 💥: Unsere Wohnung ist ab morgen für einen Monat vermietet! 🎉
Und da Monatsvermietung hier die teuerste Variante ist, bedeutete das für Ela und mich: ordentlich Einnahmen 💰😎 – genau so muss das laufen!

Wir besprachen alles Notwendige rund um die Vermietung, Übergabe und Abläufe. Als wir anschließend eine Zwischenablesung von Strom- und Wasserzähler machen wollten, stellte sich allerdings heraus, dass wir der Hausverwaltung formal noch keine Bevollmächtigung für Thavorn erteilt hatten 🤦‍♂️. Da ich aber noch selbst vor Ort war, konnten wir die Zählerstände problemlos ablesen. Kaum war Rinat wieder weg, schrieb ich direkt eine Mail an die Hausverwaltung mit der entsprechenden Vollmacht 📧✔️.

Wenn man schon mal im Flow ist … 😄
Ich nutzte die Gelegenheit gleich noch, mich für den gepflegten Zustand der Anlage zu bedanken 👍, brachte aber auch zwei Punkte zur Sprache, die mir wichtig waren:
Zum einen mussten an mehreren Stellen im Hausflur kleine Putzschäden ausgebessert werden – das wirkte einfach etwas schlampig 🧱. Zum anderen wuchs vom Nachbargrundstück ein Baum direkt über unseren Balkon und an die Fassade 🌳. Der machte ordentlich Dreck, spendete mehr Schatten als gewünscht und beschädigte durch seine Bewegung im Wind langfristig sogar die Hauswand. Der musste dringend zurückgeschnitten oder entfernt werden.




Damit war für diesen Tag tatsächlich alles Wesentliche erledigt ✔️. Ela und ich machten uns auf den Weg zum Pattaya Night Markt bei uns ums Eck 🍜✨ und gönnten uns ein entspanntes Abendessen. Danach hieß es ein letztes Mal: Netflix an, Füße hoch, pfeilschnelles Internet genießen 📺⚡.

Morgen geht es dann weiter nach Koh Chang 🌴🚐 – und dort werde ich endlich meinen Freund Lukas treffen. Darauf freue ich mich schon riesig 😄🌊.

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