Zwischen Gänsehaut, Kultur und Richtungswechsel
Die letzten Tage in Toraja haben uns tief beeindruckt, teilweise sprachlos gemacht und emotional ganz schön durchgeschüttelt. Beerdigungszeremonien, Büffelopfer, Babytree, Sleeping Man, Tiermärkte, Höhlengräber und Tau-Tau – wir haben in kurzer Zeit mehr gesehen und erlebt, als mancher in einem ganzen Leben.
Jetzt heißt es erst einmal: durchatmen, sortieren, planen.
Zwei ruhige Tage in der Villa Luna liegen vor uns, bevor es weitergeht Richtung Borneo, Orang-Utans und neuen Abenteuern. Der Kopf ist voll, das Herz auch – und die Reise geht weiter. 😌🌍
14. & 15. Januar 2026 – Laptop, Latte, Lebensplanung und letzte Meilen 🛵💻☕
So startete ich zuerst mit dem Reiseblog – der war eindeutig am zeitaufwendigsten ✍️. Ich schrieb, setzte dabei gleich noch Tipps von meinem Partner ChatGPT um 🤖😄, fügte brav Bilder ein und beschriftete diese teilweise auch noch, genau so, wie er mir das angeraten hatte. Dadurch wurde die ganze Geschichte natürlich noch aufwendiger, aber wenn schon, denn schon 😎.
So arbeitete ich mich Stück für Stück vorwärts, nur unterbrochen vom Frühstück 🍳☕. Zwischendurch wechselte ich immer mal wieder zum Videoschneiden mit Clipchamp 🎬, wenn ich vom vielen Schreiben die Schnauze voll hatte 😅. Und so zogen die Stunden einfach ins Land.
Da wir noch Bargeld brauchten 💰, Ela sich hier noch eine Kirche anschauen wollte ⛪ und außerdem noch ein Medikament benötigte 💊, schnappten wir gegen Mittag unseren Roller 🛵 und fuhren in die Stadtmitte.
Zuerst ging es zur Apotheke des örtlichen Krankenhauses, die angeblich gut sortiert sein sollte. Leider hatten sie das benötigte Medikament nicht 😬. Gleich nebenan war ein Geldautomat, an dem ich Bargeld zog, und wir probierten es noch bei einer weiteren Apotheke – ebenfalls ohne Erfolg. Das musste wohl bis Surabaya warten.
Da wiederum direkt nebenan eine Kirche war und wir sowieso mal reinschauen wollten, kamen wir mit einer netten Dame ins Gespräch, die sich um die Öffnung kümmerte 😊. Sie erklärte uns, dass dies eine evangelische Kirche sei. Also schauten wir sie uns an – sehr schlicht gehalten, wie eigentlich alle evangelischen Kirchen ⛪.
Uns interessierte aber mehr, ob es hier auch eine katholische Kirche mit etwas mehr Prunk gäbe 😄. Die Dame meinte, nicht weit von hier sei eine, also fuhren wir auch dort hin. Die Kirche war zunächst verschlossen, aber nachdem wir ein bisschen an den Türen gerüttelt hatten 😅, wurde eine geöffnet und wir durften hinein. Sie hatte zwar etwas mehr Ausstattung als die evangelische, aber vom europäischen Prunk war hier auch nichts zu sehen. Wieder was gelernt 😌.
Nach so viel Kultur hatten wir Durst 😄. Eigentlich wollten wir nur kurz etwas trinken gehen, aber Ela hatte bei der Herfahrt ein modernes Lokal entdeckt. Also fuhren wir dorthin – und da es mittlerweile schon 16:00 Uhr war und auf der Speisekarte herrliche Steaks standen 🥩😋, aßen wir gleich noch richtig gut.
Danach ging es zurück Richtung Unterkunft 🛵. Wir kauften noch Getränke und Zigaretten 🛒, denn morgen würden wir ja keinen Roller mehr haben, und wieder angekommen, setzte ich mich erneut an den Laptop 💻.
Videoschnitt, Feinschliff, Export, Upload auf YouTube 🎬⬆️, danach noch auf Facebook beworben – läuft 😎. Ela war da schon im Bett 🛌, und ich gesellte mich zu ihr. Zeit für ein Schläfchen 😴.
Am nächsten Morgen dann wieder das gleiche Spiel 😄: Blog schreiben ✍️, frühstücken 🍞☕, wieder schreiben. So verging auch dieser Tag, nur unterbrochen von einer kleinen Mittagspause 😌.
Irgendwann war auch das geschafft und ich konnte den Beitrag veröffentlichen ✅. Kurz noch schnell ein Pinterest-Post 📌, dann noch die zwei Tage hier schreiben, und plötzlich war klar, jetzt wird’s ernst.
Es war Zeit, die Koffer zu packen 🧳 und klar Schiff zu machen. Morgen sollten wir um 05:30 Uhr von einem Fahrer abgeholt werden 🚗, der uns zum Flugplatz bringen würde ✈️.
Und wieder mal dachten wir beide: Wie schnell die Zeit hier doch vergangen ist 😌🌍
16. Januar 2026 – Frühstart, kleine Panne und einmal quer durch Indonesien ✈️🚗☕
Der Morgen begann mit etwas Unsicherheit 😬. Der Fahrer war auf 05:30 Uhr bestellt, und so hatte meine liebe Ela den Wecker schon auf 04:00 Uhr gestellt ⏰ – sie braucht einfach etwas länger, um in die Puschen zu kommen 😄.
Wir waren also wach, einigermaßen fit, hatten bereits einen Kaffee getrunken ☕ und mit Lynda, die ebenfalls aufgestanden war, noch ein bisschen geplaudert. Nur vom Fahrer fehlte jede Spur.
Das war tatsächlich das erste Mal auf dieser Reise, dass ein vereinbarter Termin nicht pünktlich eingehalten wurde 🤔. Zum Glück hatten wir einen Namen und eine Telefonnummer. Lynda rief dort an und erfuhr, dass der Fahrer gerade noch sein Auto waschen würde… Na prima 🙄.
Er versprach sofort loszufahren, doch da er sich noch in Makale befand, dauerte es natürlich noch eine Weile, bis er bei uns eintreffen konnte.
Aus Erfahrung hatten wir die Abholzeit extra früh angesetzt, sodass das Ganze zum Glück kein Problem für unseren Abflug darstellen sollte 😌. Um 06:00 Uhr traf der Fahrer schließlich ein 🚗. Wir verabschiedeten uns von Lynda 👋 und machten uns auf den Weg Richtung Palopo, wo sich der Flughafen befand.
Nach rund zwei Stunden Fahrt erreichten wir den Flughafen, der etwas außerhalb von Palopo lag. Klein, überschaubar und irgendwie richtig putzig 😄.
Beim Check-in bekamen wir die erfreuliche Nachricht, dass sowohl der Flug nach Makassar als auch der Weiterflug nach Surabaya von derselben Fluggesellschaft durchgeführt würden ✈️. Dadurch konnten wir unser Gepäck direkt bis zum Ziel durchchecken und galten selbst als Transitpassagiere. Dankend nahmen wir das an und erhielten gleich unsere Bordkarten für beide Flüge 🎫😌.
Durch die kleine Verspätung unseres Fahrers blieb nur noch eine kurze Wartezeit, und schon ging es in die etwas kleinere Propellermaschine von Lion Air 🛩️. Kaum gestartet, waren wir auch schon wieder im Landeanflug auf Makassar – ein krasser Gegensatz zur neunstündigen Busfahrt nach Toraja 😅.
Dort angekommen schnappten wir uns einen Grab-Fahrer 🚕, der uns ins Hotel Sunflower brachte, das in Flughafennähe lag und das ich bereits über Booking.com gebucht hatte 🏨.
Wir checkten ein und waren von unserem Zimmer und dem Hotel total begeistert – alles modern, sauber und richtig angenehm 😌✨.
Da wir erst am Sonntag, den 18.01., einen passenden Flug nach Borneo gefunden und über Trip.com gebucht hatten, entschieden wir uns, hier zwei Nächte zu bleiben 📅.
Anschließend nahm ich noch Kontakt mit Sister Tour in Borneo auf, die uns für die Orang-Utan-Tour empfohlen worden war 🐒🌴, und teilte ihnen mit, dass wir am Sonntag anreisen würden. Die Antwort kam prompt, und wir vereinbarten, uns bei unserer Ankunft in Pangkalan Bun persönlich zu treffen 👍.
Danach gab es noch ein Abendessen ganz in der Nähe des Hotels 🍽️, und dann fielen wir einfach nur noch ins Bett 🛌😴.
Es war ein langer Tag gewesen.



































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