Zwischen Laptop, Landung und Dschungelbeginn 🌍💻✈️🌿
Die Tage vom 14. bis 18. Januar standen ganz im Zeichen von Aufarbeiten, Durchatmen und Weiterziehen 😌. Reiseblog schreiben ✍️, Videos schneiden 🎬, Pläne schmieden 🗺️, Abschied nehmen aus Toraja 👋 und über Surabaya weiterziehen ✈️.
Jetzt sind wir in Borneo angekommen 🐒🌴, die Stadt liegt hinter uns, die Koffer sind ausgepackt und das nächste Abenteuer wartet bereits. Es geht raus aus dem Alltag, rein in den Dschungel – zu den Orang-Utans und in die Natur 🌿🐒.
19. Januar 2026 – Endlich Borneo: Boot, Dschungel und Orang-Utans 🐒🚤🌿
Vor lauter Aufregung und Vorfreude auf die heutige Tour zu den Orang-Utans in Borneo wachten Ela und ich mal wieder sehr früh auf 😄. Wir tranken gemütlich Kaffee ☕ und etwas später machte ich mich auf den Weg, um noch ein paar Zigaretten und Getränke einzukaufen 🚬🥤. Schließlich würden wir jetzt drei Tage außerhalb jeglicher Zivilisation verbringen.
Nach gut einer halben Stunde Umherirren durch Pangkalan Bun wurde ich schließlich fündig 😅 und konnte Ela ihre Cola bringen. Danach bummelten wir noch ein bisschen durch die Gegend, frühstückten 🍳 und begaben uns kurz nach 08:30 Uhr langsam zur Rezeption.
Ausgemacht war, dass wir um 09:00 Uhr abgeholt werden sollten, doch kaum hatten wir gesessen und eine Zigarette angezündet, kam auch schon ein jüngerer Mann herein und fragte, ob wir Ela und Peter seien. Er stellte sich als Adi, unser Guide, vor 👋😄.
Also rauchten wir gemeinsam noch eine Zigarette und schon saßen wir im gemütlichen Auto inklusive Fahrer 🚗.
Dieser brachte uns in die Ortschaft Kumai, die direkt am gleichnamigen Fluss lag und der Ausgangspunkt unserer Tour war 🌊. Dort wurden wir von Nina empfangen und an Bord eines wunderschönen kleinen Schiffchens gebracht 🚤, das für die nächsten drei Tage unser Zuhause sein sollte.
Uns wurde die Crew vorgestellt: eine Köchin 👩🍳, der Kapitän, der Co-Kapitän und natürlich Adi. Danach bekamen wir eine kurze Einweisung, wo wir auf dem Boot alles finden würden, und schon ging die Reise los 😄.
Wir faulenzten 😌, beobachteten die herrliche Natur 🌴 und plauderten viel mit Adi. Dann erreichten wir die Tanjung Harapan Wildlife Station, wo es erst einmal ein leckeres Mittagessen gab 🍽️.
Wie schon bei unserer Bootstour nach Komodo war auch hier das Essen wieder wesentlich besser als vieles, was wir sonst in Indonesien gegessen hatten 😄.
Nach dem Essen hatten wir eine Stunde Ruhepause, die wir ganz gemütlich auf unserem herrlichen Freiluftbett verbrachten 🛌🌤️. Danach ging es los. Wir packten unseren Rucksack mit Regenkleidung und Getränken 🎒 und liefen zum Infozentrum, wo wir eine kurze Erklärung bekamen, was es hier alles zu sehen gab. Natürlich standen die Orang-Utans im Mittelpunkt 🐒❤️.
Dann ging es weiter hinein in den Dschungel 🌿 zu einer Fütterungsplattform. Diese war notwendig, da die Tiere in manchen Jahreszeiten im Urwald – der teilweise durch Feuer stark geschädigt war – nicht genug Nahrung fanden. Ob dies ausschließlich aus Schutzgründen geschah oder auch als touristische Attraktion genutzt wurde, lasse ich jetzt einfach mal so im Raum stehen 🤔.
Die Wildlife-Stationen werden außerdem genutzt, um kranke Tiere wieder aufzupäppeln und Orang-Utans, die früher als Haustiere gehalten wurden, wieder auszuwildern. Kein Witz – noch vor gar nicht allzu langer Zeit galt es auf Borneo als schick, einen Orang-Utan als Haustier zu halten 😳, bis dies von der Regierung verboten wurde.
Wir liefen durch den Dschungel, mittlerweile begleitet von weiteren Touristen, denn inzwischen hatten sich noch ein paar Boote an den Steg gesellt 🚶♂️🚶♀️. Um 14:00 Uhr waren wir an der Fütterungsstelle, das eigentliche Füttern sollte um 15:00 Uhr beginnen.
Adi meinte, das sei kein Problem – wir sollten einfach die Natur beobachten. Die Tiere hätten die Uhrzeit genau im Blick und würden sich schon vor der Zeit in der Nähe versammeln 🕒🐒.
Ela und ich wollten gerade eine Zigarette rauchen gehen, als plötzlich der Ruf eines anderen Guides kam: Orang-Utans! 😳
Natürlich liefen alle sofort los – und da waren sie. Die Objekte unserer Begierde 🐒❤️. Sie saßen in den Bäumen, bewegten sich geschmeidig durch die Äste und waren einfach herrlich anzusehen.
Wir beobachteten das bunte Treiben eine ganze Zeit lang und dann war es auch schon an der Zeit für die Fütterung 🕒🍌.
Zwei Parkranger schütteten auf der Holzplattform die mitgebrachten Bananen aus, und schon kurze Zeit später kam er: Roger, der Platzhirsch 🐒💪, das Alpha-Männchen dieser Gegend.
Was für ein Brummer!
Jetzt raschelte es ordentlich in den Bäumen 🌿. Wir konnten mehrere Weibchen erkennen, eigentlich alle mit Babys oder Jungtieren dabei – ein absolut toller Anblick 🐒👶❤️.
Gleichzeitig war die Präsenz von Roger deutlich zu spüren. Er saß mitten auf der Plattform, mampfte genüsslich seine Bananen 🍌😎, während die anderen Tiere nur sehr vorsichtig näherkamen. Ausschließlich Weibchen, die sich schnell ein paar Bananen schnappten und sich dann wieder in die umliegenden Bäume zurückzogen. Nur ein oder zwei trauten sich, etwas länger auf der Plattform zu bleiben.
Ela, ich und die anderen Touristen beobachteten dieses Treiben eine ganze Weile fasziniert 👀📸.
Danach gingen Ela, Adi und ich etwas abseits eine Zigarette rauchen 🚬, und dabei sahen wir, wie einer der Ranger mit einem weiteren Bündel Bananen in den Urwald verschwand – genau in die Richtung, aus der zuvor die ersten Tiere gekommen waren.
Adi erklärte uns, dass Chico, ein weiteres Männchen, hier seine Extraration bekam 🍌🐒, da Roger ihn auf der Plattform sofort angreifen würde.
Wir pirschten uns vorsichtig heran und konnten auch hier mehrere Tiere beobachten: Chico selbst, einige Weibchen und Jungtiere 🐒🌿.
Als Chico uns dann allerdings etwas zu nahe kam und das Ganze eine leicht angespannte Richtung annahm 😳, zogen wir uns langsam zurück und machten uns auf den Weg zum Boot.
Unterwegs erzählte uns Adi noch viele interessante Dinge über Orang-Utans 🧠🐒. Zum Beispiel, dass sie etwa 40 bis 50 Jahre alt werden können, dass sie sich zum Sterben tief in den Dschungel zurückziehen und dort einfach verschwinden – ein Gedanke, der uns beide irgendwie nachdenklich machte 😌.
Zurück am Boot ging es anschließend noch ein Stück flussabwärts 🌊🚤, auf der Suche nach Nasenaffen. Diese lieben es, bei beginnender Dämmerung in den Bäumen am Fluss zu turnen und sich ihre Schlafplätze für die Nacht zu suchen 🌅🐒.
Unterwegs entdeckten wir sogar noch einen komplett wilden Orang-Utan hoch oben in einem Baum 🐒🌳. Er war sichtlich genervt von unserer Anwesenheit und machte seinem Unmut mit lauten Geräuschen Luft 😄.
Wir fuhren weiter und fanden tatsächlich eine Stelle, an der sich zahlreiche Langnasenaffen tummelten 🐒🐒🐒. Auch hier blieben wir eine ganze Weile stehen und bestaunten das lustige Treiben. Besonders beeindruckend war es, wenn sie von einem Baum zum anderen sprangen – einfach nur sehenswert 🤸♂️🌿.
Als die Dämmerung weiter fortgeschritten war 🌌, fuhren wir zurück zur Wildlife Station. Dort stand noch eine kleine Dschungel-Nachtwanderung auf dem Programm 🔦🌿.
Ein Ranger holte uns ab, und wir machten uns gemeinsam auf den Weg. Ehrlich gesagt ziemlich spooky 😅, wenn man bedenkt, wie viele giftige Schlangenarten es hier im Dschungel von Borneo gibt 🐍.
Der Ranger zeigte uns verschiedene kleine Tiere und Insekten 🐜🦗. Leider – oder zum Glück für Ela 😄 – bekamen wir keine Schlangen zu sehen. Nach fast einer Stunde waren wir wieder zurück am Boot.
Dieses wurde nun an einen ruhigen Platz verlegt und diente uns endgültig als Schlafplatz für die Nacht 🚤🌙. Dort bekamen Ela und ich ein leckeres Abendessen serviert 🍽️😋.
Unser Schlafplatz auf dem Deck war mittlerweile hergerichtet – richtig romantisch 🛌✨.
Nach dem Essen waren wir ziemlich geschafft 😴 und legten uns ins gemütliche Bett.
Wir waren schon sehr gespannt, welche Abenteuer morgen auf uns warteten, schließlich standen noch zwei weitere Stationen im Nationalpark und weitere 30 Kilometer Flussfahrt auf dem Programm 🐒🚤🌿.
20. Januar 2026 – Tiefer in den Dschungel und ganz nah bei den Orang-Utans 🐒🌿🚤
Wie fast immer waren Ela und ich ziemlich früh wach geworden 😄. Die Nacht war herrlich gewesen, und das Einschlafen mit den Geräuschen des Dschungels ist mit Worten eigentlich kaum zu beschreiben 🌌🌿.
Also tranken wir wie gewohnt erst einmal unseren obligatorischen Morgenkaffee ☕ und rauchten unser Morgen-Zigarettchen 🚬. Never change a running system 😊.
Nach einem leckeren Frühstück 🍳 ging es auch schon weiter auf dem Fluss 🚤. Unterwegs beobachteten wir erneut Nasenaffen in den Bäumen 🐒, sahen Eisvögel blitzschnell an unserem Boot vorbeizischen 🐦, erhaschten einen kurzen Blick auf ein kleines Süßwasserkrokodil 🐊 und entdeckten sogar einen Adler hoch oben auf einem Baum 🦅. Einfach nur cool.
So vergingen die etwa eineinhalb Stunden Fahrt zur nächsten Wildlife-Ranger-Station wie im Flug ⏳. Dort angekommen trafen wir wieder auf die anderen Touristen, die mit weiteren Booten unterwegs waren, aber dieselbe Route wie wir hatten.
Mittlerweile kannte man sich schon ein wenig, und auf dem Weg zur Fütterungsplattform unterhielten wir uns unter anderem mit einer Frau aus Argentinien, die in Monaco lebte 🌍.
An der Plattform angekommen, war es auch schon an der Zeit 🕒. In den Bäumen hörte man deutlich das Knacken von Ästen und Rascheln – die Orang-Utans kamen 🐒🌿.
Diesmal lag die Plattform näher bei uns Besuchern, sodass wir herrliche Aufnahmen machen konnten 📸. Wieder hatte eigentlich jedes Weibchen ein Baby dabei, und es war ein echter Genuss, ihnen zuzuschauen 🐒👶.
Ela war ganz verliebt in diese kleinen, putzigen Tiere ❤️. Zum Glück hatten wir in unserem Otto-Wohnmobil keinen Platz für ein Haustier 😄.
Fast zwei Stunden lang beobachteten wir die Fütterung und erlebten immer wieder neue lustige, aber auch dominanzzeigende Situationen.
Gegen 11:00 Uhr machten wir uns über einen schönen Dschungelpfad 🌿🚶♂️ auf den Rückweg zum Boot. Wieder an Bord ging es gemütlich weiter zur dritten Fütterungsstation, Camp Leakey 🚤. Alles war zeitlich perfekt aufeinander abgestimmt.
Dort angekommen erfuhren wir, dass dies die älteste Station war, gegründet 1971 von Dr. Birutė Galdikas. Sie war eine der drei berühmten Frauen, die sich der Primatenforschung widmeten – neben Jane Goodall für die Schimpansen und Dian Fossey für die Gorillas 🐒📚.
Die Fütterungsstelle hier lag am weitesten vom Ufer entfernt, und wir liefen etwa eine halbe Stunde dorthin 🌿🚶♀️. Unterwegs plauderten wir mit Adi über Gott und die Welt und natürlich über das riesige Naturschutzgebiet, das über 400.000 Quadratkilometer groß ist 🌍.
An der Fütterungsstelle angekommen herrschte zunächst wieder Ruhe. Wir nutzten die Zeit, um uns mit einem Paar aus Stuttgart zu unterhalten 🇩🇪. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Stationen waren hier zunächst keine Tiere zu sehen.
Doch dann war es wie der Einmarsch der Gladiatoren 😄.
Zuerst kamen die Ranger mit dem Futter, und direkt danach erschien auf demselben Weg ein wunderschönes männliches Tier, das die Ranger Noname getauft hatten – er hatte noch keinen richtigen Namen bekommen 🐒.
Nach und nach trudelten die weiteren Stars ein, und wieder bot sich uns ein herrliches Schauspiel.
Der heimliche Hauptstar war jedoch ein einzelner Gibbon-Affe, der sich plötzlich lautlos aus den Tiefen des Urwalds und aus großer Höhe in Richtung Plattform schwang 🐒🌳. Fast geräuschlos bewegte er sich von Ast zu Ast, blitzschnell, elegant und beeindruckend.
Er holte sich seine Banane direkt beim Ranger ab, kletterte wieder hoch, fraß, kam wieder runter – und das Spiel begann von vorne. Ein unglaubliches Erlebnis 😍.
So beobachteten wir auch hier wieder über eine Stunde das Geschehen, bevor wir uns langsam auf den Rückweg zu unserem Boot machten 🚤.
Anschließend fuhren wir noch ein Stück flussabwärts, um einen ruhigen Schlafplatz für die Nacht zu finden 🌅.
Als das Boot am Ufer angelegt hatte, war erst einmal Duschen angesagt 🚿. Danach lasen wir noch ein wenig 📖, und pünktlich gegen 19:00 Uhr wurde uns das Abendessen serviert 🍽️ – wieder sehr lecker 😋.
In dieser außergewöhnlichen Atmosphäre fielen uns danach auch schnell die Augen zu 😴.
Gute Nacht 🌙. Morgen sollte es über verschiedene Flüsse zurück zum Hafen von Kumai gehen 🚤🌿.







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