Dann machten Ela und ich einen klassischen logistischen Fehler 😅.
Der Himmel war zwar schon ziemlich wolkenverhangen ☁️, aber es regnete noch nicht. Also beschlossen wir, noch weiter zum Centre Point of Indonesia zu laufen – ein weiteres Highlight von Makassar 🌍📍.
Tja… das war eindeutig die falsche Entscheidung gewesen 🤦♂️🌧️.
Kaum dort angekommen, begann es wie aus Kübeln zu schütten 🌧️🌧️🌧️. So richtig. Mit allem, was der Himmel hergab.
Zum Glück fanden wir schnell einen Unterstand 🏃♂️🏃♀️💨, und nach einigem Warten gelang es mir, einen Grab-Fahrer zu kontaktieren 🚗📱, der uns dort abholte und wieder zurück ins Hotel brachte.
Timing: suboptimal. Rettung: perfekt 😄.
Am Hotel angekommen war Anton schon wieder da – oder immer noch… man weiß es nicht so genau 😂. Auf jeden Fall regelten wir noch schnell die Bezahlung für unsere Tour am nächsten Tag. Um 09:00 Uhr sollte es losgehen, und wir waren schon ziemlich gespannt 😎🌿🛶.
Also gingen wir noch kurz etwas essen 🍽️😌, und danach ging es ab in die Falle 🛌😴.
Regen, Laufen, Kultur, Chaos – reichte dann auch für einen Tag. Ende. Aus. Gute Nacht. 😄🌙
07. Januar 2026 – Auf in die Halong Bay von Indonesien 😍🌿🛶
Voller Vorfreude wachten Ela und ich heute Morgen auf 😄, hatten wir doch gelesen, dass Ramang - Ramang – etwa eine Stunde Autofahrt außerhalb von Makassar – eine wunderschöne Landschaft sein soll. Man nennt diese Gegend auch die Halong Bay von Indonesien. Da wir ja schon in der echten Halong Bay in Vietnam waren, hatten wir natürlich eine gewisse Erwartungshaltung 😎.
Kurz vor 09:00 Uhr standen wir vor unserem Hotel, und pünktlich ging es los 🚐.
Anton hatte uns seinen Sohn Raphael als Begleitung mitgegeben, und zusätzlich war noch unser Fahrer Sirius dabei. Klingt wie ein Reiseunternehmen aus einem Science-Fiction-Film, war aber absolut real 😄.
Erstes Ziel des Tages war der alte Hafen von Makassar ⚓. Dort konnten wir die berühmten Phinisi-Schiffe bewundern – komplett aus Holz gebaut. Mit so einem waren Ela und ich ja schon auf unserem Törn von Lombok nach Labuan Bajo unterwegs gewesen. Hier lagen nun die Frachtschiffe, und das Treiben im Hafen war wirklich interessant. Alles wurde noch mit purer Muskelkraft verladen 💪.
Was allerdings weniger schön war: der Dreck überall 😬. Hier wollte man definitiv nicht ins Wasser fallen. Das war uns aber ehrlich gesagt schon am Vortag aufgefallen.
Nachdem wir genug gesehen hatten, ging es weiter. Wir kämpften uns aus Makassar hinaus in Richtung Norden 🚦🚗💨.
Unser Fahrer Sirius meisterte den Verkehr hervorragend – Respekt dafür. Dabei stellte sich auch heraus, dass Raphael des Englischen nicht sehr mächtig war 😅. Aber mit Händen, Füßen, Lächeln und ein bisschen Fantasie funktionierte die Kommunikation erstaunlich gut 🤝😄.
Nach etwa einer Stunde Fahrt kamen wir dann in Ramang-Ramang an 🌿.
„Ramang“ bedeutet Nebel, und früh morgens soll die Landschaft hier besonders spektakulär sein, wenn die Nebelschwaden durch die Täler ziehen 🌫️. Tatsächlich sahen die Felsen aus wie in der Halong Bay – nur dass sie hier zwischen Reisterrassen lagen 🌾😍. Ein ziemlich cooler Anblick.
Um weiterzukommen, mussten wir auf ein Boot umsteigen 🛶.
Und dann begann eine wirklich herrliche Fahrt durch Mangrovenwälder auf einem schmalen Flusslauf 🌿🌊. Ruhig, grün, entspannt – genau unser Ding.
Ziel war das eigentliche Berua Village, eine kleine Ortschaft, versteckt hinter den Bergen. Die Häuser standen teilweise praktisch im Wasser – gut, „See“ wäre übertrieben, aber Wasser gab es definitiv reichlich 😄.
Dort angekommen, stiegen wir aus dem Boot, bezahlten einen kleinen Eintritt und standen plötzlich mitten in herrlichster Natur 🌴😍.
Und genau in diesem Moment wussten wir:
Das hier war definitiv die richtige Entscheidung gewesen. 🌍😌
Raphael hätte eigentlich unser Guide sein sollen 😅, aber es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass er von der Gegend hier genauso wenig Ahnung hatte wie wir. Na super 😄.
Also schauten wir uns kurzerhand den Lageplan an, machten ein Foto davon 📸 und folgten dann einfach dem Pfad durch die Reisfelder 🌾👣.
Da es hier auch Höhlen geben sollte, waren Ela und ich schon ziemlich gespannt 😎🕳️.
Bei der ersten Höhle angekommen, dann gleich die Ernüchterung: gesperrt 🚫. Na gut, kann ja passieren. Kurz danach kamen wir zur zweiten Höhle, bezahlten ein kleines Eintrittsgeld 💸 und bekamen tatsächlich eine Taschenlampe in die Hand gedrückt 🔦. Abenteuer-Modus an.
Die Exkursion war allerdings… sagen wir mal… überschaubar 😬.
Die Höhle war eigentlich nichts Besonderes – praktisch gar nichts. Ein bisschen rein, ein bisschen raus, und das Highlight war die Aussicht von oben ins Tal 🌄. Na ja… immerhin Bewegung.
Macht nichts, dachten wir uns, es sollten ja noch weitere Höhlen kommen 😄.
Also marschierten wir weiter über den Pfad und genossen einfach die Landschaft 🌿😌. Wobei man fairerweise sagen muss: An ein paar Stellen hätte der Weg dringend eine Renovierung nötig. Bretter waren lose, teilweise sogar zerbrochen 🪵😬, sodass man zum Fotografieren besser stehen blieb, statt irgendwo durchzubrechen.
Dann kamen wir zur nächsten Stelle mit weiteren Höhlen. Raphael und ich kletterten hoch 🧗♂️😅, während Ela schon sichtbar keine Lust mehr hatte und sich in einem kleinen Warung niederließ ☕😄. Völlig verständlich.
Leider war auch diese Höhle – abgesehen von der coolen Kletterei – kein echtes Highlight 😐. Also beschlossen wir, das Kapitel „Höhlen von Ramang-Ramang“ innerlich abzuschließen und machten uns auf den Rückweg zum Hafen 🚶♂️🚶♀️.
Manchmal ist der Weg eben schöner als das Ziel…
…und manchmal ist das Ziel einfach nur: zurück zum Boot 😄🛶
Dort angekommen bestiegen wir wieder ein Boot 🛶 und fuhren zurück zum Ausgangspunkt unseres Ramang-Ramang-Abenteuers. Kaum angekommen, erfuhren wir, dass als Nächstes noch eine Höhle auf dem Programm stehen sollte – zu der wir allerdings erst einmal laufen mussten 😅.
Ela und ich schauten uns an… und man sah förmlich, wie in beiden Köpfen die gleiche Frage auftauchte:
„Haben wir da jetzt wirklich noch Bock drauf?“ 🤨
Vor allem, weil es inzwischen schon leicht zu nieseln begonnen hatte 🌧️.
Aber gut… wir gaben unserem Herzen – oder eher der Faulheit – einen kleinen Tritt in den Hintern und marschierten zusammen mit Raphael die knappen 1,5 Kilometer zur Höhle. Mitten durch eine Art Dschungel 🌿🌴.
Kurz vor der Höhle mussten wir an einem kleinen Warung eine Zwangspause einlegen, weil es deutlich stärker zu regnen begann 🌧️☔. Die Zeit war aber kurzweilig, denn wir konnten eine Kuhherde beobachten 🐄🐄 und stellten irgendwann fest, dass wir eigentlich mitten auf einem Friedhof saßen und gemütlich ein Getränk zu uns nahmen 😅. Auch nicht schlecht.
Irgendwann ließ der Regen nach, und wir konnten das letzte Stück zum Höhleneingang laufen. Mittlerweile war das Ganze allerdings schon eine ziemlich matschige Angelegenheit 🥾😬.
An der Höhle angekommen, mussten wir dann noch auf den Mann mit dem Schlüssel warten 🔑. In meinem Kopf lief nur ein Gedanke:
„Bitte, bitte, lass diese Höhle jetzt nicht wieder total langweilig sein…“ 😄
Und was soll ich sagen: Sie war es wert. 😍
Schon die Kletterei in die Höhle war aufregend 🧗♂️, und innen erwartete uns ein richtig herrlicher Sinterschmuck ✨.
Ela war unten geblieben, da sie Angst vor den Leitern in die Höhle hatte 😬 – völlig verständlich.
Raphael und ich bestaunten dieses beeindruckende Naturschauspiel und erforschten die Höhle in alle Richtungen. Sehr nice 😎.
Irgendwann war auch der letzte Winkel erforscht, und unsere Schuhe sahen aus, als hätten sie ein Schlamm-Festival besucht 👟💩. Also machten wir uns wieder an den Abstieg zu Ela.
Jetzt mussten wir nur noch die Strecke zurücklaufen – und das bei mal mehr, mal weniger Regen 🌧️😅.
Wieder am Auto angekommen, aßen wir in einem Restaurant eine Kleinigkeit 🍽️, bevor es zurück Richtung Makassar ging 🚐💨.
Doch ein Stopp stand noch auf dem Programm: der Baum mit den hängenden Flughunden 🦇🌳.
Dort angekommen, staunten wir nicht schlecht 😳. Es gab hier mehrere Bäume – und ausgerechnet an drei von ihnen hingen hunderte von Flughunden. Warum genau diese drei? Keine Ahnung. Aber es war ein wirklich beeindruckendes Erlebnis 🦇🦇🦇.
Danach ging es zurück zu unserem Hotel, wo Anton schon auf uns wartete 😄.
Mit ihm hatten Ela und ich ausgemacht, über eine Reise zum Toraja-Volk zu sprechen – die stand ohnehin auf unserem Reiseplan für Sulawesi.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir buchten bei ihm diese 5-tägige Reise mit Transfer, Übernachtung, Guide, Besichtigung der verschiedenen Gräbern, Scooter vor Ort und Teilnahme an einer Beerdigungszeremonie, die wohl wirklich außergewöhnlich sein sollte 😳.
Übermorgen um 07:00 Uhr sollte es losgehen, und wir waren schon voller Vorfreude 😍😄. Für Morgen hatten Ela und ich uns einen Ruhetag eingeplant bei dem wir noch ein bisschen Makassar erkunden wollten.
Danach gingen Ela und ich noch in das Restaurant, in dem wir schon gestern gegessen hatten 🍽️😌…
…und leider kam dann alles anders als geplant 😬😅
08.–09. Januar 2025 – Wenn der Körper die Reißleine zieht 🤢🚽☕
Am Morgen wurde ich durch lautes Würgen und andere sehr verdächtige Geräusche von Ela geweckt 🤨 – und ehe ich mich versah, saß ich auch schon selbst auf der Schüssel mit heftigem Durchfall 🚽💨.
Treffer, versenkt. Uns beide hatte es erwischt.
Wir hatten am Abend zuvor das Gleiche gegessen, und der Verdacht lag nahe, dass wir uns genau dabei etwas eingefangen hatten 🍽️😬. Komisch nur, dass wir vorgestern im selben Lokal gegessen hatten – völlig ohne Probleme. Aber gut, der Körper sieht das manchmal anders als der Kopf.
Uns hatte es so dermaßen zerlegt, dass wir den ganzen Tag im Bett verbrachten 🛌😵💫.
Unsere liebe Gastgeberin kümmerte sich rührend um uns und versorgte uns mit Medizin und Tee ☕💊 – Gold wert, wirklich.
Zuerst probierten wir Lordi, ein indonesisches Medikament, und am nächsten Tag schwenkten wir auf Kohletabletten um ⚫😄. Parallel dazu viel Tee, viel Ruhe und ein paar Bananen 🍌 – Gourmetküche im Krankheitsmodus.
Natürlich mussten wir Anton unsere geplante Reise für den nächsten Tag absagen 📱😔. Wir waren bei weitem nicht reisefähig – eher bettlägerig mit Fluchtreflex Richtung Toilette.
Mit den Kohletabletten, viel Tee und etwas Geduld ging es uns im Laufe des zweiten Tages dann langsam besser 🙏😌. So gut, dass wir Anton schließlich für den 10. Januar grünes Licht geben konnten. Wir mussten hier weg – die Gerüche der Stadt, der Geruch von Essen… alles eklig 🤢. Unser Körper hatte ganz klar die Nase voll.
Die Kohletabletten wirkten übrigens hervorragend: Schon nach zwei Stück ließ der Durchfall merklich nach ⚫👍. Kleine schwarze Wunder.
Abends packten wir dann noch unsere Sachen 🧳, denn am nächsten Morgen um 07:00 Uhr sollten wir abgeholt werden ⏰🚐.
Neues Ziel, neue Hoffnung – und bitte bitte ohne Klo-Marathon 😄🚽➡️🌄
10. Januar 2026 – Zurück im Leben und rein ins Toraja-Land 😄🚌🌄
Schon beim Aufstehen um 05:30 Uhr merkten wir: Uns ging es um Klassen besser als die Tage zuvor 🙏. Der Durchfall war weg, und auch wenn wir beide noch nicht gerade das blühende Leben waren 🌱😅, so waren wir zumindest wieder reisetauglich.
Gerade als wir um 06:30 Uhr unten unseren ersten Kaffee genießen wollten ☕, fuhr auch schon Sirius, unser bester Fahrer, vor 🚐😄. Er wartete geduldig, bis wir ausgetrunken hatten – Service deluxe.
Danach verstauten wir das Gepäck im Auto 🧳 und fuhren zum Busterminal, das wir auch schon kurze Zeit später erreichten.
Hier bekamen wir unsere Bustickets 🎟️ und mussten noch etwas warten, denn unser Bus sollte um 08:30 Uhr starten. Die gesamte Reise war mit Anton wirklich nur per Handschlag und Vertrauen vereinbart worden – und wieder funktionierte alles wie am Schnürchen 😌.
Da alle Passagiere schon da waren, fuhr der Bus sogar etwas früher los, und um 08:15 Uhr waren wir on the road 🚌💨.
Der Bus selbst war absolute Klasse: super bequeme Sitze, Beinfreiheit bis zum Abwinken 😎. So lässt es sich reisen. Die Fahrt sollte immerhin 8–9 Stunden dauern.
Zwischendurch nickten wir immer mal wieder ein 😴, genossen die Landschaft 🌴🌾 oder rauchten bei einer Pause eine Zigarette 🚬.
Ab der Ortschaft Pare-Pare ging es dann in die Berge, und hier wurde die Landschaft richtig schön 🌄😍. Über einen Pass fuhren wir hoch auf eine Hochebene, und plötzlich gab es auch Felsen, die nicht mehr bewachsen waren – quasi das Ende der Baumgrenze.
Essen war bei uns immer noch nicht wirklich drin 🤢. Zwei Bananen 🍌🍌 und zwei Hörnchen 🥐🥐 mussten als Nährstoffzufuhr reichen.
Inzwischen hatte Lynda, die Besitzerin unserer Unterkunft Villa Luna in Rantepao, per WhatsApp Kontakt mit uns aufgenommen 📱. Sie erklärte uns genau, wo wir aus dem Bus aussteigen sollten, damit sie uns dort abholen und zur Unterkunft bringen konnte. Ich gab den Punkt an den Busfahrer weiter – und wie immer: kein Problem 😄.
Dann fuhren wir ins Toraja-Land ein. Das erkannten wir sofort an den typischen Tongkonan-Häusern am Straßenrand 🏠😍. Zu denen komme ich später noch ausführlicher, denn sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Totenkult des Toraja-Volkes, wegen dem wir ja eigentlich hier waren.
Auffällig waren auch die vielen Kirchen ⛪ – und die Krönung war eine riesige Jesus-Statue auf einem Berg bei Makale, einer Stadt vor unserem eigentlichen Ziel Rantepao. Schon beeindruckend.
Langsam, aber sicher tat uns der Hintern weh 😅, und wir waren froh, endlich aus dem Bus aussteigen zu können. Der Fahrer ließ uns an einer Brücke raus – genau der Punkt, den Lynda uns genannt hatte. Und tatsächlich: kurze Zeit später stand sie mit ihrem Auto da 🚗😄 und brachte uns in ihr Zuhause, die Villa Luna.
Mittlerweile war es dunkel 🌙, also beschlossen wir, uns die Unterkunft erst am nächsten Tag in Ruhe anzuschauen. Aber schon jetzt war klar: alles sehr freundlich, total relaxt und herrlich gelegen 😌🌿.
Wir bezogen unser Zimmer mit dem Riesenbad 🚿😍, und da wir ein kleines Hungergefühl hatten, bestellten wir noch etwas zu essen 🍽️.
Tja… schlechte Idee. Zumindest für mich. Als das Essen kam und ich es sah und roch, war bei mir sofort Schluss 🤢. Mein Körper war einfach noch nicht so weit.
Ela aß ein paar Bissen und war dann auch fertig. Diese Bestellung war also… na ja… komplett für den Arsch 😅.
Wir schenkten das unangetastete Essen Lynda – die freute sich wenigstens.
Anschließend unterhielten wir uns noch ein paar Takte mit einem spanischen Paar 🇪🇸, das ebenfalls hier wohnte. Von ihnen erfuhren wir, dass die Weiterreise in den Norden wohl nicht ganz so komfortabel sein sollte. Sie waren von Nord nach Süd unterwegs, wir von Süd nach Nord. Na bravo 😄.
Mit diesen neuen Infos im Hinterkopf ging es dann ab ins Bett 🛌😴.
Wir hatten definitiv genug für heute. Ende. Aus. Gute Nacht. 😄🌙