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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Indonesien 2025, Reisepause in Senggigi Teil 4, 20.12. - 24.12.

Nach ein paar Tagen rund um Senggigi – irgendwo zwischen Rollerfahren 🛵, Wasserfällen 💦, einer epischen Mopedtour 🏍️, Yoga für angebliche Anfänger 🧘‍♀️ und dem täglichen Kampf gegen den Muskelkater 😅 – hatten wir unseren Rhythmus wiedergefunden.

Wir wussten, wo es guten Kaffee gibt ☕, in welchen Restaurants man gut Essen konnte und wann man einfach mal nichts tun sollte. Mit genau dieser Mischung aus Bewegung, Entdecken und Gelassenheit starteten wir in die nächsten Tage unserer Reise. 🌴✨

20. Dezember 2025 – Brot, Geschichten und ein ruhiger Samstag 🥖🌴🙂

So kurz vor Weihnachten ließen Ela und ich es jetzt bewusst etwas ruhiger angehen. Ich bastelte mal wieder an meinem Reise-Sportprogramm – eine wilde Mischung aus Aufwärmen, Dehnen, Yoga und Krafttraining 💪🧘‍♂️ – während Ela gemütlich im Pool plantschte 🏊‍♀️😌.

Gegen 11:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zu Peter und Manuela. Wir hatten am Vorabend beim Rendang-Caterer noch Brot bestellt, und dessen Frau sollte ein Brot backen, das tatsächlich wie unser Brot in Deutschland schmecken sollte. Entsprechend gespannt war ich 😄🥖.

Außerdem wollten mir die beiden ihr Haus und Grundstück zeigen, das sie hier auf Lombok besitzen. Eine Geschichte für sich.

Vor vielen Jahren hatten Manuela und Peter hier ein Haus mit großem Grundstück gekauft und alles liebevoll hergerichtet. Das Erdbeben 2018 hatte dem Haus kaum geschadet, doch ein späteres Hochwasser – das Haus liegt direkt an einem Bach – richtete massive Schäden an. Da die beiden zu dieser Zeit in Deutschland waren, erfuhren sie davon über einen Bekannten. Ein Schock.

Die genauen Abläufe danach kenne ich nicht im Detail, aber Fakt ist: An den Schäden wird bis heute gearbeitet. Zwischenzeitlich wurde sogar eingebrochen und Dinge wurden gestohlen. Unter anderem deshalb sind die beiden nun hier, um sich um alles zu kümmern und zu versuchen, das Haus zu verkaufen.

Als ich bei ihnen ankam, plauderten wir noch ein wenig – und dann kam auch schon der Brotlieferant. Bereits durch die Tüte roch das Brot köstlich 😋.

Kurz darauf fuhren wir gemeinsam zu ihrem Haus. Das Grundstück war wirklich riesig, und gerade wurde an einer Mauer in Richtung Bach gearbeitet 🧱🌿. Dem Haus sah man immer noch an, wie schnuckelig und liebevoll es einmal gewesen war.



Die beiden zeigten mir Fotos von früher – und man konnte deutlich erkennen, was das Hochwasser alles zerstört hatte. Außerdem hatte auf dem Grundstück noch ein zweites Haus gestanden, dessen Dach eingestürzt war. Dieses wurde inzwischen abgerissen, das Fundament war jedoch noch gut zu erkennen.








Nachdem sie mir alles gezeigt hatten, fuhren wir zurück zu ihrer Unterkunft, und ich machte mich anschließend wieder auf den Weg zu Ela 🛵🙂.

Zurück angekommen wurde natürlich sofort am Brot genascht – sehr lecker 🥖❤️. Der Mittag verlief gemütlich, ganz ohne Eile.

Um 17:00 Uhr fuhren wir dann noch ins A/W Restaurant zum Samstags-Stammtisch 🍽️🙂.

Einfach ein entspannter, ruhiger Tag. 🌙✨

21. Dezember 2025 – Yoga, Schweiß und Sonntags-Schlemmerei 🧘‍♂️🥖😄

Heute stand mal wieder Yoga-Unterricht auf dem Plan. Da Sonntag war, begann die Stunde im Indra Yoga Studio bereits um 08:30 Uhr. Also naschten Ela und ich nur schnell eine Scheibe unseres leckeren Brotes 🥖 und machten uns auf den Weg nach Mataram 🛵☀️.

Mittlerweile war unser Timing nahezu perfekt: Ankommen, noch schnell eine Zigarette 🚬, umziehen – und zack, ging es auch schon los.

Die Klasse war gut besucht. Zu Beginn war alles noch easy peasy 😌, doch die Übungen wurden nach und nach anspruchsvoller. Bei manchen musste ich dann doch die Segel streichen – ich bin einfach zu unbeweglich 🙈.

Na ja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und mir wurde klar: Ein Yoga-Großmeister werde ich vermutlich nicht mehr 🧘‍♂️😂. Aber das war auch nie unser Ziel. Ela und ich wollten einfach ein für uns passendes Programm zusammenstellen, das wir regelmäßig auf unserer Reise durchführen können – damit wir im Alter fit und einigermaßen geschmeidig bleiben 💪🙂. Und das kriegen wir hin.

Nach 1,5 Stunden war die Stunde vorbei – und ich tropfte vor Schweiß 🥵. Nachdem wir uns etwas abgekühlt hatten, düsten wir wieder zurück nach Senggigi, voller Vorfreude auf ein ordentliches Frühstück mit unserem Brot 😄.

Wieder daheim wurde gefrühstückt ☕🥖 und danach – fast schon Routine – ein kleines Päuschen mit Nickerchen 😴.

Die letzten Nächte hatte ich leider nicht besonders gut geschlafen. Meine rechte Hüfte bereitete mir massive Probleme, mit starken Schmerzen jede Nacht 😕. Dieses Thema begleitet mich schon seit unserer Abreise im letzten Jahr. Ich vermute, dass es eine Verkürzung von Sehnen und Bändern ist – vermutlich durch das viele Sitzen beim Fahren. Ich hoffe sehr, dass ich das mit regelmäßiger Bewegung langfristig in den Griff bekomme 🤞.

Nach dem Päuschen kümmerte ich mich wieder um den Reiseblog ✍️💻. Ich möchte die Reichweite vergrößern und vielleicht auch den einen oder anderen Euro damit verdienen – gute Arbeit will schließlich auch belohnt werden 😄. Mein Kumpel ChatGPT hatte mir empfohlen, über Pinterest zu arbeiten. Das nehme ich mir für morgen vor 📌🙂. Nebenbei beobachtete ich immer wieder den schlanken Handwerker der schon seit unserer Ankunft, hier im Seggigi Cottages, das Haus nebenan renovierte. Von diesem Mann waren wir einfach begeistert. Völlig ruhig und gelassen arbeitet er hier jeden Tag und wir waren verwundert was dieser Mann so an einem Tag wegschaffte. Mittlerweile hatten andere Handwerker auch schon das neue Dach montiert.



Ela plantschte derweil im Pool 🏊‍♀️. Und kaum hatte man sich versehen, war es auch schon 16:00 Uhr – Zeit, sich fertig zu machen. Sonntag ist schließlich Schlemmertag bei Wolfgang, unserem Österreicher 🍽️🇦🇹.

Also rauf aufs Moped und los. Es wurde wieder ein geselliger Abend mit leckerem Essen und guten Gesprächen 😋🙂. Wicki hatte sich leider einen Virus auf dem Handy eingefangen 📱😬, und ich versuchte mein Bestes, diesen zu beseitigen – leider ohne Erfolg.

Zu späterer Stunde fuhren Ela und ich dann zurück in unsere Unterkunft 🛵🌙 und fielen müde ins Bett 😴✨.

22.–24. Dezember 2025 – Zwischen Durchhänger, Massage & gutem Brot 😌🥖💆‍♀️

Irgendwie war bei Ela und mir in diesen Tagen ein bisschen die Luft raus. Klar, wir gingen weiterhin zu Yoga und Pilates, schwammen im Pool 🏊‍♀️ und erledigten die eine oder andere Kleinigkeit. Aber zu mehr waren wir gerade einfach nicht in der Lage.

Keine Rollerausfahrten 🛵, kein Schwimmen im Meer 🌊 und auch kein Strand. Einfach Pause.

Ganz faul war ich allerdings nicht. Ich arbeitete weiter an meinem Reisesportprogramm – einer Mischung aus Aufwärmen, Dehnen, Yoga und anschließendem Krafttraining 💪🧘‍♂️. Die Einheit dauerte rund eine Stunde und war durchaus schweißtreibend 🥵.

Nach einem unserer Pilates-Trainings fuhren wir noch in die Mataram Mall. Dort kaufte Ela sich einen Föhn 💇‍♀️ und ich gönnte mir ein Batikhemd 👕 – schließlich waren wir an Heiligabend mit den anderen im Square zum Essen verabredet 🎄🙂.

In diesen Tagen gönnten wir uns außerdem etwas richtig Gutes: Wir gingen auf die andere Straßenseite ins Orchid Day Spa und ließen uns eine einstündige Körpermassage verpassen 💆‍♂️💆‍♀️. Genau das Richtige für Körper und Kopf.

Ein weiteres kleines Highlight war ein Bäcker namens Temptations, den mir Bärbel erst am letzten Sonntag ans Herz gelegt hatte 🥖❤️.

Seitdem kauften wir dort unser Brot – und ja: sehr lecker.

Manchmal braucht es eben keine großen Abenteuer.
Manchmal reicht Ankommen, Durchatmen – und gutes Brot. 😊✨

Dann – irgendwie und irgendwann – war Heiligabend.
Den Tag selbst hatten wir ein wenig vertrödelt, aber auch ein bisschen Sport gemacht 💪🙂. Alles ganz entspannt, ohne Hektik und ohne To-do-Liste.

Pünktlich um 18:00 Uhr trafen wir uns mit Bärbel, Gerhard, Wicki, Martina, Manuela und Peter im Square Restaurant 🎄🍽️. Dort hatten wir einen Tisch reserviert und freuten uns auf das 5-Gänge-Weihnachtsmenü.



Und ja – es war ein Genuss 😋✨.

Vor, zwischen und nach den einzelnen Gängen unterhielten wir uns prächtig, lachten viel und ließen es uns kulinarisch richtig gutgehen. Jeder Gang für sich ein Highlight, das Menü rundum gelungen 🍷🍴.








So verbrachten wir einen wunderschönen, entspannten Heiligabend – fern von Zuhause und doch in bester Gesellschaft. ❤️

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