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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Dienstag, 16. Dezember 2025

Indonesien 2025, Reisepause in Senggigi Teil 3, 15.12. - 19.12.

 

Nach Tagen voller Action – irgendwo zwischen Riffbau, Mantas, Yoga für angebliche Anfänger, Muskelkater in allen Lebenslagen und großartigen Begegnungen – waren wir wieder fest in Senggigi gelandet. Lombok war längst kein Reiseziel mehr, sondern fühlte sich verdächtig nach Alltag an… nur schöner 🌴😎.

Ab dem 15. Dezember wurde es etwas entspannter. Weniger Pflichtprogramm, mehr Entdeckergeist, mehr Roller, mehr „mal schauen, was passiert“. Kurz gesagt: weniger Plan, mehr Bauchgefühl – und genau davon erzählen die nächsten Tage.

15. Dezember 2025 Forschergeist, Wasserfälle und neue Begegnungen 🌿🏍️💧

Schon beim Aufstehen merkte ich: Da hatte sich etwas verändert. Mein Forscher- und Entdeckergeist war wieder voll da, und mein Körper fühlte sich um Klassen besser an als in den Tagen zuvor 💪😄. Also erst mal kurz überlegen: Was stelle ich heute an?

Da Ela und ich absolute Wasserfall-Fans sind, hatte ich schon vorab bei Google geschaut, was es hier in der Gegend so gibt. Dabei war mir der Tiu Pituq Wasserfall ins Auge gefallen – knapp 50 Kilometer nördlich von Senggigi.

Bei einem unserer letzten Senggigi-Fan-Treffen hatte ich mit Roland und Petra über genau solche Ausflüge gesprochen. Wir wollten das gemeinsam machen. Und da ich es nicht leiden kann, etwas vorzuschlagen, ohne die Örtlichkeit selbst zu kennen, schnappte ich mir nach dem Frühstück unseren Roller und machte mich allein auf den Weg 🛵😎.

Ela blieb in der Unterkunft – sie wollte am Jahresrückblick unserer Reise basteln ✍️📖.

Dank Google Maps – ich liebe diese Navigation ❤️📍 – kam ich gut voran. Ohne Ela hinten drauf fuhr ich einen richtig heißen Reifen. Mir macht es einfach Spaß, die Einheimischen abzuledern 😄🏍️.

Nach gut einer Stunde kam ich am Tiu Pituq Wasserfall an. Gerade als ich den Roller abstellte, saß dort ein junger Mann, der mich freundlich anlächelte. Ich lächelte zurück – und schon waren wir im Gespräch 🙂. Sein Englisch war hervorragend, wir verstanden uns sofort gut.

Sein Name war Daus – ein Spitzname – und er wartete hier auf Touristen, um ihnen den Wasserfall zu zeigen oder den Eintritt von 20.000 Rupien zu kassieren 💸🌊. Im Laufe des Gesprächs erzählte er mir, dass er mit einer deutschen Frau verheiratet sei und fragte mich, ob ich sie kennenlernen wolle. Klar wollte ich das.

Also fuhren wir gemeinsam mit unseren Rollern zu seinem Haus. Erst dort wurde mir richtig klar, was er zuvor nur kurz erwähnt hatte: Die beiden hatten im letzten Jahr zwei kleine, wunderschöne Bungalows im europäischen Standard gebaut, die sie nun an Gäste vermieteten 🏡✨. Zu finden bei Booking.com unter Sonnenhouse Lombok Kertaraharja.




Dort lernte ich seine Frau Tatjana kennen. Bei einer Tasse Kaffee ☕ plauderten wir eine ganze Weile. Tatjana war mehrmals als Urlauberin auf Lombok gewesen, hatte Daus kennengelernt und war schließlich im letzten Jahr ganz hierher gezogen. Mittlerweile sind die beiden verheiratet und haben ihr kleines Business gestartet.

Neben der Vermietung boten sie auch geführte Wasserfall-Touren an, bei denen man die Besonderheiten wie Swimming Pool und Höhle hinter dem Wasserfall zu sehen bekam – und planten sogar eine Tour mit Pflanzen sammeln im Urwald und anschließendem Kochen dieser Zutaten 🌿🍲. Eine richtig coole Story. Ich gab ihnen ein paar Tipps für den Start und wünschte ihnen viel Erfolg.

Als sich am Himmel dunkle Wolken zusammenzogen 🌧️, verabschiedete ich mich und fuhr weiter zum Kerta Gangga Wasserfall, der nur etwa 400 Meter entfernt lag.

Dort angekommen stellte ich den Roller ab, ein junger Mann kassierte ebenfalls die 20.000 Rupien Eintritt, und wir plauderten noch kurz. Ich studierte die Infotafeln und machte mich dann zu Fuß auf den Weg 🚶‍♂️🌿.








Hier konnte man eine Runde laufen, die an insgesamt sechs Wasserfällen vorbeiführte. Ich schaute mir allerdings nur den ersten an – den Kerta Gangga – denn inzwischen hatte es begonnen zu regnen. Trotzdem: nicht schlecht, auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Also zurück zum Roller, unterwegs noch schnell unter ein Dach geflüchtet, um nicht komplett nass zu werden ☔😅. Als der Regen nachließ, fuhr ich erneut zurück zum Tiu Pituq.

Wieder saß Daus an seinem Platz und lächelte mich an. Ich erklärte ihm, dass ich nur ein paar Fotos machen wolle 📸🙂, und machte mich auf den Weg zum Wasserfall.







Auch dieser war wunderschön – und vor allem gut geeignet für Ela, die ja bekanntermaßen ihre Probleme mit vielen Stufen und heftigen Auf- und Abstiegen hat 💚.

Auffällig waren an einer Stelle Seile, die über den Fluss gespannt waren. Das wollte ich wissen. Also zurück zu Daus – und gefragt.

Seine Antwort: Bei weniger Wasserstand bieten sie hier Canyoning an. Sehr geil. 😎🔥

Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, auch Daus die 20.000 Rupien zu geben 💸🙂. Er lehnte zwar vehement ab, aber am Ende konnte ich ihn doch überzeugen. Mit einer herzlichen Umarmung verabschiedeten wir uns 🤗 – und ich machte mich auf den Rückweg, mit dem Ziel, einigermaßen trocken nach Hause zu kommen.

Mal nieselte es, mal regnete es etwas stärker 🌧️. Gefühlt war ich allerdings schneller als der Regen selbst – wirklich nass wurde ich kaum 😄🛵💨.

In Bangsal legte ich eine kurze Pause ein und gönnte mir im örtlichen Alfamart einen Kaffee ☕. Inzwischen schüttete es draußen allerdings schon deutlich stärker. Also nutzte ich die Gelegenheit und kaufte gleich zwei Regenanzüge – einen für mich und einen für Ela 🧥🌧️.

Meinen zog ich sofort an, Elas Anzug wanderte in den Kofferraum. Jetzt konnte mir der Regen kreuzweise – und ich bretterte die letzten 20 Kilometer zurück nach Senggigi 😎💦.

Als Ela mich dann in meinem blauen Regenanzug erblickte, konnte sie sich natürlich ein Lachen nicht verkneifen 😂. Klar, dass ich sofort als Fotomodell herhalten musste 📸🙈.



Mittlerweile war es schon 16:30 Uhr und der Hunger meldete sich. Also gingen wir noch ins Coco Loco, um eine Kleinigkeit zu essen 🍽️🙂.

Den Abend ließen wir entspannt ausklingen und schauten über Netflix den Film Equalizer 🎬🍿.

Ein weiterer erfüllter Tag ging zu Ende.
Und irgendwie hatte er alles gehabt: Entdeckung, Begegnung, Regen, Lachen – und dieses tiefe Gefühl von Zufriedenheit. ✨🌍

16. Dezember 2025 – Pilates, Bananen & Couchkino 🍌🧘‍♀️🎬

Heute war mal wieder Pilates-Time angesagt. Ela und ich hofften sehr, dass diese Einheit nicht dieselben Folgen haben würde wie die letzte Yoga-Stunde – sprich: ein schmerzender Körper in allen erdenklichen Varianten 😅💀.

Also gönnten wir uns ein kleines Frühstück – sage und schreibe eine Banane pro Person 🍌 – und machten uns mit dem Roller auf den Weg nach Mataram 🛵☀️.

Die Fahrt verlief problemlos, nur ganz am Schluss führte uns Frau Googeline plötzlich über einen Weg, den sie offenbar selbst noch nie gefahren war 🤨📍. Aber egal – Hauptsache, wir kamen pünktlich an. Und das taten wir.

Kurz umgezogen, einmal durchatmen – und schon war es 09:30 Uhr. Unsere Stunde begann. Mit uns waren noch drei einheimische junge Frauen dabei, und schon bei den ersten Übungen wurde klar: Sie waren – genau wie wir – Anfängerinnen im Pilates 😄.

Ela und ich freuten uns innerlich sehr, denn bei der letzten Yoga-Stunde hatten wir uns doch ein wenig alt und unbeweglich gefühlt, während sich die anderen Damen bewegten, als wäre Yoga ihnen direkt in die Muttermilch gemischt worden 🥛🧘‍♀️😂.

Zum Glück sprach unsere Trainerin diesmal wieder Englisch, sodass wir gut folgen konnten. So kämpften Ela und ich uns durch die Stunde 💪🔥 und waren am Ende zwar ordentlich geschafft, aber längst nicht so zerstört wie beim letzten Mal.

David und Indra waren an diesem Morgen für ein paar Tage verreist, also fiel auch das gemütliche Plaudern danach weg. Und ehrlich gesagt: Energie dafür hatten wir auch keine.

Wir fuhren direkt zurück zu unserer Unterkunft – mit richtig Hunger. Zwei Bananen sind eben keine solide Grundlage 😅. Also kurzer Stopp im Fresh Markt, Brot gekauft 🥖, und wenig später saßen wir schon am Frühstückstisch und ließen es uns schmecken.

Sport, Essen – und zack: müde 😴. Also gönnten wir uns erst einmal ein Schläfchen.

Als wir wieder wach waren, bastelte Ela weiter an ihrem Jahresrückblick ✍️📖, während ich Reiseblog schrieb und ein paar Posts auf Instagram und Facebook absetzte 📱🙂.

Tatsächlich schafften wir es am Nachmittag sogar noch zu einer kleinen Trainingseinheit im Pool 🏊‍♂️💪 – etwas, das nach der letzten Yoga-Stunde absolut undenkbar gewesen wäre.

So verging der Nachmittag recht entspannt. Da wir morgen wieder mit den anderen essen gehen wollten, entschieden Ela und ich uns heute für ein herzhaftes Vesper.

Ich fuhr noch einmal kurz mit dem Roller los:
• Fresh Markt – Essiggurken für Ela 🥒
• Brot 🥖
• und anschließend noch zum Indomarkt, denn dort gibt es für kleines Geld richtig leckere, sogar warme Hähnchenschenkel 🍗😋

Zurück in den Senggigi Cottages ließen wir es uns schmecken. Da uns der Equalizer gestern so gut gefallen hatte, streamten wir heute gleich noch Teil 2 🎬🍿.

Danach waren wir dann aber wirklich müde – und legten uns schlafen 😴✨.

Mal sehen, was der morgige Tag bringt.
Bis auf das Abendessen mit den anderen im Restaurant Verve war noch nichts geplant.

Und genau das macht es ja manchmal so schön. 🌙

17. Dezember 2025 – Strand, Schnorcheln und Sonnenuntergangspizza 🌊🍕🌅

Für den heutigen Tag war eigentlich nichts geplant gewesen. Also setzte ich mich mal wieder hin und schrieb Reiseblog ✍️🙂. Wenn man diesen Blog wirklich regelmäßig aktuell halten will, muss man tatsächlich jeden Tag ein bisschen Zeit investieren – manchmal mehr, manchmal weniger.

Gerade als ich so dabei war, kam eine WhatsApp von Petra und Roland: Sie wollten heute an den Nipah Beach gehen. Ich besprach das kurz mit Ela – und wir sagten zu.

Es blieb noch genug Zeit, um mein Trainingsprogramm zu absolvieren (das ich irgendwann noch genauer vorstellen werde 💪😉), während Ela ihre Schwimmeinheit absolvierte 🏊‍♀️. Nach dem Frühstück packten wir unsere Strandausrüstung und machten uns auf den Weg 🛵☀️.

Petra hatte uns einen Maps-Link geschickt, wo sie zu finden wären. Als wir dort ankamen, war der Warung, an dem sie sich normalerweise aufhielten, leider geschlossen. Also fuhren wir gemeinsam ein Stück weiter zu dem Warung, bei dem Ela und ich schon einmal eine Liege genommen hatten.

Dort verbrachten wir ein paar richtig schöne Stunden – nur kurz unterbrochen von einem kleinen Regenschauer 🌧️🙂. Ich schnorchelte 🤿, wir unterhielten uns, lachten und plantschten ein bisschen im Wasser.

Durch die Dünung war die Sicht unter Wasser heute leider nicht besonders gut. Ich sah keine einzige Schildkröte 🐢😕, und auch sonst war unter Wasser nicht viel los. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Gegen Nachmittag fuhren wir wieder zurück, um noch ein kleines Päuschen zu machen und zu duschen 🚿😌.

Denn um 18:00 Uhr waren wir mit der ganzen Truppe im Restaurant Verve zum Abendessen verabredet 🍽️🙂. Dieses Lokal kannten wir noch nicht, waren aber gespannt – es sollte dort eine leckere Pizza geben 🍕😄.


Als es so weit war, schnappten wir uns den Roller und fuhren los. Von der Straße aus – wir waren schon einige Male daran vorbeigefahren – konnte man gar nicht erkennen, wie schön es dort eigentlich ist. Direkt davor offenbarte sich dann ein wirklich toller Ort: modern gestaltet, eine schöne Atmosphäre und direkt am Strand gelegen – perfekt ausgerichtet für den Sonnenuntergang 🌅✨.



Bärbel hatte einen großen Tisch reserviert. Als alle da waren, wurde geplaudert, gelacht, Sonnenuntergangsfotos gemacht 📸🌅 und natürlich gut gegessen.





Roland und ich sprachen noch kurz über unsere Mopedausfahrt, die ja morgen anstand – und auf die wir uns beide schon sehr freuten 🛵😎.

So verging der Abend entspannt und harmonisch. Glücklich und zufrieden fielen Ela und ich später ins Bett 😴❤️.

18. Dezember 2025 – Mopedtour, Meerblick und Marschmusik 🛵🌊🎶

Schon voller Vorfreude auf unsere heutige Mopedtour wachten Ela und ich am Morgen auf 😄. Petra und Roland waren diese Strecke bereits im letzten Jahr gefahren und hatten sie als weltklasse bezeichnet – entsprechend gespannt waren wir.

Wir hatten vereinbart, uns um 09:00 Uhr bei uns an der Unterkunft in Senggigi zu treffen. Kurz nach 08:00 Uhr kam bereits eine WhatsApp von Petra mit der Frage, ob wir schon fertig seien. Klar waren wir das – wir sind schließlich Frühaufsteher 😎☕.

So trafen wir uns vor unserer Unterkunft auf der Straße. Roland hatte das erste Ziel, Mekaki Hill, bereits in Google Maps eingegeben. Ich machte das Gleiche, damit Ela und ich zumindest die Richtung hätten, falls wir uns unterwegs verlieren sollten 📍📱. Da beide Routen identisch waren, war klar: gleiche Einstellung – schnellste Route.

Gemütlich fuhren wir los und erreichten zügig Mataram. Roland fuhr voraus, wir hinterher. Da Rolands Handyhalter am Moped defekt war und Petra von hinten navigierte – was aus eigener Erfahrung nicht immer zielführend ist 😅 – übernahm ich in Mataram kurzerhand die Führung. Wir hatten ja ohnehin die gleiche Route eingestellt.

Nach Mataram musste man ein wenig aufpassen. Nur dank der Ortskenntnisse von Roland und Petra entgingen wir einem möglichen Strafzettel 🚨. Der Grund: Es gibt dort ein Stück Autobahn, auf der Rollerfahren verboten ist. Parallel dazu verläuft jedoch eine gut erkennbare Rollerstrecke – und genau die nahmen wir.

Wir kamen prächtig voran. Als es bei Lembar in Richtung Westen ging, wurde die Landschaft zunehmend hügeliger – und immer schöner 🌿🏞️. Die Strecke führte teilweise direkt am Meer mit den Inseln Gili Sudak, Gili Tangkong und Gili Nanggu entlang, und mit jedem Kilometer wurden die Panoramen beeindruckender 🌊✨.

Wir legten immer wieder kurze Stopps ein:
zum Trinken 🥤,
für eine Zigarette 🚬,
und natürlich für Fotos 📸🙂.




An einer Stelle mussten wir dann richtig abbremsen und anhalten: Ein ganzer Trupp Soldaten marschierte singend die Straße entlang – laut, fröhlich und völlig entspannt 🎶🪖. Ein herrlicher Anblick und irgendwie typisch Indonesien.

Der Tag hatte gerade erst begonnen – und fühlte sich jetzt schon nach einem echten Highlight an. 😎🛵🌴

Bei Raya Pelangan verlief die Straße dann weiter in Richtung Süden. Durch eine wunderschöne Landschaft und kleine Ortschaften hindurch gelangten wir schließlich zum Aussichtspunkt Mekaki Hill 🛵🌿.





Von dort aus hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Küste und die Bucht von Mekaki 🌊🏝️. Wir machten eine kleine Verschnaufpause, tranken etwas 🥤 und genossen einfach das Panorama. Solche Momente sind es, bei denen man automatisch etwas leiser wird und nur noch schaut.

Als nächstes Ziel gaben wir bei Google Maps das Restaurant Laut Biru ein, wo wir Mittag essen wollten 🍽️📍.

Der folgende Streckenabschnitt war dann der absolute Oberhammer. Wir fuhren auf einer Art Höhenstraße – rechts der Blick aufs Meer 🌊, links tiefe Dschungeltäler 🌴. Einfach nur herrlich. Man hätte wirklich alle 100 Meter anhalten und Fotos machen können 📸😍.

Da ich zuvor von Sabri und Roland erfahren hatte, dass in dieser Region Gold abgebaut wird, hielten wir an einer Stelle an, an der man diese Tätigkeit gut erkennen konnte.




Nun ja… „schön“ war das allerdings nicht. Die wunderschönen Berge und Hügel wurden regelrecht aufgegraben, und größere Minenanlagen waren deutlich zu erkennen ⛏️😕. Schon unterwegs waren uns immer wieder kleinere Löcher aufgefallen – offenbar Stellen, an denen Einheimische illegal nach Gold suchten.

Ein krasser Kontrast: Auf der einen Seite diese unfassbar schöne Natur 🌿✨, auf der anderen Seite der menschliche Eingriff, der tiefe Spuren hinterlässt.

Die Tour blieb beeindruckend – aber sie bekam hier auch eine nachdenkliche Note.

Und dann kam sie – die Stelle, vor der uns Roland und Petra gewarnt hatten 😅🛵.
Eine Ortsdurchfahrt, die es wirklich in sich hatte.

Der Begriff Straße war hier eigentlich völlig fehl am Platz. Was uns erwartete, war eher eine Geländestrecke: viel Schlamm, große Pfützen und tiefe Spurrillen. Entweder man umfuhr das Ganze galant – oder man fuhr einfach mitten durch 🟤💦.

Da Roland im letzten Jahr hier schon einmal im Matsch versunken war, ließ er diesmal seine Petra vor jedem einzelnen Abschnitt absteigen und zu Fuß gehen. Und das waren nicht wenige – bestimmt fünf oder sechs solcher Passagen 👣😄.

Ich hingegen versuchte mein Glück mit Ela hinten drauf. Dank meiner früheren Motocross-Erfahrung hielt ich mich eigentlich ganz gut – bis zu dem Moment, als ich einmal kurz den Fuß absetzen musste. Zack… bis zur Wade im Schlamm 🤣🟤.

Diesen Schlammfuß behielt ich dann auch konsequent bis zum Restaurant – als kleine, sehr greifbare Erinnerung an diese Passage 😅.

Nach dieser Schlammeinlage waren es noch etwa 25 Kilometer bis zum Ziel. Auch diese musste man mit Vorsicht fahren, denn die Straße war selbst danach nicht wirklich der Hit. Aber: Die Ausblicke entschädigten für alles 🌊🏞️.

Als wir schließlich am Restaurant Laut Biru ankamen, tat uns allen der Hintern schon ganz ordentlich weh 😄🪑. Klar war: Hier wird jetzt gegessen – und zwar mit einer längeren Pause.

Zuerst lief ich direkt ans Meer, um meinen Schlammfuß zu reinigen 👣🌊 – und um zu staunen. Was für eine grandiose Bucht. Was für eine Landschaft. Meiner Meinung nach eine der schönsten auf ganz Lombok 💙✨.




Nach ein paar Fotos 📸 bestellten wir unser Essen. Ich entschied mich für einen Hamburger mit Pommes 🍔🍟, Ela nahm Spaghetti Carbonara 🍝. Da wir nichts gefrühstückt hatten, verputzte ich gleich zwei Burger – und sie waren richtig lecker 😋.

Danach legten wir ein Päuschen am Strand ein. Ela, Roland und Petra gingen noch einmal plantschen 🌊🙂, während ich mein Bäuchlein pflegte – ich war wirklich pappsatt 😄.



Nachdem wir noch etwas getrunken hatten 🥤, machten wir uns schließlich auf den Heimweg nach Senggigi. Durch die Eingabe unserer Unterkunft bei Google Maps ging es schnurstracks Richtung Nordosten 📍.

Diese Strecke kannten Ela und ich bereits von unserer Mietwagen-Erkundungstour rund um Lombok. Bei Belemong gelangten wir wieder auf den Bypass, umfuhren erneut die Autobahn, fuhren durch Mataram – und nach fast 6 Stunden und rund 140 Kilometern waren wir wieder zurück 🛵💨.

Wir verabschiedeten uns von Petra und Roland 🤝🙂. Dann war erst einmal eine Dusche fällig 🚿😌.

Ela genehmigte sich noch ein Brötchen zum Abendessen 🥖, ich war durch die zwei Hamburger immer noch satt. Gegen 20:00 Uhr gingen bei uns die Lichter aus 😴.

Was für ein herrlicher Bikertag. 🛵🌴✨

19. Dezember 2025 – Yoga light, Blogträume & Rendang-Glück 🧘‍♀️🍛😄

Heute war mal wieder Yoga-Tag. Also fuhren Ela und ich nach Mataram ins Studio 🛵☀️. Nach der letzten Yoga-Einheit hatten wir ehrlich gesagt ein bisschen Schiss, wieder zwei Tage lang jeden einzelnen Muskel unseres Körpers zu spüren 😅💀.
Aber nach dem Motto No pain, no gain freuten wir uns trotzdem auf die Stunde.

Mittlerweile fand unser Roller den Weg dorthin fast schon von alleine. Angekommen, kurz umgezogen – und schon ging es los. Als Lehrerin hatten wir diesmal die Dame von unserer ersten Yoga-Stunde. Die hatte den Unterricht damals nicht ganz so heftig gestaltet, also waren wir voller Hoffnung 😄🙏.


Mit uns waren einige Frauen im Raum, und schon nach kurzer Zeit merkten sowohl wir als auch die Lehrerin: Eigentlich waren alle Beginner. Also stellte sie ihr Programm spontan um.










Statt wilder Verrenkungen gab es viele Übungen für die Beweglichkeit – unter anderem auch eine ziemlich lustige Partnerübung 😂. Alles gut machbar und vor allem: aushaltbar.


Nach 1,5 Stunden war der Unterricht zu Ende, und wir rollerten wieder zurück nach Senggigi 🛵🙂.

Da Ela und ich – wie so oft – nur jeweils eine Banane zum Frühstück genascht hatten 🍌, war der Hunger groß. Also kurzer Stopp im Fresh Markt, einkaufen und erst einmal richtig frühstücken 🥖☕.

Danach, wie gehabt, ein Päuschen 😴. Ela las, und ich kümmerte mich um meinen Reiseblog ✍️💻.
Mein treuer Unterstützer ChatGPT hatte sich den Blog genauer angeschaut und mir ein paar Tipps gegeben. Außerdem kam mir der Gedanke, mit all der Mühe und Arbeit vielleicht auch ein kleines bisschen Geld zu verdienen.

Also fragte ich die KI, wie das gehen könnte – unter anderem schlug sie Affiliate-Links vor 💡. Ich probierte das den halben Mittag lang aus, klickte mich durch Anmeldeseiten, bekam aber leider immer wieder nur Fehlermeldungen 😕. Trotz mehrerer Versuche blieb ich ohne Erfolg.

Doch schon bald hieß es wieder: fertig machen. Wir waren bei Petra und Roland in ihrem Apartment zum Essen verabredet 🍽️🙂.
Sie hatten bei Bekannten ein Catering mit Rendang bestellt – einem köstlichen indonesischen Gericht. Mit dabei waren auch Peter und Manuela, unsere Namensvettern 😄.



Als wir ankamen, waren wir wieder einmal erstaunt, welche herrlichen Anlagen sich hinter unscheinbaren Mauern und in kleinen Gassen verbergen 🌴✨.

Wir plauderten, tranken etwas und pünktlich um 18:00 Uhr wurde das Essen geliefert.

Ein Traum. 🤤
Rendang mit Gemüse und Reis – einfach köstlich 🍛❤️. Zum Nachtisch gab es noch gebackene Bananen, die dieses fantastische Mahl perfekt abrundeten 🍌😋.

So verbrachten wir einen wunderschönen, entspannten Abend auf der Terrasse bei Petra und Roland, mit guten Gesprächen und viel Lachen – auch mit Peter und Manuela.

Zu späterer Stunde fuhren Ela und ich zurück in unsere Unterkunft 🛵🌙.
Licht aus. 😴✨

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