Die Tage vom 06. bis 12. Dezember standen ganz im Zeichen des Ankommens. Nach der intensiven Bootstour und vielen großen Eindrücken kehrten wir nach Senggigi zurück und versuchten etwas, das uns nicht immer leichtfällt: runterfahren.
Wir etablierten neue Routinen aus Training, Schwimmen, Yoga und Pilates, schrieben Reiseblog, bastelten an Videos und gewöhnten uns langsam wieder an einen Alltag – allerdings einen mit Pool, Meerblick und Roller statt Terminen und Uhrzeit 😄.
Es waren ruhige Tage mit kleinen Abenteuern, neuen Ideen und dem ersten Muskelkater, der uns freundlich daran erinnerte, dass „Pause“ bei uns oft relativ ist. Diese Phase legte das Fundament für alles, was danach kam.
06. – 10. Dezember 2025 – Fett weg, Muskeln her & Tee bis zum Abwinken eine traurige Nachricht und ein fettes Geschenk 😮😌😳 😂💪🍵
06. Dezember 2025 Die Nacht in unserem gewohnten Zimmer war wunderbar und wir hatten prächtig geschlafen 😴✨. Da wir geplant hatten, hier einen ganzen Monat Ruhepause einzulegen, ließen Ela und ich alles ganz entspannt angehen. Der einzige Punkt auf unserer „Aktiv-Liste“: jeden Tag etwas Sport. Ich war zu fett – laut eigener Analyse 😅 – und Ela wollte Muskeln und Kondition aufbauen 💪.
Also wollten wir uns auch um weitere Termine für Yoga und Pilates kümmern, während unser tägliches Trainingsprogramm im hauseigenen Pool stattfinden sollte 🏊♂️🏊♀️. Genau das machten wir dann auch nach dem Aufstehen. Anschließend gab es erst einmal ein leckeres Frühstück. Dank Fresh Markt waren wir wieder bestens mit Wurst und Käse ausgestattet 🥖🧀😄.
Nach dieser Stärkung fuhr ich zu einem Gewürzladen, den mir Juni empfohlen hatte, und kaufte die Zutaten für unseren Tee, den wir jetzt zweimal täglich trinken wollten. Die Mädels im Laden waren super drauf und wir hatten jede Menge Spaß 🤣.
Schnell hatte ich alles beisammen: Ginger, Kurkuma, Zitronengras – die volle Gesundheitsdröhnung 🍋🫚🌿.
Danach fuhr ich zurück, besorgte noch eine Plastikkanne für die Zubereitung und dann ging es ans Schnibbeln. Heißes Wasser drauf – fertig war unser Zaubertrank 🧙♂️🍵.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit faulenzen, einer weiteren Trainingseinheit, Tee schlürfen und abends noch einer kleinen Mahlzeit. Einfach herrlich entspannt – genau so, wie eine Ruhephase sein sollte 😌🌴.
07. Dezember 2025 Am nächsten Morgen lief das Programm genauso ab wie am Vortag: erst Training im Pool, danach ein gemütliches Frühstück 🏊♂️💪☕🧀. Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen der Entspannung – das einzig Produktive war ein Telefonat mit Indra und David vom Indra Yoga Studio. Wir ließen sie wissen, dass wir wieder auf Lombok waren und baten um die aktuellen Yoga- und Pilates-Pläne.
Kurz darauf trudelten die Stundenpläne per WhatsApp ein 📲, und Ela und ich entschieden uns für einen Pilates-Termin am Dienstagmorgen um 09:30 Uhr. Yoga hatten wir ja bereits getestet – jetzt war Pilates dran. Wir gaben den beiden Bescheid und damit war auch dieser Punkt erledigt.
Gerade als wir mittags auf dem Bett lagen und beide noch etwas auf unseren Handys lasen 📱🛏️, sagte Ela plötzlich: „Oh nein…“ und sah mich mit großen, traurigen Augen an 😟. Ich fragte, was passiert sei, und sie erzählte mir, dass sie gerade auf Facebook gelesen hatte, dass ein guter Bekannter von uns – Pete, Stammgast in der Tränke, wo Ela viele Jahre bedient hatte und wir beide oft waren 🍻 – mit nur 57 Jahren gestorben war.
Thomas Webinger, ein guter Freund von uns, hatte es gepostet. Wir riefen ihn sofort an ☎️. Er erzählte uns, dass Pete einfach umgefallen, später gefunden und im Krankenhaus verstorben sei. Vermutlich ein Aneurysma im Gehirn 🧠💔.
Was für eine Scheiße. Wieder einer. 😔
Die Anzahl der Bekannten und Freunde, die in der Zeit, seit wir unterwegs sind, gestorben sind, ist inzwischen zweistellig. Unglaublich – und so unendlich traurig 🕯️😢.
Dieser Moment zeigte uns beiden erneut, wie richtig unsere Entscheidung war, unser altes Leben hinter uns zu lassen und ein neues zu beginnen 🌍✨.
Denn die Worte „Das machen wir mal“ können sich schneller verwandeln, als man denkt – in ein bitteres „Hätte ich es doch nur gemacht.“ ⏳💬
Der zweite „Aktivpunkt“ des Tages war dann die Fahrt mit unserem Roller zu Wolfgang, wo wir uns mit den anderen zum Abendessen trafen 🛵🍽️. Wie immer war es sehr lecker und herrlich unterhaltsam. Ich plauderte viel mit Roland, einem passionierten Motorradfahrer, und wir schmiedeten direkt Pläne: Eine gemeinsame Tour über Lombok sollte her! Die beiden hatten ebenfalls einen Roller und kannten schon einige Runden auf der Insel.
Irgendwann löste sich die muntere Runde auf, und ich brachte Ela und mich sicher nach Hause 🚀🙂.
Und schon war auch Tag zwei wieder Geschichte. 🌙✨
08. Dezember 2025 Na ja, wer mich kennt, weiß: Ich bin nicht zum Faulenzen und Nichtstun geboren 😄🚀. Also starteten wir den Tag wie gewohnt mit unserem kleinen Trainingsprogramm und anschließendem Frühstück, doch danach bekam ich einen Motivationsschub.
Ela war noch im Ruhemodus 😌☕, also schnappte ich mir den Roller und machte mich allein auf Erkundungstour 🛵🌴.
Mein erstes Ziel war die Schildkröten- und Riffstation am Nipah Beach. Dort wollte ich Bescheid geben, dass ich wieder auf Lombok bin und gerne mithelfen würde. Beim letzten Besuch hatte ich den Jungs ja bereits „angedroht“, dass ich wieder auftauche 🐢😉.
An der Station angekommen, erkannte mich ein Teil der Crew sogar wieder. Ich erklärte mein Anliegen, und sie freuten sich riesig. Dann zeigten sie mir auch warum: Ein großer, aus Metallstangen zusammengeschweißter Tisch stand bereit. Sobald er mit Lack und Sand behandelt war, sollte er ins Wasser und an eine bestimmte Stelle des Riffs gebracht werden – also ein richtiges Projekt! 🛠️🌊
Wir plauderten eine ganze Weile und vereinbarten, dass sie mich anrufen würden, sobald sie meine Unterstützung brauchten. Perfekt – Teil 1 meiner Mission „Erkundungstour“ erfolgreich abgeschlossen ✔️.
Danach fuhr ich zurück Richtung Senggigi und erkundete einige Abzweigungen der Hauptstraße, die nach links in die Berge führten. Alle Wege gingen zunächst in Richtung Dschungel, verwandelten sich dann aber irgendwann in echte Dschungelpfade, die mit dem Roller nicht mehr zu fahren waren 🌿🛵❌.
Irgendwann wurde ich dieser Tour etwas überdrüssig, und da mir gestern an der Hauptstraße ein kleiner Laden aufgefallen war, der mit dem Slogan „Der beste Espresso in Senggigi“ warb ☕✨, beschloss ich, ihn zu testen.
Der Espresso war wirklich hervorragend, und der Betreiber sprach erstaunlich gutes Englisch. So unterhielten wir uns eine ganze Weile prächtig. Er erzählte mir, dass er früher in einem großen Hotel in Senggigi gearbeitet hatte, das beim Erdbeben 2018 schwer beschädigt worden war. Danach habe er seinen kleinen Laden eröffnet. Ich erfuhr außerdem, dass er drei Kinder hat und wie schwer die Zeit nach dem Beben gewesen war.
Ich gönnte mir noch einen frisch gepressten Orangensaft 🍊😋, und als ich sah, dass er auch eine kleine Speisekarte hatte, war klar: Hier würden Ela und ich irgendwann mal essen gehen.
Danach verabschiedete ich mich, fuhr zurück zu Ela und berichtete begeistert von meinen neuen Erkenntnissen und Begegnungen.
Das Abendessen im Coco Loco war – wie immer – absolut vorzüglich 🍽️🤤. Anschließend beschlossen wir, noch einen Film über den Laptop zu schauen.
Mitten im Film begann es allerdings dermaßen zu regnen und zu gewittern, dass wir tatsächlich unterbrechen mussten 🌧️⛈️💥. Der Laptop hatte gegen den Lärm keine Chance. Erst als das Gewitter nachließ, konnten wir den Film zu Ende schauen.
Kurz darauf war es dann auch an der Zeit, die Augen zu schließen – ein ereignisreicher, schöner Tag lag hinter uns 😴✨.
09. Dezember 2025 Der nächste Morgen stand ganz im Zeichen von Pilates. Ela und ich waren schon sehr gespannt, was uns dort erwarten würde 🤸♀️🤸♂️. Nach einem leichten Frühstück schnappten wir unsere Sportsachen und fuhren mit dem Roller nach Mataram ins Indra Yoga Studio 🛵☀️.
Diesmal hatten wir Glück: Die Sonne lachte – ein gutes Zeichen. Bei unserer ersten Yoga-Stunde hatten wir ja ein Taxi nehmen müssen, weil es wie aus Kübeln gegossen hatte und eine Rollerfahrt völlig unmöglich gewesen wäre 🚕🌧️😅. Jetzt hingegen genoss ich die Fahrt in vollen Zügen, denn inzwischen bewegte ich mich mit dem Roller fast schon wie ein Einheimischer 😎🛵💨.
Am Studio angekommen – wir waren früh dran – plauderten wir noch mit David, dem Australier, der uns mit Geschichten aus seinen Chinareisen unterhielt. Alles durchweg positiv, faszinierend und mit seiner typisch ruhigen Art erzählt 🇨🇳🙂.
Dann war es soweit: 09:30 Uhr.
Wir gingen nach oben in den Pilates-Raum, wo Lydia bereits auf uns wartete. Und welch Glück – es waren nur wir zwei Teilnehmer! Perfekte Bedingungen also.
Lydia begrüßte uns in sehr gutem Englisch und schon begann unsere Pilates-Stunde. Und gleich wieder mussten wir feststellen: Auch dieser Sport ist für Ungeübte extrem anstrengend 💪🥵.
Ela und ich keuchten um die Wette und nach kurzer Zeit war unser Handtuch klitschnass vor Schweiß 😅🧽. Wir schlugen uns aber tapfer, und Lydia war eine fantastische Lehrerin – sie erklärte alles genau, machte jede Übung sauber vor und korrigierte uns geduldig.
Nach einer Stunde war Schluss – und wir beide ziemlich am Ende. Glücklich, aber fertig. Und voller Vorfreude auf den Muskelkater, der sich ganz bestimmt melden würde 😄🔥.
Unten plauderten wir nochmal mit David und buchten direkt ein Monats-Package für weitere Yoga- und Pilates-Termine. Wenn schon Einsatz, dann richtig! 📅✨
Dann wurde es Zeit, zurück nach Senggigi zu cruisen. Kaum angekommen, gönnten wir uns ein zweites Frühstück und anschließend eine Pause, die… na ja… sich irgendwie bis kurz vor dem Abendessen durchzog 😴😌.
Ela sprang noch einmal in den Pool, ich schrieb am Reiseblog – und so verging der Nachmittag.
Ein leckeres und günstiges Abendessen im Willy’s Grill & Bar – absolute Empfehlung von uns! 🍽️👍 – und ein bisschen Lesen rundeten den Tag schließlich ab.
Für morgen hatten wir uns vorgenommen, in der Mataram Mall shoppen zu gehen, damit Ela noch ein paar neue Sportklamotten bekommt 🛍️👟.
10. Dezember 2025 Dass dieser Tag für mich ein großartiges Geschenk bereithalten würde, war mir beim Aufstehen noch überhaupt nicht bewusst. Geplant war ein ganz normaler Shopping-Tag, denn Ela brauchte für unsere Yoga- und Pilates-Stunden noch etwas Sportkleidung.
Nach dem Frühstück schwangen wir uns auf den Roller und fuhren Richtung Mataram zur Mataram Mall 🛵☀️. Zuvor hatte ich mir auf Google Maps angeschaut, wo die Mall liegt – und dabei entdeckt, dass direkt daneben ein Kameraladen war. Der stand natürlich ganz oben auf meiner persönlichen To-do-Liste.
Vor Ort parkten wir den Roller und liefen zuerst in den Sriwijaya Kamera Laden, der direkt an die Mall angrenzte. Das Thema Unterwasserkamera spukte mir ohnehin schon länger im Kopf herum – spätestens seit den Aufnahmen von Walhaien und Mantas hatte es sich dort richtig festgesetzt 🐋🦈🐢.
Ich fragte nach den verfügbaren Kameras – und da stand sie: die brandneue GoPro 13.
Mein Objekt der Begierde. 😍📸
Das Modell war der neueste Schritt in GoPros Action-Kamera-Serie: verbesserte Stabilisierung für traumhaft ruhige Videos, gestochen scharfe 5.3K-Auflösung, deutlich bessere Performance bei wenig Licht (perfekt für Unterwasseraufnahmen) und robuste Bauweise – ganz klar gemacht für Abenteuer jenseits von Sofa und Alltag 🌊🔧.
Preis: etwas über 400 Euro.
Schnell war klar: Mit der Kamera allein ist es nicht getan. Für ernsthaftes Unterwasserfilmen brauchte es noch ein Unterwassergehäuse, einen Haltestab und eine große Speicherkarte 💾🤿. Die freundliche Verkäuferin baute alles fein säuberlich vor mir auf dem Tresen auf – und präsentierte mir das komplette Paket.
Alles zusammen: rund 450 Euro.
Ich begann zu hadern. Viel Geld auf der einen Seite… aber auf der anderen Seite: einfach verdammt geil. 😅
Ich rechnete, überlegte, fragte nach einem kleinen Discount (den es sogar gab) – und dann kam von Ela dieser eine, alles entscheidende Satz:
„Das wird dein Weihnachtsgeschenk.“ 🎄❤️
Damit war die Entscheidung gefallen. Und zwar endgültig.
Ich war happy. Sehr happy. 😄
Wir kauften das komplette Paket und ich konnte es kaum erwarten, das gute Stück auszuprobieren – Unterwasser, über Wasser, in Dschungellicht und Sonnenuntergangsstimmung… die Möglichkeiten fühlten sich einfach grenzenlos an 📹✨.
Glücklich verließen wir den Laden und gingen anschließend in die Mall.
Und auch Ela wurde fündig: zwei Shirts und ein süßer Trainingsrock – eine Mischung aus Rock und Hose 👗💪.
So waren wir am Ende beide glücklich.
Und dieser ganz normale Shopping-Tag hatte sich plötzlich in einen echten Highlight-Tag verwandelt. 😊✨
Wieder in unserer Unterkunft angekommen, packte ich natürlich sofort die neue Kamera aus. 📸😄 Jetzt musste sie eingerichtet werden. Dazu gehörte erst einmal das Pflichtprogramm unserer Zeit: die GoPro Quik App aufs Handy laden – ohne App funktioniert heutzutage ja bekanntlich überhaupt nichts mehr 📱🙄.
Danach ging eigentlich alles wie von selbst. Schritt für Schritt den Anweisungen folgen, ein bisschen warten, hier bestätigen, da koppeln – und zack: alles ready to rumble 🔥🎥.
Nach so viel Technik und Aufregung war erst einmal eine Ruhepause angesagt 😌. Danach schoben wir noch eine Trainingseinheit im Pool ein 🏊♂️💪, bevor wir gegenüber ins Beauty Center gingen, um uns beiden eine Pediküre zu gönnen.
Ela hatte darauf bestanden, dass ich meinen Füßen und Nägeln auch mal etwas Gutes tue 👣😅. Ehrlich gesagt hatte ich vorher keinen wirklichen Bedarf gesehen – Ela macht sowas ja, wenn möglich, regelmäßig. Aber im Nachhinein musste ich zugeben: Das war richtig angenehm. Die Nägel sahen danach top aus, und es fühlte sich einfach gut an.
Kurz darauf war es dann Zeit für unser Abendessen-Meeting. Wir liefen ins Asmara, sozusagen unser Nachbar, wo wir mit den anderen verabredet waren 🍽️🙂.
Es wurde wieder ein schöner Abend mit leckerem Essen, guten Gesprächen und viel Gelächter. Zum Abschluss gründeten wir noch spontan die WhatsApp-Gruppe „Lombok Fans“ 📲😄 – und schon waren wir alle miteinander vernetzt.
Ein rundum wunderschöner, entspannter und glücklicher Tag ✨❤️.
Und morgen?
Morgen wollte ich natürlich endlich die neue Kamera ausprobieren gehen… 😎🌊🎥
























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