19. November 2025 – Abschied vom Paradies & Fahrt durch die Wolken 🌿☁️🌧️
Leider war es nun an der Zeit, das Paradies Rinjani Mountain Garden zu verlassen. Auch wenn wir uns hier pudelwohl gefühlt hatten, warteten draußen auf Lombok noch viele weitere Abenteuer und Sehenswürdigkeiten auf uns. Also verabschiedeten sich Ela und ich herzlich von Toni und Ulrike.
Von Jihan, der Frau des Pächters, bekamen wir noch ihre Handynummer. Sie kam nämlich aus Sulawesi – einem Ziel, das auch auf unserer Reiseplanung stand. Wir sollten ihr schreiben, sobald wir dort wären, damit sie den Kontakt zu ihrer Familie herstellen konnte. Eine unglaublich nette Geste, die wir sehr zu schätzen wussten 🤝🌺.
Da wir nun einige Tage in den Bergen verbracht hatten, sollte es heute wieder hinunter in Richtung Meer gehen – allerdings mit einem besonderen Abstecher. Toni hatte uns nämlich den Taman Wisata Aussichtspunkt empfohlen, der auf über 1600 Metern Höhe direkt am Fuß des Vulkanmassivs lag. Ein Ort, den man nicht verpassen sollte.
Danach ging es noch weiter hinauf zum Taman Wisata Aussichtspunkt. Der Regen hatte mittlerweile deutlich zugelegt. Ich stieg trotzdem aus und machte ein paar Bilder – Nebel, Wolken, Regen, Berge… das Ganze hatte etwas Mystisches, fast schon Unwirkliches.
Von hier aus führte die Straße nur noch bergab. Und teilweise regnete es so heftig, dass selbst der Scheibenwischer Mühe hatte, mitzuhalten.
Links und rechts der Straße stürzten die Wassermassen wie kleine Flüsse herunter. Kinder spielten nackt in den warmen Regenfluten, andere tanzten lachend durch die Pfützen – und wir schauten einfach, dass wir da heil wieder runterkamen. Ein bisschen Abenteuerritt, ein bisschen Tropenregenwahnsinn… einfach Lombok in seiner ganzen Vielfalt 🌧️😄🌴.
Das heutige Ziel sollte eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe des Pink Beach von Lombok, bei Sunut, sein. Dort wollten wir am nächsten Tag unbedingt hin. Während der Fahrt wurde uns jedoch schnell klar, dass wir heute nur noch die Unterkunft erreichen würden – die Strecke war lang, der Regen heftig, und wir kamen nur langsam voran 🌧️🚙.
Je weiter wir fuhren, desto sichtbarer wurde, dass die Ostküste Lomboks touristisch noch kaum erschlossen war. Viele Ortschaften wirkten einfacher, ursprünglicher – manchmal sogar ein wenig schmuddelig. Aber gerade das hatte auch seinen ganz eigenen Charme, denn hier schien das Leben noch komplett unverfälscht abzulaufen 🌾🏘️.
Bei einem kurzen Stopp suchten Ela und ich auf Booking.com nach einer passenden Unterkunft. Mit dem Twins Homestay, etwas westlich vom Pink Beach, wurden wir fündig. Also stand unser Ziel fest.
Dort angekommen war der Empfang wieder einmal sehr herzlich. Unser Zimmer war im Vergleich zu den letzten Tagen schlicht – aber sauber, ordentlich und mit nur 10 Euro inklusive Frühstück ein echter Schnapper. Mehr brauchten wir für eine Nacht auch nicht 🙂💛.
Wir machten eine kleine Mittagspause und gingen anschließend ins Restaurant direkt gegenüber. Und dort erlebten wir etwas ganz Besonderes:
Der Wirt war super freundlich, das Essen absolut lecker – doch kaum waren wir fertig und es wurde dunkel, füllte sich das Restaurant plötzlich mit hunderten von Nachtfaltern, die wie verrückt um die Lampen schwirrten 🦋💡.
Die vielen Geckos an den Wänden waren sofort in höchster Jagdlaune und hatten das Fest ihres Lebens. Ein wilder, faszinierender Tanz aus Flügeln und schnellen Zungen, den wir eine ganze Weile staunend beobachteten. Natur live und ohne Filter – einfach grandios 🦎✨.
Als wir genug von diesem besonderen Schauspiel hatten, gingen wir in unser Zimmer zurück und beendeten den Tag – müde, zufrieden und voller Vorfreude auf den morgigen Besuch am Pink Beach 🌙😴.
20. November 2025 – Pink Beach, Benzinpanik & schwimmende Straßen 🌸🚙🌧️
Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nacht verabschiedeten wir uns von unserer gastfreundlichen Familie im Homestay und machten uns auf den Weg zum Pink Beach. Kaum unterwegs, begann es wieder zu regnen, und Ela und ich überlegten kurz, ob wir nicht gleich weiter nach Kuta durchfahren sollten. Doch wir entschieden uns dagegen – wir wollten zumindest einen Blick auf den Pink Beach werfen 🌧️🤔.
Also schlängelten wir uns Richtung Küste. Durch mehrere Baustellen bekam unser Mitsubishi inzwischen eine richtig coole Rally-Patina. Und wie so oft wechselte das tropische Wetter im Minutentakt: Der Regen hörte auf, und plötzlich strahlte uns blauer Himmel entgegen 🚙☀️.
Am Pink Beach angekommen, fuhren wir direkt bis hinunter zum Strand. Das Panorama war herrlich – türkisblaues Wasser, helle Wellen, und tatsächlich ein leicht pink schimmernder Strand. In echt viel deutlicher als auf Fotos, die die Färbung leider kaum einfangen können 🌸🌊📸.
Wir saßen gerade wieder im Auto, als mir auffiel, dass unser Benzinvorrat bedenklich zur Neige ging. Irgendwie hatte ich das verpennt – wahrscheinlich, weil wir in den letzten Tagen an jeder Ecke Tankstellen gesehen hatten. Ein Blick auf Google Maps zeigte uns, dass die nächste Tankstelle ungefähr 30 Kilometer entfernt lag. Also wurde diese unser neues Ziel 😅⛽.
Dort angekommen bekamen wir jedoch die ernüchternde Info, dass der von uns benötigte Treibstoff gerade nicht verfügbar sei.
Die Diskussion mit der Angestellten – sie ohne Englisch, ich mit Hand-und-Fuß-Kommunikation – war so amüsant, dass die gesamte Tankstelle sichtlich Spaß daran hatte. Aber geholfen hat es nichts 🙈😂.
Da das Gefuchtel uns keinen Tropfen Benzin brachte, fuhren wir ein Stück zur Seite und überlegten, was zum Teufel wir jetzt machen sollten. Die nächste Tankstelle lag in Kuta – und niemals hätten wir es dorthin geschafft.
Die Rettung kam in Form eines Einheimischen, der ebenfalls gerade tankte und sehr gut Englisch sprach. Er erklärte uns, dass wir ein bisschen Roller-Benzin tanken sollten – minderwertiger, aber ausreichend, um es bis nach Kuta zu schaffen. Genau das taten wir dann – und hofften, dass unser Mitsubishi keinen Herzkasper bekam 😄⛽🛵.
Auf dem Weg Richtung Kuta sahen wir, was die dunklen Wolken angekündigt hatten: In den Bergen hatte es unheimlich stark geregnet. Einige Straßenabschnitte waren richtig überflutet, an anderen Stellen schoss das Wasser wie kleine Sturzbäche über die Fahrbahn.
Ela und ich fuhren langsam durch diese Wasserlandschaft und staunten – nicht nur über die Wassermengen, sondern auch darüber, wie einfach, teils ärmlich und stark verschmutzt die Ortschaften hier waren. Und wieder einmal wurde uns klar, wie viel Müll am Ende im Meer landet. Ein trauriger Gedanke inmitten all der schönen Natur 🥺🌍.
Ein kurzes Stück später konnten wir eine Herde Wasserbüffel beobachten, die völlig schlammverschmiert unseren Weg kreuzte. Ein tolles Bild, das einfach zu Lombok passte 🐃😄. Danach ging es weiter über schmale Straßen, die voller Schlaglöcher waren, und dann – wie aus dem Nichts – wurde alles plötzlich gepflegter. Und kaum hatten wir uns versehen, befanden wir uns auf einem vierspurigen Highway. Größer hätten die Gegensätze kaum sein können 🚙➡️🏙️.
Da unser Benzin schon wieder ziemlich am Ende war, freuten wir uns auf die nächste Tankstelle. Und als wir dort ankamen, wussten wir sofort, warum plötzlich alles so nobel wirkte: Die Tankstelle lag direkt an der Pertamina Mandalika Motorradrennstrecke.
Ein gigantisches Prestigeprojekt, von dem niemand so recht verstand, warum es ausgerechnet hier auf der kleinen Insel Lombok gebaut wurde. Aber eines war klar: Die Strecke gehört zu den schönsten der Welt. Und morgen wollte ich sie mir unbedingt genauer anschauen 🏁🏍️🔥.
Wir holten im nahegelegenen Supermarkt Getränke und Zigaretten, tankten endlich das richtige Benzin und machten uns dann auf die Suche nach einer Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Mit dem Kuta Homestay wurden wir schnell fündig. Wir buchten, fuhren das kurze Stück dorthin und checkten in diese wirklich hübsche Anlage ein. Zimmer bezogen – und schon lagen wir am Pool. Genau das, was wir nach dem Tag gebraucht hatten 🏊♂️☀️🙂.
Den Nachmittag verbrachten wir entspannt am Wasser, und gegen Abend liefen wir in die Stadt hinein, um uns selbst ein Bild von Kuta zu machen. Alle unsere Bekannten aus Senggigi hatten uns erzählt, wie furchtbar alles dort sein sollte – wir waren also gespannt.
Aber überraschenderweise gefiel es uns eigentlich ganz gut. Hier herrschte Leben, viele junge Leute waren unterwegs, es gab tolle Lokale, schöne Bars und jede Menge Läden rund ums Thema Surfen. Dass sich manche Jugendlichen nicht unbedingt moslemisch-konform kleideten, hatten wir schon gehört – und tatsächlich sahen wir an vielen Geschäften und Restaurants Hinweise, sich bitte angemessen zu kleiden 👙🚫🤷♂️.
Wir schlenderten die Main Road entlang bis zum Strand von Kuta. Der war zwar nichts Besonderes und bei Ebbe ziemlich verdreckt, aber der Ausblick über das Meer und die umliegenden Berge war trotzdem herrlich 🌊⛰️.
Und da Kuta einige der schönsten Strände Lomboks beherbergt, beschlossen wir, morgen einen davon zu besuchen und einen entspannten Strandtag einzulegen.
Doch zuerst war Abendessen angesagt. Wir entschieden uns für einen Thai. Ich nahm ein leckeres Phat Thai – mein Lieblingsgericht – und da das einzige Gericht, das nicht als „scharf“ gekennzeichnet war, ein halbes Hühnchen war, wählte Ela dieses 🍜🍗🙂.
Zur Begrüßung bekamen wir zwei kostenlose Drinks, und ich gönnte mir noch zwei richtig gute Craft-Biere. Die schmeckten wunderbar.
Anschließend liefen wir zurück zur Unterkunft, lasen noch etwas und fielen dann müde ins Bett. Ein langer, spannender Tag ging zu Ende 🌙📖😴.
21. November 2025 – Traumstrand geplant, Chaos bekommen 🌞🏍️🌊
Als wir aufstanden, lachte die Sonne vom Himmel. Perfektes Wetter für einen wundervollen Strandtag – zumindest dachten wir das. Also frühstückten wir, packten unsere Badesachen und machten uns auf den Weg in Richtung Pantai Tanjung Ann, einem der schönen Strände rund um Kuta 🌴😎.
Da der Strand in der Nähe der Moto-GP-Strecke lag, wollten wir später auch noch zum Mandalika Foto Point, um ein paar Bilder dieser weltberühmten Rennstrecke zu machen. Doch genau hier begann das Chaos, das uns noch eine ganze Weile begleiten sollte. Wir fanden den Viewpoint einfach nicht, und die Strecke, die Google vorgab, existierte in Wirklichkeit nicht. Also verschoben wir das Thema und hofften auf eine spätere Chance 🏍️🤷♂️.
Ich gab erneut den Strand Tanjung Ann ins Navi ein und als wir fast am Ziel waren, bemerkte ich, dass die Straße erneut Richtung Rennstrecke führte. Also kurzer Umweg dorthin. Immerhin konnten wir ein Foto von unserem Mietwagen und dem Mandalika-Logo machen. So richtig zufrieden war ich aber nicht. Ein Einheimischer meinte, vom Seger-Hügel aus könne man tolle Aufnahmen machen – dazu später mehr 🚙📸.
Jetzt sollte es endlich zum Strand gehen. Am Tanjung Ann angekommen, waren wir auf den ersten Blick von der herrlichen Landschaft begeistert. Türkises Wasser, geschwungene Bucht, traumhafte Kulisse. Allerdings gab es an der Stelle, an der wir standen, keinerlei Infrastruktur: keine Getränke, keine Liegen, keine Sonnenschirme. Nur zwei Männer lungerten herum und wollten uns eine Bootsfahrt verkaufen 🛶🌊.
Außerdem war dieser Strandabschnitt bereits etwas verschmutzt. Am anderen Ende der Bucht sahen wir jedoch ein paar Sonnenschirme stehen. Ela und ich schauten uns an – und waren uns sofort einig: Wir fahren mal dort rüber.
Also fuhren wir wieder weg vom Strand und landeten auf einem – na ja – Feldweg, der uns in die richtige Richtung führte und immer an der Bucht entlang verlief. An mehreren Stellen standen notdürftig zusammengezimmerte Stände mit Surfbrettern, ein paar Autos und Roller herum, aber nichts davon machte wirklich Lust, hierzubleiben. Alles wirkte schmuddelig und wenig einladend 🚙🌾.
Dann erreichten wir schließlich die Stelle, an der wir aus der Ferne die Sonnenschirme gesehen hatten. Ela und ich stiegen aus dem Auto – und uns verschlug es beinahe die Sprache. Dreck und Müll, soweit das Auge reichte.
Ein paar Sonnenschirme, ein paar Surfer und ein Einheimischer, der mir ein Bier verkaufen wollte. Dem musste ich sagen, dass er sein Bier in diesem Müll gerne alleine trinken konnte. Wir waren maßlos enttäuscht über die Zustände hier und konnten nicht verstehen, wie man sich hier hinsetzen und etwas trinken konnte 🗑️😣geschweige hier den Tag am Strand verbringen wollte.
Genervt und frustriert schauten Ela und ich uns an. Wir waren schon kurz davor, einfach wieder zurück zur Unterkunft zu fahren und dort in den Pool zu springen. Doch dann erinnerte ich mich an den Seger Beach. Der sollte ebenfalls schön sein – wobei die Rezensionen auch dort sehr unterschiedlich ausfielen 🤷♂️🌊.
Also beschlossen wir, es noch einmal zu versuchen.
Also rein ins Auto und los. Insgeheim hoffte ich, dass beim Seger Beach auch der Seger-Hügel zu finden war, den mir der Einheimische als perfekten Aussichtspunkt für die Rennstrecke empfohlen hatte. Wir würden sehen 🚙🏍️.
Am Seger Beach angekommen, sah es zunächst ebenfalls etwas trostlos aus. Es gab dort zwei Bereiche: den Seger Beach selbst und das Seger Riff. Wir fuhren zunächst am Strand vorbei, da wir dort wieder keine Sonnenschirme sahen – nur ein paar improvisierte Stände und verstreute Leute. Nichts, was uns wirklich einlud.
Am Seger Riff stiegen wir kurz aus, um die Lage zu checken. Die Surfer hatten hier ihren Spaß, denn es gab eine richtig gute Welle. Aber so richtig mitgenommen hat uns der Platz auch nicht. Waren wir langsam zu wählerisch? Oder war es einfach wirklich nicht besonders einladend? Gute Frage 🤷♂️🌊.
Wir machten ein paar Bilder, schauten uns an und beschlossen, den Seger Beach noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Also fuhren wir das kurze Stück zurück, parkten unseren Wagen und liefen über eine etwas zusammengezimmerte Brücke zum Strand. Und eigentlich sah dieser gar nicht schlecht aus – ruhig, weitläufig, mit schöner Kulisse.
Wir wollten uns schon an einer der kleinen Hütten am Strand niederlassen, als plötzlich ein europäisches Paar unseren Weg kreuzte. Es waren Deutsche, und wir plauderten kurz mit ihnen. Sie erzählten uns, dass sie in einem Resort direkt am Strand wohnten und dass man dort auch einen Tagespass für Liegen, Sonnenschirme und den Pool buchen konnte.
Welch ein Lichtblick! 😄☀️
Wir liefen zum Strandbereich des Resorts und siehe da – es klappte alles vorzüglich. Zwar etwas teuer, aber das war uns in diesem Moment völlig egal. Wir wollten einfach nur unseren schönen Strandtag genießen.
Und genau das taten wir. 🌴✨
Während Ela las, schnappte ich mir meine Schnorchelsachen und schwamm an einer kleinen Insel vorbei hinaus bis zur Riffkante, dort wo sich die Wellen brachen. Leider gab es nichts Besonderes zu sehen – außer tonnenweise Plastikmüll, der im Meer trieb. Traurig, aber wenigstens hatte ich mein Schwimmpensum erfüllt 🏊♂️🌊😕
Wieder zurück bei Ela war mein Kreislauf noch in Schwung, und so machte ich mich auf den Weg, den Hügel zu besteigen, von dem ich annahm, dass es der berühmte Seger-Hügel war. Unterwegs traf ich auf eine Wasserbüffelherde, und ehe ich mich versah, stand ich oben 🐃⛰️.
Die Aussicht war der Hammer. Von hier oben sah man nicht nur die Rennstrecke perfekt, sondern auch die traumhafte Natur rundherum. Ich blieb eine ganze Weile dort, machte Fotos und rief Ela an, um ihr zu sagen, dass ich jetzt oben stand. Sie winkte mir vom Strand aus zu – ein cooler Moment 📸🏍️🌴.
Morgen wollten wir dann zurück nach Senggigi fahren, dort noch zwei Tage bleiben und unsere Lombok-Rundreise in Bangsal beenden.
22. November 2025 – Zurück in Senggigi zwischen Wurstbrot, Wiedersehen & neuen Plänen 🌅🥪😊
Nach dem Aufstehen packten wir zusammen, frühstückten und machten uns auf den Weg in Richtung Senggigi. Da wir noch ein wenig mehr vom Süden Lomboks sehen wollten, nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern fuhren zunächst die Küste entlang 🚙🌊.
Eigentlich sah es hier wunderschön aus, auch wenn uns das gestrige Strandabenteuer noch ein bisschen in den Knochen steckte und den Genuss leicht trübte. Egal – an einem Aussichtspunkt entlang der Straße konnten wir noch einmal tolle Bilder der herrlichen Landschaft machen, bevor wir in Richtung Mataram abbogen und anschließend weiter nach Senggigi fuhren 📸🌴.
In der Nähe von Mataram hielten wir kurz an, um nach einer Unterkunft für die nächsten zwei Tage zu suchen. Das Kebun Rohani Cottage sprach uns sofort an und wir buchten es direkt über Booking.com.
In Senggigi angekommen fanden wir die Unterkunft zunächst nicht auf Anhieb und nutzten den Parkplatz eines Supermarkts, um uns neu zu orientieren. Als wir gerade losfahren wollten, hatte ich einen Geistesblitz: Noch nie hatten wir einen Fresh Market besucht. Also nichts wie rein – und wie cool: Sie hatten Wurst und Käse, genau wie im Pepito in Sanur. Natürlich mussten wir etwas einkaufen 🧀🥖😄.
Gegen 13:00 Uhr erreichten wir das Cottage, checkten ein und bezogen unser herrliches Zimmer mit Terrasse und traumhaftem Meerblick. Zur Feier des Moments ließen wir uns erst einmal ein leckeres Wurstbrot schmecken – nach all dem Reis und Nudeln ein echtes Highlight 🌅🥪.
Da wir um 16:00 Uhr mit Bärbel und Gerhard im AW Resto verabredet waren, legten Ela und ich danach ein kleines Päuschen ein. Pünktlich trafen wir Zeit gleich mit den Beiden im Restaurant ein, wo bereits drei Deutsche saßen. Kurz darauf stieß auch Vicky dazu. Die deutschen Expats trafen sich hier jeden Samstag, um Neuigkeiten auszutauschen oder einfach nur ein Bier zu trinken 🍻🙂.
Wir wurden sofort herzlich aufgenommen und unterhielten uns prächtig. Nach einem guten Abendessen verabschiedeten wir uns und fuhren zurück zum Hotel, wo wir noch etwas lasen und den Abend gemütlich ausklingen ließen 📖🌙.
Morgen wollten wir uns noch einmal mit Bärbel, Gerhard und Vicky bei Wolfgang, dem Österreicher, zum Abendessen treffen und damit unser Kapitel Senggigi gemütlich ausklingen lassen. Eigentlich hatten wir für morgen sogar noch einen Strandtag eingeplant – aber es sollte anders kommen…















































































































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