10. – 11. November 2025 – Zwei ruhige Tage, bevor das nächste Abenteuer ruft 🌴✨
Die kommenden beiden Tage nutzten wir ganz entspannt: ein bisschen Faulenzen am Pool, ein bisschen Organisieren für unsere Weiterreise nach Lombok. Mathilda übernahm wie gewohnt die Planung, so wie sie zuvor schon unsere Schnorcheltour perfekt organisiert hatte. Währenddessen kümmerte sich unsere liebe Hausbesitzerin Putri um unsere Wäsche und brachte sie zur Wäscherei – ein Service, den wir wirklich zu schätzen wussten 👕😊.
Vormittags zogen wir gemütliche Bahnen im Pool, am Nachmittag trafen wir uns mit Peter und am Abend ging es gemeinsam essen. Zum ersten Mal besuchten wir Das Bistro by Mama's, ein Restaurant, das dem deutschen Konsul von Bali gehört und in dem man tatsächlich deutsche Küche genießen konnte 🍽️🇩🇪. Dort stießen auch Michel und sein Freund Koming zu uns, und wir hatten einen richtig lustigen, leckeren Abend 😄🍻. Nur Peter war etwas angeschlagen – Gliederschmerzen, matt, nicht so richtig fit 🤒.
Am zweiten Abend gingen Ela und ich nochmals zum Italiener – wieder richtig lecker 🍕🍝. Peter schaute kurz vorbei, aber man merkte, dass es ihm immer noch nicht gut ging.
Am Ende hatten wir alles erledigt: die Wäsche war frisch gewaschen zurück, die Tickets für den Bustransfer zum Hafen und die Überfahrt nach Lombok hatten wir in der Tasche. Wir waren also bestens vorbereitet und voller Vorfreude auf das, was uns dort erwarten würde 🚐⛴️🌴.
Morgen sollten wir gegen 07:00 Uhr abgeholt werden – und wir konnten es kaum erwarten 🤗✨.
12. November 2025 – Aufbruch nach Lombok: Ein Spiegelmeer, 1500 PS und ein Glücksgriff 🌊🚤✨
Wir waren mal wieder früh wach geworden und konnten so ganz entspannt unser Gepäck reisefertig packen. Als alles verstaut war, liefen wir zum Hoteleingang vor. Gestern Abend hatten wir bereits unsere erste Unterkunft auf Lombok gebucht – die Armel Bungalows für zwei Nächte. Da wussten wir noch nicht, was für ein echter Glücksgriff das sein würde 😊🏝️.
Kurz nach 07:00 Uhr kam unser Bus, und relaxt fuhren wir Richtung Hafen Padang Bai. Mit uns im Bus waren noch ein Australier und ein Schwede, mit denen wir uns gut unterhielten. Nur der Australier hatte einen so heftigen Slang, dass wir mehrmals nachfragen mussten, was er uns eigentlich erzählen wollte 😅🇦🇺.
Pünktlichkeit wird in Asien großgeschrieben – etwas, das ich wirklich liebe – und so legte unsere Fähre tatsächlich um 09:30 Uhr ab.
Ela und ich suchten uns einen geräumigen Platz direkt vorne beim Käpten. Der war mächtig stolz auf seine Technik und zeigte mir während der Fahrt alles ganz genau. Sein Boot hatte 6 Motoren mit je 250 PS – klar, es war ja auch ein Speedboot 🚤🔥.
Also rauschten wir mit satten 1500 PS über das spiegelglatte Meer und genossen die Fahrt in vollen Zügen 🌞🌊.
Bevor wir bei unserer Ausstiegsstelle Lombok Bangsal ankamen, hielten wir noch an den drei Gili-Inseln – Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air –, um Gäste ein- und aussteigen zu lassen. Traumhafte Inseln mit herrlichen Stränden, sehr beliebt bei Touristen. Vielleicht machen wir dort später noch einen Tagesausflug hin 🏖️😎.
Dann waren wir an der Reihe und verließen das Boot – bereit für unser neues Abenteuer auf Lombok.
Am Hafen wie immer das gleiche Spiel: Kaum waren wir vom Boot runter, stürmten Träger und Taxifahrer auf uns ein. Doch mittlerweile waren wir so abgeklärt, dass wir sie gekonnt abblitzen lassen konnten 😄🚶♂️🚶♀️. Erstmal eine Zigarette, kurz durchatmen, und dann checkten wir unsere Unterkunftsbuchung. Zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass sie nur 800 Meter vom Hafen entfernt lag. Zwar hatte ich das bei der Buchung gesehen, aber so nah hatte ich es wirklich nicht mehr in Erinnerung.
Zum Glück gab es hier auch Grab, und so buchten wir flugs einen Fahrer für die paar Meterchen – ein bisschen verwöhnt sind wir schon 😉🚗. Aber bei nicht einmal einem Euro für die Fahrt konnte man sich diesen kleinen Luxus wirklich gönnen.
Beim Armel Bungalow angekommen, wurden wir schon erwartet und wieder einmal herzlich empfangen. Das ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man sich sofort willkommen fühlt 🤗🏡. Wir lernten Georg und seine Frau kennen, und nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, plauderten wir noch lange mit ihm. Georg war halb Holländer, halb Indonesier und sprach fünf europäische Sprachen – unter anderem auch Deutsch.
Er erzählte uns viel aus seinem Leben und über Indonesien. Er war schon früh um die Welt gereist und hatte schließlich hier seine Heimat gefunden. Auch von seinem schweren Motorradunfall berichtete er, bei dem ihm das halbe Gesicht weggerissen wurde – die Folgen waren noch deutlich zu sehen. Und dann war da noch seine Krebserkrankung, die er erst kürzlich während der Corona-Zeit durchgemacht hatte. Trotz all dieser harten Kapitel hatte man das Gefühl, dass er Freude daran hatte, uns seine Lebensgeschichte zu erzählen. Und sie war wirklich interessant 🌍🙏.
Da wir langsam Hunger hatten, aßen wir noch während des Gesprächs eine Kleinigkeit, die seine Frau für uns zubereitete – richtig lecker 🍲😊. Danach war es an der Zeit für eine kleine Mittagspause. Anschließend liefen wir zu einem Geldautomaten um wieder flüssig zu sein, lasen wir noch etwas und gönnten uns später erneut eine kleine Mahlzeit – der entspannte Start auf Lombok hatte uns gut getan.
Morgen wollten wir uns um unseren Mietwagen kümmern und schauen, was wir alles auf Lombok sehen wollten. In der Unterkunft hing ein Werbeplakat für eine viertägige Bootstour bis nach Komodo, und Georg meinte, diese sei ziemlich beeindruckend. Also beschlossen Ela und ich, diese Tour ebenfalls zu machen – aber erst nach unserer Rundreise über Lombok 🚤🌄🐉.
13. November 2025 – Ein kaputter Wasserkocher, Georgs Connections und der überraschende Plan 🦧☕🚗
Nach dem Aufstehen wollten wir uns mit unserem Reisewasserkocher wie immer Wasser heiß machen, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Doch oh Schreck – das Teil machte keinen Mucks mehr 😳❌. Dieser kleine Wasserkocher begleitet uns nun schon seit langer Zeit auf unserer Reise, weil wir meist so früh wach sind, dass es in vielen Unterkünften noch keinen Kaffee gibt.
Zum Glück war unser Hausherr Georg schon auf den Beinen, und so bekam ich heißes Wasser von ihm. Rettung in der Not ☕😄.
Als wir später gemütlich beim Frühstück saßen, kam Ela plötzlich auf die Idee, in den Lombok Wildlife Park zu gehen. Ich war einigermaßen erstaunt, denn eigentlich sind wir beide nicht so die Fans von Zoos und ähnlichen Einrichtungen. Aber da wir sowieso noch einen Tag Zeit hatten – wir hatten hier ja zwei Nächte gebucht – stimmte ich zu 🦥🤷♂️.
Bevor wir einen Grab für die Fahrt riefen, kümmerte sich Georg erst einmal um unseren Mietwagen. Und wie konnte es anders sein – er hatte natürlich wieder überall Connections 😄📞. Ein kurzer Anruf, und schon stand ein jüngerer Mann vor uns, der Autos vermietete. Er nahm mich auf seinem Roller mit, um das Fahrzeug anzuschauen. Ich fand es passend, der Preis war in Ordnung, und schon war der Deal perfekt. Morgen um 10:00 Uhr sollten wir den Wagen erhalten 🚗👍.
Nachdem nun alles Notwendige erledigt war – und um den Wasserkocher wollte ich mich heute Mittag kümmern – riefen wir einen Grab. Dieser brachte uns zum Wildlife Park, der nur knapp drei Kilometer von unserer Unterkunft entfernt lag. Wir waren gespannt, denn im Internet fand man wie so oft die widersprüchlichsten Aussagen: von „toll“ bis „super scheiße“ war alles dabei 😅🙈.
Wir kauften unsere Tickets – ich ein normales, einfaches Ticket nur für den Eintritt, und für Ela eines mit Interaktion mit dem Orang-Utan inklusive Futterpaket für die Tiere 🐒🥭. Dann betraten wir den Park, und schon der erste Eindruck war überraschend positiv.
Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich, überall saßen freilebende Vögel verschiedenster Arten herum, und die ganze Atmosphäre war entspannt und angenehm 🦜😊.
Also machten wir erst einmal die ersten Fotos mit den Vögeln, die neugierig auf uns zukamen, und folgten dann dem Weg durch diese wunderschön angelegte Parkanlage. Die Wege waren sauber, viel Grün, überall kleine Details – es fühlte sich mehr nach einem Naturpark als nach einem klassischen Zoo an 🌿📸.
Kaum waren wir um die nächste Ecke gebogen, standen wir auch schon vor zwei süßen Elefantendamen 🐘🐘. Beide waren unglaublich anhänglich – und mindestens genauso verfressen. Natürlich waren sie in Gefangenschaft, aber im Vergleich zu manchen Erlebnissen in Thailand wirkten diese zwei deutlich entspannter.
Kein typisches Stress-Schaukeln mit dem Kopf, kein nervöses Hin- und Her – sie machten einen ruhigen, ausgeglichenen Eindruck. Das beruhigte uns irgendwie und ließ uns die Begegnung richtig genießen.
Wir verbrachten eine ganze Weile bei den beiden, gaben ihnen etwas zu fressen und machten natürlich jede Menge Bilder 📸😊. Es war ein schönes, warmes Erlebnis – unerwartet, aber irgendwie genau richtig für diesen Tag.
Hier konnte Ela ihre Interaktion mit dem Orang-Utan-Weibchen einlösen. Es war wirklich herzerwärmend anzusehen, wie die beiden miteinander agierten.
Zunächst packte das Weibchen Ela im Sitzen einfach mal kurz und zog sie spielerisch ein Stück mit sich – da wurde Ela schon ein bisschen Angst und Bange 😅🙈. Doch nur einen Moment später saßen die beiden ganz ruhig nebeneinander. Ela fütterte sie mit Tomaten, streichelte ihr vorsichtig über das Fell, und das Orang-Utan-Weibchen genoss die Aufmerksamkeit sichtlich.
Einfach süß – und ein kleiner, besonderer Moment, den Ela bestimmt nicht so schnell vergessen wird ❤️🐒.
Nachdem unsere Zeit vorbei war, blieben wir noch einen Moment stehen und beobachteten, wie die Betreuer mit dem Orang-Utan-Weibchen interagierten. Alles wirkte sehr ruhig, vertraut und liebevoll ❤️🐒.
Man merkte deutlich, dass die Pfleger einen guten Draht zu dem Tier hatten und dass hier nicht einfach nur „Programm“ abgespult wurde. Dieser warmherzige Umgang tat richtig gut anzusehen und hinterließ bei uns ein angenehmes Gefühl.
Kurz nach diesem Erlebnis gesellte sich ein Pfleger zu uns und begleitete Ela und mich auf unserer weiteren Tour durch die Anlage. Ab diesem Moment fühlte sich alles wie eine kleine private Führung an 😊👣.
Wir sahen noch verschiedene Affenarten und andere Tiere, und zu jedem einzelnen hatte er eine Geschichte parat – mal lustig, mal bewegend, mal überraschend. Zuvor standen an den einzelnen Gehegen zwar schon Mitarbeiter bereit, die darauf achteten, dass nichts Unerwartetes passierte, aber unser persönlicher Guide war natürlich eine ganz andere Liga.
Er erklärte uns alles ausführlich, beantwortete jede Frage und zeigte uns Details, die wir alleine nie bemerkt hätten. Und ehrlich gesagt: Ohne ihn hätte ich wahrscheinlich nie im Leben das Nilpferd gestreichelt und gefüttert, den Leguan am Kopf gestreichelt sowie die zwei Pythons um den Hals gehabt😅🦛.
Wieder am Eingangsbereich angekommen, gingen wir noch ins dortige Restaurant, aßen eine Kleinigkeit und verließen dann den Park 🍽️🙂. Ein wirklich tolles Erlebnis – trotz der Tatsache, dass die Tiere eingesperrt waren. Trotzdem fühlte sich vieles respektvoller an, als wir es je erwartet hätten.
Draußen versuchten wir dann, einen Grab zu bekommen, bekamen jedoch den Hinweis, dass hier kein Grab verfügbar sei. Seltsam, denn ein Grab hatte uns ja schließlich auch hierher gebracht 🤨🚗.
Kein Problem – die Mitarbeiter vom Office riefen uns kurzerhand ein Taxi. Und oh Wunder: Der Taxipreis war sogar günstiger als der Grab-Preis. Sachen gibt’s! 😄💸
Zurück in der Unterkunft machten Ela und ich erst mal ein Päuschen, bevor ich mich um das Projekt Wasserkocher kümmerte. Ich zerlegte unseren alten Reisebegleiter und hoffte, durch reine Sichtprüfung irgendeinen Fehler zu entdecken… doch Fehlanzeige 🔧😅.
Also schaute ich fix auf Google Maps nach einem Elektrogeschäft, lief die 600 Meter dorthin und kaufte mal eben für umgerechnet 3 Euro einen neuen Wasserkocher. Problem gelöst ✔️☕.
Da ich schon in der Nähe des Geldautomaten war, hob ich gleich noch etwas Money ab, denn der Mietwagenbetreiber wollte das Auto morgen früh gerne in bar bezahlt haben 💵🚗.
Mit einem Abendessen in der Unterkunft und etwas Lesen endete dieser erlebnisreiche Tag 🌙📖.
Morgen ziehen wir dann mit unserem neuen Auto einmal um die Insel – und wir sind schon gespannt, was uns erwartet.
















































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