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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Dienstag, 28. Oktober 2025

Indonesien 2025, Bali Sanur 24.10. - 30.10.

 

24. Oktober 2025 – Willkommen in Bali 🌺

Pünktlich um 08:00 Uhr holte uns unser Fahrer am Hotel ab 🚗, um uns zum Flughafen zu bringen. Unser Flug von Yogyakarta nach Bali sollte zwar erst um 11:10 Uhr starten ✈️, aber wir wollten es entspannt angehen und vorher noch gemütlich am Flughafen frühstücken ☕🥐. Die Fahrt dauerte etwas mehr als eine Stunde, also hatten wir genügend Zeit.

Am Flughafen angekommen, bezahlten wir unseren Fahrer 🙏, verabschiedeten uns und gingen ins moderne Terminalgebäude. 

Alles lief wie am Schnürchen ✅ – Gepäck aufgeben, Bordkarten erhalten, Sicherheitskontrolle – perfekt. Danach gab es erst einmal ein leckeres Frühstück 😋.

Anschließend schlenderten wir gemütlich zum Gate 🚶‍♂️🚶‍♀️. Kaum angekommen, begann auch schon das Boarding, Timing wie aus dem Lehrbuch ⌛. Der 1,5-stündige Flug war schnell vorbei und wir landeten in Denpasar. Nur die Gepäckausgabe ließ auf sich warten 🧳⏳. Währenddessen schrieb Peter per WhatsApp 📱 und fragte, ob alles in Ordnung sei. Ich beruhigte ihn – unser Gepäck machte wohl nur ein paar Extra-Runden. Als es endlich kam, schnappten wir uns die Koffer und gingen hinaus, wo uns Peter und sein Fahrer Warong herzlich empfingen 🤗.

Peter kannte ich von früher, als er mit seiner Freundin Anna und seinem Team als Bauunternehmer 🧱 in Gruibingen an meinem Haus gearbeitet hatte. Seit über 30 Jahren verbringt er jeden Winter auf Bali 🌞. Vorletztes Jahr gab er seine Firma auf und lebt seither die meiste Zeit in Sanur, direkt am Meer 🌊. Für uns hatte er dort ein Zimmer organisiert, denn wir wollten bis zum 31. Oktober bleiben.

Schon die Fahrt zur Unterkunft brachte die erste Überraschung: Peter holte uns in einem VW-Bus aus den 70ern ab 🚐 – richtig cool! Bei der Ankunft im Tori Inn folgte gleich die zweite Überraschung 😍: ein großes, schönes Zimmer, ein cooler Pool 🏊‍♂️ und sehr nette Betreiber, die Peter natürlich alle kannte.



Wir checkten ein 📝 und trafen uns anschließend mit Peter in einer kleinen Kneipe 🍻, wo wir ein paar Willkommens-Bierchen tranken und noch etwas aßen 🍛. Danach brachte er uns zu einem kleinen Laden 🛒, in dem wir Getränke und – kaum zu glauben – richtig gute Wurst vom Schwein fanden 🐷: Schinken, Salami, eine Art Jagdwurst, dazu Toastbrot 🍞 und Eier 🥚. Da es im Tori Inn eine Gemeinschaftsküche gab 👨‍🍳, wollten wir uns am nächsten Morgen selbst ein schönes Frühstück machen.

Zurück in der Unterkunft 🌙 ließen wir den Abend entspannt ausklingen, und unser Ankunftstag in Sanur ging ruhig und zufrieden zu Ende.

25. – 30. Oktober 2025 – Turbo-relaxt in Sanur 🌴

Die nächsten Tage waren ziemlich — ich nenne es mal — turbo relaxt. Vormittags gingen Ela und ich entweder an den Strand oder blieben am herrlichen Pool, wo wir deutsch - australische Völkerverständigung betrieben 🏊. 






Im Laufe des Tages gesellte sich dann meistens Peter zu uns, und wir plauderten entspannt über dies und jenes. Oft saßen wir später irgendwo an einer Bar 🍻 und waren erneut erstaunt, wie bekannt er hier war. Gefühlt kannte er jede und jeden, was nach über 30 Jahren Bali-Erfahrung auch kein Wunder war. So lernten wir ganz nebenbei viele tolle Menschen kennen.

Zweimal trafen wir uns nachmittags mit Michel, einem Holländer, der früher Pilot bei Air France war ✈️. Mit ihm verstanden wir uns auf Anhieb bestens, und er wusste spannende Geschichten zu erzählen.

Wir genossen die herrliche Unterkunft, unser selbst zubereitetes Frühstück mit Rührei und Schinken 🍳🥓 und die Abendessen zu einem absoluten Spotpreis. Die internationale Küche in Sanur war wirklich top. Besonders die Pizzeria „Bella Italia“ überzeugte — die Pizza dort war eine der besten, die ich jemals gegessen habe 🍕.

Ein weiteres kulinarisches Highlight war ein Spanferkelessen 🐷. Tagsüber wurde das Schwein am Grill zubereitet und abends serviert. Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen — unglaublich lecker. 




Als wir zu dem Restaurant liefen, stand zufällig der VW-Bus, mit dem wir vom Flughafen abgeholt worden waren, in der Nähe und wir konnten endlich ein Bild von dieser kultigen Kiste machen 🚐😄.


Peter organisierte uns — natürlich wieder über einen Bekannten — einen Mietwagen, mit dem wir ab dem 31. Oktober Bali auf eigene Faust erkunden wollten. Über eine weitere Freundin, Mathilda, die an einem Stand für Bali-Touren arbeitete, buchten wir außerdem eine Schnorcheltour zur Insel Nusa Penida 🐠.

Die Tour klang vielversprechend, vor allem weil es eine Stelle geben sollte — die Manta Bay — an der man Mantas sehen konnte. Na ja… am Ende war der Ausflug leider nicht so nach unserem Geschmack. Es entpuppte sich als reine Massenveranstaltung 😬.





Morgens um 07:00 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht, dann ging es mit dem Schnellboot nach Nusa Penida. 





Dort sofort auf ein kleineres Boot und weiter zum ersten Schnorchelspot: die Manta Bay. Schon dort lagen mehrere Boote, und als ein Manta gesichtet wurde, schwammen geschätzt 50 Menschen gleichzeitig hinterher. Ein wilder Haufen — zum Glück konnten Ela und ich den Manta wenigstens kurz in Ruhe sehen. Der Spot selbst war nichts Besonderes.







Nach etwa 15 Minuten ging’s wieder an Bord und zur nächsten Bucht. Gleiches Spiel: viele Boote, viele Leute, rein, 15–20 Minuten, raus, weiter. Obwohl der Guide behauptete, es gäbe hier wunderschöne Korallen, waren wir ziemlich enttäuscht. Von Karimunjawa waren wir eben sehr verwöhnt — dagegen konnte das hier nicht ansatzweise mithalten.

So ging es noch zwei weitere Plätze weiter. Beim vierten stieg ein Großteil der Gäste gar nicht mehr ins Wasser — wir ebenfalls. Danach wurden wir zurück in den Hafen gebracht, bekamen ein eher schlechtes Mittagessen 🍽️ und saßen anschließend fast zwei Stunden herum, bis das Schnellboot zurück nach Bali ging. What a fuck!

Die Tage vergingen ansonsten wie im Flug. Mit einem Grab-Taxi 🚕 fuhren wir noch in die Mall Galeria Bali, um nach einem größeren Koffer für Ela zu schauen und ein bisschen zu shoppen 🛍️.





Wir freuten uns schon auf unseren anstehenden Erkundungstrip mit dem Mietwagen 🚗, denn Bali hatte natürlich noch viel mehr zu bieten als Sanur. Michel und Peter hatten uns bereits ein paar Highlights empfohlen, die ich brav auf Google Maps markierte.

Bali, wir kommen! 🌋🌴

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