Tag 14 – Unterwegs im Herzen von Budapest 🚇🗺️🌊
Frisch geduscht und voller Entdeckerlust sprangen wir in die U-Bahnlinie M3. Eine der ältesten Metrolinien Europas, stilecht mit dem Charme vergangener Jahrzehnte – ein bisschen Retro, ein bisschen Ostblock, aber genau das machte den Reiz aus.
In Windeseile landeten wir am Deák Ferenc tér, dem zentralen Drehkreuz von Budapest. Ein Ort, an dem gefühlt ganz Budapest einmal kurz vorbeikommt.
Rote Busse & große Pläne 🚌😄
Dort deckten wir uns mit einem Hop-on-Hop-off-Ticket ein. Und das konnte sich sehen lassen: nicht nur die bekannten roten Busse, sondern auch eine Donauschifffahrt waren inklusive. Dazu ein Audio-Guide und sogar zwei geführte Stadtrundgänge zu Fuß.
Kurz gesagt: ein Rundum-sorglos-Paket für neugierige Stadtentdecker. Perfekt, um sich treiben zu lassen, einen Überblick zu bekommen – und Budapest ganz entspannt auf sich wirken zu lassen.
Spaziergang mit Geschichte & Kamera 😎🏛️📸
Der Bus brachte uns in die Nähe des Ungarisches Parlament, und Ela und ich nutzten die Gelegenheit für einen entspannten Spaziergang dorthin. Schon der Weg war ein Erlebnis für sich.
Die Gebäude in diesem Teil der Altstadt sind schlicht fantastisch 🏛️✨ Prunkvolle Fassaden, liebevolle Details und dieses besondere Budapest-Gefühl, das irgendwo zwischen Monarchie, Geschichte und Großstadtflair liegt. Man kommt aus dem Staunen kaum raus.
Sicherheit auf amerikanisch 😎🚓
Besonders ins Auge fiel uns die massive Sicherungseinrichtung rund um die Amerikanische Botschaft Budapest. Ziemlich beeindruckend – Kameras, Absperrungen, Sicherheitskräfte, alles sehr präsent.
Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, ein bisschen zu filmen 📹😎
Sagen wir mal so: Mir gefiel das deutlich besser als dem dortigen Personal.
Aber hey – Reisereporter im Einsatz. Opfer müssen gebracht werden 😉
Ein Klassiker über der Donau – die Kettenbrücke 🌉🇭🇺🦁
Nur wenige Minuten zu Fuß an der Donau entlang erreichten wir die legendäre Széchenyi-Kettenbrücke – die älteste Donaubrücke Budapests. Sie verbindet Buda mit Pest und ist bis heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Bei ihrer Fertigstellung im Jahr 1849 galt sie als echtes technisches Wunderwerk 🔧✨. Eine feste Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen – das war damals alles andere als selbstverständlich.
Zwar befindet sich die Brücke aktuell in Restauration 🚧, doch selbst so ist sie ein absolutes Muss. Allein die steinernen Löwen an den Brückenköpfen sind beeindruckend 🦁🏛️ und laden förmlich dazu ein, stehen zu bleiben und genauer hinzuschauen.
Ein Ort, an dem Geschichte, Technik und Symbolkraft ganz selbstverständlich zusammenkommen.
Gleiten durch Geschichte – Donauschifffahrt 🚢🌊✨
Ein echtes Highlight unseres Budapest-Tages: die Donauschifffahrt. Bequem an Bord eines Ausflugsschiffes glitten wir entspannt über die breite Donau dahin – Perspektivwechsel deluxe 😌
Vom Wasser aus eröffnet sich ein ganz besonderer Blick auf die Stadt. Vorbei am Burgviertel, hoch oben mit der Matthiaskirche ⛪, der beeindruckenden Fischerbastei 🏰, weiter Richtung Ungarisches Parlament 🏛️ und unzähligen prachtvollen Fassaden entlang des Ufers.
Gerade vom Wasser aus wird deutlich, wie symmetrisch, durchdacht und stolz Budapest gebaut wurde. Alles wirkt harmonisch, monumental – aber nie erdrückend.
Man spürt bei dieser Fahrt förmlich, wie viel Geschichte diese Stadt atmet 📜💙
Und trotzdem wirkt Budapest kein bisschen altmodisch. Eher wie eine elegante Dame, die ihre Vergangenheit kennt – und sie mit Stil trägt.
Ein würdevoller Abschluss – die Dohány-Synagoge ✡️🏛️🕯️
Zum Abschluss dieses intensiven Tages besuchten wir noch die beeindruckende Dohány-Synagoge in der Nähe der Altstadt. Ein Ort, der sofort innehalten lässt.
Sie ist die größte Synagoge Europas und – nach New York – die zweitgrößte der Welt 🌍. Gleichzeitig ist sie eine bedeutende Gedenkstätte für die jüdische Gemeinde Budapests und erinnert eindrucksvoll an Geschichte, Verlust und Erinnerung 🕯️📜
Architektonisch ist sie etwas ganz Besonderes. Die orientalisch-maurische Bauweise mit ihren markanten Türmen, Ziegelmustern und Farben ist einzigartig – außen wie innen ✨🏛️
Ein stiller, respektvoller Ort zum Tagesausklang. Nicht laut, nicht spektakulär – aber tief bewegend. Genau richtig, um einen erlebnisreichen Budapest-Tag nachklingen zu lassen.
Ein Ort, der unter die Haut geht 🌳🕯️💔
Besonders eindrucksvoll war der Garten mit dem Metallbaum der Erinnerung, dem Baum des Lebens.
Jedes einzelne Metallblatt trägt den Namen eines Holocaust-Opfers ✍️. Tausende Namen, still nebeneinander – und doch schreit jeder einzelne nach Erinnerung.
Ein Ort, der sprachlos macht.
Kein Pathos, kein Lärm – nur Gedenken, Würde und tiefe Betroffenheit.
Man steht davor, liest Namen, schweigt – und versteht, warum Erinnern so wichtig ist. 🕊️
Zwischen Erkenntnis, Entsetzen und Appetit 🕯️🍽️😌
Dieser Besuch war für uns extrem informativ – nicht zuletzt dank der wirklich tollen Führung auf Deutsch. Gleichzeitig blieb aber auch ein Gefühl zurück, das schwer im Magen liegt. Ein leichtes Entsetzen, ähnlich wie damals in Kambodscha, als wir das Tuol-Sleng-Genozid-Museum (S 21) besucht hatten. Geschichte, die wichtig ist – aber die einen nicht unberührt lässt.
Nach so viel Kultur, Tiefe und Nachdenken meldete sich dann sehr deutlich ein ganz irdisches Bedürfnis: Hunger 😄
Also kehrten wir in ein kleines, gemütliches Restaurant ein. Auf dem Tisch landeten Gulasch und ein Lángos-Burger 🍲🍔 – hausgemacht, kräftig, richtig lecker. Genau das Richtige nach einem langen, intensiven Tag.
Zahnurlaub in Budapest 😁🦷
Während wir unser wohlverdientes Abendessen genossen, kamen wir mit einem Pärchen aus Deutschland am Nachbartisch ins Gespräch. Und ihre Geschichte war… sagen wir mal: überraschend.
Zwei Tage Budapest – nicht wegen Sightseeing, nicht wegen Oper oder Thermalbädern. Sondern wegen: Zähnen!
Er ließ sich hier seine Beißerchen auf Vordermann bringen 🦷😄 – und das für einen Bruchteil der Kosten zu Hause. Einsparung: satte 50–70 %. Und das Beste daran: Die Zahnklinik organisierte einfach alles. Flug, Hotel, Transfers, Terminplan. Rundum-sorglos-Paket deluxe. Quasi Zahnurlaub mit City-Feeling.
Budapest kann auch Hightech 🏥✨
Und tatsächlich: Budapest ist nicht nur für Brücken, Donau und Architektur bekannt, sondern auch für Zahnmedizin auf Top-Niveau. Hochmoderne Kliniken, hervorragend ausgebildete Zahnärzte und Preise, bei denen einem glatt die Kinnlade runterfällt – natürlich nur bildlich 😉
Implantate, Kronen, Veneers? Alles kein Problem. Viele Kliniken bieten sogar kostenlose Erstberatungen per Video an 📱. Wer dann anreist, wird oft direkt vom Flughafen abgeholt und zur Praxis chauffiert. Und zwischendurch bleibt genug Zeit für ein paar Insta-taugliche Stadtmomente oder einen Spaziergang an der Donau 📸🌊
Kurz gesagt: Wer Budapest nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Strahlen besucht – sei es mit der Kamera oder dem Lächeln – ist hier genau richtig 😁✨
Abendspaziergang mit Wow-Faktor 🚇🏛️
Zufrieden, müde, begeistert 🌙🚇😌
Gut gesättigt und um viele Eindrücke reicher fuhren wir mit der Metro zurück zum Camping Haller. Die Füße müde, der Kopf voll, das Herz zufrieden.
Kaum angekommen krochen wir in unsere Decken, ließen den Tag noch einmal Revue passieren und waren uns einig: Budapest hat uns schon beim ersten Rundgang komplett abgeholt.
Und das Beste:
Das war erst Teil 1.
Morgen geht’s weiter mit Budapest – Runde zwei. 😄🏙️✨
Tag 15 – Mit der Straßenbahn mitten ins Herz 🚋🌉🌊
Unser zweiter Tag in Budapest startete ganz entspannt direkt vor der Haustür – also vor Otto 😄🚐
Mit der Straßenbahnlinie 23 ging es vom Campingplatz Haller quer durch die Stadt. Großstadtfeeling inklusive, aber ohne Stress.
Unser Ziel war der Vigadó tér, direkt an der Donau gelegen und nur ein paar Schritte von der legendären Kettenbrücke entfernt. Genau die wollten wir uns diesmal etwas genauer und ausgiebiger anschauen 🌉👀
Schon der kurze Weg zu Fuß brachte uns wieder ordentlich ins Staunen. Prachtvolle Gebäude, Details an jeder Ecke, dieses ganz eigene Budapest-Flair zwischen Eleganz und Geschichte.
Man merkt sofort: Auch am zweiten Tag hat diese Stadt noch richtig viele Asse im Ärmel ✨🏛️
Wiedersehen mit einer Legende 🌉🇭🇺✨
Und da war sie auch schon wieder: die berühmte Széchenyi-Kettenbrücke. Seit 1849 verbindet sie Pest und Buda miteinander – und das mit einer Eleganz, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.
Auch wenn sie inzwischen ein paar Jahre auf dem Buckel hat, beeindruckt sie noch immer mit ihrem historischen Charme. Die massiven Ketten, die steinernen Pfeiler, die Löwen – alles wirkt kraftvoll und zeitlos 🦁🏛️
Dazu kommt diese großartige Aussicht: Blick auf das Parlament, die Donau und hinauf zum Burgviertel 👀🌊🏰. Ein Ort, an dem man automatisch langsamer wird, stehen bleibt und einfach nur schaut.
Budapest ohne Kettenbrücke? Unvorstellbar.
Bequem nach oben – rauf auf den Burgberg 🚌⚡🏰
Nachdem wir uns an der Kettenbrücke sattgesehen hatten, wechselten wir ganz entspannt das Verkehrsmittel. Mit dem Castle Bus – einem kleinen, leisen Elektro-Shuttle – ging es hinauf auf den Burgberg.
Bequem, stressfrei und mit leichtem Sightseeing-Faktor rollten wir Richtung Burgviertel. Eine gute Entscheidung, denn oben wartet nicht nur Geschichte, sondern auch eine der besten Aussichten der Stadt 😌👀
Budapest kann eben nicht nur prachtvoll, sondern auch angenehm praktisch.
Zwischen Gassen, Geschichte und Gänsehaut 🕯️🧱😄
Im Anschluss schlenderten wir entspannt durch das alte Viertel. Kleine Gassen, alte Mauern, ruhige Ecken – genau diese Art von Atmosphäre, in der man automatisch langsamer wird und genauer hinschaut 👣🏘️
Irgendwann führte uns der Weg dann hinab ins Unterirdische: ins Labyrinth der Burg von Buda. Und ja – ein bisschen gruselig war es schon 😬🕯️. Dafür angenehm kühl und spannend zugleich.
Unterirdische Geschichten 🕳️📜
Das Labyrinth ist gespickt mit kleinen Ausstellungen zur Geschichte der Höhlen unter dem Burgberg. Besonders hängen blieb die Erzählung über Vlad Tepes – besser bekannt als Dracula 🧛♂️.
Der Legende nach soll er hier eine Zeit lang gefangen gewesen sein. Ob das historisch belegt ist? Eher fraglich. Aber ganz ehrlich: Die Stimmung dort unten sorgt auch ohne Beweise für ordentlich Atmosphäre 😄
Dunkle Gänge, schummriges Licht und das Gefühl, dass Geschichte hier nicht nur erzählt, sondern regelrecht gespürt wird. Ein ungewöhnlicher, aber absolut lohnender Abstecher.
Durchatmen mit Stil 🍻🌿😌
Wieder oben an der frischen Luft war erst mal Pause angesagt. Unsere Wahl fiel auf den Spíler Biergarten – und das war genau die richtige Entscheidung.
Ein stylischer, entspannter Ort mit guter Musik 🎶, kalten Getränken 🍺 und einem ordentlichen Hauch Hipster-Flair 😎. Nicht aufgesetzt, sondern angenehm lässig.
Perfekt zum Durchatmen nach all den Eindrücken, zum Beine-Ausstrecken und zum Leute beobachten 👀. Genau diese kleinen Pausen machen einen Städtetrip rund – und geben neue Energie für alles, was noch kommt.
Königliche Dimensionen 🏰👑🌊
Danach ging es weiter zum Royal Palace, dem ehemaligen Königspalast von Budapest. Heute beherbergt die weitläufige Anlage das Ungarische Nationalmuseum, die Nationalgalerie und die Széchényi-Nationalbibliothek – Kultur in dicken Mauern.
Auch wenn wir diesmal keine Lust auf einen Museumsbesuch hatten, war allein die Anlage schon mehr als beeindruckend. Majestätische Kuppeln 🏛️, breite Treppen, elegante Fassaden und großzügige Gartenanlagen, die zum Schlendern einladen.
Von hier oben hat man zudem einen herrlichen Blick auf die Donau und die Stadt 🌊🏙️. Ein perfekter Ort, um kurz innezuhalten, sich auf eine der vielen Bänke zu setzen und einfach wirken zu lassen, wo man gerade ist.
Und ja – für einen kleinen Moment fühlt man sich hier tatsächlich ein bisschen königlich 😄👑
Da wir noch einiges vorhatten, stiegen wir erneut in den Hop-on-Hop-off-Bus. Wir wollten noch zur Basilika fahren.
Monumental und nicht zu übersehen ⛪✨
An der St.-Stephans-Basilika stiegen wir wieder aus. Und ganz ehrlich: Dieses Gebäude übersieht man nicht.
Die mächtige, neoklassizistische Fassade springt einem sofort ins Auge 🏛️👀. Wuchtig, elegant und unglaublich präsent steht sie mitten in der Stadt und strahlt eine gewisse Ruhe und Erhabenheit aus.
Ein Ort, an dem man automatisch langsamer wird, kurz stehen bleibt und nach oben schaut. Budapest versteht es einfach, Eindruck zu machen – ganz ohne laut zu sein.
Hunger schlägt Kultur 😄🍽️
Innen hätten wir sicher noch weiter gestaunt, aber ganz ehrlich: Der Hunger war stärker. Also fiel die Entscheidung pragmatisch und goldrichtig – Langos vom Straßenstand 😋
Knoblauch, Sauerrahm, Käse, Zwiebel und Speck – außen knusprig, innen weich, ordentlich deftig und garantiert nichts für schwache Nerven oder erste Dates 😄🧄🧀
Man muss ihn einfach lieben, diesen ungarischen Klassiker.
Street Food auf die ehrliche Art – genau das Richtige nach so viel Geschichte, Pflastersteinen und Fußmärschen.
Nach dieser ordentlichen Stärkung stiegen Ela und ich wieder in den Hop-on-Hop-off-Bus – diesmal auf die grüne Strecke. Und wie so oft bei diesen Touren zeigte sich: Die zweite, kleinere Runde ist meist eher so… na ja… nett gemeint 😄
So richtig prickelnd war es diesmal nicht. Das einzige echte Highlight wäre wohl die riesige Markthalle gewesen. Aber ehrlich gesagt: Unsere Akkus waren ziemlich leer, der Kopf voll mit Eindrücken – und die Lust auszusteigen hielt sich stark in Grenzen.
Abkürzung nach Gefühl 🚇👍
Zum Glück führte die Route ziemlich geschickt an einer Metro-Haltestelle vorbei, die perfekt auf unserem Weg zurück zum Campingplatz lag. Kurzer Blick, kurzes Nicken – Entscheidung gefallen.
Also raus aus dem Bus, rein in die Metro 🚇 und entspannt zurück zum Campingplatz Haller. Manchmal ist genau das die beste Lösung: nicht alles mitnehmen müssen, sondern einfach hören, wann genug ist.
Budapest hatte geliefert – und wir hatten für heute genug gesehen 😌✨
Zwei Tage, tausend Eindrücke 🌙🚇😌
Gesättigt, zufrieden – und ehrlich gesagt auch ziemlich geschafft – ging es mit der Metro zurück zum Campingplatz Haller. Zwei volle Tage Budapest lagen hinter uns. Ein bunter Mix aus Geschichte, Architektur, Kulinarik und dieser ganz eigenen Atmosphäre, die die Stadt so besonders macht.
Ruhetag statt Rennprogramm 🧘♂️🏊♂️🔧
Da man beim Haller Camping bei vier Nächten die fünfte Nacht geschenkt bekommt, war die Entscheidung schnell gefallen. Ela und ich beschlossen, morgen einen klassischen Ruhe-, Trainings- und Basteltag direkt auf dem Campingplatz einzulegen. Einfach mal runterfahren, ein bisschen bewegen, ein bisschen tüfteln – ganz ohne Großstadttrubel.
Und übermorgen? Da wartet schon das nächste Highlight: das größte Thermalbad von Budapest, das legendäre Széchenyi-Heilbad 🛁♨️
Kurz online gebucht, Vorfreude gespeichert.
Filmmodus & Licht aus 🎬💤
Am Abend schauten wir noch gemütlich einen Film, ließen die letzten beiden Tage Revue passieren – und dann gingen auch schon die Lichter aus.
Budapest pausiert.
Wir auch. 😴✨
Tag 16 – Pause drücken ausdrücklich erlaubt 🧘♂️☕😌
Heute war einer dieser Tage, an denen man ganz bewusst auf „Pause“ drückt. Ela und ich waren uns sofort einig: Nichts muss, alles kann. Genau so fühlt sich echter Ruhetag an.
Also starteten wir ganz entspannt mit einem leckeren Frühstück in den Tag ☕🥐. Und weil wir konsequent sind, folgte danach – wie es sich gehört – ein gepflegtes Nachfrühstücks-Schläfchen 😴. Luxus pur, Vanlife-Edition.
Weniger Dusche, mehr Wohlgefühl 🚿🌿
Frisch aufgewacht stand dann tatsächlich mal wieder eine Dusche auf dem Plan. Seit wir unterwegs sind, haben wir unser Duschverhalten ein wenig angepasst – ganz nach dem Motto: weniger ist manchmal mehr.
Und siehe da: Man riecht nicht automatisch wie ein Bär im Hochsommer, nur weil man mal zwei Tage aussetzt 🐻😄. Im Gegenteil. Die Haut fühlt sich wohler, Wasser wird gespart und jede Dusche wird wieder zu etwas Besonderem.
Und genau so war es heute.
Dusche an, Kopf aus – und danach fühlten wir uns wie neu geboren ✨😌
Manchmal braucht es keine Highlights, keine Sehenswürdigkeiten und keine Kilometer. Manchmal reicht es völlig, einfach gut zu sich selbst zu sein.
Otto-Tuning Teil 3 – Basteln gegen die Hitze 🔧🌀😄
Dann ging es ans Werkeln – oder wie wir es liebevoll nennen: Otto-Tuning Teil 3. Ziel der heutigen Mission: unsere DIY-Wohnmobil-Klimaanlage weiter zu optimieren. Improvisation ist schließlich die Königsdisziplin im Vanlife.
Schon vor einiger Zeit hatte ich im Baumarkt zwei Dachrinnenhalter gekauft. Keine Sorge – nicht, um Regen umzuleiten 😄, sondern für einen deutlich wichtigeren Einsatz. Unser Standventilator, der von Anfang an mit an Bord war und im Betrieb oft eher unmotiviert irgendwo herumstand, bekam endlich eine neue, sinnvolle Aufgabe.
Warme Luft raus, bitte 🌀🚐
Der Plan: Warme Luft aus dem Heckbereich gezielt nach vorne pusten. Dort übernehmen dann unsere bereits installierten Dachventis den Rest und befördern die Hitze zuverlässig nach draußen.
Ein simples Prinzip, wenig Technik, kaum Stromverbrauch – aber erstaunlich effektiv. Genau so lieben wir das: mit einfachen Mitteln das Maximum rausholen.
Otto wurde also wieder ein kleines bisschen schlauer, luftiger und wohnlicher. Und wir hatten unseren Spaß beim Tüfteln – besser kann ein Ruhetag kaum laufen 😌🔧
Schrauben, Funken, Erfolg 🔧⚙️😄
Also: Werkzeug raus, Flex angeschmissen, Halter abgelängt – ein bisschen Krach für die Nachbarschaft inklusive 😎🔊. Gehört dazu. Danach vier Löcher gebohrt, alles sauber verschraubt, den Ventilator fixiert und dann der große Moment:
Tadaaa – Testlauf bestanden ✅🌀
Das Teil macht genau das, was es soll. Warme Luft wandert brav nach vorne, die Dachventis erledigen den Rest. Keine Hightech, kein Schnickschnack – einfach logisch, effektiv und stromsparend.
Langsam aber sicher wird Otto zur rollenden Wohlfühloase 🚐✨
Und jedes selbstgebaute Detail macht ihn ein kleines Stück mehr zu unserem Zuhause auf Rädern.
Bewegung light & Vorfreude ♨️🛍️🎬
Nach so viel Bastelspaß war dann doch noch ein wenig Bewegung angesagt. Also ging’s ins nahegelegene Lurdy Ház – ein Einkaufszentrum mit allem, was man so braucht.
Ich schlenderte entspannt durch die angenehm klimatisierten Gänge, ließ mich treiben und sammelte alles ein, was wir für ein gemütliches Abendessen gebrauchen konnten 🛒😄. Keine Hektik, kein Stress – genau richtig für einen Pausentag.
Abendroutine mit Wohlfühlfaktor 🍳😌
Zurück im Otto wurde gekocht, gegessen und anschließend der Tag ganz klassisch mit einem gestreamten Film abgerundet 🎬🚐. Füße hoch, Kopf aus – besser geht’s kaum.
Einfach schön, so ein Ruhetag.
Und morgen? Da wartet schon das nächste Highlight: das legendäre Széchenyi-Heilbad ♨️
Tickets hatte ich vorsorglich schon online gekauft – man will ja vorbereitet entspannen 😄
Tag 17 – Thermal-Entspannung im Turbomodus ♨️😌🌞
Heute war es endlich so weit: Thermal-Entspannung pur – und das im Turbomodus. Muskeln locker, Kopf aus, Alltag weit weg. Genau das, worauf wir uns gefreut hatten.
Damit wir nicht den halben Vormittag in einer Warteschlange verbringen mussten, hatte ich schon am Vortag online Tickets für das legendäre Széchenyi-Heilbad gebucht. Und ganz ehrlich: Das war Gold wert 🏆😄
Reinspaziert statt anstehen 🎟️🚶♂️
Kein Anstehen, kein Gedränge, kein Genervtsein. Einfach rein, umziehen und ab ins warme Wasser. Genau so soll ein Wellness-Tag beginnen.
Schon beim ersten Blick auf die riesige Anlage war klar: Das hier ist kein normales Schwimmbad. Das ist Budapest-Feeling in warm, blubbernd und maximal entspannend ♨️✨
Beste Voraussetzungen also für einen Tag, an dem nichts weiter auf dem Zettel stand als treiben lassen, genießen und langsam durchgaren 😌
Mit der Metro zurück in die Geschichte 🚇✨🇭🇺
Nach einem kleinen Frühstück – mehr als Kaffee und ein Brot war einfach nicht drin, es war definitiv noch zu früh 😄☕🍞 – machten wir uns auf den Weg zur Metrostation Nagyvárad tér.
Inzwischen sind Ela und ich echte Budapest-Metro-Profis. Die Linie M3 brachte uns routiniert bis zum Deák Ferenc tér, von dort ging’s weiter mit der legendären gelben Linie M1 bis Széchenyi fürdő.
Die M1 – Nostalgie auf Schienen 🎞️🚋
Diese Linie ist etwas ganz Besonderes. Sie ist nicht nur die älteste U-Bahn Budapests, sondern sogar die älteste U-Bahn Kontinentaleuropas. Eröffnet wurde sie bereits 1896 – anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums der ungarischen Landnahme 📜🇭🇺.
Und ja, das merkt man sofort. Die Bahnhöfe wirken wie aus einem alten Film: gusseiserne Stützen, weiße Kacheln, Holzvertäfelungen und eine Atmosphäre, die liebevoll gepflegt und herrlich entschleunigt wirkt 🏛️✨
Allein die Fahrt mit dieser Linie ist schon ein kleines Erlebnis – und die perfekte Einstimmung auf das, was uns gleich im Thermalbad erwarten sollte ♨️😌
Rein ins warme Vergnügen ♨️🎟️😄
Dank unserer Online-Buchung ging alles erfreulich zügig. Keine Warteschlange, kein Stress – wir erhielten direkt unsere Chip-Armbänder, die gleichzeitig als Eintrittskarte und Spind-Schlüssel dienten.
Einmal ums Handgelenk, kurz orientieren – und dann gab es kein Halten mehr: rein ins Badevergnügen 💦😌
Schon in diesem Moment war klar: Die Entscheidung, Tickets vorab online zu buchen, war absolut richtig. Entspannung beginnt manchmal schon an der Kasse 😉
Wow-Moment im Innenhof ♨️🏛️😲
Im Innenhof angekommen dachten wir beide nur: Wow!
Die Fotos hatten uns ja schon beeindruckt – aber live spielt das Széchenyi-Bad ganz klar in einer anderen Liga.
Mächtige Säulen, diese markanten gelben Fassaden und die prunkvollen Becken ergeben zusammen eine Kulisse, die locker als Set für ein großes Historiendrama durchgehen würde 🎬🏛️
Klar, bei genauerem Hinsehen erkennt man einen gewissen Renovierungsstau. Hier rostet mal ein Geländer, dort sind Fliesen ausgebessert, nichts ist geschniegelt oder perfekt.
Aber ganz ehrlich: Das stört kaum.
Der Gesamteindruck bleibt überwältigend – monumental, ehrwürdig und voller Charakter. Ein Ort, der nicht geschniegelt sein muss, um zu beeindrucken.
Ankommen, ablegen, abschalten ♨️😌📖
Da wir früh dran waren, hatten wir Glück und ergatterten zwei Liegen im Schatten – Jackpot. Der Thermen-Tag konnte offiziell starten.
Das Programm war schnell festgelegt und wurde konsequent eingehalten: lesen 📖, dösen 😴, die verschiedenen Thermalbecken testen ♨️, Menschen beobachten 👀, in der Sauna ordentlich schwitzen 🧖♂️, ein zweites Frühstück verputzen 🥐☕ – und vor allem: absolut nichts tun.
Kein Zeitplan, kein Muss, kein schlechtes Gewissen. Einfach treiben lassen, warmes Wasser, entspannte Atmosphäre und dieses herrliche Gefühl, dass gerade wirklich alles egal sein darf.
So fühlt sich Entschleunigung auf Budapest-Art an 😌✨
Warm, voller Leben und ziemlich besonders ♨️😎🌊
Insgesamt gibt es im Széchenyi-Bad ganze 18 Becken – mit Temperaturen zwischen angenehmen 28 und ordentlich heißen 40 Grad 🔥. Besonders beliebt sind die beiden großen Außenbecken. Eines davon mit Massagedüsen und Strömungskanal – treiben lassen deluxe 😌
Das große Schwimmbecken war leider wegen Renovierungsarbeiten gesperrt 🚧, aber ganz ehrlich: Das trübte die Stimmung kein bisschen. Es gab mehr als genug warmes Wasser, um selig zu werden.
Heilbad mit Geschichte 🏛️💦
Die Anlage blickt auf eine lange Tradition als medizinisches Heilbad zurück. Das schwefel- und mineralhaltige Wasser wird aus über 1200 Metern Tiefe nach oben gepumpt und soll bei Gelenkbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen und sogar Hautproblemen helfen.
Schon im 19. Jahrhundert galt Budapest als „Stadt der Bäder“. Und das Széchenyi war damals das Kronjuwel für die Oberschicht 👑♨️.
Heute badet hier einfach alles. Vom hippen Backpacker über die 80-jährige Oma mit pinker Badekappe 🧓🎀 – und natürlich auch Ela und ich 😎😅
Zeit für den Rückzug 🚶♂️🚐
Im Laufe des Tages wurde es, wie erwartet, rappelvoll. Menschen überall, Stimmengewirr, ordentlich Betrieb. Erst am späten Nachmittag entspannte sich die Lage wieder etwas.
Gegen 17 Uhr hatten auch wir genug Thermal-Luxus genossen und machten uns zufrieden, weichgekocht und bestens gelaunt auf den Rückweg zu Otto 🚐😌
Ein Tag, der genau so bleiben darf, wie er war.
Weiterziehen mit Vorfreude 🚐🌊🌿
Morgen heißt es dann: Bye-bye Budapest 👋
Wir brechen auf zum Donauknie – Natur statt Großstadt, Ruhe statt Trubel, Fluss statt Asphalt.
Zeit für neue Ausblicke, neue Wege und dieses ganz besondere Gefühl, wenn man weiß: Das nächste Highlight wartet schon. 😌✨





































































































































































































































































