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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Mittwoch, 9. Juli 2025

Ungarn 2025 Teil 3, von Tiszafüred bis nach Budapest

Tag 11 🏰🌲 | Eger, Burgblicke und Waldruhe im Bükk


Da wir es kaum erwarten konnten, nun endlich auch den bergigen Teil Ungarns zu erkunden, machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg Richtung Norden 🚐💨. Unser Ziel: der Bükki Nationalpark 🌲 – eine der grünsten und schönsten Gegenden des Landes.

Die Bilder, die wir zuvor im Netz gesehen hatten, versprachen genau das, was wir lieben ❤️: dicht bewaldete Hügel 🌳, felsige Schluchten 🪨, klare Bäche 💧 und jede Menge Natur. Kurz gesagt – genau unser Ding 😎.

Auf dem Weg dorthin lag die Stadt Eger, die uns mehrfach als besonders sehenswert empfohlen worden war 🏛️. Also beschlossen wir spontan, einen Zwischenstopp einzulegen. Die Strecke war angenehm kurz, und so erreichten wir Eger bereits am frühen Vormittag ☀️.

Der erste Parkversuch scheiterte allerdings kläglich 😅 – der Platz war schlicht nichts für unseren Otto 🚐. Also wagten wir Plan B und fuhren direkt hinauf zur Burg Eger 🏰, die hoch über der Stadt thront und schon von unten mächtig Eindruck macht.

Und siehe da: Manchmal muss man einfach Glück haben 🍀. Ein perfekt passender Parkplatz für Otto wurde gerade frei. Also eingeparkt ✔️, Kamera geschnappt 📸 – und ab ging’s zur Stadtbesichtigung 👟👟.

Der Tag versprach genau das, was wir mögen 😍: eine gelungene Mischung aus Kultur 🏛️, Burgblick 👀 und der Hoffnung, später noch einen idyllischen Campingplatz mitten im Wald zu finden 🌲⛺.


Unser erstes Ziel war die Egri Vár 🏰 – das wohl bedeutendste historische Wahrzeichen der Stadt. Die Burg wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert nach dem verheerenden Mongolensturm errichtet 🕰️ und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und befestigt.

Berühmt wurde sie vor allem durch die Schlacht von 1552 ⚔️, als die zahlenmäßig weit unterlegene ungarische Besatzung unter der Führung von István Dobó den Angriff der osmanischen Armee erfolgreich abwehrte 💪. Ein Ereignis, das bis heute als Symbol für Mut, Zusammenhalt und Widerstandskraft gilt – und in Ungarn noch immer echten Nationalstolz weckt 🇭🇺.







Die Burganlage selbst ist weitläufig 🏰 und besteht aus mehreren Bastionen 🛡️, massiven Wehrmauern, unterirdischen Gängen sowie verschiedenen historischen Gebäuden 🕰️. Man kann sich hier gut vorstellen, wie lebendig – und zugleich rau – das Leben innerhalb der Festung einst gewesen sein muss.

Besonders eindrucksvoll war der Ausblick vom oberen Festungsteil 👀✨. Von dort oben eröffnet sich eine fantastische Sicht auf die Altstadt von Eger 🏘️, auf die markanten Türme der Basilika von Eger ⛪ sowie auf das Minarett von Eger 🕌 – ein Panorama, das man am liebsten ein paar Minuten länger wirken lässt 📸😌.



Innerhalb der Burgmauern 🏰 besuchten wir das kleine, aber überraschend informative Burgmuseum 🖼️. Die Ausstellungen widmen sich unter anderem der berühmten Schlacht von 1552 ⚔️, zeigen archäologische Funde aus verschiedenen Epochen 🏺 und geben spannende Einblicke in die Baugeschichte der Burg 🕰️.

Alles ist übersichtlich aufbereitet und gut verständlich erklärt 📖 – genau die richtige Mischung aus Wissen und Geschichte, ohne dabei trocken zu wirken. Man bleibt automatisch ein bisschen länger stehen, als man ursprünglich geplant hatte 😌.










Im Dobó-Bastion-Turm 🗼 befindet sich eine Ausstellung, die sich mit den damaligen Verteidigungsstrategien der Burg beschäftigt ⚔️🛡️. Anschaulich wird gezeigt, wie man sich gegen Angreifer schützte, welche Taktiken zum Einsatz kamen und warum die Festung so lange als uneinnehmbar galt.

Wer sich für Militärgeschichte interessiert 🤓, kann hier einiges entdecken – und bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie durchdacht und clever die Verteidigung von Egri Vár einst organisiert war 🏰.






Außerdem befinden sich auf dem Gelände noch eine rekonstruierte mittelalterliche Schmiede 🔨🔥, eine Ausgrabungsstätte mit freigelegten Mauerresten 🧱 sowie eine kleine Kirche ⛪, die früher zur Burg gehörte. All das vermittelt ein gutes Bild davon, wie vielseitig und lebendig das Leben innerhalb der Festungsmauern einst gewesen sein muss 🕰️.

Zwar waren einige Abschnitte aktuell wegen Renovierungsarbeiten gesperrt 🚧, doch der Rundgang über das weitläufige Gelände lohnte sich trotzdem auf jeden Fall 👍. Es gibt genügend zu entdecken – und immer wieder schöne Ecken, die zum Innehalten und Umschauen einladen 👀📸.










Die Mischung aus beeindruckender Geschichte 🏰, gut erhaltenen Mauern 🧱 und der weiten Aussicht über Eger 👀 machte den Besuch der Burg zu einem echten Highlight ✨.

Nach dem Abstieg von der Festung schlenderten wir gemütlich durch die Altstadt 🚶‍♂️🚶‍♀️ und steuerten schließlich das Minarett von Eger 🕌 an – ein eindrucksvolles Relikt aus der osmanischen Zeit. Mit seinen knapp 40 Metern Höhe ragt es noch heute markant aus dem Stadtbild heraus 📏 und zieht automatisch alle Blicke auf sich.

Es zählt zu den nördlichsten erhaltenen Bauwerken aus der Zeit der türkischen Besetzung 🕰️ und ist damit nicht nur architektonisch spannend, sondern auch historisch etwas ganz Besonderes.


Nicht weit entfernt entdeckten wir die St. Bernhards-Kirche ⛪ – ein eher unbekanntes, aber ausgesprochen eindrucksvolles Gotteshaus. Die Kirche gehört zum Franziskanerorden ✝️ und beeindruckte bereits von außen mit ihrer barocken Fassade ✨.

Im Inneren empfing uns ein ruhiger, stilvoll gestalteter Raum 😌, der sofort eine angenehme Gelassenheit ausstrahlte. Besonders sehenswert waren die kunstvoll gestalteten Altäre 🕯️ sowie die klassisch gehaltene Kanzel 🎙️ – Details, die man gern etwas länger betrachtet.

Ein Ort der Ruhe und Besinnung 🙏, mitten in der Stadt 🏙️ – genau richtig, um kurz durchzuatmen, bevor es wieder hinaus ins lebendige Treiben ging.


Anschließend ging es – vorbei an wunderschönen, liebevoll erhaltenen Häusern 🏘️✨ – weiter zur monumentalen Basilika von Eger ⛪, die auch als Kathedrale bekannt ist. Sie gilt als die zweitgrößte Kirche Ungarns 🇭🇺 und wurde im 19. Jahrhundert erbaut 🕰️.

Schon der weite Vorplatz mit seinen hohen Treppenstufen 👣 und den mächtigen Säulen 🏛️ wirkte ausgesprochen beeindruckend und ließ erahnen, was uns im Inneren erwarten würde 👀.

Drinnen empfing uns eine prachtvolle Raumgestaltung ✨ mit hohen Gewölben ⬆️, farbenfrohen Fenstern 🌈 und einer eindrucksvollen Orgel 🎶, die den Raum förmlich beherrscht. Ein Ort, der Ehrfurcht weckt und gleichzeitig Ruhe ausstrahlt 😌🙏.











Zum Abschluss unserer Stadtbesichtigung ließen wir uns auf dem Platz vor dem Eger Palace 🏛️ nieder. Der Platz präsentierte sich lebendig und offen ☀️ – ein beliebter Treffpunkt mit Straßencafés ☕, Sitzgelegenheiten und einer angenehm entspannten Atmosphäre.

Wir gönnten uns eine kleine Pause 🪑, beobachteten das bunte Treiben um uns herum 👀 und ließen die vielen Eindrücke des Tages langsam sacken 😌. Genau dieser Moment des Innehaltens machte den Besuch in Eger rund – bevor es später wieder weiterging 🚐🌲.








Nach diesem Päuschen ☕ machten Ela und ich uns wieder an den Aufstieg zur Egri Vár 🏰. Mit unserer Stadtbesichtigung hatten wir die Burg inzwischen sozusagen halb umrundet 🔄.

Während wir gemütlich nach oben schlenderten 🚶‍♂️🚶‍♀️, genossen wir noch einmal den Anblick der schönen alten Häuser 🏘️, der zahlreichen Weinlokale 🍷 und schließlich den letzten Blick auf die mächtigen Burgmauern 🧱 – ein stimmungsvoller Abschluss unseres Rundgangs durch Eger 👀✨.










Eger hat uns mit seinem gelungenen Mix aus Geschichte 🏰, Architektur 🏛️ und fast schon mediterranem Flair ☀️ begeistert – eine Stadt, die definitiv mehr ist als nur ein Zwischenstopp ✨.

Nun freuten wir uns auf die Weiterfahrt Richtung Bükk-Gebirge 🌲 und auf den kleinen Campingplatz mitten im Wald, der unser nächstes Ziel sein sollte. Dieser lag in Répáshuta, einem kleinen Bergdorf mitten im Bükki Nationalpark 🌳.

Schon bei der Abfahrt spürten wir, dass sich die Landschaft deutlich verändern würde 🚐⬆️. Es ging stetig bergauf, die Ebene blieb zurück, und bald bestimmten dichte Wälder 🌲, kurvige Straßen 🛣️ und angenehm frische Höhenluft 🌬️ das Bild.

Die Strecke von Eger nach Répáshuta war zwar nicht lang ⏱️, aber landschaftlich ein echtes Erlebnis 👀✨. Immer wieder öffneten sich entlang der Straße herrliche Ausblicke auf die bewaldeten Hügel des Bükk-Gebirges 🌄 – genau die Art von Fahrt, bei der man automatisch langsamer wird.

Der Bükki Nationalpark ist übrigens der größte zusammenhängende Waldnationalpark Ungarns 🇭🇺 und wurde bereits 1977 gegründet 🕰️. Er umfasst rund 430 Quadratkilometer Fläche 📐 und ist bekannt für seine tief eingeschnittenen Täler, schroffen Kalksteinklippen 🪨 und spektakulären Karsthöhlen.
Über 1.000 Höhlen sind hier registriert 🕳️ – darunter die Istállós-kő-Höhle, in der prähistorische Funde gemacht wurden. Außerdem findet man im Park zahlreiche geschützte Pflanzenarten 🌼 sowie eine beeindruckende Tierwelt 🦌🦋 – darunter Luchse, Wildkatzen, Schwarzstörche und unzählige Schmetterlingsarten.

In Répáshuta angekommen, fanden wir den kleinen, wunderbar versteckten Forest Camping ⛺ gleich am Ortsrand. Schon bei der Einfahrt war klar: Hier sind wir genau richtig 😌. Der Platz liegt mitten im Wald 🌲, ist überschaubar und sehr liebevoll gepflegt. Keine Massen, keine Animation 🎤🚫 – nur Natur pur, Ruhe und Vogelgezwitscher 🐦. Genau unser Ding 👍.

Wir wurden freundlich empfangen 😊 und konnten uns unseren Stellplatz frei aussuchen. Um uns herum nur grüne Hänge 🌿, Wald und ein paar weitere Camper, die ebenfalls eher auf Entschleunigung aus waren 🧘‍♂️. Nach dem doch recht vollen Tag in Eger genossen wir hier einfach das Ankommen 🚐💚.

Mit einem prächtigen Gewitter ⛈️ – mit allem, was dazugehört 🌩️🌧️ – endete schließlich dieser rundum gelungene Tag.





Tag 12 🌧️🍃 | Regen, Ruhe und Berg-Luxus

Nach einer absolut ruhigen Nacht in herrlich frischer, kühler Bergluft 🌲 wurden wir vom gleichmäßigen Trommeln des Regens auf Otto geweckt 🚐🌧️. Der Wetterbericht hatte es bereits angedeutet – auch die kommenden Tage sollten kühl und regnerisch bleiben.

Was für ein krasser Gegensatz zu gestern: In Eger zeigte Ottos Temperaturfühler noch über 40 Grad ☀️🔥, jetzt standen gerade mal 14 Grad auf dem Display 🌡️. Das fühlte sich schon fast herbstlich an 🍂.

Wir beschlossen also, den Tag ganz ruhig anzugehen 😌. In kurzen Regenpausen nutzten wir die Gelegenheit für ein paar Fotos vom idyllischen Campingplatz 📸, der sich nun noch stiller, grüner und ursprünglicher zeigte als zuvor 🌿.

Ansonsten stand Entschleunigung pur auf dem Programm: Lesen 📖, ein bisschen Krafttraining unter dem Vordach 💪 und natürlich – wie könnte es anders sein – Reiseblog schreiben ✍️📝.




Auch organisatorisch gab es an diesem Tag noch etwas zu erledigen 📧📞. Ela hatte sich im letzten Jahr den Schulterkopf in vier Teile zertrümmert 😖 und damals eine Metallplatte eingesetzt bekommen. Seit ein paar Wochen spürte sie dort wieder ein leichtes Ziehen sowie ein Knirschen 🤔, und wir wollten vorsorglich in Österreich abklären lassen, ob alles in Ordnung war 🇦🇹🏥.

Dafür mussten wir allerdings erst die Genehmigung der Krankenkasse einholen – was natürlich ein paar E-Mails und Telefonate bedeutete 🗂️📱. Bürokratie macht eben bekanntlich keinen Halt … nicht einmal in den Bergen 🏔️😉.

So verging der Tag eingebettet in wunderschöne, ruhige Natur 🌲😌. Und weil inzwischen alle anderen Camper abgereist waren, hatten wir den gesamten Platz ganz für uns allein 🏕️✨.
Das war dann wohl unser ganz persönlicher Berg-Luxus 💚.

Tag 13 🚐🕳️🏙️ | Von der Höhle in die Großstadt

Gestern Abend hatten Ela und ich noch darüber gesprochen, wie es weitergehen sollte 🤔. Der Wetterbericht versprach auch für die kommenden Tage nichts Gutes – Regen und kühle Temperaturen 🌧️🌡️. Da kam uns die Idee, den geplanten Besuch in Budapest vorzuziehen 🏙️. Eine Stadtbesichtigung bei milderem Wetter erschien uns deutlich angenehmer als bei der dort im Sommer üblichen Bruthitze ☀️🔥.

Gesagt, getan 👍. Heute Morgen packten wir zusammen 🎒, bezahlten unseren Platz 💶 und verabschiedeten uns 👋. Kurz darauf waren wir wieder unterwegs 🚐💨. Wie immer schaute ich mir die Route in Google Maps vorher etwas genauer an und entdeckte dabei einen spannenden Zwischenstopp 👀✨: In Lillafüred gab es eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen – die St.-Stephan-Höhle 🕳️. Und sie lag gerade einmal 16 Kilometer von unserem Standort entfernt 📍. Klarer Fall: Da mussten wir hin 😄.

Die Fahrt dorthin war spektakulär 🌄. Wer bei Ungarn nur an flache, endlose Felder denkt, würde hier seinen Augen nicht trauen 😲. Dichter Wald 🌲, tiefe Schluchten 🪨 und eine kurvige Bergstraße 🛣️, die fast an eine Alpenstraße erinnerte. Kaum zu glauben, dass wir uns immer noch in Ungarn befanden 🇭🇺.

Dort angekommen parkten wir Otto auf dem ausgewiesenen Parkplatz 🚐✔️ und machten uns auf den kurzen Weg zur Höhle 👟.
Oder besser gesagt – fast. Denn ganz so schnell ging es dann doch nicht los … 😉





Am Eingang kauften wir unsere Tickets 🎟️ und wollten schon frohen Mutes durchs Drehkreuz marschieren 😄, als uns die Dame an der Kasse freundlich, aber bestimmt aufhielt ✋🙂. Die Besichtigung sei ausschließlich im Rahmen einer Führung möglich, und die nächste würde erst in etwa 45 Minuten starten ⏳.

Nun gut – wir hatten ja Zeit 😌. Also nutzten wir die Gelegenheit, uns etwas mit der Geschichte und Geologie der Höhle zu beschäftigen 🪨📖. Rund um den Eingang waren mehrere Infotafeln aufgestellt, die spannende Einblicke in die Entstehung und die Besonderheiten der St.-Stephan-Höhle boten.

Die Höhle wurde bereits 1913 entdeckt 🕰️ und zählt heute zu den bedeutendsten Tropfsteinhöhlen Ungarns 🇭🇺. Benannt wurde sie nach dem ungarischen Staatsgründer, dem heiligen Stephan I. ✝️👑.

Besonders beeindruckend sind die teils riesigen Tropfsteinformationen 🕯️🪨 sowie die ungewöhnlich hohe Luftfeuchtigkeit 💧, die das spezielle Mikroklima der Höhle prägt. Tatsächlich wird die Höhle sogar zu therapeutischen Zwecken genutzt 🫁 – das Höhlenklima soll bei Atemwegserkrankungen unterstützend wirken 🌬️😮‍💨.

Ein Hinweis gefiel Ela und mir allerdings überhaupt nicht 😏: In der Höhle war das Fotografieren strikt verboten 📵📷. Tja – da mussten wir halt mal wieder illegal unterwegs sein 😇.
Was sich jedoch als völlig unnötig herausstellte, denn sämtliche Ungarn in der Höhle zückten schon von Beginn an munter ihre Handys 📱📸 und fotografierten, was das Zeug hielt. Da schlossen wir uns natürlich ganz entspannt an 😉.

Pünktlich zur vollen Stunde ⏰ ging es dann endlich los. Unsere Gruppe wurde von einer freundlichen Dame abgeholt 😊, die sich als unsere Höhlenführerin entpuppte. Die Führung fand allerdings ausschließlich auf Ungarisch statt 🇭🇺 – was wir zwar kein Wort verstanden 🤷‍♂️🤷‍♀️, aber erstaunlich wenig vermissten.

Denn selbst ohne Sprachkenntnisse war die Höhle beeindruckend genug 😮🕳️. Außerdem waren uns die Entstehungsgeschichte von Höhlen sowie der Tropfsteinwuchs ohnehin bestens bekannt 🪨🕯️. Manchmal reicht eben auch einfach nur schauen, staunen und genießen 👀✨.


Die Wege waren gut ausgebaut 🛠️ und führten uns sicher hinein in die kühle Welt der St.-Stephan-Höhle 🕳️❄️. Drinnen herrschten konstante 10 Grad 🌡️ – eine echte Wohltat und willkommene Abkühlung nach der Sommerhitze der vergangenen Tage 😌.

Über Treppen und Stege 👣 ging es durch ein beeindruckendes Labyrinth aus Tropfsteinen 🕯️, natürlichen Säulen 🪨 und bizarren Gesteinsformen, die von der jahrtausendelangen Arbeit der Natur erzählen ✨. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte 👀.



Unsere Führerin blieb an verschiedenen Punkten stehen 👣 und schaltete jeweils spezielle Lichtinstallationen ein 💡, die die Höhle immer wieder in ein neues Licht tauchten – buchstäblich 😄. Mal wurden einzelne Tropfsteine dramatisch in Szene gesetzt 🕯️✨, mal ganze Höhlenkammern in ein warmes, fast magisches Schimmern getaucht 🌟.

Auch wenn wir kein Wort verstanden 🤷‍♂️🤷‍♀️, konnten wir anhand ihrer Gesten 👉, der Richtung ihrer Taschenlampe 🔦 und der wechselnden Lichtstimmungen gut nachvollziehen, worauf sie aufmerksam machen wollte 👀. Manchmal braucht es eben keine Sprache – Staunen funktioniert international 😮💙.



Einige Formationen erinnerten an Orgelpfeifen 🎶🕯️, andere an gefaltete Vorhänge 🎭 oder riesige Pilze 🍄. Die Fantasie lief hier ganz automatisch mit 👀💭.

Besonders imposant war eine große Halle, in der die Tropfsteine wie ein unterirdischer Wald wirkten 🌲🕳️ – verwunschen ✨ und gleichzeitig vollkommen still 🤫. Ein Ort, an dem man unwillkürlich langsamer wurde und einfach nur schaute 😮.


Nach etwa 40 Minuten ⏱️ endete die Führung wieder am Ausgang. Ein wenig fröstelnd ❄️, aber sehr begeistert 😮 traten wir zurück ins Tageslicht 🌤️.

Die St.-Stephan-Höhle war definitiv einen Abstecher wert 👍 – selbst ganz ohne Sprachkenntnisse 🤷‍♂️🤷‍♀️.
Manchmal reicht Staunen eben völlig aus ✨👀.

Nach dem kühlen, aber faszinierenden Abstecher in die St.-Stephan-Höhle 🕳️❄️ machten wir uns wieder auf den Weg 🚐. Ziel war nun die Hauptstadt – Budapest 🏙️.

Die Route führte uns zunächst noch durch das schöne, bewaldete Bergland rund um Miskolc 🌲, doch mit jedem Kilometer Richtung Süden wurde die Landschaft flacher, offener – und spürbar urbaner 🛣️.

Der Verkehr nahm deutlich zu 🚦, und Otto rollte zuverlässig durch die Vororte Budapests. Dank guter Vorbereitung und einer klaren Empfehlung war unser Ziel schnell gefunden: Haller Camping ⛺ – ein kleiner Campingplatz mitten in der Stadt. Perfekt gelegen, um Budapest zu erkunden, ohne lange Anfahrten oder großes Drumherum 👍.

Die Zufahrt war unkompliziert, der Empfang freundlich 😊 und entspannt. Wir bekamen einen schönen Stellplatz unter ein paar Bäumen 🌳. Der Campingplatz selbst war zweckmäßig: nicht riesig, aber mit allem ausgestattet, was man braucht 🚿⚡. Saubere Sanitäranlagen, Strom, Duschen – und sogar ein bisschen Grün drum herum 🌿. Mehr wollten wir gar nicht.

Otto wurde geparkt 🚐✔️, wir richteten uns ein und machten es uns erst einmal gemütlich 😌. Rundherum Verkehr, Stadtleben, ein bisschen Lärm 🔊 – aber genau dieser Kontrast war jetzt perfekt.

Nach Tagen voller Natur, Regen und kühler Ruhe 🌧️🌲 war es Zeit, wieder unter Menschen zu kommen 👥 und eine der faszinierendsten Städte Europas zu erleben ✨🏙️.




Aber nicht mehr heute 😌. Der Tag hatte genug geboten, und so ließen wir ihn ruhig ausklingen 🌙. Ein bisschen Recherche 📖💻, was wir uns in den nächsten Tagen in Budapest alles anschauen wollten 🗺️ – und dann war Feierabend 🛌✨.

Manchmal ist genau das der perfekte Abschluss: ankommen, durchatmen und sich einfach auf das freuen, was kommt 😊🍷.

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