🇩🇪 Zurück in Deutschland – Otto wird fit für Südamerika 🚐🌎
Nach unserer wunderschönen Zeit am Po hieß es Mitte September erst einmal Abschied nehmen von Italien. 🇮🇹❤️ Die letzten Tage waren noch einmal vollgepackt mit Freunden, Bootstouren, gutem Essen, jeder Menge Gelächter und natürlich ein bisschen Chaos rund um Otto und mein Fliegerle. 😂✈️🚐
Über Südtirol, den Reschenpass und den Fernpass ging es schließlich zurück nach Deutschland. 🇮🇹➡️🇩🇪 Nach vielen Monaten unterwegs war es schon ein seltsames Gefühl, wieder in Gruibingen anzukommen und auf vertrautem Boden zu stehen. Aber lange verschnaufen wollten wir nicht, denn jetzt wartete die nächste große Aufgabe auf uns: Otto musste ordentlich für unser nächstes großes Abenteuer vorbereitet werden. 🔧🚐🌎
Und genau hier beginnt nun unser nächstes Kapitel – ein bisschen Deutschland, ein bisschen Organisation und vor allem ganz viel Arbeit an unserem Zuhause auf vier Rädern. 😎😂

17.–19. September 2026 – Zurück in Deutschland, Freunde treffen und Otto bekommt die ersten Schraubenschlüssel zu spüren 🇩🇪🔧🚐
Nach unserer ersten Nacht in Deutschland im Hof unseres ehemaligen Hauses in Gruibingen machten wir uns nach dem Frühstück erst einmal auf eine Freunde- und Besorgungstour. Unser erster Weg führte uns zu Thomas Hald, unserem Freund und gleichzeitig unserer Postadresse in Deutschland. Ohne Thomas würde bei uns organisatorisch in Deutschland wahrscheinlich so einiges nicht funktionieren. Er empfängt unsere gesamte Post, öffnet sie und leitet sie an uns weiter. Natürlich landen auch sämtliche Pakete bei ihm. Und mittlerweile tat er uns schon ein bisschen leid, denn sowohl Ela als auch ich hatten bereits angefangen, fleißig Teile zu bestellen. Ich hauptsächlich Technik für Otto und mein Fliegerle, Ela eher alles, was irgendwie mit der Innenausstattung zu tun hat. Thomas konnte sich also schon einmal auf einiges gefasst machen. 😂
Als bei Thomas alles erledigt war, ging es weiter zu Frank, dem Vater von Julia und seit unserem Aufenthalt in Thailand ebenfalls ein richtig guter Freund von uns. Es gab ein großes Hallo und da Julia auch gerade da war, sogar gleich in doppelter Ausführung. Wir hatten die beiden ja während unseres letzten Aufenthaltes in Deutschland auch schon einmal in ihrer Firma besucht. Frank hat in Göppingen ein gut laufendes Unternehmen für Direktmarketing. Da die beiden natürlich arbeiten mussten, hielten wir unseren Besuch relativ kurz, quatschten ein bisschen und machten uns dann wieder auf den Weg.
Als Nächstes fuhren wir zu unserer Freundin Gisi und ihrem Sohn Gerald. Die beiden hatten uns bei Obelink einen Boiler besorgt, der das Wasser elektrisch erwärmt. Genau den brauchen wir für unseren Otto-Umbau, denn wir wollen die Solaranlage kräftig erweitern und in Zukunft soweit wie möglich auf Gas verzichten. Natürlich wurde auch hier erst einmal ausgiebig geplaudert, schließlich hatten wir uns eine ganze Weile nicht gesehen. Aber wir hatten noch einiges auf unserer Liste und so ging es schon bald weiter zum OBI nach Uhingen.
Bei Otto war nämlich die Decke von Tweety's Garage heruntergekommen und musste dringend neu stabilisiert werden. Also schnell ein passendes Rahmenholz und die richtigen Schrauben gekauft, noch kurz Lebensmittel eingekauft und dann wieder zurück nach Gruibingen. Dort wurde die Reparatur natürlich sofort in Angriff genommen. Schließlich sollte Tweety ja nicht irgendwann noch unter seiner eigenen Garage begraben werden. 😂
Danach war für diesen Tag aber Feierabend. Wir ließen den Abend gemütlich ausklingen, aßen etwas zu Abend und schauten noch einen Film. Nach den ersten Tagen zurück in Deutschland waren wir dann auch ziemlich schnell reif fürs Bett.
Am nächsten Morgen ging es zunächst einmal zum OBI nach Göppingen. Ich brauchte Kabel, Verbinder und noch einiges anderes Material für die ersten Schritte unseres großen Elektrik-Umbaus bei Otto. Mittlerweile waren auch schon die neuen Solarpaneele, die neue 400-Ah-Batterie und jede Menge weitere Teile bei Amazon bestellt. Die würden jetzt so nach und nach bei Thomas eintreffen. Er tat uns inzwischen wirklich schon leid. 😂📦
Wieder zurück in Gruibingen startete dann die Bastelei. Mittlerweile hatte ich mir einen ziemlich guten Überblick darüber verschafft, wie unser Vorgänger bestimmte Teile der Elektrik verbaut hatte und wo ich meine Kabel im und unter Otto sinnvoll verlegen konnte. Nach ungefähr eineinhalb Stunden war der erste Teil erledigt. Mein Plan ging auf, alles funktionierte und ich war natürlich hochzufrieden. So darf das gerne weitergehen! 🔧⚡
Den Rest des Tages ließen wir wieder gemütlich ausklingen. Zwischendurch nahmen wir noch Kontakt mit unseren Freunden Petra und Udo auf und verabredeten uns für den nächsten Abend zum gemeinsamen Essen.
Am Samstagmorgen kam dann ein Anruf von Thomas. Wir sollten doch mal runter nach Eschenbach kommen, dort wäre ein großes und schweres Paket angekommen. Unsere neuen Solarplatten waren da. Und als wäre das noch nicht genug, wartete dort auch gleich noch ein zweites Paket auf mich: mein neues Fliegerle. Das konnte ich auch dringend gebrauchen, denn mein altes Fliegerle hatte ich am Po dann doch etwas zu kräftig abstürzen lassen und es war dabei in ziemlich viele Einzelteile zerbrochen. 😂
Also ab nach Eschenbach, die Solarplatten verladen, das neue Fliegerle dazu und anschließend noch ein bisschen zusammensitzen und plaudern. Simone, Thomas' Frau, war am Tag zuvor aus der Kur nach Hause gekommen und wir freuten uns natürlich sehr, auch sie endlich wiederzusehen. Während wir dort saßen und uns unterhielten, kam auch noch die Post und brachte weitere Teile für meinen Umbau. Das war wirklich perfekt gelaufen.
Als wir wieder Richtung Gruibingen fuhren, klingelte mein Telefon. Da ich gerade am Steuer saß, konnte ich natürlich nicht rangehen. Auf dem Display sah ich nur, dass Jenny anrief, ebenfalls eine gute Freundin von uns. Jenny und ihr Freund Max wollten gemeinsam nach Ägypten auswandern. Da wir sowieso noch beim Penny in Heiningen einkaufen mussten, fuhren wir dort auf den Parkplatz und plötzlich hielt neben uns ein Auto.
Jenny und Max!
Die beiden hatten uns beim Fahren gesehen und waren uns kurzerhand hinterhergefahren. 😂 Natürlich wurde auch hier erst einmal ausgiebig geplaudert und die neuesten Geschichten ausgetauscht. Allerdings mussten wir langsam auf die Uhr schauen, denn um vier Uhr waren wir bereits mit Petra und Udo verabredet. Also verabschiedeten wir uns von den beiden, erledigten noch schnell unseren Einkauf und fuhren hoch nach Gruibingen.
Viel Zeit blieb uns dort nicht, denn kurze Zeit später ging es schon weiter zu Petra und Udo. Was für eine Wiedersehensfreude! Und zu unserer großen Freude durften wir bei den beiden auch gleich noch zwei Maschinen Wäsche waschen. Wer länger mit dem Wohnmobil unterwegs ist, weiß solche Dinge plötzlich ganz anders zu schätzen. 😂🧺
Wir plauderten, tranken Kaffee und sprachen natürlich auch über unsere gemeinsame Wohnmobilreise im nächsten Jahr. Wenn alles nach Plan läuft, geht es zusammen mit unseren Freunden hoch zum Nordkap. Die Zeit verging wie im Fluge und schon mussten wir langsam los, denn wir waren mit unseren Freunden Karl-Heinz, Ellena und Diana zum Essen im Tennisheim in Schlierbach verabredet. Also machten wir uns gemeinsam mit Petra und Udo auf den Weg nach Schlierbach.
Dort angekommen, war die Freude bei Karl-Heinz, Ellena und Diana natürlich riesig, uns endlich wiederzusehen. Karl-Heinz freute sich dabei vermutlich noch ein kleines bisschen mehr, denn Ela bringt aus jedem Land, in das wir reisen, einen Kühlschrankmagneten mit. Seine Sammlung dürfte inzwischen schon ziemlich beeindruckend sein. 😂
Wir speisten wieder einmal vorzüglich, plauderten und genossen einfach die gemeinsame Zeit. Irgendwann stellten wir allerdings fest, dass wir mittlerweile die letzten Gäste im Lokal waren. Ein ziemlich eindeutiges Zeichen dafür, dass es langsam Zeit wurde zu gehen. Also verabschiedeten wir uns von Karl-Heinz, Ellena und Diana und fuhren gemeinsam mit Petra und Udo wieder zurück zu ihnen nach Hause.
Dort wartete noch unsere frisch gewaschene und inzwischen getrocknete Wäsche auf uns. Wir packten alles ein, plauderten noch ein bisschen und machten uns anschließend mit Otto wieder auf den Weg hoch nach Gruibingen. Dort gönnte ich mir zum Abschluss noch ein Gute-Nacht-Bier und damit war auch dieser Tag Geschichte. 🍺
Für morgen habe ich mir vorgenommen, endlich mein neues Fliegerle wieder herzurichten. Schließlich fliege ich einfach verdammt gerne und nachdem mein altes Fliegerle den Ausflug an den Po nicht ganz so gut überstanden hatte, wird es höchste Zeit für Ersatz. 😂 Was wir sonst noch so anstellen werden? Keine Ahnung. Aber genau das ist ja das Schöne daran, wenn man wieder in Deutschland ist. Es gibt zwar jede Menge zu erledigen, aber zwischendurch bleibt immer Zeit für Freunde, spontane Treffen und natürlich ein bisschen Abenteuer.
Und ganz langsam nimmt auch unser großes Projekt Form an: Otto wird für Südamerika fit gemacht. 🚐⚡🌎
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