🇩🇪 Zurück in Deutschland – Otto wird fit für Südamerika 🚐🌎17. - 27. 09.2026

Nach unserer wunderschönen Zeit am Po hieß es Mitte September erst einmal Abschied nehmen von Italien. 🇮🇹❤️ Die letzten Tage waren noch einmal vollgepackt mit Freunden, Bootstouren, gutem Essen, jeder Menge Gelächter und natürlich ein bisschen Chaos rund um Otto und mein Fliegerle. 😂✈️🚐

Über Südtirol, den Reschenpass und den Fernpass ging es schließlich zurück nach Deutschland. 🇮🇹➡️🇩🇪 Nach vielen Monaten unterwegs war es schon ein seltsames Gefühl, wieder in Gruibingen anzukommen und auf vertrautem Boden zu stehen. Aber lange verschnaufen wollten wir nicht, denn jetzt wartete die nächste große Aufgabe auf uns: Otto musste ordentlich für unser nächstes großes Abenteuer vorbereitet werden. 🔧🚐🌎

Und genau hier beginnt nun unser nächstes Kapitel – ein bisschen Deutschland, ein bisschen Organisation und vor allem ganz viel Arbeit an unserem Zuhause auf vier Rädern. 😎😂



17.–19. September 2026 – Zurück in Deutschland, Freunde treffen und Otto bekommt die ersten Schraubenschlüssel zu spüren 🇩🇪🔧🚐

Nach unserer ersten Nacht in Deutschland im Hof unseres ehemaligen Hauses in Gruibingen machten wir uns nach dem Frühstück erst einmal auf eine Freunde- und Besorgungstour. Unser erster Weg führte uns zu Thomas Hald, unserem Freund und gleichzeitig unserer Postadresse in Deutschland. Ohne Thomas würde bei uns organisatorisch in Deutschland wahrscheinlich so einiges nicht funktionieren. Er empfängt unsere gesamte Post, öffnet sie und leitet sie an uns weiter. Natürlich landen auch sämtliche Pakete bei ihm. Und mittlerweile tat er uns schon ein bisschen leid, denn sowohl Ela als auch ich hatten bereits angefangen, fleißig Teile zu bestellen. Ich hauptsächlich Technik für Otto und mein Fliegerle, Ela eher alles, was irgendwie mit der Innenausstattung zu tun hat. Thomas konnte sich also schon einmal auf einiges gefasst machen. 😂

Als bei Thomas alles erledigt war, ging es weiter zu Frank, dem Vater von Julia und seit unserem Aufenthalt in Thailand ebenfalls ein richtig guter Freund von uns. Es gab ein großes Hallo und da Julia auch gerade da war, sogar gleich in doppelter Ausführung. Wir hatten die beiden ja während unseres letzten Aufenthaltes in Deutschland auch schon einmal in ihrer Firma besucht. Frank hat in Göppingen ein gut laufendes Unternehmen für Direktmarketing. Da die beiden natürlich arbeiten mussten, hielten wir unseren Besuch relativ kurz, quatschten ein bisschen und machten uns dann wieder auf den Weg.

Als Nächstes fuhren wir zu unserer Freundin Gisi und ihrem Sohn Gerald. Die beiden hatten uns bei Obelink einen Boiler besorgt, der das Wasser elektrisch erwärmt. Genau den brauchen wir für unseren Otto-Umbau, denn wir wollen die Solaranlage kräftig erweitern und in Zukunft soweit wie möglich auf Gas verzichten. Natürlich wurde auch hier erst einmal ausgiebig geplaudert, schließlich hatten wir uns eine ganze Weile nicht gesehen. Aber wir hatten noch einiges auf unserer Liste und so ging es schon bald weiter zum OBI nach Uhingen.

unser neuer Elektro Boiler von Obelink

Bei Otto war nämlich die Decke von Tweety's Garage heruntergekommen und musste dringend neu stabilisiert werden. Also schnell ein passendes Rahmenholz und die richtigen Schrauben gekauft, noch kurz Lebensmittel eingekauft und dann wieder zurück nach Gruibingen. Dort wurde die Reparatur natürlich sofort in Angriff genommen. Schließlich sollte Tweety ja nicht irgendwann noch unter seiner eigenen Garage begraben werden. 😂

Reparatur an unserem Wohnmobil Otto

Danach war für diesen Tag aber Feierabend. Wir ließen den Abend gemütlich ausklingen, aßen etwas zu Abend und schauten noch einen Film. Nach den ersten Tagen zurück in Deutschland waren wir dann auch ziemlich schnell reif fürs Bett.

Am nächsten Morgen ging es zunächst einmal zum OBI nach Göppingen. Ich brauchte Kabel, Verbinder und noch einiges anderes Material für die ersten Schritte unseres großen Elektrik-Umbaus bei Otto. Mittlerweile waren auch schon die neuen Solarpaneele, die neue 400-Ah-Batterie und jede Menge weitere Teile bei Amazon bestellt. Die würden jetzt so nach und nach bei Thomas eintreffen. Er tat uns inzwischen wirklich schon leid. 😂📦

Wieder zurück in Gruibingen startete dann die Bastelei. Mittlerweile hatte ich mir einen ziemlich guten Überblick darüber verschafft, wie unser Vorgänger bestimmte Teile der Elektrik verbaut hatte und wo ich meine Kabel im und unter Otto sinnvoll verlegen konnte. Nach ungefähr eineinhalb Stunden war der erste Teil erledigt. Mein Plan ging auf, alles funktionierte und ich war natürlich hochzufrieden. So darf das gerne weitergehen! 🔧⚡


Elektro Umbau im Wohnmobil Otto

Den Rest des Tages ließen wir wieder gemütlich ausklingen. Zwischendurch nahmen wir noch Kontakt mit unseren Freunden Petra und Udo auf und verabredeten uns für den nächsten Abend zum gemeinsamen Essen.

Am Samstagmorgen kam dann ein Anruf von Thomas. Wir sollten doch mal runter nach Eschenbach kommen, dort wäre ein großes und schweres Paket angekommen. Unsere neuen Solarplatten waren da. Und als wäre das noch nicht genug, wartete dort auch gleich noch ein zweites Paket auf mich: mein neues Fliegerle. Das konnte ich auch dringend gebrauchen, denn mein altes Fliegerle hatte ich am Po dann doch etwas zu kräftig abstürzen lassen und es war dabei in ziemlich viele Einzelteile zerbrochen. 😂

das Wrack meines Modellflugzeuges

Also ab nach Eschenbach, die Solarplatten verladen, das neue Fliegerle dazu und anschließend noch ein bisschen zusammensitzen und plaudern. Simone, Thomas' Frau, war am Tag zuvor aus der Kur nach Hause gekommen und wir freuten uns natürlich sehr, auch sie endlich wiederzusehen. Während wir dort saßen und uns unterhielten, kam auch noch die Post und brachte weitere Teile für meinen Umbau. Das war wirklich perfekt gelaufen.

unser Wohnmobil Otto vollgepackt mit Ersatzteilen

Als wir wieder Richtung Gruibingen fuhren, klingelte mein Telefon. Da ich gerade am Steuer saß, konnte ich natürlich nicht rangehen. Auf dem Display sah ich nur, dass Jenny anrief, ebenfalls eine gute Freundin von uns. Jenny und ihr Freund Max wollten gemeinsam nach Ägypten auswandern. Da wir sowieso noch beim Penny in Heiningen einkaufen mussten, fuhren wir dort auf den Parkplatz und plötzlich hielt neben uns ein Auto.

Jenny und Max!

Die beiden hatten uns beim Fahren gesehen und waren uns kurzerhand hinterhergefahren. 😂 Natürlich wurde auch hier erst einmal ausgiebig geplaudert und die neuesten Geschichten ausgetauscht. Allerdings mussten wir langsam auf die Uhr schauen, denn um vier Uhr waren wir bereits mit Petra und Udo verabredet. Also verabschiedeten wir uns von den beiden, erledigten noch schnell unseren Einkauf und fuhren hoch nach Gruibingen.

Viel Zeit blieb uns dort nicht, denn kurze Zeit später ging es schon weiter zu Petra und Udo. Was für eine Wiedersehensfreude! Und zu unserer großen Freude durften wir bei den beiden auch gleich noch zwei Maschinen Wäsche waschen. Wer länger mit dem Wohnmobil unterwegs ist, weiß solche Dinge plötzlich ganz anders zu schätzen. 😂🧺

Wir plauderten, tranken Kaffee und sprachen natürlich auch über unsere gemeinsame Wohnmobilreise im nächsten Jahr. Wenn alles nach Plan läuft, geht es zusammen mit unseren Freunden hoch zum Nordkap. Die Zeit verging wie im Fluge und schon mussten wir langsam los, denn wir waren mit unseren Freunden Karl-Heinz, Ellena und Diana zum Essen im Tennisheim in Schlierbach verabredet, die dieses betrieben. Also machten wir uns gemeinsam mit Petra und Udo auf den Weg nach Schlierbach.

Dort angekommen, war die Freude bei Karl-Heinz, Ellena und Diana natürlich riesig, uns endlich wiederzusehen. Karl-Heinz freute sich dabei vermutlich noch ein kleines bisschen mehr, denn Ela bringt aus jedem Land, in das wir reisen, einen Kühlschrankmagneten mit. Seine Sammlung dürfte inzwischen schon ziemlich beeindruckend sein. 😂

Wir speisten wieder einmal vorzüglich, plauderten und genossen einfach die gemeinsame Zeit. Irgendwann stellten wir allerdings fest, dass wir mittlerweile die letzten Gäste im Lokal waren. Ein ziemlich eindeutiges Zeichen dafür, dass es langsam Zeit wurde zu gehen. Also verabschiedeten wir uns von Karl-Heinz, Ellena und Diana und fuhren gemeinsam mit Petra und Udo wieder zurück zu ihnen nach Hause.

Dort wartete noch unsere frisch gewaschene und inzwischen getrocknete Wäsche auf uns. Wir packten alles ein, plauderten noch ein bisschen und machten uns anschließend mit Otto wieder auf den Weg hoch nach Gruibingen. Dort gönnte ich mir zum Abschluss noch ein Gute-Nacht-Bier und damit war auch dieser Tag Geschichte. 🍺

Für morgen habe ich mir vorgenommen, endlich mein neues Fliegerle wieder herzurichten. Schließlich fliege ich einfach verdammt gerne und nachdem mein altes Fliegerle den Ausflug an den Po nicht ganz so gut überstanden hatte, wird es höchste Zeit für Ersatz. 😂 Was wir sonst noch so anstellen werden? Keine Ahnung. Aber genau das ist ja das Schöne daran, wenn man wieder in Deutschland ist. Es gibt zwar jede Menge zu erledigen, aber zwischendurch bleibt immer Zeit für Freunde, spontane Treffen und natürlich ein bisschen Abenteuer.

Und ganz langsam nimmt auch unser großes Projekt Form an: Otto wird für Südamerika fit gemacht. 🚐⚡🌎

20. – 21. September 2026 – Sonntag, Ruhetag? Na denkste! Mein neues Fliegerle bekommt einen Piloten und im „Kreuz“ gibt's ein großes Wiedersehen 🛩️🍻❤️

Sonntag, Ruhetag! 😂 Na denkste! Gleich nach dem Frühstück setzte ich mich hin und begann, meinen neuen Fliegerle-Bausatz zusammenzubauen. Da es genau der gleiche Bausatz war wie bei meinem alten Fliegerle, gab es dabei überhaupt keine Probleme. 


Ich bastelte und werkelte, klebte und steckte die einzelnen Teile zusammen und so nahm mein neues Fliegerle langsam wieder Gestalt an. Diesmal bekam es sogar noch einen Piloten. Natürlich musste der einen Namen bekommen und wer wäre dafür besser geeignet als Pit? 😎 So sitzt jetzt also ein kleiner Pit im Cockpit und falls das Fliegerle irgendwann wieder abstürzt, habe ich wenigstens jemanden, dem ich die Schuld geben kann. Denn „Pit“ ist ja niemals Schuld! 😂😂😂



Mein neuer Modell Flieger ist Start klar


Gegen Mittag war mein neues Fliegerle tatsächlich fertig und hübsch sah es auch aus. Eigentlich wäre jetzt natürlich ein Probeflug an der Reihe gewesen, aber Ela hatte den ganzen Vormittag geduldig gewartet und sich die Zeit vertrieben, während ich mit meinem Flieger beschäftigt war. Also fragte ich sie, was sie denn jetzt gerne machen möchte. Ihre Antwort kam ziemlich schnell: Sie wollte gerne ins „Kreuz“, unsere Lieblingskneipe in Ebersbach, wo sich auch unsere ganzen alten Bekannten aus der Kneipe Tränke treffen. Also Otto gestartet und ab nach Ebersbach.


Diana, die Wirtin vom Kreuz, freute sich riesig, uns wiederzusehen, und nach und nach trudelten immer mehr Freunde und bekannte Gesichter ein. Peter, unser Fernfahrer-Freund, dem ich vorher noch kurz auf Facebook geschrieben hatte, dass wir hier sind, kam vorbei, dann Nobby, den wir ja erst am Po bei Tommy und Gerlinde kurz gesehen hatten, und natürlich noch einige weitere Bekannte. So verging der Mittag wie im Fluge und als dann auch noch Gisi eintraf, war die Runde für uns perfekt. ❤️ Gegen später aßen wir hier natürlich auch noch etwas, denn die Küche im Kreuz ist wirklich sehr zu empfehlen. Irgendwann war es dann aber an der Zeit, wieder nach Gruibingen zu fahren. Schließlich sollte am nächsten Tag der erste große Eingriff bei Otto stattfinden. Ich wollte den Elektro-Boiler montieren. 🔧⚡🚐

Und damit war unser vermeintlicher „Ruhetag“ dann auch schon wieder Geschichte. 😂

Am nächsten Morgen ging es zunächst einmal zu Berger nach Dettingen unter Teck, denn für den weiteren Umbau benötigte ich noch ein paar Sachen. Die kauften wir natürlich und zu unserem Glück fanden wir dort auch noch einen neuen Urinbehälter für unsere Trockentoilette samt einer vernünftigen Zuleitung vom Toilettensitz zum Behälter. Die hatte unser Vorgänger doch ziemlich provisorisch gebaut und ließ einfach etwas zu wünschen übrig. Wenn wir schon dabei waren, Otto auf Vordermann zu bringen, konnte dieses kleine Problem gleich mit erledigt werden.

Da Berger allerdings kein 10-Quadrat-Kabel hatte, das ich für den 12-Volt-Anschluss des Boilers benötigte, fuhren Ela und ich anschließend noch kurz nach Göppingen zur Mükra. Dort bekamen wir das benötigte Kabel, allerdings zu einem Preis, bei dem man schon kurz schlucken musste. 😂 Danach ging es noch zum OBI, denn natürlich fehlten auch dort noch ein paar Kleinigkeiten für den Umbau. Wenn man einmal anfängt, kommt irgendwie immer noch etwas dazu.

Anschließend ging es wieder hoch nach Gruibingen und schon wurde bei Otto das Bett zerlegt, damit ich endlich an die Technik herankam. Ich werkelte vor mich hin, während Ela sich derweil um unser Küchenfenster kümmerte, das vom Kochen doch etwas Fett abbekommen hatte. Eigentlich lief alles wie geschmiert, bis ich beim Bohren der Löcher für die zusätzlichen Wasserleitungen ausgerechnet die Kaltwasserleitung erwischte. So ein Scheiß aber auch! 😩 Und natürlich war das ausgerechnet eine Leitung, bei der man nicht mal eben schnell einen normalen Schlauch draufstecken konnte.


Pit beim Wohnmobil Umbau

Da Otto sowieso schon halb zerlegt war, schnappte ich mir Tweety und fuhr über die Autobahn wie der Henker noch einmal nach Dettingen unter Teck. Zum Glück hatten sie dort die passenden Adapter und auch noch das benötigte Schlauchmaterial. Also alles eingepackt und wieder zurückgedonnert. Jetzt ging die Flickerei erst richtig los.

Da ich die Wasserleitung ganz hinten im Staufach direkt beim Truma-Wasserboiler angebohrt hatte, war das Ganze ein ziemliches Gepfrimmel. Aber irgendwann hatte ich es tatsächlich geschafft und die Leitung war wieder dicht. Also konnte ich mich anschließend um die neuen Schläuche für den Elektro-Boiler kümmern. Alles angeschlossen, Wasser marsch und wieder Druck auf das System. Nachdem ich dann noch eine kleine Leckage gefunden und beseitigt hatte, war der Umbau tatsächlich vollbracht. Puhhh! 😅

Wir haben jetzt also zwei Boiler an Bord. Unser alter Truma-Boiler bleibt als Reserve und wird weiterhin mit Gas betrieben, während der neue Elektro-Boiler künftig unser Hauptboiler sein soll. Und ganz nebenbei gewinnen wir dadurch sogar noch neun Liter Frischwasser dazu. Das ist doch mal ein netter Nebeneffekt. 😎

Den elektrischen Anschluss des Boilers verschob ich allerdings auf den nächsten Tag. Durch mein kleines Missgeschick mit der Wasserleitung war mir doch ordentlich Zeit davongelaufen und irgendwann muss auch der fleißigste Bastler einmal Feierabend machen.

Gerade als wir mit allem fertig waren, kamen dann noch Ead, der Käufer unseres ehemaligen Hauses in Gruibingen, auf dessen Hof wir immer stehen können, wenn wir in Deutschland sind, und sein Vater vorbei. Natürlich mussten wir erst einmal ausgiebig plaudern. Wir erzählten von unseren Erlebnissen unterwegs und die beiden hatten natürlich auch einiges zu berichten. Anschließend half ich ihnen noch kurz dabei, den Stadel für eine Feier am Wochenende herzurichten.

Danach hatten Ela und ich allerdings endgültig genug. Zum Kochen hatten wir absolut keine Lust mehr, also gab es kurzerhand einen Döner zum Abendessen. 😂 Noch ein bisschen einen Film gestreamt und schon fielen uns langsam die Augen zu.

Morgen hieß es dann wieder: Bett zerlegen, an die Elektrik ran und den Elektro-Boiler endlich elektrisch anschließen. Man sieht also, auch in Deutschland wird es uns nicht langweilig. Ganz im Gegenteil – bei Otto gibt es noch einiges zu tun. 🔧⚡🚐

22. – 24. September 2026 – Neue Elektrik, neue Batterie und jede Menge Kniefolter bei Otto 🔋⚡🚐😂

Diese drei Tage standen ganz und gar unter dem Motto: Neue Elektrik, juche! 😂 Zunächst musste natürlich wieder unser Bett dran glauben, denn um an die gesamte Elektrik heranzukommen, musste alles raus. Die komplette Installation hatte ich damals im rechten Staukasten eingebaut. Also Matratze runter, Lattenrost raus und schon lag das Operationsfeld vor uns. Sehr gemütlich ist so ein Wohnmobilumbau übrigens nicht, aber wer hat auch behauptet, dass eine Weltreisevorbereitung bequem sein muss? 😂



Da die neue 400-Ah-Lithiumbatterie deutlich größer war als die bisherige, musste ich die komplette Installation erst einmal auseinandernehmen. Die bisherige Aufteilung würde so nicht mehr funktionieren. Also alles zerpflücken, raus damit, was an seinem alten Platz keinen Sinn mehr machte, und dann rund um die neue Batterie alles neu planen. Da die Batterie erst am nächsten Tag zu Thomas kommen sollte, hatte ich ihre Maße kurzerhand auf dem Boden angezeichnet. Anschließend stellte ich die alte Batterie probeweise an diese Stelle und begann, die neue Installation darum herum aufzubauen.

Alles wurde neu platziert, neu verkabelt und ordentlich angepasst. Zusätzlich verlegte ich einen neuen Kabelkanal bis zum linken Staufach, denn dort saß inzwischen unser neuer Elektro-Boiler. Langsam nahm das Ganze tatsächlich Form an. Allerdings hatte ich ein kleines Zeitproblem, denn am Abend waren wir in Bartenbach im Domino mit Julia und Angy verabredet. Ich wollte also unbedingt soweit fertig werden, dass wir mit Otto wenigstens wieder fahrbereit waren.

Das klappte tatsächlich. Die neue Installation war soweit fertig, dass wir fahren konnten. Da an diesem Tag auch die neue Batterie und der neue Solarregler bei Thomas in Eschenbach angekommen waren, war allerdings klar, dass ich am nächsten Morgen wieder alles auseinanderbauen musste. Also Elektrik provisorisch zusammenbauen, Matratze wieder drauf und so tun, als wäre alles ganz normal. 😂

Bevor wir los konnten, kochte ich uns noch unser absolutes Lieblingsessen: Gnocchi mit Gorgonzolasoße und dazu Rindersteaks. Eine Kombination, bei der wir beide nur sehr schwer „Nein“ sagen können. Es schmeckte natürlich wieder einmal hervorragend und gut gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg nach Bartenbach.

Zusammen mit Julia, Angy und Specky, einem Kumpel aus alten Zeiten, hatten wir einen richtig schönen Abend. Es wurde viel gequatscht, gelacht und natürlich gab es auch jede Menge Geschichten auszutauschen. Gegen 23 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Gruibingen.

Am nächsten Morgen ging es zunächst nach Eschenbach zu Thomas, wo wir unser inzwischen eingetroffenes Material abholten. Die neue 400-Ah-Batterie und der Victron-Solarregler waren endlich da. Also alles einladen, wieder hoch nach Gruibingen, Bett auseinanderbauen und weiter ging die große Bastelei.

Jetzt wurde es ernst. Die neue große Batterie wurde eingebaut, der Elektro-Boiler elektrisch angeschlossen und anschließend montierte ich noch den neuen Victron-Solarregler. So langsam sah das Ganze tatsächlich nach einer richtigen neuen Energieversorgung aus und nicht mehr nach einer Ansammlung von Kabeln, die zufällig irgendwo miteinander verbunden waren. 😂


Allerdings begann mein Körper langsam anderer Meinung zu sein. Mittlerweile tat mir der eine oder andere Knochen ordentlich weh. Kein Wunder, schließlich bin ich das Arbeiten nicht mehr wirklich gewohnt und gerade bei der Elektrik verbrachte ich gefühlt die halbe Zeit auf den Knien. Und Knien ist sowieso eine Körperhaltung, die ich noch nie besonders sympathisch fand. 😂

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ehe ich mich versah, war es schon wieder später Nachmittag. Während ich mich mit der Elektrik beschäftigte, hatte Ela ebenfalls ordentlich zu tun. Sie kümmerte sich um die Fenster von Otto, baute sie aus und reinigte sie gründlich. Danach sah das Ganze richtig gut aus und Otto bekam Stück für Stück wieder den Glanz zurück, den ein Weltreisemobil verdient.

Als letzte Arbeit für diesen Tag entfernte ich noch das Reserverad von seinem umgebauten Halter am Heck. Das hatte einen guten Grund: Am nächsten Morgen stand bei Jürgen Zimmermann der TÜV-Termin an und so konnte der Prüfer hoffentlich ohne irgendwelche Hindernisse die neue Plakette ans Nummernschild kleben.

Damit war auch dieser Arbeitstag geschafft. Und so langsam sah Otto nicht mehr nur nach Baustelle aus, sondern tatsächlich nach einem Wohnmobil, das sich auf seine nächsten großen Abenteuer vorbereitet. 🔋☀️🚐🌎

Der Wecker klingelte am nächsten Morgen bereits um 6 Uhr, denn wir mussten Otto fahrbereit machen und wollten vorher noch eine schöne Runde drehen, damit unser Dicker für die Abgasuntersuchung ordentlich warmgefahren war. Also rauf auf die A8 Richtung Aichelberg und über Weilheim wieder zurück zu Jürgen, wo wir pünktlich um 8 Uhr wie verabredet ankamen.

unser Wohnmobil Otto bei Jürgen Zimmermann in Gruibingen

Ela und ich waren schon ziemlich gespannt, ob alles klappen würde. Schließlich war das der erste TÜV nach der Optimierung von Otto. Na, da schauen wir doch mal! 😎 Jürgen hatte uns versprochen, dass Otto gleich das erste Fahrzeug für den TÜV sein sollte. Schließlich waren wir inzwischen obdachlos und morgens war es in Gruibingen doch schon ziemlich frisch. 😂

Während wir auf Otto warteten, nutzten wir die Zeit sinnvoll. Wir liefen zum Bäcker und gönnten uns erst einmal ein leckeres Frühstück. Danach ging es weiter zum Arzt, wo wir für Ela einen Termin machten. Anschließend statteten wir noch Hans-Dieter in der Lammbrauerei einen kurzen Besuch ab, ebenfalls ein alter Freund von uns. So langsam wurde die Wartezeit richtig kurzweilig.

Gerade als wir wieder zurück auf dem Hof unseres ehemaligen Hauses in Gruibingen waren und uns auf eine Bank gesetzt hatten, klingelte das Telefon. Otto war fertig! Also wieder die Beine in die Hand genommen und zurück zu Jürgen. Dort stand unsere Wohnung auf vier Rädern schon bereit. Und das Beste: Beim TÜV hatte es absolut keine Probleme gegeben! Alles in Ordnung, keine Beanstandungen und ich war natürlich happy wie ein kleines Kind. 😎🚐

Da die neue Elektrik mittlerweile soweit funktionierte und nur die neuen Solarplatten noch aufs Dach mussten, konnte ich mich nun dem nächsten kleinen Projekt widmen: unserer Trockentoilette. Der alte Urinbehälter war undicht, sobald man ihn zum Entleeren aus dem Fahrzeug nahm, und den wollten wir nun endlich ersetzen. Den neuen Behälter hatten wir ja bereits bei Berger in Dettingen gekauft und dazu gleich einen neuen Schlauch mit Verschraubung besorgt, denn genau die alte Verbindung vom Zulaufschlauch zum Kanister war letztendlich das Problem gewesen.

Also begann ich wieder zu basteln. Den neuen Schlauch an den Sitz der Trenntoilette angepasst und alles soweit montiert. Dabei stellte ich allerdings fest, dass ich noch einen Rohrwinkel benötigte, damit der Schlauch vernünftig und ohne irgendwelche wilden Verrenkungen zum neuen Behälter geführt werden konnte. Also hieß es wieder: Tweety starten und ab zum OBI nach Göppingen. 😂 Schnell den passenden Winkel gekauft, wieder zurück nach Gruibingen und schon konnte ich auch diesen kleinen Umbau fertigstellen.

Jetzt war wirklich alles schick. Der neue Urinbehälter saß an seinem Platz, die Leitung passte und natürlich musste auch der neue Elektro-Boiler noch einem Testlauf unterzogen werden. Wasser marsch, Strom an und siehe da: alles funktionierte!

Ich war stolz und zufrieden wie Nachbars Lumpi. 😂 Zu guter Letzt programmierte ich noch unseren Ladebooster, der die Bord Batterie mit 30 Ampere von der Lichtmaschine versorgt, auf unsere neue Aufbau Batterie was ein ziemliches gelutschte war denn es handelte sich ja um ein türkisches Produkt, das wir ja auch in der Türkei hatten einbauen lassen. Dank meinem Dolmetscher Chat GPT bekamen wir das dann auch hin und alles war für heute erledigt.




Zum Abendessen machten wir uns noch Hähnchenschenkel im Omnia. Die waren richtig lecker und nach dem Essen machten wir es uns gemütlich und schauten noch unsere momentane Lieblingsserie.

Die neuen Solarplatten werden dann in der nächsten Woche aufs Dach kommen. Morgen müssen wir allerdings erst einmal unseren tollen Hofplatz in Gruibingen räumen, denn am Wochenende findet in unserer alten Glemmer Scheuer eine Feier statt und der Hof wird dafür als Parkplatz benötigt.

Für uns heißt es deshalb wieder einmal: Sachen packen und umziehen. Unser nächster Stellplatz wird bei Frank in Göppingen sein. Dort hatten wir ja schon einmal für eine Woche gestanden und fühlen uns inzwischen fast schon wie Dauergäste. 😂

25. – 27. September 2026 – Hochzeit im Stadel, Umzug zu Frank und mein neues Fliegerle wartet auf den ersten Start 🚐💒🛩️

Heute war Freitag und damit stand das Wochenende vor der Tür. Für uns bedeutete das vor allem, dass wir unseren schönen Hofplatz in Gruibingen räumen mussten, denn am Wochenende sollte im Stadel die Hochzeitsgesellschaft feiern und unser Platz wurde als Parkplatz gebraucht. Eigentlich wollten wir ganz gemütlich nach dem Frühstück anfangen, unsere Sachen zusammenzupacken. Kaum waren allerdings die ersten beiden Kaffee getrunken, fuhren plötzlich mehrere Autos in den Hof. Der Aufbautrupp der Hochzeit war angerückt. 😂 Dass die Jungs irgendwann kommen würden, war uns natürlich klar, aber dass das schon am helllichten Vormittag passieren würde, hatten wir dann doch nicht auf dem Schirm.

Ela und ich ließen uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen und begannen nach und nach unsere Sachen zu verräumen. Werkzeug zusammenpacken, alles verstauen, Tweety in die Garage und zwischendurch natürlich noch ein bisschen plaudern. Einer der Männer vom Aufbautrupp war selbst mit dem Wohnmobil unterwegs und so gab es natürlich gleich Gesprächsstoff. Irgendwann war dann alles soweit verstaut und wir machten uns vom Acker.

Unser erster Weg führte uns zu Thomas Hald nach Eschenbach. Natürlich waren dort inzwischen schon wieder einige Päckchen für uns angekommen. 😂 Also Pakete einsammeln, ein bisschen mit Thomas plaudern und dann ging es weiter zum ETG nach Holzheim. Dort konnten wir unseren gesammelten Abfall und die ganzen ausgebauten Teile entsorgen, die wir nicht mehr benötigten. Thomas hatte uns außerdem noch ein paar alte Neonröhren mitgegeben, die wir dort ebenfalls abgeben konnten. Eine feine Sache, wieder ein bisschen weniger Gerümpel an Bord.

Danach machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Hornbach. Eine unserer beiden Gasflaschen war mittlerweile leer und da wir sie im Moment nicht mehr benötigten, gaben wir sie gleich ab. Natürlich konnte ich einen Baumarkt nicht verlassen, ohne noch Material mitzunehmen. 😂 Für nächste Woche hatte ich nämlich bereits ein neues Projekt im Kopf: den Umbau unserer Reserveradhalterung. Unsere bisherige Lösung mit verschiedenen Spanngurten sah einfach Kacke aus und ich hatte inzwischen eine Idee, wie man das deutlich besser und vor allem vernünftiger lösen könnte. Also wurde das benötigte Material gleich mitgenommen.

Danach ging es zu unserem Freund Frank, Julias Vater. Bei ihm stellten wir uns gemütlich in den Hof, wo wir bis Sonntagabend bleiben wollten. Natürlich wurde auch hier erst einmal eine ganze Weile geplaudert. Schließlich gab es nach unserer langen Reise einiges zu erzählen. Irgendwann musste Frank allerdings zu einem Termin und da es inzwischen schon später Nachmittag war, ließen Ela und ich den Tag ganz gemütlich ausklingen.

Für den nächsten Tag hatten wir allerdings schon wieder ein paar Dinge auf dem Plan. Die Wettervorhersage versprach perfektes Flugwetter und mein neues Fliegerle wartete schließlich immer noch sehnsüchtig auf seinen ersten richtigen Start. 🛩️😂 Ela wollte außerdem noch zum Friseur.

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht standen wir wie immer früh auf, tranken unseren Kaffee und machten uns um 8:30 Uhr auf den Weg nach Schlierbach. Dort gab es im örtlichen Supermarkt einen Friseur, bei dem man ohne Termin ziemlich zeitnah drankommt, wenn man früh genug dort ist. Der Laden öffnete um 9 Uhr und Ela hatte tatsächlich kurz nach unserer Ankunft schon einen Platz auf dem Stuhl. Perfekt, das lief ja wie am Schnürchen. Jetzt hatte ich fast zwei Stunden Zeit und da ich schlecht einfach nur herumsitzen kann, musste natürlich ein Plan her.

Zunächst holte ich mir beim Bäcker eine kleine Stärkung, denn Fliegen mit leerem Magen ist schließlich auch keine Lösung. Danach ging es ins AWG, wo ich mir eine schicke Sweatjacke gönnte. Und plötzlich kam mir der Gedanke: Wenn Ela schon aufgehübscht wird, könnte Otto eigentlich auch mal eine kleine Wellnessbehandlung vertragen. 😂 Also ab nach Uhingen zur Tankstelle Kälberer, denn dort gibt es eine Waschanlage, in die auch Wohnmobile passen. Das Angebot konnte ich natürlich nicht ausschlagen. Kurz darauf glänzte Otto wieder in der Sonne, als hätte er gerade einen Termin beim Schönheitschirurgen hinter sich. 😎🚐

Also wieder zurück Richtung Schlierbach und kaum war ich dort angekommen, kam auch schon die Nachricht von Ela: Sie war fertig. Perfektes Timing würde ich sagen! Wir beratschlagten kurz, was wir heute noch so anstellen wollten. Eine Sache stand für mich allerdings schon fest: Ich wollte fliegen.

Dazu hatte ich in der Facebook-Gruppe der RC-Flieger Wangener Linde einen Beitrag geschrieben und dabei ganz zufällig entdeckt, dass auch mein alter Freund Andy Mitglied in dieser Gruppe war. Eine Antwort auf meinen Beitrag hatte ich allerdings noch nicht bekommen. Also dachte ich mir: Fahren wir einfach mal hin und schauen, was dort so abgeht. Im schlimmsten Fall gibt's keinen Flug, im besten Fall einen Flug und ein Bier. 😂

Da wir außerdem dringend neue Sportschuhe und noch ein paar Kleinigkeiten benötigten, ging es zunächst zum Decathlon nach Plochingen, unserem Lieblingsgeschäft für alles, was irgendwie mit Sport zu tun hat. Natürlich fanden wir wieder einmal alles, was wir brauchten. Danach ging es weiter nach Ebersbach.

Ela und ich hatten einen Deal: Sie wollte noch beim Deichmann nach Schuhen schauen und ich wollte fliegen. Anschließend wollten wir uns wieder im „Kreuz“, unserer Stammkneipe, treffen. Also setzte ich Ela beim Deichmann ab, verabschiedete mich für ein paar Stunden und fuhr mit Otto weiter zur Wangener Linde.

Ich hatte keine Ahnung, was mich dort erwarten würde und war ziemlich erstaunt, als ich ankam. Eine ganze Menge Fahrzeuge standen dort und einige Flieger waren bereits in der Luft. Das sah schon einmal vielversprechend aus. Ich parkte Otto, ging zu einem der Männer und fragte erst einmal, wie das hier so läuft und ob ich überhaupt mitfliegen durfte. Der Mann erklärte mir alles und gerade als ich mein Fliegerle startklar machen wollte, kam plötzlich Andy mit seiner Frau angefahren.


Er hatte meinen Facebook-Post überhaupt nicht gelesen und war deshalb völlig überrascht, mich hier zu sehen. Die Freude war natürlich auf beiden Seiten riesig. ❤️ Also wurde erst einmal ordentlich gequatscht, bevor es ans Fliegen ging. Schließlich muss man nach so langer Zeit ja erst einmal klären, was beim anderen so alles passiert ist.

Die ersten Flugversuche waren allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Die automatische Regulierung meines Fliegerles machte nämlich genau das Gegenteil von dem, was ich mit den Steuerknüppeln vorhatte. Sehr vertrauensbildend! 😂 Also musste ich erst einmal den Empfänger neu programmieren. Nachdem ich die Einstellungen angepasst hatte, machte das Fliegerle plötzlich das, was ich wollte und ich konnte endlich richtig loslegen.

Natürlich kam ich mir zwischen den ganzen Hochleistungsmodellen erst einmal vor wie ein Moped auf einem Formel-1-Treffen. 😂 Und als Andy dann sein Modell für schlappe 5.000 Euro auspackte und damit loslegte, blieb mir beinahe die Spucke weg. Der Mann konnte das richtig gut! Da wurde mir schlagartig bewusst, wo ich mit meinen fliegerischen Fähigkeiten gerade stand.

Ganz unten.

Also wirklich ganz unten. 😂

Aber was soll's. Jeder fängt mal klein an und schließlich hatte ich ja nicht vor, gleich an diesem Nachmittag die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Ich ließ mich also nicht beirren und flog einen Akku nach dem anderen leer. Praktischerweise konnte ich direkt bei Otto wieder nachladen. Zwischendurch wurde gequatscht, gefachsimpelt und natürlich den anderen beim Fliegen zugeschaut. Und so verging der Mittag tatsächlich wie im Fluge – was bei einem Flugplatz ja irgendwie auch zu erwarten war. 😂

Gegen 16:30 Uhr packte ich mein Fliegerle wieder ein, verabschiedete mich von den anderen und tauschte mit Andy noch die Telefonnummern aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns nicht zum letzten Mal zum Fliegen getroffen haben.

Danach ging es für mich ins „Kreuz“ nach Ebersbach. Ela saß dort inzwischen schon mitten in einer munteren Runde, denn wir kennen hier mittlerweile so viele Leute, dass man eigentlich nur durch die Tür gehen muss und schon irgendwo ein bekanntes Gesicht entdeckt. 😂 Auch unser Freund Peter war wieder da und natürlich noch einige weitere Bekannte.

So verbrachten wir einen richtig schönen Spätnachmittag im Kreuz, aßen noch etwas und machten uns anschließend ganz relaxt wieder auf den Weg zu unserem Stellplatz bei Frank in Göppingen. Nach einem kompletten Tag auf Achse hatten wir dann auch genug. Wir lasen noch ein bisschen und gingen anschließend relativ früh ins Bett.

Vollmond über Göppingen

Für morgen stand bereits der nächste Termin auf dem Programm. Um 14 Uhr wollten wir uns in Ebersbach mit Peter und einem weiteren alten Freund, Sascha, treffen, um gemeinsam zum dortigen Oldtimertreffen zu gehen.

Autos, alte Freunde und wahrscheinlich jede Menge Benzingespräche – das konnte eigentlich nur gut werden. 🚗😎

27. September 2026 – Oldtimer, alte Bekannte und ein gemütlicher Ausklang im Kreuz 🚗🍻❤️

Wieder einmal hatten wir richtig gut geschlafen und starteten den Tag ganz gemütlich mit einem Kaffee. Anschließend fuhren Frank und ich gemeinsam zum Kauderer nach Eislingen, um erst einmal leckere Brötchen für ein ordentliches Frühstück zu besorgen. Zurück bei Frank wurde dann aus dem kleinen Brötcheneinkauf ein richtig tolles Frühstück mit Rührei und allem, was dazugehört. So lässt sich ein Sonntag definitiv aushalten. 😋 Danach noch gemütlich duschen und schon waren wir bereit für den nächsten Programmpunkt: das große Oldtimertreffen in Ebersbach.

Otto wurde abgestellt und wir machten uns zu Fuß auf den Weg zu Heinz. Heinz hatte eine KFZ-Werkstatt und hat früher auch immer wieder Elas Autos repariert. Seine Werkstatt lag mitten im Zentrum des Oldtimertreffens und schon auf dem Weg dorthin gab es jede Menge alte Schätzchen zu bestaunen. 






Auf dem Oldtimer Treffen in Ebersbach


Dort angekommen, dauerte es natürlich nicht lange, bis wir die ersten bekannten Gesichter entdeckten. Um 14:00 Uhr waren wir mit Peter und Nobby verabredet. Als die beiden schließlich eintrafen, gab es erst einmal ein Bierchen zur Begrüßung. 🍻 Danach schlenderten wir ganz gemütlich über das Treffen. Neben den wirklich tollen Oldtimern gab es natürlich auch jede Menge Menschen zu entdecken, die wir teilweise schon ewig nicht mehr gesehen hatten. So wurde aus dem Oldtimertreffen ganz nebenbei auch noch ein kleines Klassentreffen der Vergangenheit. 😂





Anschließend ging es ins Museum Patina. Dort konnten wir jede Menge Dinge aus unserer Jugendzeit und sogar noch aus Zeiten davor bestaunen. Manches davon war uns noch bestens bekannt, bei anderem konnte man sich nur fragen, ob das wirklich schon so lange her ist. 😳 Besonders interessant fanden wir auch, wie viele kleine Werkstätten sich hier rund um das Thema Oldtimer angesiedelt hatten. Hier wurde also nicht nur geguckt, sondern richtig gelebt, geschraubt und erhalten.







Danach ging es wieder zurück zu Heinz. Vor seiner Werkstatt hatte er ein paar Biertische aufgebaut und gegen eine kleine Spende bekam man dort auch etwas zu trinken. 🍻 Von hier aus hatte man außerdem einen perfekten Platz, um das Geschehen zu beobachten, denn früher oder später kam praktisch jeder Oldtimer hier vorbeigerollt. Wir ließen den Trubel noch ein bisschen auf uns wirken, bevor es langsam Zeit wurde, den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.






Ich machte mich schließlich zu Fuß auf den Weg zu Otto, der fast eineinhalb Kilometer entfernt stand. Ela war schon vor zum Kreuz gelaufen, wo sie noch kurz hinwollte. Ich holte Otto, fuhr ebenfalls dorthin und damit war der nächste Ortswechsel auch schon erledigt. Im Kreuz verbrachten wir noch einen richtig gemütlichen Nachmittag beziehungsweise Abend mit guten Freunden. Gisi und Gerald kamen ebenfalls noch dazu und natürlich durfte auch etwas Leckeres auf dem Teller nicht fehlen. Für mich gab es einen ordentlichen Wurstsalat – mehr braucht es manchmal einfach nicht. 😋

Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg hoch nach Gruibingen, wo wir ab heute wieder stehen konnten. Dort ließen wir den Tag ganz entspannt ausklingen. Ein schöner Sonntag mit alten Autos, alten Geschichten, vielen bekannten Gesichtern und natürlich dem einen oder anderen Bierchen. 🍻🚗❤️

Morgen geht es dann wieder an Otto weiter. Die alte Solaranlage muss vom Dach und außerdem wartet noch eine kleine Konstruktionsaufgabe auf mich: Ein vernünftiger Reserveradhalter muss her. Die bisherige Lösung darf also endgültig in den Ruhestand. 🔧🚐

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