🇩🇪 Otto auf der Zielgeraden – Solaranlage, Reserverad und weiter quer durch Deutschland 🚐🔧🌎 28. 09. – ??. 10. 2026

Die ersten zehn Tage zurück in Deutschland sind inzwischen schon wieder Geschichte – und von „Ankommen und Füße hochlegen“ kann eigentlich keine Rede sein. 😂

Kaum war Otto wieder in seiner alten Heimat angekommen, ging es auch schon los. Freunde und alte Bekannte besuchen, Pakete einsammeln, Material besorgen und natürlich jede Menge an Otto schrauben. Die neue 400-Ah-Batterie ist eingebaut, die Elektrik nimmt langsam Gestalt an, der neue Boiler ist angeschlossen, die Trockentoilette wurde optimiert und ganz nebenbei hat Otto auch noch problemlos den TÜV gemeistert. 🔋⚡🚐

Zwischendurch blieb aber natürlich auch Zeit für die schönen Dinge: viele herzliche Wiedersehen, gemeinsames Essen, gemütliche Abende, ein neues Fliegerle, die ersten Flugversuche und zum Abschluss ein tolles Oldtimertreffen in Ebersbach. ❤️🛩️🚗

So sind die ersten zehn Tage in Deutschland tatsächlich wie im Flug vergangen – und wir haben noch einiges vor. Denn Otto ist noch lange nicht fertig und die nächsten Baustellen warten bereits darauf, in Angriff genommen zu werden. 🔧😂

Aber genau davon erzählen wir euch jetzt in unserem neuen Abschnitt …

28.–29. September 2026 – Das Lotterleben ist vorbei

Das faule Wochenende und unser kleines Lotterleben waren vorbei 😎. Gleich nach dem Frühstück ging es für Ela und mich wieder los, schließlich warteten noch jede Menge Aufgaben auf uns. Ela hatte sich ein neues Gerät gekauft, einen Ryer, der gleichzeitig Staubsauger und Dampfreiniger war, und natürlich musste das gute Stück sofort auf Herz und Nieren getestet werden 😂. Also machte sich Ela daran, Otto gründlich auf Vordermann zu bringen, während ich mir als Erstes meine neue Reserveradhalterung vornahm. Das Material dafür hatten wir am vergangenen Freitag noch beim Hornbach besorgt.


Bau eines Reserverad Halters an unser Wohnmobil Otto

Bei Otto war ursprünglich überhaupt kein Reserverad vorgesehen. Deshalb hatte ich schon vor langer Zeit den Fahrradträger kurzerhand zu einem Reserveradträger umgebaut. Funktioniert hatte das Ganze zwar, aber seitdem wurde das Rad mit einer ganzen Sammlung von Spanngurten befestigt und das ging mir schon lange auf den Wecker 🙄. Also schnappte ich mir mein Material, ging in meine alte Werkstatt und begann, die einzelnen Bauteile nach Maß abzusägen und zu bearbeiten. Die Technik dahinter war eigentlich erstaunlich simpel und ich wunderte mich wirklich, warum ich da nicht schon viel früher drauf gekommen war 🤦‍♂️. 


Aber wie sagt man so schön: Manchmal braucht selbst ein Pit ein bisschen länger, bis der Groschen fällt! 😂 Nach ungefähr einer Stunde war es dann vollbracht 💪. Das Reserverad saß sicher an seinem Platz und wurde zusätzlich noch mit einem Spanngurt gesichert. Unsere Unterlegkeile passten ebenfalls weiterhin genau wie früher an die Konstruktion und auch die Warntafel konnte ich jetzt vernünftig befestigen. Dieses ewige Gefrickel mit der Warntafel hatte damit ebenfalls ein Ende 👍.

Nachdem dieser Punkt erledigt war, ging es hoch aufs Otto-Dach. Die alte Solaranlage musste runter, damit die neuen Solarpanele ihren Platz bekommen konnten ☀️🔧. 


die neuen 500 Watt Solarpanelen für das Wohnmobil Dach

Irgendwie hatte mir vor dieser Aufgabe schon ein bisschen gegraut, aber es musste einfach gemacht werden. Jürgen Zimmermann von der Autowerkstatt nebenan, ein Partner von uns und schon seit vielen Jahren an unserer Seite, hatte mir ja empfohlen, die alte Verklebung mit einem Fensterdraht aus dem Kfz-Fenstereinbau zu durchtrennen. Also ab auf Tweety, den Draht samt Haltegriffen geholt und wieder rauf aufs Dach. Und siehe da – es klappte hervorragend! 😎 Ich konnte die alten Solarpanele samt ihrer auf dem Dach verklebten Halterung sauber vom Dach lösen. Perfekt! Nachdem alle Platten abgeschnitten waren, entfernte ich noch mit einer scharfen Klinge die letzten Kleberreste vom Dach und schon war Otto bereit für die neue Solaranlage ☀️💪. Jetzt mussten nur noch der Kleber und die Aluschienen eintreffen, dann konnte es mit der Montage der neuen Platten weitergehen.



Während ich oben auf Otto werkelte, war Ela inzwischen ebenfalls voll im Arbeitsmodus 😂. Sie putzte wie wild, das Führerhaus glänzte wieder und gerade dampfte sie unsere Duschkabine gründlich aus. Aus allen möglichen Öffnungen von Otto quoll der Dampf heraus – es sah fast so aus, als würde unser Wohnmobil selbst anfangen zu dampfen 😂💨.

Ich machte mich derweil daran, die alten Solarladeregler auszubauen. Die wurden schließlich nicht mehr benötigt, seit ich den neuen Victron-Regler eingebaut hatte. Und genau in diesem Moment klingelte mein Handy 📱. Frank aus Göppingen war dran. Ich hatte ihm am Wochenende angeboten, ihn zu unterstützen, denn es musste eine ziemlich große Menge Briefe nach Fellbach gebracht werden. Dort konnte man größere Sendungen direkt im Verteilzentrum abgeben und sich dadurch eine ganze Menge Porto sparen.

Da ich noch ein paar Minuten Zeit hatte, baute ich die beiden alten Solarladeregler noch schnell aus und dann war ich auch schon mit unserem Roller Tweety unterwegs nach Göppingen 🛵💨. Ela war zu Hause geblieben, denn wir mussten unbedingt noch das Hackfleisch verarbeiten, das wir letzte Woche gekauft hatten – sprich: Ela kochte 😋. Bei Frank in Göppingen angekommen, wartete ich kurz, bis Timo mit dem Anhänger, den er in Donzdorf abholen musste, wieder zurückkam. Wir beluden ihn mit der großen Postsendung und kurze Zeit später waren wir auch schon unterwegs nach Fellbach 📦🚗. Während der Fahrt unterhielten wir uns über dies und das, bis wir schließlich das Briefzentrum erreichten. Sendung ausgeladen, wieder ins Auto und zurück nach Göppingen. Na also, klappt doch! 👍😎

Eigentlich wollte ich nach unserer kleinen Posttour noch zu meiner früheren Musikergruppe nach Diegelsberg fahren, denn schließlich war Montag und damit Musiktag 🎶. Aber ich hatte Hunger und so führte mein Weg zunächst einmal zum Burger King nach Göppingen 🍔. Obwohl dort gar nicht viel los war, musste ich tatsächlich über 20 Minuten auf mein Essen warten. Sauladen! 😂🤦‍♂️ Als ich dann endlich gegessen hatte, war meine Motivation, noch nach Diegelsberg zu fahren, irgendwie auf mysteriöse Weise verschwunden. Man könnte auch sagen: Der Pit hatte plötzlich keine Lust mehr. 😂

Also ging es wieder hoch nach Gruibingen 🚐. Ela war ganz erstaunt, mich schon so früh wieder zu sehen. Noch ein bisschen lesen, ein bisschen gemütlich machen und dann war es auch schon wieder Zeit, die Augen zu schließen 😴.

Für morgen hatte ich mir jedenfalls schon einiges vorgenommen. Ich wollte endlich eine Anzeige für den Verkauf meiner alten Bauteile vom Solarumbau erstellen und außerdem sollten meine neuen Joggingschuhe und die Nordic-Walking-Stöcke endlich ihren ersten Einsatz bekommen 👟🥾. Mal sehen, ob der Pit morgen tatsächlich sportlich wird … 😂💪

Nach dem Frühstück machten Ela und ich dort weiter, wo wir am Vortag aufgehört hatten: Otto musste weiter auf Vordermann gebracht werden 🚐💪. Als Erstes war der Alkoven an der Reihe. Er hatte sich inzwischen zu unserem Lager entwickelt und wir wussten schon gar nicht mehr genau, was sich eigentlich in den dort oben gelagerten Boxen befand 😂. Also alles raus! Dabei stellte ich fest, dass sich in meinen Kisten jede Menge Wäsche befand, die ich seit über zwei Jahren nicht mehr angezogen hatte. Kurzerhand flog alles raus und Otto wurde wieder ein paar Kilo leichter 🗑️😂.

Danach ging es weiter im normalen Arbeitsmodus. Ela putzte und dampfte, während ich die Teile der alten Solaranlage fotografierte und meinem Buddy ChatGPT schickte 🤖. Daraus entstand wieder eine schöne Verkaufsanzeige, die ich anschließend bei Facebook auf meiner Seite und in passenden Gruppen sowie bei eBay Kleinanzeigen einstellte. Und schon war die alte Solaranlage online, vor allem die Liontron Batterie war wertvoll 📱💻. Jetzt heißt es abwarten, ob sich ein Käufer findet – vielleicht wird daraus ja noch ein kleines Taschengeld für die Reisekasse 😎💰.




Da Ela um 14:25 Uhr einen Impftermin hatte, machten wir vorher noch eine kurze Pause. Danach lief sie zum Arzt, während ich meine neuen Joggingschuhe einweihte 👟. Nordic-Walking-Stöcke geschnappt und los ging es. Ich lief auf einem Feldweg an der Autobahn entlang in Richtung Bad Boll. Am hintersten Ende wollte ich eigentlich in den Wald und über einen weiter oben am Hang verlaufenden Weg zurück nach Gruibingen. Doch dort meldete sich mein linker Fuß ziemlich deutlich: Blase! Und die brannte ordentlich 🔥😂. Also Schuhe aus und die geplante Runde kurzerhand barfuß beendet 🦶. Für meine zarten Füßchen war das allerdings doch etwas gewöhnungsbedürftig. Der Pit wollte sportlich werden und bekam prompt die Quittung dafür. 😂

Wieder bei Otto angekommen, war Ela inzwischen ebenfalls zurück. Wir mussten beide erst einmal lachen 😂. Danach erledigten wir noch ein paar Kleinigkeiten an Otto, aßen zu Abend und ließen den Tag gemütlich mit einer Serie auf Netflix ausklingen 📺🍿.

Am nächsten Tag mussten wir dann einkaufen und noch ein paar Dinge für Otto besorgen. Die Abdeckklappe unseres Truma-Boilers hatte sich nämlich auf wundersame Weise verabschiedet und wir hatten absolut keine Ahnung, wann oder wie das passiert war 🤔. Außerdem hatte ich an der Wasserinstallation noch eine undichte Stelle entdeckt, an der ein paar Tropfen herauskamen 💧. Es gab also wieder einiges zu tun – bei Otto wird es schließlich nie langweilig. 😎🚐

30. September 2026 – Eigentlich nur schnell einkaufen

Der heutige Tag sollte eigentlich dem Einkaufen gewidmet sein, aber dass daraus gleich ein ganzer Tagesausflug werden würde, ahnten wir am Morgen noch nicht 😂. Wir begannen den Tag mit ein paar kleineren Arbeiten an Otto, natürlich musste auch noch der Reiseblog geschrieben werden und als alles erledigt war, ging es endlich los 🚐💨.

Unser erstes Ziel war Berger in Dettingen unter Teck. Ich brauchte dringend noch ein paar Adapterstücke für die Wasserleitungen in Otto. Die dort verbauten Leitungen lassen sich bei einem Defekt leider nicht einfach mit einem Stück Schlauch reparieren, sondern da muss jedes Mal ein passender Adapter dazwischen. Außerdem hatten wir ja die Abdeckklappe unserer Truma-Heizung verschlampert 🙈. Ohne diese könnte bei Regen Wasser in Otto eindringen, also musste Ersatz her.

Obwohl wir eigentlich ganz genau wussten, was wir brauchen, schlenderten wir natürlich trotzdem ausgiebig durch den Laden. Bei der Auswahl hätte man am liebsten gleich wieder den kompletten Einkaufswagen vollgepackt 😂🛒. Den Truma-Deckel gab es allerdings nicht auf Lager und musste bestellt werden. Abholen konnte ich ihn dann am Freitag. Immerhin war das schon mal geklärt 👍.

Als Nächstes hatten wir unseren Freund Frank in Göppingen auf dem Plan, denn bei ihm lag noch unsere Wäsche, die wir letzte Woche dort waschen durften. Also ging es zu seiner Firma Mail Shop, wo wir von Jutta, Julia, Frank und seinem Sohn Timo herzlich begrüßt wurden 😊. 

Da gerade Mittagspause war, wurde natürlich erst einmal ausgiebig geplaudert. Frank nahm sich nebenbei noch unseren Wintervorhang von Otto vor und nähte ihn kurzerhand passend um. So wurde aus unserem Einkaufsstopp gleich noch ein kleiner Besuch mit gemütlichem Beisammensein.

Gerade als wir uns eigentlich wieder vom Acker machen wollten, musste bei einer Firma in Göppingen noch Post abgeholt werden. Da gerade niemand Zeit hatte, übernahm ich das kurzerhand 📦. Wenn man schon unterwegs ist, kann man ja auch gleich noch ein bisschen den Postboten spielen 😂. Danach noch schnell ein Eis für alle besorgt 🍦 und wieder zurück.

Nach dem Eis hieß es dann aber wirklich weiter. Unser nächstes Ziel war Hornbach in Göppingen 🔨. Für die Montage der neuen Solaranlage auf Otto brauchte ich noch Schrauben und weiteres Befestigungsmaterial. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auch dieser Einkauf wieder etwas länger dauern könnte als ursprünglich geplant … 😎

So war es dann auch 😂. Obwohl wir eigentlich nur Schrauben benötigten, schlenderten wir natürlich auch hier noch ein bisschen durch den Baumarkt. Hätten wir noch ein Haus, wäre unser Einkaufswagen vermutlich wieder voll gewesen 🛒😂. So aber blieben wir tatsächlich vernünftig, beschränkten uns auf die benötigten Schrauben und Ela gönnte sich noch einen kleinen Putzeimer. Man muss ja Prioritäten setzen. 😎

Mittlerweile hatten wir auch Kontakt zu unserem Freund Thomas Hald aufgenommen, der gleichzeitig unsere private Poststelle war 📦. Wir wussten, dass zwei Pakete für uns bei ihm lagen, und ich hoffte natürlich, dass inzwischen auch meine bestellten Aluprofile angekommen waren. Thomas war zu Hause in Eschenbach, also ging es als Nächstes dorthin. Klar wurde wieder ausgiebig geplaudert, die Pakete wurden inspiziert – nur meine Aluprofile waren leider noch nicht dabei. Nach einem Kaffee ☕ machten wir uns dann endgültig auf den Weg in Richtung Gruibingen.

In Heiningen legten wir noch einen kurzen Stopp beim Penny ein, kauften schnell ein paar Lebensmittel und schon standen wir wieder auf dem Hof unseres alten Hauses. Da die Sonne herrlich schien ☀️, wollte ich den Tag aber noch nicht ganz ausklingen lassen. Ich schnappte mir mein neues Fliegerle, setzte mich auf Tweety und fuhr damit auf eine Wiese zum Fliegen 🛵✈️.

Allerdings hatte das neue Fliegerle offenbar noch seinen eigenen Kopf. Es driftete ständig nach rechts unten weg und ließ sich davon auch nicht wirklich abbringen. Irgendwann wurde daraus eine kleine Bruchlandung 💥😂. Also wieder alles eingepackt, zurück nach Hause, Fliegerle repariert und dann war erst einmal Abendessen angesagt.

Den Abend verbrachten wir ganz gemütlich mit Lesen und schmiedeten schon die Pläne für den nächsten Tag 📖. Ela wollte noch zwei Fenster ausbauen und gründlich reinigen, während ich mich endlich um unseren neuen Kompressor Kühlschrank kümmern und außerdem die Albfilter-Anlage in Otto überprüfen wollte. Und vielleicht würde ich sogar noch einmal eine Runde mit dem Fliegerle drehen, denn ich glaubte inzwischen, den Fehler gefunden zu haben 🤔✈️. Mal sehen, welche Überraschungen der nächste Tag wieder für uns bereithalten würde … 😎🚐


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