🇮🇹 Mit dem Wohnmobil durch Italien – Von Brindisi über den Po Richtung Norden 🚐🍕🌄 05.09. – 16.09.2026
Griechenland liegt hinter uns! 🇬🇷❤️ Nach vielen Wochen voller traumhafter Landschaften, einsamer Buchten, heißer Tage, kalter Flussabenteuer und jeder Menge kleiner und großer Erlebnisse haben wir am 04. September die Fähre nach Italien genommen. 🚐⛴️
Jetzt geht unsere Reise weiter Richtung Norden. Unser nächstes großes Ziel ist der Po, wo wir unsere Freunde Tommy und Gerlinde treffen wollen. Dazwischen liegen allerdings noch rund 850 Kilometer Italien – und wir sind gespannt, was uns auf dem Weg dorthin so alles erwartet. 🇮🇹🚐💨
Also … Griechenland ade, Italien wir kommen! 😎🍕🍝🇮🇹
05. September 2026 – Italien ist eröffnet 🇮🇹
Eigentlich war der Stellplatz absolut ruhig und zum Übernachten richtig klasse gewesen. Wir hatten uns weit nach hinten gestellt und dort standen eine ganze Reihe großer Müllbehälter. Genau dort kam dann kurz nach 03:00 Uhr morgens die italienische Müllabfuhr und begann unter lautem Gespräch und Lachen, diese polternd zu entleeren. Tja, vorbei war die Nacht! 😂🚛 Als wir anschließend nochmals versuchten einzuschlafen, nervte uns dann auch noch eine summende Stechmücke 🦟 und so gab es tatsächlich gegen 04:30 Uhr unseren ersten Kaffee. ☕😂 Jetzt waren wir eh schon wach, also konnten wir auch gleich losfahren. Gerade begann die Sonne aufzugehen 🌅 und wir waren schon on the road, was unseren gesamten Tagesablauf und Fahrplan natürlich komplett durcheinanderbrachte.
Für diese Strecke hatten wir natürlich die Autobahn gewählt und so fuhren wir auf die E55 auf und fuhren einfach dahin. Die Zeit und die Kilometer vergingen, vorbei ging es an Bari, Foggia und bei Pescara hatten wir ungefähr die Hälfte der Gesamtkilometer hinter uns. 🚐💨 Allerdings war es gerade erst einmal kurz vor 12:00 Uhr. Bei einer Pause fragte ich Ela, was wir tun sollen: voll durchfahren oder irgendwo einen Übernachtungsplatz suchen? Ela schaute mich an und sagte: „Durchfahren!“ 😂 Sie freute sich schon riesig auf Tommy und Gerlinde, die wir beide richtig gerne mögen. ❤️ Also legte ich mich noch kurz hin, machte ein kleines Schläfchen 😴 und dann ging es weiter.
Gegen 16:00 Uhr erreichten wir Polesella und kurz darauf waren wir bei Rico's Welscamp, auf dem die beiden ihr Wohnmobil stehen hatten. Tommy, Gerlinde und Rico sowie seine Frau Aniko waren schon seit langer Zeit befreundet und beide Männer verband natürlich vor allem das Angeln. 🎣 Sowohl Rico als auch Tommy waren echte Profis darin und Rico hatte sein Hobby sogar zu seinem Beruf gemacht. Das alles sollten wir nun kennenlernen und darauf freuten wir uns schon mächtig.
Als wir ankamen, war die Wiedersehensfreude natürlich riesengroß! ❤️ Und wir lernten auch gleich Rico, seine Frau Aniko und Sven kennen, der hier ebenfalls als Freund und Gast zu Besuch war. Alle waren supernett und wir fühlten uns sofort herrlich wohl. Kaum stand Otto auf seinem Plätzchen, bekam ich gleich einmal ein kaltes Bier serviert. 🍺😂 Tommy legte Fleisch und Würstchen auf den Grill 🥩🔥 und schon begann unser erster gemütlicher Abend in Italien. 🇮🇹 Es gab natürlich jede Menge zu erzählen und so saßen wir eine ganze Weile zusammen.
Irgendwann war dann aber Feierabend, denn der Tag war wirklich ein Turbo-Tag gewesen. 😴 Gegen später begaben wir uns deshalb in unser Bett und schliefen erst einmal ordentlich aus. Morgen wollte ich mich dann um Ottos Rücklichter und um mein Fliegerle kümmern, denn für beides hatte mir Tommy Ersatzteile mitgebracht. 🔧🚐✈️ Jetzt aber erst einmal schlafen!!!! 😴😂
06. September 2026 – Otto bekommt neue Rücklichter und das Fliegerle hebt wieder ab 🇮🇹🚐✈️
Ela und ich hatten super gut geschlafen. 😴 Die Temperaturen waren in der Nacht schön abgekühlt und draußen war es absolut ruhig gewesen. Am Morgen brachte uns Aniko sogar frische Brötchen 🥖☕ und so frühstückten wir erst einmal ganz gemütlich. Danach wurde noch ein bisschen mit Tommy und Gerlinde gequatscht, mit Tommy fuhren wir noch kurz zum einkaufen fürs Mittag essen und schon machte ich mich an die Arbeit.
Als Erstes waren Ottos Rücklichter dran. 🔧🚐 Eigentlich war nur das linke Rücklicht kaputt gewesen, aber da die anderen Lichter mittlerweile auch schon ein wenig trüb geworden waren, tauschte ich kurzerhand gleich alle aus. Wenn man schon einmal dabei ist, dann richtig! 😂 Und siehe da, danach sah unser Otto von hinten wieder richtig hübsch aus. 😎 Jetzt gab es erst einmal richtig lecker Mittag essen Tommy grillte herrlich lecker Würstchen und Fleisch.
Nachdem diese Baustelle erledigt war, kümmerte ich mich um mein Fliegerle. ✈️ Tommy hatte mir extra aus Deutschland einen neuen Empfänger, einen Regler und einen Motor mitgebracht, denn nach meinem unfreiwilligen Absturz ins Meer wusste ich nicht genau, was dabei alles kaputtgegangen war. Meine Vermutung war allerdings ziemlich schnell der Regler und deshalb wechselte ich diesen als Erstes.
Es war zwar ein ziemliches Gepfriemel 🤪🔧, aber irgendwie bekam ich das Ganze tatsächlich hin. Und dann kam der spannende Moment: Akku rein, alles einschalten und ausprobieren.
Und siehe da – genau der Regler war es gewesen! 🎉✈️ Mein Fliegerle war wieder startklar!
Also lud ich kurzerhand meine Akkus und ab ging es in die Luft. 🛫😎 Ich hatte tatsächlich nichts verlernt und flog gleich drei Akkus leer. Es hat wieder richtig Spaß gemacht und ich war natürlich mächtig froh, dass mein Fliegerle nach seinem unfreiwilligen Meeresbad wieder fliegen konnte. 😂🌊✈️
Gegen Mittag half ich Sven noch dabei, ein Kabel von einem Echolot zu reparieren, das offensichtlich seinen Dienst quittiert hatte. 🔧🎣 Währenddessen genoss Ela die Gesellschaft von Gerlinde und Aniko und so verbrachten wir gemeinsam einen wunderschönen und vor allem entspannten ersten Tag hier am Po. ❤️🇮🇹 Am Abend packte noch ein anderer Gast des Platzes sein Alphorn aus und spielte damit am Ufer des Po's, das war schon sehr cool!
Am nächsten Tag sollte es allerdings schon wieder deutlich aufregender werden. Tommy, Rico und Sven hatten beschlossen, mit dem Boot aufs Meer hinauszufahren und auf Thunfischjagd zu gehen. 🎣🐟🌊
Da musste ich mich natürlich anschließen! 😂 Ich hatte zwar vom Angeln überhaupt keine Ahnung, aber so eine Gelegenheit wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Chance, mit den Profis aufs Meer hinauszufahren und einen Thunfisch zu jagen.
Ich war schon mächtig gespannt, was mich da erwartete! 😎🎣🐟
07. September 2026 – Thunfischjagd auf der Adria🎣🐟🌊
Heute hieß es um 05:00 Uhr aufstehen, denn um 06:00 Uhr war die Abfahrt mit dem Auto in Richtung Hafen angesagt, wo Rico sein Meeresboot liegen hatte. Ela hatte den Wecker gestellt und so standen wir auf, tranken erst einmal einen Kaffee ☕ und pünktlich ging es dann los. Da es ein Männerausflug werden sollte, blieb Ela bei den anderen Mädels, wobei sie sich natürlich erst einmal wieder ins Bett legte. 😂 Die Mädels wollten heute auf den Markt in Polesella und sich einen schönen Tag machen, während wir uns auf die Jagd begaben.
Auf der Fahrt wachten dann allerdings auch bei uns die letzten Lebensgeister auf – allerdings mit einem ordentlichen Adrenalinschub! 😳 Rico fuhr nämlich wie ein Henker. Wie der mit seinem Auto über die engen Sträßchen in Richtung Meer bretterte, war schon ziemlich hart an der Grenze, finde ich zumindest. 😂 Bei dieser Fahrweise durfte wirklich absolut nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommen, sonst hätte es ordentlich gescheppert. Dass er überhaupt noch einen Führerschein hatte, lag vermutlich nur daran, dass er hier in Italien lebte. 🤣 Wir erreichten tatsächlich lebend das Meer und den Hafen und dann konnte unser Abenteuer endlich beginnen.
Das Boot wurde von seinem Liegeplatz geholt, fünf Kisten gefrorene Sardinen wurden vorbereitet und gewässert 🐟🧊, alles wurde verstaut und aufs Boot geladen, anschließend wurde noch getankt und schon waren wir unterwegs. 🚤🌊
Gegen 12:00 Uhr fuhren wir zurück in den Hafen und gingen erst einmal Mittagessen. 🍝🍺 Danach ging es wieder hinaus aufs Meer und das Spielchen begann erneut. Doch der Angelgott Petri hatte heute offensichtlich überhaupt kein Einsehen mit uns. 😂🎣 Kein Thunfisch weit und breit! Ich hatte mich schon mächtig darauf gefreut, einmal live mitzuerleben, wie so ein riesiger Fisch an den Haken geht, aber daraus sollte heute leider nichts werden.
Zum Abschluss wurden wir dann draußen auf dem Meer auch noch von der Guardia Finanza kontrolliert. 👮♂️🚤 Das war für uns dann irgendwie das Zeichen, die Geschichte für heute zu beenden. Wir fuhren zurück in den Hafen, verluden wieder alles ins Auto und reinigten anschließend noch das Boot, denn Rico hatte am nächsten Tag bereits wieder einen Angelgast. Danach ging es zurück zum Camp.
Die Mädels hatten sich ebenfalls einen schönen Tag gemacht, waren mittags essen gegangen und so gab es am Abend für uns nur noch eine Kleinigkeit zu essen, dazu noch ein oder zwei Bier. 🍺😊 Ich war inzwischen ziemlich müde und merkte auch, dass ich einfach mal meine Ruhe brauchte. Ela und ich waren es mittlerweile einfach nicht mehr gewohnt, den ganzen Tag in Gesellschaft zu sein. 😂 Also verzog ich mich irgendwann in unseren Otto, während Ela noch ein bisschen bei den anderen blieb. Als sie später ebenfalls in den Otto kam, fielen mir eigentlich sofort die Augen zu. 😴😂 Was morgen ist, werden wir dann sehen.
08. September 2026 – Fliegerle, Suizid-Fisch und 6000 Euro Schrott 🤣✈️🐟
Heute sollte sich bei mir eigentlich alles um das Thema Fliegen drehen. Ich wollte endlich an meinen Flugfertigkeiten arbeiten, damit ich irgendwann vielleicht auch einmal ein bisschen besser werde. 😂 Nach dem Frühstück schnappte ich mir also mein Fliegerle und da der Wind günstig stand, startete ich direkt von unserem Stellplatz aus über den Po. ✈️🌊 Das war schon ziemlich cool, meinen Flieger so über den Fluss fliegen zu sehen. Auf meine Landung war ich allerdings besonders gespannt, denn ich musste tatsächlich vom Po her kommend zwischen zwei Bäumen anfliegen und dort landen. Beim ersten Flug gelang mir das vorzüglich 😎, beim zweiten streifte ich dann allerdings doch tatsächlich das Gebüsch. 🌳😂 Mein Fliegerle nahm dabei glücklicherweise keinen Schaden und somit war alles gut. Eigentlich wollte ich noch einen dritten Flug machen, aber dann kam Tommy zu mir und fragte, ob ich Lust hätte, mit auf eine kleine Bootstour zu kommen. Die Frauen hätten ebenfalls Lust und so packte ich meine Flugsachen zusammen.
Wir machten das kleine Motorboot startklar 🚤 und fuhren gemeinsam über den Po. Tommy erklärte uns als alter Po-Angelhase die tollsten Angelplätze hier in der Gegend, an denen er in ein paar Tagen auch mit unserem gemeinsamen Bekannten Axel und dessen Frau zum Angeln gehen wollte.
Wir schipperten ganz gemütlich über den Fluss und als wir in einen Seitenarm einbogen, sah man schon an der Oberfläche die Meereschen herumflitzen. 🐟 Plötzlich sprang doch tatsächlich so ein Fisch direkt in unser Boot! 😂 Ein echter Suizid-Fisch! Tommy fing ihn und schmiss ihn wieder ins Wasser. Da hatte das Tierchen aber Glück gehabt, denn normalerweise wäre er wohl direkt auf dem Grill gelandet. 🤣🔥🐟
Nach diesem herrlichen Erlebnis fuhren wir wieder zurück und da der Wind mittlerweile völlig falsch stand, um mein Fliegerle sicher zu starten und auch wieder zu landen, schnappte ich mir meine Simulator-Fernsteuerung, die Tommy mir ebenfalls aus Deutschland mitgebracht hatte, und flog noch ein paar Runden am Flugsimulator auf meinem Laptop. 💻✈️
Dabei zerstörte ich ungefähr 6000 Euro an Modellflugzeugen. 🤣🤣🤣 Zwischen den Kunstflugmodellen im Simulator und meinem echten Beginner-Flugzeug lagen beim Flugverhalten dann doch Welten. Was in echt noch ganz gut funktioniert, endete im Simulator teilweise ziemlich spektakulär. Als ich es dann auch noch mit einem Helikopter probierte, war es endgültig vorbei. 😂🚁💥
Irgendwann war dann aber auch genug und ich gesellte mich wieder zu den anderen oben bei Tommy und Gerlindes Wohnmobil. Dort machten wir erst einmal einen Essensplan für den Abend. Alle wollten wieder grillen 🥩🔥 und so schnappte ich mir Tweety und fuhr zum Eurospar hier in Polesella, um die Dinge einzukaufen, die uns noch fehlten.
Als ich zurückkam, wurde erst einmal wieder ordentlich geplaudert, ich ging zwischendurch natürlich nochmals Simulator fliegen 🤣✈️ und dann wurde gegrillt und gemeinsam gegessen. Mittlerweile war auch Rico von seinem Meeres-Trip mit seinem Kunden zurück und die beiden hatten heute tatsächlich etwas gefangen. 🎣🐟 Damit war der Angelgott zumindest bei ihnen etwas gnädiger gewesen als bei uns am Vortag. 😂 Den restlichen Abend verbrachten wir mit Plaudern, alten Geschichten und natürlich auch den einen oder anderen Familiendramen, die sich wohl überall auf dieser Welt abspielen. 🤣 Dabei erfuhr ich dann auch noch, dass Rico gerade ziemlich Probleme mit diversen Strafzetteln wegen zu schnellen Fahrens hatte. Das wiederum verwunderte mich nach unserer morgendlichen Höllenfahrt überhaupt nicht mehr. 😂🚗💨
Irgendwann war es dann soweit und Ela und ich wurden wieder müde. 😴 Wir gingen ins Bett und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Morgen sollte dann eine Wetterverschlechterung kommen und wir waren schon gespannt, wie stark diese wohl tatsächlich ausfallen würde. 🌧️🇮🇹
09. – 10. September 2026 – Regen, Gulasch und neue Pläne 🇮🇹🌧️
Die Regenfront hatte uns erreicht. 🌧️ Auf dem Regenradar konnten wir schön beobachten, wie die Gewitterfronten über Italien hinwegzogen. Wir hatten allerdings Glück, denn bei uns am Po regnete es immer nur ab und zu ein bisschen. Dafür stieg das Wasser des Po endlich einmal etwas an, was Tommy und ich natürlich sofort bemerkten. Wir waren uns einig, dass es Zeit für ein ordentliches Gulasch war. 😋 Also gingen wir gemeinsam einkaufen und machten uns anschließend ans Kochen.
Gegen später erwischte uns dann doch noch ein richtig kräftiger Regenschauer. 🌧️💦 Mitten in diesem Regen kamen Axel und seine Frau Birgit auf dem Platz an. Die beiden sind für uns gute Bekannte und mit Tommy und Gerlinde schon seit vielen Jahren gut befreundet. Wir begrüßten die beiden natürlich herzlich und nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, sie ihr Wohnmobil geparkt und eingerichtet hatten, trafen wir uns wie gewohnt bei Tommy und Gerlinde. Vor ihrem Wohnmobil war mittlerweile sozusagen unser offizieller Meetingpoint geworden. 😂 Axel und Birgit hatten uns sogar zwei Dosen Schinkenwurst aus Deutschland mitgebracht. 🇩🇪🥫 Da mussten Ela und ich natürlich gleich einmal eine Dose davon verputzen. 🤣 Anschließend wurde wieder ausgiebig geplaudert und heute ging es tatsächlich einmal etwas später ins Bett. 🍺😊
Ab morgen sollte die Schlechtwetterfront dann endgültig durch sein und wieder die Sonne scheinen. ☀️🇮🇹 Mittlerweile hatte ich auch von Ead, dem Käufer meines Hauses in Gruibingen, die Zusage bekommen, dass wir bei unserer Rückkehr nach Deutschland wieder mit unserem Otto in seinem Hof stehen können. Das war natürlich eine richtig gute Nachricht und nahm uns schon einmal eine Sorge ab. 😊 Für morgen früh hatte ich allerdings bereits den nächsten wichtigen Auftrag: Noch einmal zum Lidl fahren, denn wir hatten uns ein ordentliches Weißwurstfrühstück in den Kopf gesetzt. 🌭🥨😂 Und für das Abendessen wollte ich Spaghetti Bolognese kochen. 🍝 Wenn wir schon keine neuen Abenteuer erleben mussten, dann mussten wir wenigstens richtig gut essen! 🤣🍝🇮🇹
11. September 2026 – Weißwürste, Bolognese und ein Tag ohne Thunfisch 🤣🌭🎵
Die ganze Nacht hatte ich von Weißwürsten geträumt. 😂🌭 Und so machte ich mich direkt nach unseren obligatorischen Morgenkaffees ☕ mit Tweety auf den Weg nach Copparo, denn dort gab es ebenfalls einen Lidl und laut Tommy war dieser sogar näher als der in Rovigo. Was allerdings nach Maps nicht ganz stimmte. 😂 Also dort hingefahren und feststellen müssen, dass es weder Laugengebäck noch Weißwürste gab. Na super! 🤦♂️ Also wieder Tweety geschnappt und ins genau entgegengesetzte Rovigo gebrettert. 🚗💨 Dort angekommen, schlug mein Herz am Brotregal gleich doppelt so schnell, denn die hatten hier sogar frische Brezeln, genau so, wie man sie aus Deutschland kennt! 🥨😍 Dann fand ich auch noch im Kühlregal meine heiß begehrten Weißwürste und schon war ich auf dem Rückweg.
Natürlich wurde ich mittlerweile schon sehnsüchtig erwartet, denn es war inzwischen weit nach 10:00 Uhr und alle hatten Hunger. Auch mein eigener Magen knurrte inzwischen ordentlich. 😂 Also Weißwürste warm gemacht, Brezeln dazu und dann ging es ans Schlemmen. Was für ein Genuss! 🌭🥨😋
Vor einiger Zeit hatte mir jemand geschrieben, ich solle doch von unserem Türkei-Song einmal ein Reisevideo mit Musik machen. Das hatte ich bis dahin noch nicht umgesetzt, aber der Thunfisch-Song bot sich dafür geradezu an. Also begann ich, den Song in Clipchamp hochzuladen und die Bilder, die ich während unseres Ausflugs gemacht hatte, passend zur Musik zu sortieren. 🎬🎵 Dabei stellte ich allerdings ziemlich schnell fest, dass ich viel zu wenig Bildmaterial hatte, um den kompletten Song vernünftig zu gestalten. Da fiel mir ein, dass mein Buddy ja ebenfalls Bilder machen konnte. 😎🤖 Also gestalteten wir zusammen passend zum Text zusätzliche Bilder als Cartoons.
Schon während meiner Arbeit schmiss ich mich teilweise vor Lachen weg, denn ChatGPT bastelte wirklich die tollsten Kreationen, die absolut zum jeweiligen Text passten. 🤣🎣🐟 Dazu noch ein paar echte Fotos und schon war er fertig – unser „Ein Tag ohne Thunfisch“-Song! 🎵🐟😂
Auch wenn sich das jetzt so anhört, als wäre das alles in ein paar Minuten erledigt gewesen: falsch! Ich saß mindestens drei Stunden an diesem Projekt, während die anderen oben bei Tommy und Gerlinde munter plauderten. Als ich mein fertiges Werk dann präsentierte, schmissen sich auch die anderen vor Lachen weg. 🤣🤣🤣
Jetzt war es aber endgültig Zeit fürs Abendessen. Ich machte meine Bolognese-Soße wieder warm und Axel kochte uns die Spaghetti. 🍝😂 Eine echte Premiere, denn Axel hatte mit Kochen ungefähr so viel am Hut wie ein Wal mit Bergsteigen. 🐋⛰️🤣 Aber siehe da, es schmeckte köstlich und wir speisten vorzüglich. Danach begaben sich Tommy und Axel noch runter an den Po, um ein bisschen zu angeln. 🎣🌊 Ela und ich streckten derweil in unserem Otto unsere vollen Bäuche in die Luft. 😂 Und natürlich musste ich den neuen Song noch auf all meinen Kanälen veröffentlichen. 📱🎵
Irgendwie hatten wir danach keine Lust mehr, noch einmal zu den anderen hochzugehen, und waren auch relativ schnell müde. Also hieß es für uns: ab in die Falle. 😴🚐 Gute Nacht! 🌙
12. – 14. September 2026 – Neue Bremsen, alte Freunde und ein kaputtes Fliegerle 🇮🇹🚐✈️
Da an diesen drei Tagen eigentlich nicht wahnsinnig viel passiert ist, fasse ich sie einfach zusammen. Am Morgen des 12. September kam Tommy zu mir und fragte, ob ich ihm helfen könnte, die Baumstämme zu entfernen, die sich aufgrund des gestiegenen Wasserstandes am Bootsanleger verfangen hatten. Außerdem mussten die Behälter für die Köderfische wieder richtig am Steg befestigt werden. Klar half ich ihm dabei. Als ich bei unserer letzten Bootstour ins Wasser gestiegen war, hatte mir das gerade einmal bis zu den Waden gereicht – jetzt stand ich plötzlich bis zum Bauchnabel im Po! 😂🌊
Also watete ich hinein, entfernte die Baumstämme und brachte die Köderbecken wieder an ihren richtigen Platz.
Damit war die Arbeit erledigt und wir vertrödelten anschließend einfach den Tag. Zwischendurch fuhr ich noch ein- oder zweimal mit Tweety zum Einkaufen 🚗💨 und Ela und ich spielten eine Runde Backgammon. 🎲😊 Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen: Rico hatte noch einmal bei seiner Autowerkstatt des Vertrauens nachgefragt, was es kosten würde, bei Otto die komplette Bremsanlage inklusive Scheiben und Belägen zu erneuern und ob die Werkstatt überhaupt Zeit hätte. Das Angebot lautete 350 Euro. 😳 Der Preis war so gut, dass wir ihn eigentlich kaum glauben konnten. Die Werkstatt hatte sogar schon am Montag Zeit. Na prima, Termin vereinbart und Otto sollte neue Bremsen bekommen. 🔧🚐
Am nächsten Tag kamen dann Bärbel und Micha auf den Platz, ebenfalls alte Freunde aus unserer Tränke-Zeit, die hier ein paar Urlaubstage verbringen wollten. ❤️ Nachdem ich noch ein paar Bilder vom Platz gemacht hatte, die ich für die Google-Maps-Bewertung verwenden wollte, flog ich noch eine Runde mit meinem Fliegerle. ✈️😎 Ich übte das langsame Fliegen und alles klappte richtig gut.
Nebenbei spielten wir noch ein bisschen mit einer Gottesanbeterin die sich in Otto verliebt hatte. 🦗😂
Danach gingen wir alle gemeinsam zum Spaghetti-Restaurant gleich nebenan und aßen dort köstlich zu Mittag. 🍝😋
Am 14. September standen Ela und ich bereits um 06:00 Uhr auf, denn ich hatte um 07:30 Uhr meinen Termin bei der Autowerkstatt Polesano. Um 07:00 Uhr fuhr ich los und natürlich war ich pünktlich bei der Werkstatt – nur war dort kein Mensch zu sehen. 😂
Rico teilte mir kurz darauf mit, dass sich der Besitzer gemeldet hatte und erst um 08:15 Uhr kommen würde. Italienische Lebensart eben! 🇮🇹😂 So hatte ich wenigstens genügend Zeit, noch etwas Geld auf unsere Kreditkarten zu überweisen, und das sollte sich später tatsächlich als ziemlich clever erweisen. Dann kam endlich der Besitzer, ich musste nochmals ungefähr eine Viertelstunde warten und anschließend war Otto endlich an der Reihe. 🔧🚐 Jetzt hatte ich ungefähr zwei Stunden Zeit und so lief ich ins große Einkaufszentrum, in dem ich ein paar Tage zuvor schon die Geschichte mit dem Handyvertrag geklärt hatte. Dort schlenderte ich ein bisschen herum, kaufte mir etwas zu essen und setzte mich direkt vor den H&M in einen Vorwerk Stand und frühstückte. Andere Tische und Stühle hatte ich nicht gefunden und der Stand war zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt. 😂
Danach schaute ich noch kurz im MediaMarkt vorbei und hätte mir dort beinahe eine Drohne gekauft. 😳🚁 Hui, da hätte es aber Mecker von Ela gegeben! 😂 Irgendwann hatte ich genug vom Einkaufszentrum und lief zurück zur Werkstatt.
Etwa eine halbe Stunde später war Otto tatsächlich fertig. Ich ging zum Bezahlen und bekam dann erst einmal große Augen: Aus den angekündigten 350 Euro waren plötzlich über 800 Euro geworden! 😳💸 Zum Glück hatte ich morgens noch Geld auf unsere Kreditkarten geschoben, sonst wäre das mit dem Bezahlen tatsächlich ziemlich in die Hose gegangen. 😂 Na ja, wenigstens funktionierten die neuen Bremsen anschließend überragend und eigentlich hatten wir ja schon geahnt, dass 350 Euro für die komplette Bremsanlage irgendwie nicht stimmen konnten. Auf der Rückfahrt fuhr ich noch kurz in den Supermarkt, denn Ela hatte mir geschrieben, dass wir heute Mittag grillen wollten und ich noch ein paar Sachen mitbringen sollte. 🥩🔥 Wieder zurück, stellte ich Otto auf seinen Platz und dann gab es erst einmal ein leckeres Mittagessen vom Grill. 😋 Den restlichen Tag ließen wir gemütlich ausklingen und Ela zauberte noch ihre gigantische Guacamole zum Naschen für den Nachmittag. 🥑😋
15. – 16. September 2026 – Abschied von Italien und zurück nach Deutschland 🇮🇹➡️🇩🇪
Morgens packten Ela und ich ganz gemütlich unsere letzten Sachen zusammen. 🚐🧳 Dann hieß es bei Aniko bezahlen, anschließend verabschiedeten wir uns von allen und schon ging es los. Der Abschied fiel uns schon ein bisschen schwer, denn wir hatten am Po eine richtig schöne Zeit mit all den Leuten gehabt. ❤️ Unsere Rückfahrt nach Deutschland wollten wir in zwei Etappen machen. Die erste sollte uns bis zum Camping zum See in der Nähe des Reschenpass führen, auf dem wir bereits auf dem Hinweg nach Griechenland übernachtet hatten. Am nächsten Tag sollte es dann weiter nach Gruibingen gehen, wo wir wieder im Hof unseres alten Hauses mit Otto stehen durften. 🇮🇹➡️🇩🇪🚐
Die Fahrt führte uns zunächst gemütlich in Richtung Mantua und von dort auf die Brennerautobahn. Bei Bozen ging es weiter Richtung Meran. 🚐💨
Da wir kein Brot für den Abend hatten und auch keine Lust mehr zum Kochen, hielten wir hinter Meran an einem kleinen Straßenstand. Dort gab es Südtiroler Brot, Speck und Käse – genau das Richtige für unser Abendessen. 🥖🥓🧀 Also eingekauft und weiter zum Stellplatz.
Dort hatten wir richtig Glück und ergatterten einen der letzten beiden Plätze. 😳 Schon auf der Brennerautobahn war uns aufgefallen, dass unglaublich viele Wohnmobile Richtung Süden unterwegs waren. Na klar, jetzt verlassen die Rentner langsam das kalte Deutschland und machen sich auf den Weg zur Überwinterung. 😂 Und eigentlich ist jetzt auch die perfekte Zeit für die südlichen Länder: Das Meer ist noch warm, die Hauptsaison vorbei und die Temperaturen angenehm. ☀️🌊 Wir stellten Otto ab, checkten ein und unterhielten uns noch kurz mit einem schwulen Pärchen aus Stuttgart, das neben uns stand und wirklich sehr freundlich war. 😊
Danach gab es unser leckeres Vesper mit den gerade eingekauften Sachen und dazu Schinkenwurst und Essiggurken, die uns Bärbel und Micha mitgegeben hatten. 🇩🇪🥒 Was für ein Genuss! 😋Danach zauberte Chat GPT noch ein lustiges Otto Flugzeug Bild denn einer unserer Freunde meinte wir würden ja fliegen, da wir jetzt doch so schnell wieder zurück nach Deutschland kamen. Anschließend verbrachten wir eine herrlich ruhige Nacht bei kühler Bergluft. 🏔️🌙

Am nächsten Morgen hieß es wieder einpacken und los. 🚐💨 Über den Reschenpass und den Fernpass ging es weiter auf die Autobahn Richtung Gruibingen.
Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse und am Nachmittag erreichten wir unser Ziel. Wieder zurück in Gruibingen! 🇩🇪❤️ Beim Bäcker kauften wir noch schnell ein paar Brötchen und Brezeln und machten es uns anschließend mit einem leckeren Vesper gemütlich. 🥨🥖😋 Eads Mutter brachte uns den Schlüssel für das Haus, sodass wir wieder Wasser auffüllen und Otto an den Strom anschließen konnten. 🔌💧 Außerdem hatten wir damit Zugang zu meiner alten Werkstatt. Das war wichtig, denn dort wollten wir Otto jetzt für unsere Südamerika-Reise vorbereiten. 🌎🚐 Danach machten wir es uns gemütlich und streamten noch eine spannende Serie mit Sylvester Stallone. 📺😎 Irgendwann war dann auch die erste Nacht zurück in Deutschland gekommen. Es war schon ein komisches Gefühl, nach so langer Zeit wieder auf vertrautem Gelände zu stehen. 🇩🇪❤️ Morgen wollten wir uns erst einmal um unsere Post bei Thomas Hald kümmern, denn dort haben wir unsere Postadresse und gleichzeitig einen guten Freund. Danach würden wir einfach mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Eines war jedenfalls klar: Die nächste große Aufgabe wartete bereits auf uns – Otto musste jetzt ordentlich für Südamerika vorbereitet werden. 🔧🚐🌎
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