🇬🇷 Griechenland mit dem Wohnmobil – Polylimnio, Ochsenbauchbucht & Olympia 🚐🌊🏛️ 23.08. – 27.08.2026

Im letzten Abschnitt ging es für uns hinein in den Peloponnes – und langweilig wurde es dabei garantiert nicht! 🇬🇷🚐 Vom gigantischen Kanal von Korinth und Akrokorinth führte unsere Reise über spektakuläre Küsten- und Bergstraßen bis nach Monemvasia, zur Kastania- und Diros-Höhle und schließlich zum Dimitrios-Schiffswrack. 🚢🏰🪨 Jetzt sind wir auf dem Camping Petalidi Beach angekommen und freuen uns auf die nächsten Abenteuer rund um Kalamata und die Polylimnio-Wasserfälle. 💦🌊




📅 23. August 2026 – Plantschen im Paradies von Polylimnio 💦🇬🇷

Die Nacht war herrlich ruhig. 🌊😴 Außer dem Rauschen der Wellen war kaum etwas zu hören und so haben wir richtig gut geschlafen. Nach dem Frühstück fuhr ich zunächst einmal alleine mit Tweety nach Petalidi, um Zigaretten zu kaufen, ein kleines süßes griechisches Dörfchen. 

im Dorf Petalidi auf dem Peloponnes



Wieder zurück gab es erst einmal ein leckeres Frühstück, bevor wir unsere Badesachen zusammenpackten und uns auf den Weg zum Polylimnio-Wasserfall machten.

Die rund 14 Kilometer bis zum Parkplatz legten wir natürlich mit Tweety zurück. Dort abgestellt, ging es zu Fuß den Berg hinunter in Richtung Wasser. Schon bald erreichten wir die ersten Wasserfälle – und zu unserer Freude hielt sich die Besucherzahl zu dieser frühen Stunde noch sehr in Grenzen. Genau so hatten wir uns das vorgestellt. 😊



plantschen im Polylimnio Wasserfall Peloponnes




Also erst einmal ein paar Fotos gemacht und dann raus aus den Klamotten. Badehose an, GoPro geschnappt und ab ins Wasser! 📸💦 Das Wasser war zwar ziemlich erfrischend, aber bei der sengenden Hitze tat die Abkühlung richtig gut. Ich hatte meinen Spaß und produzierte mit der GoPro ein paar lustige Filmchen und Bilder beim Plantschen.




Ela ist ja nun nicht gerade der größte Fan von kaltem Wasser 😜, aber sie überwand sich tatsächlich und kam ebenfalls mit hinein. 👍

Nachdem ich mich im ersten Pool ordentlich ausgetobt hatte, kletterte ich noch weiter über die Felsen nach oben. Dort wartete ein zweiter, kleinerer Wasserfall mit einem weiteren natürlichen Pool. Der Weg dorthin hatte allerdings seine Tücken. Eine ziemlich brüchige kleine Brücke musste überquert werden – die hätte meiner Meinung nach dringend einmal eine Reparatur nötig! 😳

Aber auch dort konnte man herrlich baden und natürlich musste die GoPro wieder mit ins Wasser. 🎥💦

Plötzlich entdeckte ich am Ufer sogar eine Wasserschildkröte. 🐢 Ich wollte sie natürlich unbedingt filmen, doch offenbar hatte sie von meinem Kameramann-Getue ziemlich schnell die Nase voll. Sie sprang kurzerhand ins Wasser und war verschwunden. 😂

Wir verbrachten noch eine ganze Weile an diesem wunderschönen Fleckchen Erde. Doch inzwischen kamen immer mehr Besucher und langsam wurde es uns zu voll. Also machten wir uns wieder auf den Rückweg. Der Weg den Berg hinauf war bei der inzwischen brütenden Hitze allerdings deutlich weniger lustig als der Abstieg. 🥵☀️

Oben angekommen, gönnten wir uns an einem kleinen Stand erst einmal ein eiskaltes Getränk. 🥤 Das hatten wir uns verdient! Danach ging es zurück zu Tweety und wieder zu unserem ruhigen Platz am Meer.

Unterwegs trafen wir plötzlich Frank und Anna mit ihren drei Kindern in ihrem Wohnmobil. Die fünf waren unsere Nachbarn auf dem Campingplatz Meltemi gewesen und kommen aus der Gegend um Kirchheim. Sie verbringen ihren Sommerurlaub ebenfalls in Griechenland und waren gerade auf dem Weg zu den Wasserfällen.

Was für ein Zufall! 😄

Zurück bei Otto hieß es für uns erst einmal: ab ins Meer! 🌊🏊‍♂️ Nach der Wanderung und der Hitze war das genau das Richtige. Danach wurde relaxt und natürlich musste auch etwas Leckeres her. Ela zauberte griechischen Joghurt mit Früchten, etwas später dann noch Honigmelone mit Schinken – und damit schlemmten wir tatsächlich schon zum dritten Mal an diesem Tag. 😋

Gerade als ich dabei war, das Reel vom Polylimnio-Wasserfall zu schneiden, rollten plötzlich Frank, Anna und die drei Kids auf den Campingplatz. Und siehe da: Sie wurden wieder unsere Nachbarn! 😂

Natürlich gab es erst einmal einiges zu erzählen. Wir plauderten miteinander, gingen später sogar noch einmal gemeinsam beziehungsweise zeitgleich ins Meer und ließen den Nachmittag ganz gemütlich verstreichen.

Zum Abendessen wollten wir dann einmal nicht selbst kochen. Gegen 20:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Camping-Restaurant und ließen uns ein leckeres griechisches Abendessen schmecken. 🇬🇷🍽️

Danach waren wir allerdings komplett erledigt. Die Kombination aus Wasserfallwanderung, Hitze, Schwimmen und einem langen gemütlichen Tag machte sich bemerkbar. Kurz darauf fielen uns die Augen zu. 😴

Morgen steht schon das nächste Highlight auf dem Programm: Mit Tweety wollen wir zur berühmten Ochsenbauchbucht fahren. 🏖️🚐

Mal sehen, was uns dort erwartet…

📅 24. August 2026 – Ochsenbauchbucht, wir kommen! 🏖️🏍️

„Ochsenbauchbucht, wir kommen!“ war heute unsere Devise! 😎 Das bedeutete rund 70 Kilometer Mopedtour mit Tweety – und genau darauf hatten wir uns schon richtig gefreut. Die Ochsenbauchbucht, auch Voidokilia Beach genannt, gehört zu den bekanntesten und schönsten Stränden des Peloponnes. Ihre fast perfekt geschwungene, halbmondförmige Form erinnert tatsächlich an einen Ochsenbauch, daher der ungewöhnliche Name. 🐂🌊 Türkisblaues Wasser, feiner Sand und die geschützte Lage machen sie zu einem echten Postkartenmotiv. Genau das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Aber bevor es losging, hieß es erst einmal eine Runde ins Meer springen. Danach holten wir uns beim Campingplatzbesitzer noch frisches Brot, frühstückten ordentlich und machten Tweety startklar.

Google Maps hatte uns zunächst eine Route vorgeschlagen. Da diese allerdings ziemlich ähnlich aussah wie die Strecke, die wir am Vortag zum Polylimnio-Wasserfall gefahren waren, entschied ich mich kurzerhand für die zweite Routenalternative. Tja, im Nachhinein kann ich sagen: Das war ein riesengroßer Fehler! 😂 Zunächst sah nämlich alles völlig problemlos aus. Die Strecke führte über eine schmale, kurvige und teilweise ziemlich hügelige Teerstraße hinauf in die Berge, die wir von unserem Stellplatz aus schon die ganze Zeit sehen konnten. Für Tweety überhaupt kein Problem. Es war allerdings schon ordentlich heiß – richtig schweineheiß! 🥵 – aber die Google-Navigation funktionierte noch und wir tuckerten gemütlich durch die Landschaft. Bis die Teerstraße plötzlich endete. Aus der Straße wurde ein unbefestigter Weg, der immer weiter nach oben führte. Ein paar Abzweigungen hier, eine andere dort und irgendwann mussten wir feststellen: Google Maps hatte offensichtlich komplett den Überblick verloren. 🤔 


Aus dem Feldweg wurde langsam eine regelrechte Motocross-Piste mit steilen Auf- und Abfahrten, dicken Steinen und jeder Menge Geröll. So langsam verloren auch wir den Überblick, wo wir eigentlich waren und wo Google uns überhaupt hinführen wollte.

Und dann kam der Moment, bei dem uns beiden doch etwas mulmig wurde. Wir fuhren gerade durch eine Feigenplantage, als plötzlich direkt neben uns ein Schuss krachte! 💥 Kurz darauf noch einer – diesmal aus größerer Entfernung. Da wir am Vortag bereits von der Straße aus Jäger bei einer Treibjagd beobachtet hatten, war unser erster Gedanke natürlich: Wir sind mitten in eine Jagd geraten! Ela zitterte wie Espenlaub und auch mir war alles andere als wohl. 😳 Also Tweety angehalten, abgestiegen und erst einmal laut gerufen. Keine Antwort. Die Schüsse kamen mal von hier, mal von dort. Nach einer Weile war ich mir allerdings ziemlich sicher, dass es sich um irgendwelche Schussanlagen handeln musste. Also blieb eigentlich nur eines: weiter! Irgendwo musste schließlich eine Ortschaft oder eine vernünftige Straße kommen. 🙈 

Doch wirklich besser wurde der Weg nicht. Irgendwann erreichten wir zumindest so etwas wie einen richtigen Feldweg, der allerdings ziemlich steil weiter nach oben führte. Jetzt fand auch Google Maps seine Route wieder – zumindest einigermaßen. Dann plötzlich ein Gatter. Dahinter begann die nächste Feigenplantage. Und wieder: Peng! Peng! 💥😂 Am Gatter stiegen wir von Tweety ab und versuchten uns neu zu orientieren. Ich drehte und wendete mein Handy, schaute auf die Karte und versuchte herauszufinden, wo Google uns eigentlich hinlotsen wollte. So richtig schlau wurde ich daraus allerdings nicht. Dazu hatten wir inzwischen beide einen Durst wie die Sau. Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel und es war einfach nur heiß. 🥵☀️


Dann hörten wir plötzlich ein Fahrzeug. Tatsächlich bog kurze Zeit später ein kleiner Geländewagen um die Ecke – genau aus der Richtung, aus der wir gerade gekommen waren. Der Fahrer war sichtlich erstaunt, uns hier mitten in der Pampa vorzufinden. 😂 Zum Glück sprach er ein bisschen Englisch und wir konnten ihm unser Dilemma erklären. Nachdem er verstanden hatte, wo wir eigentlich hinwollten, meinte er, wir sollten kurz warten. Er müsse noch zwei Personen abholen und wäre in ungefähr 15 Minuten wieder hier. Dann würde er uns den richtigen Weg zurück nach Petalidi zeigen. Petalidi?! Das war tatsächlich der Ort, an dem wir vor über einer Stunde losgefahren waren! 🤦‍♂️😂 Immerhin klärte sich jetzt auch das Rätsel mit den Schüssen. Es waren tatsächlich Schussanlagen – allerdings nicht gegen Vögel, sondern gegen Wildschweine. 🐗💥 Die lieben nämlich offenbar Feigen genauso sehr wie wir und machen sich gerne über die Plantagen her.

Also warteten wir. Und tatsächlich kam unser Helfer etwa 15 Minuten später wieder zurück – diesmal mit einem Anhänger und zwei Arbeitern, die gerade Feigen gesammelt hatten. Er erklärte uns, dass die Strecke für Tweety mit zwei Personen zu gefährlich sei. Also durfte Ela kurzerhand bei ihm ins Auto steigen, während ich mich alleine mit Tweety an die Abfahrt machte. Und die hatte es noch einmal richtig in sich! Knapp zwei Kilometer ging es über eine ziemlich steile und steinige Motocross-Piste wieder bergab. 😳🏍️ Doch dann – endlich – erreichten wir tatsächlich wieder eine Teerstraße! Unser neuer Freund zeigte uns noch den richtigen Weg zurück nach Petalidi. Wir verabschiedeten uns herzlich und waren einfach nur froh, wieder auf einer normalen Straße unterwegs zu sein. In Petalidi angekommen, steuerten wir direkt die nächste Taverne an und bestellten uns erst einmal etwas zu trinken. Wir waren komplett ausgetrocknet! 🥵🥤

Und eines war zu diesem Zeitpunkt schon klar: Diese Ochsenbauchbucht würden wir heute wohl nicht mehr so schnell erreichen… 😂

Nach unserer Erfrischung in Petalidi ging es wieder zurück zum Campingplatz. Unsere Nachbarn staunten nicht schlecht, dass wir schon wieder zurück waren. 😂 Also erzählten wir ihnen erst einmal von unserem Abenteuer und inzwischen konnten wir auch gemeinsam darüber lachen. Während der Fahrt war uns das allerdings noch ziemlich vergangen gewesen! 😳😂

Den restlichen Mittag vertrieben wir uns ganz gemütlich mit Schwimmen. Ich hatte im Wasser jede Menge Spaß mit den drei Kindern von Frank und Anna, die wirklich total coole Kids sind. Wir hatten zusammen eine richtig schöne Zeit und so war der Ärger über unsere verunglückte Ochsenbauchbucht-Tour schnell vergessen. 🌊😎 Ela nutzte derweil die Waschmaschine des Campingplatzes und ließ noch eine Ladung Wäsche laufen.



Zum Abendessen kochte ich Chili con Carne. 🌶️🍲 Wie das bei mir so üblich ist, wurde es natürlich wieder eine ziemlich große Pfanne voll. 😂 Also gaben wir den Rest an Frank und Anna weiter, die das Chili kurzerhand in ihr Abendessen einbauten. Dafür bekamen wir herrlich gekühlte Melonenstücke zurück – und die waren bei der Hitze einfach nur lecker! 🍉😋

So ließen wir den Tag ganz gemütlich ausklingen. Aus unserem großen Plan, die Ochsenbauchbucht zu erkunden, war zwar nichts geworden, dafür hatten wir einen ziemlich abenteuerlichen Tag erlebt, nette Hilfe bekommen und mit unseren Nachbarn und den Kindern eine richtig schöne Zeit verbracht. Manchmal kommt es eben anders als geplant – und genau daraus entstehen oft die besten Geschichten. ❤️

Für morgen hatten wir uns deshalb erst einmal gar nichts vorgenommen. 😎🚐

📅 25. August 2026 – Abschied, Katzen und ein ganz fauler Tag 😎🇬🇷

Heute war Abschiedstag – allerdings nicht für uns, sondern für unsere Nachbarn Frank und Anna mit ihren drei Kindern. 🌅 Der Tag wurde zunächst mit einem wunderschönen Sonnenaufgang eingeleitet und bevor sie sich auf den Weg machten, ging es für mich noch einmal mit den drei Kids ins Wasser.


Sonnenaufgang Peloponnes Griechenland

Wir spielten und surften gemeinsam und die drei wollten gar nicht mehr aufhören. 🌊😂 Irgendwann hieß es dann aber doch Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns und bekamen noch die Einladung, unbedingt bei ihnen in Ödlingen vorbeizuschauen, wenn es bei uns zeitlich passt. Eine richtig nette Geste! ❤️ Kurz darauf war das Wohnmobil gepackt und unsere Nachbarn fuhren weiter.

Ela und ich machten uns dagegen einen ganz gemütlichen Tag. Und irgendwie hatten wir uns genau das auch verdient. 😎 Die Katzen auf dem Campingplatz wurden inzwischen immer zutraulicher – vermutlich hatte sich herumgesprochen, dass es bei uns gelegentlich ein Würstchen abzustauben gibt. 😂 Eine der Katzen ließ sich sogar ausgiebig von Ela verwöhnen und genoss die Streicheleinheiten sichtlich. 🐈❤️

Ich war an diesem Tag übrigens so faul, dass ich nicht einmal am Blog schrieb. 🙈 Und wie sich herausstellen sollte, sollte diese Blog-Schreib-Faulheit auch in den nächsten Tagen noch ziemlich konsequent weitergehen. 😂 Dafür wurde geschwommen, relaxt und einfach das schöne Wetter und unser ruhiger Platz am Meer genossen. Zwischendurch kam ich auch endlich einmal mit unserer anderen Nachbarin ins Gespräch – einer Holländerin, die seit unserer Ankunft hier noch keinen einzigen Pieps mit uns gesprochen hatte. 😄 Der Grund war allerdings schnell gefunden: Sie war vier Monate mit ihrem neu gekauften Camper unterwegs und arbeitete tatsächlich jeden Tag acht Stunden darin! Kein Wunder also, dass wir sie bisher kaum zu Gesicht bekommen hatten.

Zum Abschluss des Tages gingen wir noch einmal ins Camping-Restaurant und ließen uns ein leckeres Abendessen schmecken. 🍽️🇬🇷 Danach hieß es Füße hoch und Vorfreude auf morgen.

Denn morgen wollten wir einen zweiten Versuch starten, die Ochsenbauchbucht zu finden. Diesmal allerdings nicht mit Tweety, sondern mit Otto – und praktischerweise lag die Bucht auf unserem Weg in Richtung Olympia, unserem nächsten großen Ziel auf dem Peloponnes. 🚐🏛️

Mal schauen, ob Google Maps uns diesmal nicht wieder auf eine wilde Motocross-Strecke schickt! 😂

Gute Nacht! 🌙😴

📅 26. August 2026 – Endlich die Ochsenbauchbucht und weiter nach Olympia! 🚐🇬🇷

Jetzt herrschte auch bei uns Aufbruchstimmung. Vier Nächte hatten wir auf dem wunderschönen, ruhigen Campingplatz Petalidi Beach verbracht und diese Tage waren einfach herrlich gewesen. Kein Stress, kein Zeitdruck und trotzdem ging es heute zielstrebig ans Zusammenpacken. Wir machten Otto startklar, verstauten Tweety, bezahlten unseren Aufenthalt und schon waren wir wieder unterwegs. 🚐🇬🇷

Doch kaum waren wir losgefahren, ging der Spaß mit der Navigation schon wieder los. 😂 Zunächst gab es eine Straßensperrung und wir mussten eine Umleitung fahren. Dann erwischten wir an einem Kreisverkehr auch noch die falsche Ausfahrt. Normalerweise würde man erwarten, dass Google Maps irgendwann sagt: „Bitte wenden!“ – aber nein, innerhalb von Sekunden war eine neue Route berechnet. Eine Viertelstunde später standen wir schon wieder mitten in der Pampa. Diesmal allerdings nicht in den Bergen, sondern an einem Strand, an dem es einfach nicht mehr weiterging. 🤦‍♂️😂 

Also kurz angehalten, sämtliche Systeme auf Null gesetzt und zurück zum Kreisverkehr, an dem wir falsch abgebogen waren. Diesmal nahmen wir die richtige Ausfahrt – und siehe da: Zehn Minuten später standen wir tatsächlich an der Ochsenbauchbucht! 🥳🏖️

Genauer gesagt auf dem Parkplatz der berühmten Voidokilia Beach. Otto abgestellt und los ging es zu Fuß zur Bucht. Es war noch relativ früh am Tag, trotzdem war schon einiges los. Kein Wunder, denn die Bucht ist wirklich wunderschön. Voidokilia Beach ist für ihre nahezu perfekte, hufeisenförmige beziehungsweise halbkreisförmige Form bekannt und liegt an der Westküste der Peloponnes. Der Strand ist von Dünen und niedrigen Hügeln umgeben und das Wasser schimmert je nach Licht in herrlichen Blau- und Türkistönen. 🌊💙 Ihren Namen verdankt die Bucht übrigens dem griechischen Wort „voidokilia“, das sinngemäß mit „Ochsenbauch“ übersetzt wird – daher auch der deutsche Name. Wir machten natürlich noch ein paar Bilder und waren uns einig: Schön ist sie wirklich! 📸😍 Für ein ausgiebiges Bad hatten wir heute allerdings keine Zeit, denn unser eigentliches Ziel hieß Olympia.

unser Wohnmobil Otto an der Ochsenbauchbucht in Griechenland






Und bevor wir dort ankamen, mussten wir erst einmal etwas nachholen, was wir heute Morgen mal wieder vernachlässigt hatten: Frühstück! 😂 Wir suchten uns unterwegs einen passenden Platz, holten unser Frühstück nach und fuhren anschließend ganz gemütlich weiter. Große Abenteuer oder weitere Navigationskatastrophen blieben diesmal glücklicherweise aus. Lediglich ein kurzer Einkaufs Stopp bei Lidl war notwendig, denn unsere Vorräte waren mal wieder ziemlich am Ende. 🛒😂 Gegen 15:00 Uhr erreichten wir schließlich den Campingplatz Alfios in Olympia. Ich hatte ihn wegen seiner guten Bewertungen ausgesucht – und vor allem wegen des riesigen Pools, der in den Bewertungen immer wieder ausdrücklich positiv erwähnt wurde.

Wir wurden freundlich von einer älteren Dame empfangen, checkten ein und suchten uns mit Otto ein schönes Plätzchen. Kaum war alles eingerichtet, ging es natürlich direkt in den Pool. Und tatsächlich: Der Pool war riesig! 🏊‍♂️💦 Hier konnte man sogar richtig Bahnen ziehen. Nach der Erfrischung kamen wir noch mit unseren Nachbarn aus Belgien ins Gespräch. Die beiden waren ebenfalls schon viel und weit gereist und dazu noch Thailand-Liebhaber – da gab es natürlich jede Menge Gesprächsstoff. 🇹🇭❤️


Da wir erst relativ spät gefrühstückt hatten und es immer noch angenehm warm war, gab es am Abend nur eine Kleinigkeit zu vespern. Danach machten wir es uns gemütlich. Ela las und ich beschäftigte mich mit einer meiner inzwischen liebsten Beschäftigungen: Musik machen. 🎶 Zusammen mit meinem Buddy ChatGPT und Suno bastelte ich weiter an unserem Griechenland-Song. Wir hatten uns vorgenommen, über jedes Land, das wir bereisen – oder über das, was gerade sonst so bei uns passiert – einen eigenen Song zu machen. Und auch unser Griechenland-Song wurde wieder richtig famos! 🇬🇷🎵

Zwischendurch schrieb ich noch mit Günter, einem guten Freund aus Deutschland, der ebenfalls mit Markus aus Griechenland befreundet war. Günter geht es gesundheitlich leider momentan gar nicht gut. Wir vereinbarten deshalb, uns unbedingt zu treffen, sobald wir wieder zurück in Deutschland sind. ❤️

Und nun freuen wir uns auf morgen: Olympia! 🏛️🇬🇷 Mein Buddy ChatGPT hatte mir dafür bereits eine herrliche Route zusammengestellt – und die wollen wir morgen natürlich ausprobieren.

Gute Nacht und bis morgen! 🌙😴

📅 27. August 2026 – Olympia, wo die olympische Geschichte lebendig wird 🏛️🇬🇷

Die Nacht war wieder herrlich ruhig und es hatte ordentlich abgekühlt, sodass wir wunderbar geschlafen hatten. Gegen 8:30 Uhr sattelten wir Tweety und machten uns nach dem Plan meines Buddys ChatGPT auf den Weg ins antike Olympia. Na ja, fast nach Plan – mein Buddy hatte vorgeschlagen, zu Fuß hinunterzulaufen, wir entschieden uns dann doch für die bequemere Variante und fuhren mit Tweety. 😂

Am Haupteingang der Ausgrabungsstätte angekommen, kauften wir unsere Kombitickets für 20 Euro. Darin waren der Besuch der archäologischen Stätte, des Archäologischen Museums von Olympia und des Museums der Geschichte der antiken Olympischen Spiele enthalten. Auf dem Parkplatz standen zwar schon ein paar Reisebusse, aber der große Besucheransturm hielt sich noch in Grenzen – genauso wie die Hitze. Genau das hatte mein Buddy mir vorher auch empfohlen: möglichst früh los, bevor es richtig voll und heiß wird. 👍




Wir betraten die Ausgrabungsstätte durch den Haupteingang und hielten uns zunächst links. Schon nach wenigen Metern standen wir vor dem Tempel der Hera, dem Heraion. Er gehört zu den ältesten monumentalen Bauwerken des Heiligtums und wurde etwa um 600 v. Chr. im dorischen Stil errichtet. Hier wurden einst wertvolle Weihgaben aufbewahrt und bis heute findet an der Stelle des antiken Hera-Altars die Zeremonie zur Entzündung der Olympischen Flamme statt. 🔥🏛️Wenn man da so steht bekommt man schon eine Gänsehaut!








beim Tempel der Hera in Olympia


Von dort ging es weiter in Richtung Olympiastadion. Und spätestens hier wurde einem richtig bewusst, an welchem geschichtsträchtigen Ort wir gerade unterwegs waren. Das Stadion liegt östlich des eigentlichen Heiligtums und war der Austragungsort der antiken Wettkämpfe. Die Olympischen Spiele wurden hier bereits ab 776 v. Chr. regelmäßig ausgetragen – zunächst als Fest zu Ehren des Zeus. Natürlich mussten wir hier auch unsere obligatorischen Filme drehen 😎😎😉



im Stadium in Olymp Griechenland

Nach dem Stadion liefen wir wieder zurück in Richtung des eigentlichen Heiligtums und kamen zum Tempel des Zeus. Was heute noch von den gewaltigen Säulen und Fundamenten übrig ist, lässt erahnen, welche Dimension dieser Tempel einst gehabt haben muss. Der Tempel wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und war das zentrale Heiligtum des Zeus in Olympia. Die berühmte, heute verlorene Zeusstatue des Bildhauers Phidias gehörte einst zu den größten Kunstwerken der Antike und zählte zu den Sieben Weltwundern.











Weiter ging es zum Leonidaion, einem großen Gästehaus für offizielle Besucher des Heiligtums. Es wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. errichtet und war damit so etwas wie das Hotel für die wichtigen Gäste der damaligen Zeit. 😄 







Anschließend kamen wir zur Werkstatt des Phidias. Genau hier soll der berühmte Bildhauer Phidias an der riesigen Gold-Elfenbein-Statue des Zeus gearbeitet haben. Später wurde auf den Überresten der Werkstatt eine frühchristliche Basilika errichtet, deren Reste heute noch zu sehen sind.






Zum Abschluss dieses ersten Rundgangs erreichten wir noch das Antike Gymnasium. Hier trainierten die Athleten unter anderem für Laufwettbewerbe und den Fünfkampf. Das Gymnasium gehörte zusammen mit der Palaestra zu den großen Trainingsanlagen außerhalb des eigentlichen heiligen Bezirks.




Und damit hatten wir gerade einmal einen Teil dieses riesigen historischen Areals gesehen. Überall standen wir zwischen alten Mauern, Säulenresten und gewaltigen Fundamenten – und je länger wir dort unterwegs waren, desto mehr konnte man sich vorstellen, wie hier vor über 2.000 Jahren Athleten, Priester, Künstler und Besucher aus der ganzen griechischen Welt unterwegs gewesen sein mussten.

Aber unser Olympia-Abenteuer war damit natürlich noch lange nicht zu Ende… 😎🏛️🇬🇷

Da inzwischen sowohl die Besucherzahl als auch die Hitze der Sonne immer mehr zunahmen, beschlossen wir, den Außenbereich erst einmal zu verlassen und uns ins Archäologische Museum zu flüchten. Eine gute Entscheidung, denn hier war es angenehm kühl. 

Das Museum ist in zwölf Säle gegliedert und zeigt die Funde aus dem Heiligtum von Olympia – von frühen prähistorischen und archaischen Funden über die klassische Zeit bis in die römische Epoche. Besonders beeindruckend sind natürlich die großen Skulpturen und die kunstvollen Bauteile des Zeus-Tempels, aber auch die riesige Sammlung von Bronzegegenständen mit Waffen, Figuren und Opfergaben.






im archäologischen Museum von Olympia

Wir liefen gemütlich durch die verschiedenen Räume und kamen aus dem Staunen kaum heraus. Die vielen Fundstücke waren teilweise unglaublich gut erhalten und gerade die großen Statuen beeindruckten mich sehr. 







Mein persönlicher Favorit waren allerdings die kleinen, filigranen Figuren und die vielen winzigen Details, die man erst beim genaueren Hinschauen entdeckte. 




Natürlich gehörten auch der berühmte Hermes des Praxiteles, die Nike des Paionios und die erhaltenen Skulpturen vom Zeus-Tempel zu den Höhepunkten. 



Und dann stand da noch die Darstellung der berühmten Zeusstatue, die leider nicht erhalten geblieben ist. Wenn man sich vor Augen führt, dass dieses gewaltige Kunstwerk einst hier in Olympia stand und zu den berühmtesten Werken der Antike gehörte, bekommt man schon eine Vorstellung davon, was für ein unglaubliches Meisterwerk das gewesen sein muss.

Wir schlenderten durch die Säle, machten natürlich jede Menge Fotos und ließen die vielen Eindrücke auf uns wirken. Irgendwann war aber auch hier unser Aufnahmevermögen ziemlich ausgeschöpft.



Schließlich hatten wir noch ein weiteres Museum auf unserem Ticket: das Museum der Geschichte der antiken Olympischen Spiele. Bevor wir dorthin weitergingen, gönnten wir uns allerdings erst einmal an einem Stand ein schön kühles Getränk. 🥤😎 Danach liefen wir weiter bergauf zu unserem letzten Museum, das praktischerweise ganz in der Nähe unseres Tweety-Parkplatzes lag. Die zwei Telefonzellen auf dem Weg erinnerten an alte Zeiten in Deutschland 😂😂😂



Inzwischen waren die Parkplätze komplett voll – Busse, Autos und Wohnmobile standen überall. Das Museum der Geschichte der Olympischen Spiele schien allerdings bei den meisten Besuchern nicht ganz oben auf der Liste zu stehen, denn hier war erstaunlich wenig los. 😂 

Im Gegensatz zum Archäologischen Museum gab es hier weniger große Ausstellungsstücke zu bestaunen, dafür jede Menge Informationen über die Entwicklung der Olympischen Spiele. Wir machten deshalb nur einen etwas kürzeren Rundgang, schauten uns die wichtigsten Dinge an, machten noch ein paar Fotos und liefen anschließend wieder zu Tweety. Der brachte uns bequem zurück nach oben zum Campingplatz. 🏍️💨




Dort gab es erst einmal etwas zu essen und anschließend natürlich eine ordentliche Erfrischung im herrlichen Pool. Ela blieb ziemlich ausgiebig im Wasser, während ich mich etwas kürzer hielt, denn ich hatte inzwischen ein ziemlich schlechtes Gewissen wegen des Blogs. 😂 Zuerst machte ich mal ein Reel von unserem Olympia Besuch und anschließend setzte ich mich hin und holte endlich die letzten Tage nach. Und tatsächlich war ich damit den ganzen Mittag beschäftigt. 

Als ich irgendwann keine Lust mehr auf Blog schreiben hatte, beschäftigte ich mich noch mit unserem nächsten großen Projekt: dem Umbau von Otto. Wir wollen den Kühlschrank und auch die Warmwasserbereitung künftig komplett auf Strom umstellen und da gibt es doch einiges zu berücksichtigen. Mein Buddy ChatGPT hatte dazu ja bereits fleißig gerechnet und verschiedene Möglichkeiten für uns durchgeplant. 🔋⚡🚐

Und dann gab es da noch ein ganz anderes Thema, das uns momentan beschäftigt: unser Apartment in Pattaya. Unsere Agentur Thavorn kam einfach nicht richtig in die Gänge und da war ich diesmal wirklich ziemlich unzufrieden. 😠 Das müssen wir dringend ändern, sobald wir im November wieder in Thailand sind. Aber auch das bekommen wir irgendwie hin.

Für heute war jedenfalls genug Geschichte, Kultur, Blog und Planung. Morgen geht es weiter – und zwar auf die Insel Lefkada. Die haben wir kurzerhand noch in unseren Griechenland-Reiseplan eingeschoben. 🇬🇷🏝️

Mal schauen, was uns dort erwartet! 😎🚐


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