🇬🇷 Griechenland mit dem Wohnmobil – Aufbruch nach Halkidiki, der Berg Athos und alte Erinnerungen 🚐🌊⛰️ | 10.08. – ??.08.2026
Nach unseren entspannten Tagen rund um Alexandroupolis hieß es nun Abschied nehmen und weiterziehen. 🇬🇷🚐 Wir hatten die letzten Tage genutzt, um den Blog wieder auf Vordermann zu bringen, Otto technisch ein wenig zu optimieren, viel Zeit am Strand zu verbringen und natürlich unseren Plan für die nächsten Wochen zu schmieden. 🏖️☀️
Nun geht es weiter Richtung Halkidiki – genauer gesagt auf die Halbinsel Sithonia. 🌊🏝️ Was uns dort erwartet, wo wir landen werden und welche kleinen und großen Abenteuer wieder auf uns warten, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt unseres Griechenland-Abenteuers. 😉🚐🇬🇷
📅 10. August 2026 – Abschied von Alexandroupolis und auf nach Sithonia 🚐🇬🇷🌊
Ja, der Tag des Abschieds war gekommen. Von Evi hatten wir uns bereits gestern verabschiedet und Markus wollte heute noch einmal bei uns vorbeischauen. Also hieß es erst einmal alles zusammenpacken. Da wir in den letzten Tagen praktisch unser komplettes Camp draußen aufgebaut hatten, dauerte das natürlich ein paar Minuten. 😅 Unser Plan war eigentlich ganz einfach: alles verstauen, noch schnell zum Lidl zum Einkaufen fahren, am ATM noch Bargeld holen, anschließend zurück zum Stellplatz, Markus bezahlen, uns verabschieden und dann ab Richtung Halkidiki.
Natürlich kam es ein kleines bisschen anders. 😂 Gerade als wir unseren Tweety einladen wollten, kam unser Nachbar aus seinem Wohnmobil und wir begannen zu plaudern. Kurz darauf tauchte auch Markus auf und beteiligte sich an der Unterhaltung, während Ela sich mit der Frau unseres Nachbarn unterhielt. So verging die Zeit und irgendwann meinte ich, dass wir vielleicht langsam los sollten, wenn wir heute noch irgendwie unser Ziel erreichen wollten. 😉 Mittlerweile war auch alles so verstaut, dass Otto wieder fahrtauglich war. Wir verabschiedeten uns von unseren netten Nachbarn aus Garmisch und machten uns auf den Weg Richtung Lidl.
Unterwegs hielten wir noch bei dem älteren Mann, der hier offenbar jeden Tag von morgens bis abends an der Straße stand und Honig verkaufte. 🍯 Natürlich konnten wir da nicht einfach vorbeifahren und so wechselte noch ein Glas Honig den Besitzer.
Danach aber wirklich: zackig zum Lidl! 😁 Dort war die Hölle los, aber wir schafften es trotzdem, unsere wichtigsten Einkäufe zu erledigen, Bargeld am Automaten abzuheben und schon ging es wieder zurück zum Stellplatz. Wir hatten nämlich kein Bargeld mehr gehabt und mussten Markus ja noch bezahlen. Also erledigten wir auch das, verabschiedeten uns nun wirklich endgültig von ihm und schon rollte Otto auf die Autobahn in Richtung Halkidiki. 🚐💨
Noch am Morgen hatte ich in der Facebook-Gruppe "Griechenland mit dem Wohnmobil" einen Tipp für einen Stellplatz bekommen. Die Bilder sahen vielversprechend aus und so hatte ich den Platz kurzerhand als Ziel in Google Maps eingegeben. Etwas mehr als 300 Kilometer und ungefähr vier Stunden Fahrzeit lagen vor uns. Ob wir die komplette Strecke heute noch fahren würden, wollten wir einfach unterwegs entscheiden. Also fuhren wir erst einmal munter drauflos. 🚐🇬🇷 Die Fahrt verlief auf der Autobahn ziemlich entspannt, auch wenn wir wieder einmal feststellen mussten, wie schnell das Geld an den griechischen Mautstationen unseren Geldbeutel verließ. 💶😂
Die letzten rund 30 Kilometer wurden dann richtig schön. Die Autobahn lag hinter uns und wir schlängelten uns durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft über kurvige Straßen immer weiter in Richtung unseres Ziels am Beginn der Halbinsel Sithonia. 🌿⛰️ Als wir schließlich dort ankamen, waren wir allerdings zunächst etwas erschlagen. Der Strand war wunderschön, aber touristisch komplett erschlossen und entsprechend viel los. 🏖️😳 Google Maps zeigte uns allerdings noch ein Stückchen Fahrstrecke an, also fuhren wir einfach weiter.
Und dann kam der Moment, an dem wir über einen letzten kleinen Hügel fuhren und plötzlich den großen Parkplatz vor uns vom Pirgos Strand sahen. 👀 Dort standen bereits einige Wohnmobile und es sah auf den ersten Blick vielversprechend aus. Wir fuhren hin, fanden tatsächlich gleich einen freien Platz ganz vorne am Meer und das Beste: Otto stand sogar ziemlich waagerecht! 😁🚐🌊
Nach der langen Fahrt war jetzt aber erst einmal Pause angesagt. Wir stellten unsere Stühle raus, machten es uns gemütlich und genossen einfach das Szenario vor uns. Meer direkt vor der Nase, Otto in der ersten Reihe und endlich ein bisschen Ruhe nach den gut 300 Kilometern. 🏖️☀️ Zeit für einen Kaffee und um erst einmal anzukommen.
Mittlerweile war es schon später Nachmittag und wir ließen den Tag ganz gemütlich ausklingen. 📖☀️ Wir lasen ein bisschen, ich beschäftigte mich mit der Frage, wie und wo es für uns weitergehen könnte, und natürlich durfte auch ein bisschen Handy-Daddeln nicht fehlen. 😁 Besonders schön war der Blick am Abend auf den Berg Athos, der im Licht der untergehenden Sonne einfach traumhaft aussah. 🌅⛰️ So etwas könnte man sich stundenlang anschauen.
Zum Kochen hatten wir heute überhaupt keine Lust. 😄 Schließlich hatten wir am Vormittag beim Lidl jede Menge leckere Sachen eingekauft und so gab es einfach eine gemütliche Brotzeit. 🥖🧀🍅 Genau das Richtige nach einem langen Fahrtag. Danach noch ein bisschen mit dem Handy herumgespielt und schon wurden die Augen schwer. 😴 Wir machten es uns in Otto gemütlich und gingen relativ früh schlafen.
Wie es am nächsten Morgen weitergehen sollte, war allerdings noch nicht ganz klar. Die Ankunft hier hatte uns doch gezeigt, dass in dieser Gegend ziemlich viel los war. Im August hatten natürlich die Griechen selbst Urlaub, dazu kamen jede Menge Italiener und auch viele Rumänen und Bulgaren waren in Griechenland unterwegs. Da stellte sich natürlich die Frage, ob wir uns noch ein bisschen weiter auf Sithonia umschauen, vielleicht noch einen Tag hierbleiben oder doch gleich weiter auf den ersten Finger von Halkidiki fahren sollten: die Halbinsel Kassandra.
Eine Sache reizte mich dabei ganz besonders. In Pefkochori wollte ich unbedingt nach einem Lokal schauen, in dem ich vor fast 40 Jahren einmal gearbeitet hatte und mit dem ich auch ganz besondere Erinnerungen verbinde. ❤️ Ob es dieses Lokal nach all den Jahren überhaupt noch gibt? Das wollte ich unbedingt herausfinden. Die Entscheidung wollten wir aber erst am nächsten Morgen ganz in Ruhe treffen.
Eines stand allerdings schon fest: Auf die Insel Evia, beziehungsweise Euböa, wollten wir auf jeden Fall. 🏝️🇬🇷 Die Insel soll noch weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben sein und hatte laut unseren bisherigen Recherchen einige richtig schöne Highlights zu bieten. Genau das klang nach einem Ziel, das uns gefallen könnte.
Aber jetzt war erst einmal Schluss mit Planen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. 😉🚐🌙
Unterstütze unsere Reise ☕
Wenn dir gefällt, was wir hier machen und du uns ein Stück auf unserem Weg begleiten möchtest, kannst du uns hier einen Kaffee ausgeben.
Kein Muss. Kein Abo.
Einfach eine kleine Geste 😊







