🇹🇷 Türkei mit dem Wohnmobil – Ballonfahrt über Kappadokien und weiter Richtung Mittelmeer 🎈🏜️🚐☀️ 30.06. – 05.07.2026
🎈 Endlich hebt das Abenteuer ab
Nach unseren ersten Eindrücken von Kappadokien mit seinen unterirdischen Städten, bizarren Felsformationen und vielen überraschenden Entdeckungen wartete nun endlich das Erlebnis, auf das wir uns schon seit Wochen gefreut hatten. Die berühmten Heißluftballons sollten nicht mehr nur von unten bestaunt werden – diesmal wollten wir selbst abheben. Doch Kappadokien hatte noch weit mehr zu bieten und bevor wir unsere Reise weiter in Richtung Mittelmeer fortsetzten, wollten wir diesen einzigartigen Landstrich noch einmal in vollen Zügen genießen. 🎈🏜️🚐
🇹🇷 30. Juni 2026 – Mit Tweety ans Love Valley und ein unerwartetes Abenteuer in der Felsenkirche 🛵🏜️⛪
Da es hier nachts immer ordentlich abkühlte, schliefen wir mittlerweile hervorragend. 😴 Auch Ela ging es zum Glück wieder besser. Ihre leichte Erkältung mit den Halsschmerzen klang langsam ab und so konnten wir den Tag ganz entspannt beginnen. Wie fast jeden Morgen gab es erst einmal einen Kaffee ☕, anschließend wurde noch ein bisschen am Blog geschrieben 💻 und danach fuhr ich mit Tweety schnell zum Bäcker, um frisches Brot zu holen. 🛵🥖 Erst dann wurde in aller Ruhe gefrühstückt.
Heute wollten Ela und ich die Gegend rund um Göreme etwas genauer erkunden. Einen kleinen Vorgeschmack hatten wir ja bereits auf unserer Tour zur unterirdischen Stadt Derinkuyu bekommen, doch die außergewöhnlichen Felslandschaften wollten wir uns heute einmal in Ruhe anschauen.
Bevor wir allerdings losfahren konnten, gab es noch eine deutlich wichtigere Mission. Gemeinsam mit Petra und Wolfgang gingen wir hinunter zur Rezeption des Campingplatzes, um unsere Ballonfahrt für morgen klarzumachen. 🎈
Der Besitzer war zwar gerade nicht da, aber sein Bruder kümmerte sich sofort um uns. Nach einem kurzen Gespräch und ein paar Telefonaten stand fest – wir können morgen tatsächlich fliegen! 🥳 Pro Person sollte der Spaß 125 Euro kosten, weitere Informationen würden wir am Abend bekommen. Bezahlt werden musste allerdings sofort. Petra und Wolfgang hatten das Geld bereits dabei und erledigten das gleich. Anschließend machten sich die beiden zu Fuß auf den Weg hinunter nach Göreme. Ich sprang dagegen noch einmal auf Tweety, flitzte zum Geldautomaten 💶, holte das Bargeld und bezahlte anschließend ebenfalls. Jetzt stand unserer Ballonfahrt nichts mehr im Weg und die Vorfreude war natürlich riesig. Als ich wieder oben bei Ela ankam, machten wir uns ebenfalls startklar und los ging unsere kleine Entdeckungstour. 😊
Unser erstes Ziel war das berühmte Love Valley. 🏜️ Der Name kommt übrigens nicht von ungefähr. Die bizarren Felsnadeln, die hier über Millionen von Jahren entstanden sind, sehen... na ja... sagen wir mal ziemlich eindeutig aus. 🤭🤣 Den Rest überlassen wir einfach eurer Fantasie. Da Ela noch nicht wieder ganz fit war, verzichteten wir auf eine Wanderung durch das Tal und genossen stattdessen den traumhaften Ausblick von oben. Die Landschaft war einfach wunderschön und die namensgebenden Felsformationen waren wirklich nicht zu übersehen.
Anschließend wollten wir uns noch eine Gegend anschauen, die wir bereits von unserem Stellplatz aus entdeckt hatten. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stopp an einem Aussichtspunkt an dem auch viele Reisebusse Halt machten.
Gemütlich tuckerten wir mit Tweety dorthin, bis uns eine matschige Furt den Weg versperrte. 🌊 Bei der inzwischen ordentlichen Hitze 🥵 hatten wir ehrlich gesagt keine Lust mehr, den Rest zu Fuß zu laufen. Also machten wir noch ein paar schöne Bilder 📸 und fuhren weiter.
Mittlerweile meldete sich der Durst. Also ging es direkt nach Göreme hinein, wo wir ein kleines gemütliches Lokal fanden. 🍹 Wir parkten Tweety, liefen zu dem Lokal und unterwegs wurde uns wieder massiv bewusst wie touristisch Göreme eigentlich war.
Kaum hatten wir uns hingesetzt, liefen tatsächlich Petra und Wolfgang vorbei. Ein kurzer Ruf genügte und schon saßen wir wieder alle zusammen am Tisch und plauderten eine ganze Weile. 😄 Solche Zufälle sind doch immer wieder schön. Nachdem sich die beiden wieder auf den Weg zurück zum Campingplatz gemacht hatten, überlegten Ela und ich, was wir uns noch anschauen könnten. Noch mehr Steine mussten es heute eigentlich nicht unbedingt sein. 😄 Da erinnerte ich mich daran, dass ich bei meiner kleinen Suchaktion nach Petra und Wolfgang vor ein paar Tagen eine Felsenkirche entdeckt hatte, sie damals aber nicht besichtigt hatte. Genau dort sollte es jetzt hingehen.
Außer uns war dort fast niemand unterwegs – perfekt. 😊 Wir liefen die Treppen hinauf und lasen, dass wir uns an der Aynalı-Kirche befanden. Ehrlich gesagt dachten wir, wir schauen jetzt mal kurz in eine alte Felsenkirche hinein und sind nach zehn Minuten wieder draußen. Tja... wie so oft kam alles ganz anders. 😄
Schon nach den ersten in den Fels gehauenen Räumen und der tollen Außenfassade, wo wir schon die ersten Fotos machten, saß plötzlich ein Mann vor uns und wollte einen kleinen Eintritt haben. Dafür drückte er uns aber auch gleich eine Taschenlampe in die Hand. 🔦 Ela und ich schauten uns etwas verdutzt an. Eine Taschenlampe? Wofür brauchen wir die denn hier? 🤔 Wir bezahlten, nahmen die Lampe und gingen weiter. Keine zwei Minuten später wussten wir warum.
Die Aynalı-Kirche stammt vermutlich aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und gehört zu den zahlreichen in den weichen Tuffstein gehauenen Kirchen Kappadokiens. Von außen wirkt sie eher unscheinbar, doch im Inneren verbirgt sich eine erstaunlich große Anlage mit mehreren Räumen und gut erhaltenen Fresken.
Schon die erste Halle verschlug uns die Sprache. 🤩 Die alten Wandmalereien waren wirklich wunderschön und erstaunlich gut erhalten. Natürlich darf man das nicht mit einer modernen Kirche vergleichen, aber wenn man bedenkt, dass dieses Bauwerk schon rund tausend Jahre alt ist, ist das einfach beeindruckend.
Dann entdeckte ich in einer Ecke einen schmalen Gang. Natürlich musste ich da hinein. 😂 Also runter auf alle Viere und los ging's. Dass ich morgens extra frische Kleidung angezogen hatte, war spätestens jetzt völlig umsonst gewesen. 🤣 Der Gang wurde immer enger und führte schließlich in einen völlig dunklen Raum ohne Fenster. Jetzt war endgültig klar, warum wir am Eingang eine Taschenlampe bekommen hatten. 🔦 Genau wie schon in Derinkuyu waren wir überzeugt, dass es hier noch weitere versteckte Räume und Gänge geben musste. Wir suchten eine ganze Weile, fanden aber leider keinen weiteren Zugang. Schade eigentlich.
Zurück am Eingang gaben wir unsere Taschenlampen wieder ab. Dabei entdeckten wir noch einen kleinen Pfad, der zu einem weiteren Teil der Anlage führte. Natürlich schauten wir uns auch diesen noch an, bevor wir schließlich beschlossen, dass wir für heute genug Abenteuer erlebt hatten. 😊
Also wieder rauf auf Tweety 🛵 und zurück nach Göreme. Zuerst noch schnell beim Bäcker ein frisches Brot holen 🥖, anschließend in den BIM-Supermarkt 🛒.
Heute Morgen hatten wir Hähnchenschenkel zum Auftauen herausgelegt und brauchten nur noch einen Salat dazu. Wieder bei Otto angekommen machten wir es uns gemütlich und plauderten noch eine ganze Weile mit Petra und Wolfgang. Irgendwann kam dann auch der Besitzer des Campingplatzes vorbei und erklärte uns den genauen Ablauf für den nächsten Morgen.
Nach dem Abendessen 🍗🥗 gingen wir früh ins Bett. Der Wecker sollte bereits um 03:00 Uhr klingeln ⏰ und um 04:00 Uhr würden wir abgeholt werden. Einschlafen war gar nicht so einfach, denn die Vorfreude auf unsere Ballonfahrt war einfach riesig. 🎈 Irgendwann schliefen wir dann aber doch ein – voller Spannung auf das, was uns am nächsten Morgen erwarten würde.
🇹🇷 01. Juli 2026 – Ein Traum geht in Erfüllung… mit dem Ballon über Kappadokien 🎈🌄
Als der Wecker morgens um 03:00 Uhr klingelte, waren Ela und ich eigentlich schon wach. 😄 Das ist doch meistens so, wenn etwas ganz Besonderes bevorsteht. Die Vorfreude, die Aufregung und die innere Uhr sorgen ganz von alleine dafür, dass man die Augen öffnet, noch bevor der Wecker überhaupt eine Chance bekommt. Während Ela schnell einen Kaffee kochte ☕, machten wir uns fertig und ehe wir uns versahen, war es schon Viertel vor vier. Gemeinsam mit Petra und Wolfgang liefen wir hinunter zur Straße, wo wir abgeholt werden sollten. Kurz nach vier bog tatsächlich der erste Kleinbus um die Ecke. Allerdings war das noch nicht unser Shuttle. Zwei andere Gäste vom Campingplatz standen auf seiner Liste, unsere Namen suchte der Fahrer dagegen vergeblich. Wenige Minuten später kam dann aber der richtige Bus und diesmal durften wir einsteigen. Jetzt wurde es ernst. 🎈
Schon auf der Fahrt merkte man, wie perfekt diese ganze Organisation funktionierte. Als wir den heutigen Startplatz erreichten – der übrigens je nach Windrichtung täglich wechseln kann – verschlug es uns erst einmal die Sprache. Überall herrschte geschäftiges Treiben. Zahlreiche Ballons lagen noch am Boden und wurden mit riesigen Gebläsen langsam mit Luft gefüllt.
Kleinbusse brachten ständig neue Gäste, Helfer liefen hin und her, die Gasbrenner zischten und dazwischen standen unzählige Zuschauer. Es war ein unglaubliches Gewusel und trotzdem schien jeder genau zu wissen, was er zu tun hatte. Unser Fahrer sagte nur schmunzelnd: „Bleibt immer in der Nähe eures Ballons. Wenn ihr beim Start nicht hier seid, fliegt er ohne euch.“ 😄 Na gut... dann bleiben wir lieber hier. Bis unser Ballon startklar war, bekamen wir sogar noch ein kleines Frühstück. 🥐☕ Ganz gemütlich beobachteten wir anschließend, wie nach und nach die riesigen Ballonhüllen mit den Brennern aufgerichtet wurden. Schon allein dieses Schauspiel war beeindruckend.
Irgendwann war dann auch unser Ballon an der Reihe. Wir stiegen ein und verteilten uns auf die einzelnen Abteile des Korbes. Insgesamt bot er Platz für 30 Personen. Zum Glück hatten wir vier ein eigenes kleines Abteil, sodass jeder genügend Platz hatte, die Aussicht zu genießen. Ein paar kräftige Flammenstöße 🔥, der Korb wurde plötzlich ganz leicht und ohne dass man es eigentlich richtig bemerkte, schwebten wir schon über dem Boden.
Wer noch nie Ballon gefahren ist, kann sich kaum vorstellen, wie ruhig das Ganze abläuft. Eigentlich hört man fast nichts. Einen Motor gibt es schließlich nicht. Nur wenn der Pilot den Brenner betätigt, durchbricht das laute Rauschen der Flamme für einen kurzen Moment die absolute Stille und gleichzeitig wird es im Korb angenehm warm. Danach kehrt sofort wieder diese unglaubliche Ruhe zurück. Genau das macht den besonderen Reiz einer Ballonfahrt aus. Ein Ballon fährt nämlich nicht gegen den Wind, sondern mit ihm.
Schon vorgestern hatten wir die vielen Ballons von unserem Stellplatz aus bestaunt. Damals sah das schon fantastisch aus. Jetzt aber selbst mittendrin zu sein und gemeinsam mit unzähligen anderen bunten Ballons lautlos über die Täler Kappadokiens zu schweben, war noch einmal eine völlig andere Dimension. 😍🎈 Zu Beginn hatte Ela wegen ihrer Höhenangst noch etwas zu kämpfen, doch je länger wir unterwegs waren, desto entspannter wurde sie. Irgendwann überwog einfach nur noch das Staunen. Kurz darauf stiegen wir auf über 500 Meter Höhe. Unter uns lagen die Täler, bizarre Felsformationen und kleine Ortschaften, während am Horizont langsam die Sonne aufging. 🌄 Rund um uns schwebten Ballons in allen Farben und Größen. Auf den Aussichtspunkten standen bereits die ersten Zuschauer und auf fast jedem Plateau posierten Brautpaare mit ihren Fotografen für traumhafte Hochzeitsbilder. Man wusste manchmal gar nicht mehr, wo man zuerst hinschauen sollte.
Wie präzise sich ein Ballon steuern lässt, erlebten wir gegen Ende der Fahrt noch einmal ganz besonders eindrucksvoll. Zu unserem Veranstalter gehörten insgesamt drei Ballons mit den gleichen Farben. Wir flogen vorneweg, hinter uns folgten die beiden anderen. Warum genau, wissen wir bis heute nicht, aber unser Pilot wollte offenbar auf sie warten. Also ließ er den Ballon immer weiter sinken, bis unser Korb schließlich in einem kleinen Graben schwebte. Der Ballon ragte zwar weit darüber hinaus, wir selbst hätten aber von einem Baum fast die Früchte pflücken können. 😄 Das Verrückteste daran war, dass wir uns praktisch überhaupt nicht mehr bewegten. Cool war auch dass wir hier unseren zweiten Sonnenaufgang hatten.
Erst als die beiden anderen Ballons näher gekommen waren, gab der Pilot wieder etwas Gas, wir stiegen leicht nach oben und glitten gemeinsam weiter. Wenig später entdeckten wir unter uns ein Fahrzeug mit Anhänger. Unser Pilot meinte nur ganz entspannt, das wäre unser Anhänger und wir würden dort gleich landen.
Ehrlich gesagt konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte. Langsam schwebten wir darauf zu, der Pilot gab der Bodenmannschaft noch ein paar kurze Anweisungen über Funk, das Fahrzeug rangierte ein kleines Stück und schon setzten wir butterweich direkt neben dem Anhänger auf. Jetzt folgten noch ein paar kurze Gasstöße und tatsächlich hüpfte unser Korb sauber auf den Anhänger. Wahnsinn! 👏 Anschließend fuhr das Fahrzeug mitsamt Anhänger und uns noch im Korb ein Stück in den Wind. Erst dann öffnete der Pilot oben die Entlüftung des Ballons, damit die heiße Luft entweichen konnte. Langsam sank die riesige Ballonhülle kontrolliert zu Boden, während die Helfer sie sauber zusammenlegten.
In der Zwischenzeit durften wir aussteigen und bei einem kleinen Umtrunk 🥂 auf dieses einmalige Erlebnis anstoßen. Anschließend erhielt jeder von uns noch eine Urkunde als Erinnerung, bevor uns derselbe Bus wieder zurück zum Campingplatz brachte.
Gegen 08:00 Uhr waren wir wieder bei Otto. Was sollen wir sagen... diese Ballonfahrt war jeden einzelnen Euro wert. ❤️ Es gibt Erlebnisse, die schaut man sich auf Fotos an. Und es gibt Erlebnisse, die vergisst man sein ganzes Leben nicht mehr. Für uns gehörte dieser Morgen ganz sicher zur zweiten Kategorie. 🎈😊
Mittlerweile hatte sich dann auch der Hunger gemeldet. 😄 Also schwang ich mich noch einmal auf Tweety 🛵 und fuhr zum Bäcker, um frisches Brot zu holen. Gemeinsam mit Ela frühstückten wir erst einmal in aller Ruhe und anschließend gönnten wir uns tatsächlich noch eine zweite Runde Schlaf. Nach dem frühen Aufstehen hatten wir uns die auch wirklich verdient. 😴
Da wir morgen weiterfahren wollten, machten wir anschließend noch ein bisschen klar Schiff. Ela brachte unseren Otto innen wieder auf Hochglanz 🧹✨, während ich Tweety eine gründliche Wäsche spendierte, die Solarpaneele reinigte ☀️ und alles wieder für die Weiterreise vorbereitete. Als das erledigt war, taten wir den Rest des Tages... eigentlich gar nichts. 😄 Und genau das war nach diesem aufregenden Morgen auch mal richtig schön.
Ich schrieb mittags noch den gestrigen Tag für den Blog 💻, Ela setzte sich zu unseren Nachbarn hinüber und plauderte eine Weile. Später schaute auch noch Siwas, ein Schweizer, der ebenfalls auf dem Campingplatz stand, auf ein kleines Schwätzchen vorbei. So verging der Nachmittag wie im Flug und ehe wir uns versahen, war es schon Zeit fürs Abendessen. 🍽️
Da es unser letzter gemeinsamer Abend hier auf dem Campingplatz war, trafen wir uns anschließend noch einmal alle bei Petra und Wolfgang am Wohnmobil. 🍻 Bei einem Bierchen ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, erzählten von unseren Reisen und führten wieder richtig nette Gespräche. Morgen würden sich unsere Wege erst einmal trennen. Für Ela und mich ging es zurück Richtung Mittelmeer nach Mersin. 🌊 Siwas war auf dem Heimweg in die Schweiz und Petra und Wolfgang wollten weiter hinauf ans Schwarze Meer. Natürlich tauschten wir vorher noch unsere Handynummern aus. Man weiß ja nie... vielleicht läuft man sich irgendwo auf dieser Welt irgendwann wieder über den Weg. 🌍😊
🇹🇷 02. Juli 2026 – Von Kappadokien durchs Taurusgebirge bis ans Mittelmeer – Google Maps hatte andere Pläne... 🚐🏔️🌊
Da Ela und ich gestern schon alles für die Weiterfahrt vorbereitet hatten, konnten wir den Morgen ganz entspannt angehen. Eigentlich mussten nur noch Tweety in die Garage, unsere Stühle und der Tisch verstaut werden und schon wären wir startklar gewesen. Vorher wurde aber erst einmal gemütlich gefrühstückt. ☕🥖 Während wir so im Otto saßen, hörten wir plötzlich wieder das vertraute Miauen unserer täglichen Besucherin.
Unsere kleine Katze war wieder da, allerdings diesmal nicht alleine. Stolz hatte sie ihre drei Jungen mitgebracht und die waren vielleicht putzig. 😍 Besonders eine kleine, wuschelige Katze mit rötlichem Fell hatte es uns sofort angetan. Frech und neugierig tappte sie um Otto herum, als würde sie schon immer zu uns gehören. Ich glaube, wenn wir nicht schon vor langer Zeit beschlossen hätten, dass es für Pit und Ela keine Tiere im Wohnmobil geben wird, hätten wir ernsthaft überlegt, sie mitzunehmen. ❤️ Die kleine Familie war einfach zu süß. So süß sogar, dass meine komplette Lieblingswurst, die eigentlich noch für uns gedacht gewesen war, kurzerhand im Bauch der vier Katzen verschwand. 🤣
Danach mussten wir allerdings richtig aufpassen. Immer wieder spazierte eine der kleinen Katzen ganz selbstverständlich in Otto hinein, als wollte sie uns sagen: „Na los... nehmt mich doch einfach mit.“ 😄 Selbst als wir duschen gingen, machten wir vorsichtshalber die Tür zu. Bei den vielen Versteckmöglichkeiten im Wohnmobil hätten wir vermutlich erst irgendwo am Mittelmeer gemerkt, dass wir plötzlich blinde Passagiere an Bord hatten. Nach der Dusche wurde dann endgültig alles verstaut. Wir verabschiedeten uns ein zweites Mal von Petra und Wolfgang, Siwas war bereits früher am Morgen aufgebrochen, und verließen schließlich den Panorama Camping in Richtung Mersin am Mittelmeer. 🌊
Dort hatte ich bei Park4Night einen Stellplatz gefunden, den wir uns zumindest einmal anschauen wollten. Bis dorthin lagen allerdings fast 350 Kilometer vor uns und Google Maps versprach dafür mehr als fünf Stunden Fahrzeit. Deshalb überlegten wir zunächst sogar, unterwegs irgendwo eine Zwischenübernachtung einzulegen. Ich schaute noch einmal bei Park4Night nach geeigneten Plätzen, stellte dabei aber erstaunt fest, dass entlang unserer Route kaum Stellplätze eingetragen waren. Das kam mir schon ziemlich seltsam vor. Warum das so war, sollten wir allerdings erst viele Stunden später verstehen. Damals ahnten wir nämlich noch nicht, dass Google Maps uns ausgerechnet eine Strecke ausgesucht hatte, die außer uns vermutlich kaum jemand mit einem Wohnmobil freiwillig fahren würde.
😂 Also ging es erst einmal ganz entspannt los. Wir tankten noch einmal voll und machten uns anschließend über Basdere auf den Weg zur D805. Schon auf den ersten Kilometern merkten wir, dass wir rund um Göreme längst nicht alles gesehen hatten. Immer wieder wiesen braune Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten, historische Orte oder weitere Täler hin. Hier hätte man locker noch einige Tage verbringen können. Kurz bevor wir die D805 erreichten, bot sich uns noch einmal ein fantastischer Blick auf den mächtigen Erciyes Dağı. 🏔️ Auch aus der Entfernung sah der schneebedeckte Vulkan einfach beeindruckend aus und verabschiedete uns würdig aus Kappadokien.
Dann rollten wir auf die D805 und waren sofort wieder begeistert. Vierspurig, schnurgerade und hervorragend ausgebaut führte sie in Richtung Süden. Genau so stellt man sich entspanntes Reisen mit dem Wohnmobil vor. Nach ein paar Kilometern kam mir plötzlich ein Gedanke. Warum eigentlich nicht? Das Thema hatten Ela und ich schließlich schon öfter diskutiert. Eigentlich saß immer ich hinter dem Steuer. Zum einen hätte ich aber auch gerne einmal etwas mehr von der Landschaft gesehen und zum anderen war ich der festen Überzeugung, dass Ela Otto fahren können muss. Man weiß schließlich nie, was unterwegs einmal passiert. Also sagte ich ganz spontan: „Du fährst jetzt.“ 😄 Ela schaute mich erst einmal skeptisch an, nickte dann aber und meinte nur: „Okay.“ Da sie andere Schuhe anziehen und auch ihre Brille wechseln wollte, hielten wir kurz an und machten Fahrerwechsel. Anfangs natürlich noch etwas vorsichtig und mit dem nötigen Respekt vor unserem Otto, schließlich war sie ihn bisher gerade einmal zwei oder drei Mal ganz kurz gefahren.
Aber sie machte das richtig gut. 😊 Otto rollte sauber über die breite Straße und ich konnte zum ersten Mal seit langer Zeit einfach einmal aus dem Seitenfenster schauen und die Landschaft genießen. Das funktionierte auch hervorragend... bis Google Maps plötzlich meinte, wir sollten die herrliche D805 wieder verlassen. Kurz vor İçmece blinkte der Pfeil nach links. Ela schaute mich an und meinte sofort: „Hallo... wir wollten doch auf dieser schönen Straße bleiben!“ 😄 Tja... hätten wir mal genauer auf die drei vorgeschlagenen Routen geschaut. Ich hatte natürlich einfach die schnellste ausgewählt. Dass uns genau diese Entscheidung noch eine der abenteuerlichsten Straßen der gesamten Türkei-Reise bis jetzt bescheren würde, konnten wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch überhaupt nicht ahnen.
Zunächst verlief die neue Strecke eigentlich noch ganz angenehm. Bis Yulari war die Straße zwar nur noch zweispurig, ließ sich aber gut fahren und Ela meisterte ihre erste richtige Tour mit Otto in der Türkei wirklich hervorragend. 😊 Zum Glück war Ela am Steuer denn ich wäre vermutlich volles Programm in die Radarfalle, die hier aufgebaut war, gebrettert. Erst als eine etwas unübersichtliche Baustelle auftauchte und man schon erkennen konnte, dass die Straße jetzt ins Taurusgebirge führen würde, meinte sie, dass sie sich den Rest doch lieber nicht mehr zutrauen würde. Also hielten wir an einem kleinen Haus an und machten Fahrerwechsel. Während wir noch gemütlich eine Zigarette rauchten 🚬 und ich Ela für ihre Fahrt lobte, kam plötzlich eine Frau aus dem Haus und fragte uns tatsächlich, ob wir einen Tee oder etwas zu essen haben wollten. Da es weit und breit weder ein Restaurant noch einen Laden gab, waren wir wieder einmal völlig begeistert von der türkischen Gastfreundschaft. ❤️ Wir bedankten uns herzlich, lehnten aber freundlich ab, da noch ein langer Weg vor uns lag.
Dass der Fahrerwechsel genau an dieser Stelle stattfand, sollte sich nur wenige Minuten später als goldrichtig herausstellen. Die Straße führte uns nun immer höher hinauf ins Taurusgebirge. Anfangs war sie noch ordentlich ausgebaut, zweispurig und mit gutem Belag versehen, doch je weiter wir fuhren, desto spektakulärer wurde die Landschaft. 🏔️
Immer wieder ging es durch winzige Dörfer, die gefühlt nur aus zwei oder drei Häusern bestanden. Teilweise fuhren wir kilometerlang auf schmalen Kammstraßen entlang, links und rechts fielen die Berghänge steil in die Täler ab. Nach einem kleinen See folgten wir längere Zeit einem Bachlauf, in dem tatsächlich noch ein Auto lag, das wohl irgendwann eine Kurve unterschätzt hatte. 😳 Spätestens da wurde uns klar, dass diese Strecke wohl nicht unbedingt zu den Hauptverkehrsadern der Türkei gehörte. Immer öfter fragten wir uns auch, warum entlang dieser Route bei Park4Night kaum Stellplätze eingetragen waren. Langsam kamen wir zu der Vermutung, dass außer uns wahrscheinlich kaum jemand freiwillig hier entlangfuhr. 😄
Möglichkeiten zum Übernachten hätte es zwar durchaus gegeben, doch nachdem wir heute Morgen unsere letzten Wurstvorräte komplett an die Katzenfamilie verfüttert hatten und auch sonst kaum noch Lebensmittel an Bord waren, entschieden wir uns, lieber weiterzufahren. Jetzt mussten wir da eben durch. Irgendwie erinnerte mich die Strecke immer mehr an die alte jugoslawische Küstenstraße. Man fährt stundenlang, kurvt durch eine atemberaubende Landschaft und hat trotzdem das Gefühl, überhaupt nicht voranzukommen. 😂 Zwischendurch legten wir immer wieder kleine Pausen ein, ließen Otto laufen und gönnten auch Google Maps eine Verschnaufpause, denn schon seit geraumer Zeit navigierten wir nur noch mit Offline-Karten. Handyempfang gab es hier oben höchstens mal für ein paar Sekunden. Als die Straße schließlich fast nur noch einspurig wurde und der Belag aus einer eigenartigen Mischung aus glattem Asphalt und losem Sand bestand, dachte ich so langsam, jetzt dürfte diese Bergtour auch gerne einmal zu Ende gehen.
In einer kleinen Ortschaft winkte uns plötzlich ein Mann an den Straßenrand und fragte, ob wir zwei Fahrgäste bis nach Kozan mitnehmen könnten. Grundsätzlich hätten wir das ja gerne gemacht, aber unser Otto ist nun einmal komplett auf zwei Personen ausgelegt. Für eine kurze Strecke wäre das vielleicht noch gegangen, doch bis Kozan waren es von hier noch über 80 Kilometer. Also mussten wir diesmal schweren Herzens ablehnen. Schließlich erreichten wir einen größeren Stausee und von dort an ging es endlich stetig bergab.
Hoffnung keimte auf, dass wir das Taurusgebirge nun hinter uns gelassen hatten. Obwohl ich konsequent mit der Motorbremse fuhr, rochen unsere Bremsen bei einem kurzen Stopp trotzdem schon ziemlich deutlich. 😅 Kurz darauf passierten wir noch die Staumauer und plötzlich wurde die Straße wieder breiter, besser und vor allem deutlich flacher. Geschafft! Mittlerweile war es fast 15:00 Uhr und wir hatten inzwischen einen Bärenhunger. Eigentlich eine völlig untypische Uhrzeit für unser Mittagessen, aber die Fahrerei hatte uns heute einfach komplett aus dem Rhythmus gebracht. Wir waren fest davon überzeugt, unten im Tal schnell irgendeinen Imbiss und einen Supermarkt zu finden. Tja... Pustekuchen. 🤣 Erst über 30 Kilometer später entdeckten wir einen kleinen Imbiss, an dem wir beinahe auch noch vorbeigefahren wären. Dort stärkten wir uns erst einmal mit leckeren Hähnchenspießen, Salat und frischem Brot. 🍢🥗
Jetzt ging es uns gleich wieder deutlich besser. Anschließend fuhren wir weiter nach Aigeai, wo wir auf Google Maps einen BIM-Supermarkt gefunden hatten. Dort kauften wir unsere Vorräte auf und wollten anschließend direkt zu unserem ausgesuchten Stellplatz fahren. Gerade als wir losfahren wollten, sprach uns allerdings noch ein Mann an. Natürlich hatte auch er viele Jahre in Deutschland gelebt, diesmal in Berlin. 😄 Er empfahl uns einen Stellplatz direkt im Ort. Wir schauten ihn uns sogar an, doch so richtig überzeugen konnte er uns nicht. Also fuhren wir die letzten sieben Kilometer doch noch zum Pasa Camping, den wir bereits ausgesucht hatten. Dort angekommen gab es allerdings erst einmal eine kleine Diskussion mit der Tochter des Hauses. Sie wollte plötzlich 20 Euro pro Nacht haben, obwohl bei Park4Night eindeutig 10 Euro angegeben waren. Nach einem kurzen, aber freundlichen Gespräch konnten wir das Missverständnis klären und einigten uns schließlich auf die zehn Euro. 😊 Wir suchten uns einen schönen Platz direkt vorne am Strand, stellten Otto ab, betrachteten die neue Patina von ihm und waren schlicht und ergreifend einfach nur noch fertig. 😄
Den Rest des Tages verbrachten wir ganz gemütlich, beobachteten die Menschen am Strand, lasen noch ein bisschen, gönnte mir die letzten beiden Biere aus dem Kühlschrank 🍺🍺 und ließen uns vom Rauschen der Wellen langsam in den Schlaf begleiten. 🌊 Ob wir morgen schon weiterfahren würden? Im Moment sprach eigentlich alles dafür, erst einmal einen Tag Pause einzulegen.
🇹🇷 03. - 04. Juli 2026 – Zwei perfekte Strandtage mit Kite, netten Begegnungen und türkischer Gastfreundschaft 🌊🪁☀️
Klar, dass bei diesem Stellplatz guter Schlaf praktisch garantiert war. Wir standen fast alleine direkt am Strand und wurden am Abend vom Rauschen der Wellen in den Schlaf gewiegt. 😴 Entsprechend ausgeschlafen wachten wir an unserem heutigen Ruhetag auf. Nach dem obligatorischen Schreiben am Reiseblog 💻 zog es mich sofort ins Meer. Es lockte einfach zu sehr.
Mittlerweile hatte das Wasser locker Badewannentemperatur, fast wie damals in Thailand. 🏊♂️ Einfach herrlich! Nach ein paar Bahnen gab es erst einmal ein ausgiebiges Frühstück. Gestern hatten wir unsere Wurstvorräte schließlich wieder aufgefüllt. 😄 Da der Vormittag etwas bewölkt war und wir hier komplett autark standen, packte ich anschließend noch unsere dritte Solarpanelle aus. Diese mobile Einheit hatten wir ja extra für solche Plätze dabei. Also wurde sie neben Otto aufgebaut. ☀️
Mein Ziel ist nach wie vor, unser Energiemanagement immer weiter zu optimieren. Mit dem neuen Booster waren wir schon ein ganzes Stück weitergekommen. Während der Fahrt konnte ich jetzt problemlos den Kühlschrank mit 12 Volt betreiben und gleichzeitig die Bordbatterie vernünftig laden. Zusammen mit den beiden Solarpaneelen auf dem Dach kamen wir bei Sonnenschein inzwischen auf knapp 300 Watt Leistung. Ganz zufrieden war ich allerdings noch nicht. Irgendwann möchte ich den Kühlschrank komplett über die Solaranlage betreiben und dabei trotzdem noch genügend Energie für die Bordbatterie übrig haben. Bis dahin war es allerdings noch ein gutes Stück Arbeit. Nach getaner Technikarbeit gönnten wir uns erst einmal eine kleine Pause. Dabei beobachtete ich eine kleine Echse 🦎, die völlig unbeeindruckt über den Strand flitzte und offenbar genauso ihren Tag genoss wie wir.
Mittlerweile frischte der Wind immer weiter auf und da ich einfach etwas Bewegung brauchte, holte ich meinen Kite hervor. 🪁 Was zunächst nach einer gemütlichen Runde aussah, entwickelte sich schnell zu einem echten Krafttraining. Je stärker der Wind wurde, desto mehr musste ich arbeiten, um den Kite unter Kontrolle zu halten. 💪 Ela filmte das Ganze natürlich fleißig, während ich am Strand mit den Elementen kämpfte.
Nach einer kurzen Verschnaufpause im Schatten und einem Moment einfach nur das Leben zu genießen, wurde der Wind noch kräftiger. Also startete ich tatsächlich noch eine zweite Trainingseinheit. Während ich gerade wieder mit dem Kite beschäftigt war, kam ein junger Türke neugierig zu mir herüber. Wir unterhielten uns mit einer Mischung aus Deutsch, Englisch und dem Google Übersetzer. 😄 Er war total begeistert von dem Kite und wollte natürlich wissen, wie das funktioniert. Also fragte ich ihn kurzerhand, ob er selbst einmal fliegen möchte. Seine Augen leuchteten sofort. Natürlich erklärte ich ihm zuerst, worauf er achten musste, stellte den Kite möglichst drucklos senkrecht über unsere Köpfe und übergab ihm vorsichtig die Steuerbar. Zack... keine vier Sekunden später lag der gute Mann schon im Sand. 🤣 Er hatte den Kite sofort voll in den Wind gelenkt. Zum Glück hielt ich vorsichtshalber noch die Bremsleine fest und konnte Schlimmeres verhindern. Das Ganze wiederholten wir noch zwei weitere Male. Danach war ihm ziemlich schnell klar, dass hinter dem Kiten doch deutlich mehr Kraft und Technik steckt, als es zunächst aussieht. Wir verabschiedeten uns lachend voneinander und ich beendete wenig später ebenfalls mein Training. Mittlerweile taten mir nämlich ganz ordentlich die Unterarme weh. 😅
Zur Abkühlung sprangen Ela und ich noch einmal ins herrlich warme Meer 🌊 und anschließend durfte natürlich auch ein kleines Mittagsschläfchen nicht fehlen. Daraus wurden wir allerdings ziemlich spektakulär geweckt. Direkt vor unserem Strand schwebte plötzlich ein Militärhubschrauber in erstaunlich geringer Entfernung minutenlang nahezu regungslos über dem Wasser. 🚁 Schon ein beeindruckender Anblick.
Wenig später tauchte mein türkischer Flugschüler noch zweimal bei uns auf. Beim ersten Mal brachte er uns völlig überraschend Hähnchen mit frischem Brot vorbei. ❤️ Danach fragte er noch, ob wir zufällig eine türkische Kaffeemaschine oder frische Minze hätten. Beides mussten wir leider verneinen. Irgendwie tat es uns fast leid, ihm nicht helfen zu können. So verging der Nachmittag herrlich entspannt. Zum Abendessen sollte es dann wieder einmal Hähnchenschenkel aus dem Omnia geben. 🍗 Langsam entwickelte sich dieses Gericht wirklich zu unserem absoluten Lieblingsessen unterwegs. Kurz bevor wir mit dem Kochen beginnen wollten, schaute unser neuer Bekannter noch einmal vorbei, verabschiedete sich und schenkte uns zum Abschied sogar noch eine Honigmelone. 🍈 Wirklich unglaublich, wie herzlich wir hier in der Türkei immer wieder aufgenommen wurden.
Gerade als wir endlich mit dem Kochen loslegen wollten, kam allerdings noch Ali, der Platzbesitzer, vorbei. 😊 Er fragte ganz höflich, ob wir unseren Stellplatz räumen könnten. Für den Abend hätten sich überraschend Stammgäste angekündigt und genau auf deren Lieblingsplatz standen ausgerechnet wir. Natürlich war das überhaupt kein Problem. Wir packten Otto grob zusammen und standen keine Viertelstunde später ein Stück weiter wieder genauso schön. 🚐 Danach war aber endgültig Feierabend. Gegen 21:00 Uhr verschwanden wir ins Bett. Morgen wollten wir den Strand noch einmal genießen, bevor es anschließend weiter in Richtung Gaziantep gehen sollte. Dort wartete bereits das berühmte Mosaikmuseum auf uns – und wir waren schon gespannt, was uns auf dem nächsten Abschnitt unserer Reise erwarten würde. 😊
Auch die letzte Nacht an diesem wunderschönen Platz war herrlich ruhig. 😴 Das sanfte Rauschen der Wellen hatte uns wieder wunderbar in den Schlaf begleitet und entsprechend gut gelaunt starteten wir in den Tag. Nach einem gemütlichen Frühstück ☕🥖 ging es natürlich noch einmal ins angenehm warme Meer. 🌊 So langsam fiel uns der Abschied von diesem Stellplatz wirklich schwer. Danach packte ich noch einmal meinen Kite aus 🪁 und nutzte den Wind für eine letzte Trainingseinheit am Strand.
Mittlerweile klappte das schon richtig gut, auch wenn der Wind immer wieder ordentlich an den Armen zog. 💪 Zwischendurch schlenderten wir noch ein wenig über den Platz, machten ein paar Fotos 📸 und genossen einfach die entspannte Atmosphäre.
Viel mehr stand heute auch gar nicht auf dem Programm – und genau das war das Schöne daran. Manchmal braucht es keine großen Sehenswürdigkeiten oder Abenteuer. Ein ruhiger Tag am Meer, gutes Essen, ein bisschen Bewegung und einfach die Seele baumeln lassen reichen völlig aus, um neue Energie für die nächsten Etappen zu sammeln. Morgen würden wir diesen herrlichen Platz verlassen und unsere Reise in Richtung Gaziantep fortsetzen. 🚐😊
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