🇹🇷 Türkei mit dem Wohnmobil – Ballonfahrt über Kappadokien und weiter Richtung Mittelmeer 🎈🏜️🚐☀️ 30.06. – 2026
🎈 Endlich hebt das Abenteuer ab
Nach unseren ersten Eindrücken von Kappadokien mit seinen unterirdischen Städten, bizarren Felsformationen und vielen überraschenden Entdeckungen wartete nun endlich das Erlebnis, auf das wir uns schon seit Wochen gefreut hatten. Die berühmten Heißluftballons sollten nicht mehr nur von unten bestaunt werden – diesmal wollten wir selbst abheben. Doch Kappadokien hatte noch weit mehr zu bieten und bevor wir unsere Reise weiter in Richtung Mittelmeer fortsetzten, wollten wir diesen einzigartigen Landstrich noch einmal in vollen Zügen genießen. 🎈🏜️🚐
🇹🇷 30. Juni 2026 – Mit Tweety ans Love Valley und ein unerwartetes Abenteuer in der Felsenkirche 🛵🏜️⛪
Da es hier nachts immer ordentlich abkühlte, schliefen wir mittlerweile hervorragend. 😴 Auch Ela ging es zum Glück wieder besser. Ihre leichte Erkältung mit den Halsschmerzen klang langsam ab und so konnten wir den Tag ganz entspannt beginnen. Wie fast jeden Morgen gab es erst einmal einen Kaffee ☕, anschließend wurde noch ein bisschen am Blog geschrieben 💻 und danach fuhr ich mit Tweety schnell zum Bäcker, um frisches Brot zu holen. 🛵🥖 Erst dann wurde in aller Ruhe gefrühstückt.
Heute wollten Ela und ich die Gegend rund um Göreme etwas genauer erkunden. Einen kleinen Vorgeschmack hatten wir ja bereits auf unserer Tour zur unterirdischen Stadt Derinkuyu bekommen, doch die außergewöhnlichen Felslandschaften wollten wir uns heute einmal in Ruhe anschauen.
Bevor wir allerdings losfahren konnten, gab es noch eine deutlich wichtigere Mission. Gemeinsam mit Petra und Wolfgang gingen wir hinunter zur Rezeption des Campingplatzes, um unsere Ballonfahrt für morgen klarzumachen. 🎈
Der Besitzer war zwar gerade nicht da, aber sein Bruder kümmerte sich sofort um uns. Nach einem kurzen Gespräch und ein paar Telefonaten stand fest – wir können morgen tatsächlich fliegen! 🥳 Pro Person sollte der Spaß 125 Euro kosten, weitere Informationen würden wir am Abend bekommen. Bezahlt werden musste allerdings sofort. Petra und Wolfgang hatten das Geld bereits dabei und erledigten das gleich. Anschließend machten sich die beiden zu Fuß auf den Weg hinunter nach Göreme. Ich sprang dagegen noch einmal auf Tweety, flitzte zum Geldautomaten 💶, holte das Bargeld und bezahlte anschließend ebenfalls. Jetzt stand unserer Ballonfahrt nichts mehr im Weg und die Vorfreude war natürlich riesig. Als ich wieder oben bei Ela ankam, machten wir uns ebenfalls startklar und los ging unsere kleine Entdeckungstour. 😊
Unser erstes Ziel war das berühmte Love Valley. 🏜️ Der Name kommt übrigens nicht von ungefähr. Die bizarren Felsnadeln, die hier über Millionen von Jahren entstanden sind, sehen... na ja... sagen wir mal ziemlich eindeutig aus. 🤭🤣 Den Rest überlassen wir einfach eurer Fantasie. Da Ela noch nicht wieder ganz fit war, verzichteten wir auf eine Wanderung durch das Tal und genossen stattdessen den traumhaften Ausblick von oben. Die Landschaft war einfach wunderschön und die namensgebenden Felsformationen waren wirklich nicht zu übersehen.
Anschließend wollten wir uns noch eine Gegend anschauen, die wir bereits von unserem Stellplatz aus entdeckt hatten. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stopp an einem Aussichtspunkt an dem auch viele Reisebusse Halt machten.
Gemütlich tuckerten wir mit Tweety dorthin, bis uns eine matschige Furt den Weg versperrte. 🌊 Bei der inzwischen ordentlichen Hitze 🥵 hatten wir ehrlich gesagt keine Lust mehr, den Rest zu Fuß zu laufen. Also machten wir noch ein paar schöne Bilder 📸 und fuhren weiter.
Mittlerweile meldete sich der Durst. Also ging es direkt nach Göreme hinein, wo wir ein kleines gemütliches Lokal fanden. 🍹 Wir parkten Tweety, liefen zu dem Lokal und unterwegs wurde uns wieder massiv bewusst wie touristisch Göreme eigentlich war.
Kaum hatten wir uns hingesetzt, liefen tatsächlich Petra und Wolfgang vorbei. Ein kurzer Ruf genügte und schon saßen wir wieder alle zusammen am Tisch und plauderten eine ganze Weile. 😄 Solche Zufälle sind doch immer wieder schön. Nachdem sich die beiden wieder auf den Weg zurück zum Campingplatz gemacht hatten, überlegten Ela und ich, was wir uns noch anschauen könnten. Noch mehr Steine mussten es heute eigentlich nicht unbedingt sein. 😄 Da erinnerte ich mich daran, dass ich bei meiner kleinen Suchaktion nach Petra und Wolfgang vor ein paar Tagen eine Felsenkirche entdeckt hatte, sie damals aber nicht besichtigt hatte. Genau dort sollte es jetzt hingehen.
Außer uns war dort fast niemand unterwegs – perfekt. 😊 Wir liefen die Treppen hinauf und lasen, dass wir uns an der Aynalı-Kirche befanden. Ehrlich gesagt dachten wir, wir schauen jetzt mal kurz in eine alte Felsenkirche hinein und sind nach zehn Minuten wieder draußen. Tja... wie so oft kam alles ganz anders. 😄
Schon nach den ersten in den Fels gehauenen Räumen und der tollen Außenfassade, wo wir schon die ersten Fotos machten, saß plötzlich ein Mann vor uns und wollte einen kleinen Eintritt haben. Dafür drückte er uns aber auch gleich eine Taschenlampe in die Hand. 🔦 Ela und ich schauten uns etwas verdutzt an. Eine Taschenlampe? Wofür brauchen wir die denn hier? 🤔 Wir bezahlten, nahmen die Lampe und gingen weiter. Keine zwei Minuten später wussten wir warum.
Die Aynalı-Kirche stammt vermutlich aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und gehört zu den zahlreichen in den weichen Tuffstein gehauenen Kirchen Kappadokiens. Von außen wirkt sie eher unscheinbar, doch im Inneren verbirgt sich eine erstaunlich große Anlage mit mehreren Räumen und gut erhaltenen Fresken.
Schon die erste Halle verschlug uns die Sprache. 🤩 Die alten Wandmalereien waren wirklich wunderschön und erstaunlich gut erhalten. Natürlich darf man das nicht mit einer modernen Kirche vergleichen, aber wenn man bedenkt, dass dieses Bauwerk schon rund tausend Jahre alt ist, ist das einfach beeindruckend.
Dann entdeckte ich in einer Ecke einen schmalen Gang. Natürlich musste ich da hinein. 😂 Also runter auf alle Viere und los ging's. Dass ich morgens extra frische Kleidung angezogen hatte, war spätestens jetzt völlig umsonst gewesen. 🤣 Der Gang wurde immer enger und führte schließlich in einen völlig dunklen Raum ohne Fenster. Jetzt war endgültig klar, warum wir am Eingang eine Taschenlampe bekommen hatten. 🔦 Genau wie schon in Derinkuyu waren wir überzeugt, dass es hier noch weitere versteckte Räume und Gänge geben musste. Wir suchten eine ganze Weile, fanden aber leider keinen weiteren Zugang. Schade eigentlich.
Zurück am Eingang gaben wir unsere Taschenlampen wieder ab. Dabei entdeckten wir noch einen kleinen Pfad, der zu einem weiteren Teil der Anlage führte. Natürlich schauten wir uns auch diesen noch an, bevor wir schließlich beschlossen, dass wir für heute genug Abenteuer erlebt hatten. 😊
Also wieder rauf auf Tweety 🛵 und zurück nach Göreme. Zuerst noch schnell beim Bäcker ein frisches Brot holen 🥖, anschließend in den BIM-Supermarkt 🛒.
Heute Morgen hatten wir Hähnchenschenkel zum Auftauen herausgelegt und brauchten nur noch einen Salat dazu. Wieder bei Otto angekommen machten wir es uns gemütlich und plauderten noch eine ganze Weile mit Petra und Wolfgang. Irgendwann kam dann auch der Besitzer des Campingplatzes vorbei und erklärte uns den genauen Ablauf für den nächsten Morgen.
Nach dem Abendessen 🍗🥗 gingen wir früh ins Bett. Der Wecker sollte bereits um 03:00 Uhr klingeln ⏰ und um 04:00 Uhr würden wir abgeholt werden. Einschlafen war gar nicht so einfach, denn die Vorfreude auf unsere Ballonfahrt war einfach riesig. 🎈 Irgendwann schliefen wir dann aber doch ein – voller Spannung auf das, was uns am nächsten Morgen erwarten würde.
Unterstütze unsere Reise ☕
Wenn dir gefällt, was wir hier machen und du uns ein Stück auf unserem Weg begleiten möchtest, kannst du uns hier einen Kaffee ausgeben.
Kein Muss. Kein Abo.
Einfach eine kleine Geste 😊

















































