🇬🇷 Griechenland mit dem Wohnmobil – Zurück in der Heimat des Sommers, neue Freunde und neue Abenteuer 🚐☀️🌊 27.07. – ??.??.2026

 🇬🇷 Zurück in Griechenland – das Abenteuer geht weiter 🚐☀️🌊

Nach fast zwei Monaten hieß es für uns Abschied nehmen von der Türkei. Hinter uns lagen unzählige Kilometer entlang der Ägäis und des Mittelmeers, beeindruckende Landschaften, jahrtausendealte Geschichte, faszinierende Städte und viele herzliche Begegnungen mit Menschen, die uns immer wieder willkommen hießen. Natürlich gab es auch Dinge, die uns weniger gefallen haben, doch am Ende überwiegen die vielen schönen Erinnerungen an ein abwechslungsreiches und spannendes Reiseland. Nun führt uns unser Weg zurück nach Griechenland, wo bereits die nächsten Abenteuer auf Ela, Otto und mich warten. Eines haben wir auf unserer Reise inzwischen gelernt: Oft sind es gerade die ungeplanten Momente, aus denen die schönsten Geschichten entstehen. 🚐🇬🇷😊

📅 27. Juli 2026 – Abschied von der Türkei und zurück nach Griechenland 🇹🇷➡️🇬🇷🚐

Ja, heute war es tatsächlich so weit – wir verließen die Türkei. Nachdem wir Otto noch einmal komplett versorgt hatten, Grauwasser entsorgt, Frischwasser aufgefüllt und alles reisefertig war, konnte es endlich losgehen. Madame Google meinte allerdings schon in Istanbul, sie müsste noch ein paar Experimente mit uns machen und lotste uns zunächst durch einige ziemlich enge Gassen. Zum Glück blieb aber alles heil und wenig später erreichten wir die Autobahn O-7. Ab diesem Moment war die Sache dann endgültig geritzt und wir konnten ganz entspannt in Richtung griechische Grenze rollen.

Besonders gefreut hatte ich mich auf die Überquerung der Bosporus-Brücke. Als sie schließlich vor uns auftauchte, war ich wieder einmal beeindruckt von diesem gigantischen Bauwerk. Ela zückte sofort die Kamera und machte fleißig Bilder aus dem fahrenden Otto, während wir – mal eben so ganz nebenbei – wieder von Asien nach Europa wechselten. 🌉😊 Schon verrückt, wie selbstverständlich das hier funktioniert.

über die Yavuz-Sultan-Selim-Brücke Bospurus Türkei

Über die Yavuz-Sultan-Selim-Brücke, die erst 2016 eröffnet wurde, rollten wir gemütlich über den Bosporus. Mit ihren rund 322 Meter hohen Pylonen und einer Hauptspannweite von über 1.400 Metern gehört sie zu den größten Hängebrücken der Welt. Sie ist Teil der modernen O-7-Autobahn und wurde gebaut, um den Fernverkehr aus dem Zentrum Istanbuls herauszuhalten. Während wir auf das glitzernde Wasser des Bosporus hinunterblickten, wurde uns wieder einmal bewusst, wie außergewöhnlich dieser Moment eigentlich ist. Innerhalb weniger Minuten wechselt man ganz selbstverständlich von Asien nach Europa – etwas, das man wohl nur an wenigen Orten der Welt erleben kann. 🌍🚐

Da die türkischen Straßen wirklich hervorragend ausgebaut sind und ab der Abzweigung nach Edirne kaum noch Verkehr herrschte, übernahm Ela auch wieder für ein Stück das Steuer. So rollten wir ganz gemütlich unserem nächsten Ziel entgegen. Kurz vor der Grenze mussten wir dann allerdings doch noch einmal etwas langsamer werden. Ein kleiner Stau hatte sich gebildet. Der Grund war allerdings eher ungewöhnlich: Irgendjemand hatte tatsächlich eine Straßenwalze umgeworfen und der ausgelaufene Dieselkraftstoff floss wie ein kleiner Bach die Fahrbahn hinunter. 🚧😳Dann folgte ein kurioser Köfte Stand und eigentlich hätte man schon aufgrund des Flugzeuges hier anhalten müssen. Das Flugzeug war tatsächlich die Imbissbude.


Je näher wir der Grenze kamen, desto leerer wurden die Straßen. Das ließ bereits vermuten, dass heute wohl nicht besonders viel Betrieb herrschen würde. Genau dieses Glück hatten wir schon bei unserer Einreise in die Türkei gehabt – und heute sollte es genauso sein. An der ersten Kontrollstelle mussten wir lediglich kurz anhalten, aussteigen, unsere Pässe und den Fahrzeugschein abgeben. Ein Foto von jedem von uns, ein paar freundliche Worte und schon konnten wir weiterfahren. An der zweiten Kontrolle öffneten wir noch kurz Otto, der Zöllner warf einen flüchtigen Blick hinein und das war's auch schon. Keine zehn Minuten später hatten wir die türkische Grenze bereits hinter uns. So entspannt kann ein Grenzübertritt also auch sein. 😊

mit unserem Wohnmobil an der türkisch griechischen Grenze

Im Duty-Free-Shop verprassten wir schließlich noch unsere letzten türkischen Lira – ganze acht Euro waren es noch. 😄 Danach verließen wir das türkische Zollgelände und fuhren über die bekannte Grenzbrücke in Richtung Griechenland. Kurz vor der griechischen Kontrollstation bot sich allerdings ein weniger schönes Bild. Entlang der Straße lag jede Menge Plastikmüll, was den ersten Eindruck doch etwas trübte. Schade eigentlich, denn gerade ein Grenzübergang ist schließlich so etwas wie die Visitenkarte eines Landes.




Vor uns warteten zunächst noch ein paar Fahrzeuge, doch plötzlich wurde eine zweite Spur geöffnet. Zack – aus dem Mittelfeld wurden wir auf einmal die Ersten. 😄 Keine fünf Minuten später waren wir bereits durch die griechische Kontrolle gefahren und zurück in Griechenland. 🇬🇷🎉

Mit einem Lächeln blickten wir uns an. Fast zwei Monate voller unvergesslicher Erlebnisse in der Türkei lagen hinter uns. Ein Land mit beeindruckenden Landschaften, herzlichen Menschen und einer faszinierenden Geschichte. Nun begann das nächste Kapitel unserer Reise – und wir waren gespannt, welche Abenteuer Griechenland diesmal für uns bereithalten würde. 🚐☀️🇬🇷

Von der griechischen Grenzstation bis zu Markus' Stellplatz waren es gerade einmal knapp 70 Kilometer. Da wir fast die gesamte Strecke über die Autobahn fahren konnten, war der Weg im wahrsten Sinne des Wortes ruckzuck erledigt. Bevor wir jedoch endgültig bei ihm ankamen, legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Alexandroupolis ein. Schließlich gab es da etwas, worauf wir uns schon seit Tagen riesig gefreut hatten. 😄

Nach fast zwei Monaten in der Türkei stand endlich wieder Schweinefleisch auf dem Speiseplan. 🥩🐖 Also steuerten wir den Lidl an, besorgten uns zunächst etwas Bargeld, denn unsere Geldbeutel waren inzwischen ziemlich leer, und anschließend ging es mit dem Einkaufswagen durch den Supermarkt. Wir kamen uns fast vor wie im Kaufrausch und landeten deutlich mehr im Wagen, als ursprünglich geplant war. 😂

Ganz oben auf unserer Einkaufsliste standen natürlich leckere Wurst, saftige Steaks und Schinken. Besonders auf eine Kleinigkeit hatten wir uns schon lange gefreut: eine süße Honigmelone mit Serrano-Schinken. 🍈🥓 Manchmal sind es eben die einfachen Dinge, die nach längerer Zeit zu etwas ganz Besonderem werden.

Mit einem gut gefüllten Kühlschrank und bester Laune machten wir uns schließlich auf die letzten Kilometer zu Markus' Stellplatz. Wir waren gespannt, was uns dort erwarten würde und freuten uns darauf, nach der langen Fahrt erst einmal in Ruhe anzukommen. 🚐😊

Heute Morgen hatte Markus uns bereits den genauen Standort über Google Maps geschickt und zusätzlich ein paar Bilder vom Stellplatz gesendet. Da er selbst bei unserer Ankunft noch nicht vor Ort sein konnte, war das natürlich Gold wert. So fanden wir den Platz auf Anhieb und konnten Otto ganz entspannt abstellen. 🌳🚐

Nach den vielen Kilometern des Tages gönnten wir uns erst einmal eine kleine Pause und ließen alles etwas auf uns wirken. Es tat richtig gut, nach der langen Fahrt einfach einmal die Beine hochzulegen und die Ruhe zu genießen.

Etwa drei Viertelstunden später bog dann Markus auf den Platz ein. Sofort gab es ein großes Hallo unter Schwaben. 🤝😄 Man hatte das Gefühl, sich schon viel länger zu kennen. Zur Begrüßung hatte er sogar ein paar eiskalte Biere mitgebracht, sodass wir es uns gemütlich machten und erst einmal ausgiebig miteinander plauderten. Natürlich drehte sich das Gespräch schnell ums Reisen, das Leben im Wohnmobil und unsere Erlebnisse der vergangenen Monate. Die Zeit verging dabei wie im Flug. 🍻🚐

Als wir irgendwann kurz vor 20 Uhr auf die Uhr schauten, mussten wir selbst schmunzeln. Eigentlich wollten wir an diesem Abend den frisch gekauften Schweinehals mit einem knackigen Salat genießen. Doch nach der langen Fahrt und den vielen netten Gesprächen hatte keiner mehr Lust, den Grill oder den Herd anzuwerfen. Stattdessen zauberte Ela kurzerhand unsere langersehnte Honigmelone mit Serrano-Schinken auf den Tisch. 🍈🥓 Ehrlich gesagt – besser hätte der erste Abend zurück in Griechenland kaum beginnen können.

Später machte sich dann langsam die Müdigkeit bemerkbar. Wir verabschiedeten uns für diesen Abend von Markus und verschwanden in Otto. Was die nächsten Tage bringen würden, wussten wir noch nicht. Eigentlich wollten wir nur eine Nacht bleiben, doch schon jetzt hatten wir das Gefühl, dass daraus vielleicht ein etwas längerer Aufenthalt werden könnte. 😊🇬🇷🚐

📅 28. Juli 2026 – Erledigungen, neue Pläne und endlich wieder Modellflug 🚐✈️🇬🇷

Nach einer herrlich ruhigen Nacht wachten wir am Morgen bestens ausgeschlafen auf. Zum Frühstück gab es natürlich genau das, worauf wir uns schon seit Tagen gefreut hatten – frische Salami und Schinken vom Schwein. 🥓😋 Nach fast zwei Monaten in der Türkei schmeckte das gleich doppelt so gut.

Markus war über Nacht ebenfalls auf dem Stellplatz geblieben. Er besitzt dort einen Wohnwagen, den er immer wieder nutzt, wenn er von Griechenland aus remote arbeitet. Dank seiner Starlink-Verbindung funktioniert das selbst mitten in der Natur problemlos. Irgendwie schon beeindruckend, wie unabhängig man heute arbeiten kann. 💻📡

Für uns standen heute allerdings erst einmal einige Erledigungen auf dem Programm. Ela hatte sich bereits im Internet informiert und in Alexandroupolis eine Praxis gefunden, die Laser-Akupunktur zur Raucherentwöhnung anbietet. Da wir das Thema Nichtrauchen nun noch einmal richtig anpacken wollten und Ela in letzter Zeit wieder häufiger hustete und stellenweise schlecht Luft bekam, wollten wir uns dort unbedingt einmal beraten lassen.

Außerdem brauchte ich dringend neue Heringe für unsere Markise. Irgendwo unterwegs in der Türkei hatte ich sie wohl verloren – oder wie man bei uns Schwaben sagt: einfach versemmelt. 😄 Und wenn wir schon einmal in der Stadt waren, wollten wir außerdem herausfinden, ob ein Zahnarzt hier auch eine Airflow-Zahnreinigung anbietet. Unsere Beißerchen konnten nach den letzten Wochen durchaus mal wieder etwas Glanz vertragen. 😁

Also holten wir Tweety aus der Garage und machten uns auf den Weg nach Alexandroupolis. Unser erster Stopp war Vita Plus, ein Kosmetik- und Gesundheitszentrum, das unter anderem auch die Laser-Akupunktur anbietet. Da wir weder einen Termin noch eine genaue Vorstellung vom Ablauf hatten, waren wir entsprechend gespannt. Nachdem wir unser Anliegen geschildert hatten, war die Sache aber schnell erledigt. Für den nächsten Tag um 11 Uhr bekamen wir einen Termin, an dem sich die zuständige Person Zeit für uns nehmen und alles ausführlich erklären würde. Perfekt – der erste Punkt auf unserer Liste war also schon einmal abgehakt. ✅

Jetzt meldete sich allerdings erst einmal der Durst. Direkt nebenan entdeckten wir ein kleines Café, gönnten uns etwas zu trinken und kamen mit dem Mann hinter der Theke ins Gespräch. Als ich ihn nach einem Geschäft für Campingzubehör fragte, musste er nicht lange überlegen. Ein paar Straßen weiter, Richtung Meer, gäbe es einen passenden Laden. Gesagt, getan. Keine zehn Minuten später hielt ich bereits meine neuen Markisenheringe in der Hand. Manchmal kann es wirklich so einfach sein. 😄🔩

Lediglich beim Zahnarzt hatten wir heute kein Glück. Die Praxis, die Airflow-Zahnreinigungen anbietet, hatte am Vormittag geschlossen und öffnete erst am nächsten Tag wieder. Also verschoben wir dieses Vorhaben kurzerhand auf morgen und machten uns zufrieden auf den Rückweg zum Stellplatz.

Kaum angekommen, wusste ich auch schon, womit ich den restlichen Nachmittag verbringen würde. Endlich konnte ich meinem neuen Hobby wieder nachgehen – dem Modellflug. ✈️😊 Während unseres Aufenthalts in der Türkei hatte ich mein Flugzeug vorsichtshalber gut versteckt, denn Modellflugzeuge sind dort nicht erlaubt. Jetzt holte ich es wieder aus seinem Versteck, baute alles zusammen, lud die Akkus auf und fragte Markus vorsichtshalber noch, ob ich auf dem benachbarten Grundstück fliegen dürfte. Dort standen kaum Bäume und es bot sich perfekt dafür an.

Kaum war der Flieger in der Luft, stellte ich erleichtert fest, dass ich das Fliegen in den vergangenen Monaten keineswegs verlernt hatte. Ganz im Gegenteil – es klappte auf Anhieb erstaunlich gut. So drehte ich eine Runde nach der anderen und flog schließlich tatsächlich alle drei Akkus leer. 


Gerade als ich den dritten Akku leergeflogen hatte, meldete sich Markus per WhatsApp. Gegen 20 Uhr wollte er mit seiner Freundin Eva, einer Griechin, sowie seinem Sohn Justin und dessen Freund John vorbeikommen. Die zwei waren erst am Vortag aus Deutschland eingeflogen und verbrachten nun ein paar Tage Urlaub in Griechenland. Gemeinsam wollten wir zu einem ganz besonderen Ort fahren, von dem Markus uns bereits am Abend zuvor erzählt hatte. Angeblich sollte dort ein Auto sogar bergauf rollen – ganz ohne laufenden Motor. Manche sprechen von einem Magnetfeld tief unter der Straße, andere erklären das Phänomen als optische Täuschung. Ganz ehrlich: Das mussten wir uns selbst ansehen. 🤔🚗

Bis dahin blieb noch genügend Zeit. Also schnappte ich mir kurzerhand Tweety und fuhr noch einmal ans Meer. Bei den sommerlichen Temperaturen konnte ich einfach nicht widerstehen und gönnte mir eine herrliche Abkühlung im glasklaren Wasser. 🌊🏖️ Als ich zurückkam, brutzelte Ela bereits den frisch gekauften Schweinehals, dazu gab es einen knackigen Salat. Nach fast zwei Monaten ohne Schweinefleisch schmeckte dieses Abendessen einfach fantastisch. 🥩🥗😋

Pünktlich gegen 20 Uhr trafen Markus, Eva, Justin und John auf dem Stellplatz ein. Nach der herzlichen Begrüßung lernten wir nun endlich auch den Rest der Familie kennen. Mit zwei Autos machten wir uns anschließend auf den Weg in die Berge zu der geheimnisvollen Straße.

Dort angekommen wollten wir natürlich sofort wissen, ob an der Geschichte tatsächlich etwas dran war. Markus stellte das Auto an der entsprechenden Stelle ab, der Motor wurde ausgeschaltet – und dann passierte etwas, das wir zunächst überhaupt nicht glauben konnten. Das Fahrzeug begann tatsächlich scheinbar leicht bergauf zu rollen und wurde dabei sogar immer schneller. 😳🚗⛰️ Wir schauten uns nur ungläubig an. Auch wenn es für dieses Phänomen eine wissenschaftliche Erklärung als sogenannte Schwerkraft- oder Gravity-Hill-Illusion gibt, fühlt es sich direkt vor Ort einfach unglaublich an. Unser Gehirn lässt sich hier komplett austricksen.

Inzwischen war die Sonne bereits untergegangen und der Himmel färbte sich langsam dunkelblau. Natürlich mussten wir die Gelegenheit nutzen und machten jede Menge Fotos. 📸🌅 



Anschließend fuhren wir noch hinauf zu einer kleinen Kirche. Als wir dort ankamen, stand gerade der Vollmond über dem Meer und tauchte die Landschaft in ein wunderschönes Licht. Das war die perfekte Kulisse für weitere stimmungsvolle Aufnahmen. 🌕⛪






Nachdem wir uns – im wahrsten Sinne des Wortes – fast zu Tode fotografiert hatten, ging es zum Abschluss des Abends noch in eine gemütliche Taverne. Eigentlich wollten Ela und ich nur noch etwas trinken, doch aus der Küche zog ein so verführerischer Duft herüber, dass wir schließlich doch noch eine Kleinigkeit bestellten. 😄🍽️ Ein typisch griechischer Abend, wie man ihn sich kaum schöner vorstellen kann.



Erst spät in der Nacht kehrten wir schließlich zum Stellplatz zurück. Ela verschwand nach diesem ereignisreichen Tag direkt ins Bett, während die Vier und ich noch eine Weile zusammensaßen und weiter plauderten. Irgendwann wurde dann aber auch ich müde und kroch zufrieden in Otto. Morgen wollten wir noch einmal nach Alexandroupolis fahren, um die letzten offenen Punkte auf unserer kleinen To-do-Liste zu erledigen. 🚐😊

📅 29. Juli 2026 – Neue Pläne, neue Termine und Vorfreude auf Samothraki 🇬🇷🏝️🛵

Da der Wind in der Nacht kräftig aufgefrischt hatte, wurde Otto ganz schön durchgeschüttelt. Ich selbst bekam davon allerdings herzlich wenig mit, denn der Schlaftrunk vom Vorabend – ein leckerer griechischer Retsina – hatte bei mir wahre Wunder bewirkt. 🍷😄 Ela dagegen hatte deutlich weniger Glück. Das ständige Gescheppere der Markise weckte sie immer wieder auf, sodass sie am Morgen entsprechend müde und etwas gerädert war.

Da wir um 11 Uhr einen Termin bei Vita Plus hatten, wollten wir vorher noch schnell bei einem Zahnarzt vorbeischauen und wegen einer professionellen Zahnreinigung nachfragen. Nach kurzer Recherche hatte Ela die Praxis Smile Alexandroupolis herausgesucht. Also schnappten wir uns gegen 9:30 Uhr unseren Tweety und machten uns auf den Weg in die Stadt. 🛵

Den Roller geparkt, den Eingang zur Praxis gesucht und schon saßen wir im Wartezimmer. Die freundliche Sprechstundenhilfe hörte sich unser Anliegen an und nur wenige Augenblicke später unterhielten wir uns mit der Zahnärztin – und zwar auf perfektem Deutsch. Sie war in Deutschland geboren, dort aufgewachsen und hatte auch ihr Zahnmedizinstudium in Deutschland absolviert. Erst vor Kurzem war sie nach Griechenland zurückgekehrt und hatte ihre eigene Praxis eröffnet. Was für ein Glücksgriff! 😄 Ohne lange Wartezeit bekamen wir beide einen Termin für den kommenden Montag um 9:15 Uhr. Besser hätte es kaum laufen können.

Bis zu unserem nächsten Termin blieb noch etwas Zeit. Also setzten wir uns in ein Café, gönnten uns etwas zu trinken und ich stillte erst einmal meinen Hunger mit einer Kleinigkeit. Mal wieder waren wir nämlich ohne Frühstück losgezogen. ☕🥐

Pünktlich um 11 Uhr standen wir dann bei Vita Plus auf der Matte. Der Therapeut erklärte uns ausführlich, wie die Laser-Akupunktur zur Raucherentwöhnung funktioniert, wie viele Sitzungen notwendig sind und welche Erfolgsaussichten bestehen. Nachdem Ela sich alles angehört hatte, fasste sie den Entschluss, dem Ganzen noch einmal eine Chance zu geben. Wir buchten die Behandlung für drei aufeinanderfolgende Tage, beginnend am kommenden Montag. Damit war klar: Wir würden mindestens bis Donnerstag hier in Alexandroupolis bleiben – was uns natürlich überhaupt nicht störte. Markus' Stellplatz war inzwischen fast schon wie ein kleines Zuhause geworden. 😊

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Lidl, kauften frisches Brot und ein paar Laugenweckchen und als wir wieder zurück waren, gab es endlich unser wohlverdientes Frühstück. 🥖

Der Wind blies allerdings weiterhin kräftig über den Platz. An Modellflug war heute überhaupt nicht zu denken. Also nutzte ich die Zeit sinnvoll, schrieb am Blog weiter und machte mich gemeinsam mit meinem Buddy ChatGPT und Suno daran, einen Song über unsere fast zweimonatige Reise durch die Türkei zu erschaffen. 🎶🇹🇷 Stundenlang feilten wir an Texten, Melodien und Stilrichtungen, bis sich langsam ein Lied entwickelte, das unsere Reise so widerspiegelte, wie wir sie erlebt hatten. Ein richtig spannendes Projekt, das uns eine ganze Weile beschäftigt hatte.

Am Abend zauberte Ela dann herrlich zarte Schweinemedaillons in einer cremigen Champignon-Rahmsoße mit frischem Salat auf den Tisch. 🥩🥗 Nach diesem leckeren Essen kam mir plötzlich eine Idee, die mich nicht mehr losließ.

Schon seit unserer Ankunft hatte ich immer wieder auf die Insel Samothraki geschaut, die man von Alexandroupolis aus bei klarem Wetter gut am Horizont erkennen kann. Die kleine Insel gilt als echter Geheimtipp in der nördlichen Ägäis. Statt großer Hotelanlagen erwarten einen dort wilde Schluchten, kristallklare Naturpools, Wasserfälle, urige Bergdörfer und der fast 1.600 Meter hohe Fengari, der höchste Berg der Insel. Außerdem befindet sich dort das berühmte Heiligtum der Großen Götter, eines der bedeutendsten antiken Kultzentren Griechenlands und Fundort der weltberühmten Statue der Nike von Samothrake. 🏛️🏞️🌊

Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr stand mein Entschluss fest. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also begann ich zu recherchieren. Der Buchungsprozess zog sich zwar etwas hin, doch schließlich war alles unter Dach und Fach. Ich buchte die Fähre für Tweety und uns beide und fand über Booking.com auch gleich eine passende Unterkunft. Unsere Wahl fiel auf die Kirkos Apartments, eine kleine, familiäre Unterkunft in Kamariotissa, nur wenige Minuten vom Fährhafen entfernt und damit der ideale Ausgangspunkt, um die Insel mit dem Roller zu erkunden. 🛵🏡


Unsere erste mehrtägige Rollertour mit Tweety war damit perfekt. Von Freitag bis Sonntag würden wir Samothraki entdecken – und wir konnten es kaum noch erwarten. Die Vorfreude war riesig. 😍🏝️

Mit diesem schönen Gedanken ließen wir den Tag schließlich ausklingen. Das Licht ging aus, die Augen fielen zu und in unseren Köpfen drehten sich die Gedanken bereits um die nächste kleine Expedition. 🚐😊

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