🇹🇷 Türkei mit dem Wohnmobil – Vom Salda Gölü auf die Traumstraße D400 🚐🌊🏔️☀️
🚐 Die D400 ruft – und wir kommen! 🌊☀️😎
Die letzten Tage unserer Türkeireise hatten wieder einiges zu bieten. 🚐😎 Traumhafte Strände, die beeindruckenden Sinterterrassen von Pamukkale, die antike Stadt Hierapolis und eine Höhle, die uns mit ihrer Schönheit regelrecht umgehauen hat. Dazu kamen wieder viele nette Begegnungen und die Erkenntnis, dass die besten Reisetipps meistens von Menschen kommen, die man ganz zufällig trifft. 🍻
Jetzt wartet das nächste große Abenteuer auf uns. Otto nimmt Kurs auf Fethiye und von dort aus wollen wir die berühmte D400 entlang der türkischen Mittelmeerküste in Richtung Antalya erkunden. 🌊☀️🏔️ Was uns auf dieser Traumstraße erwartet, wissen wir selbst noch nicht genau – aber wenn die vergangenen Wochen eines gezeigt haben, dann dass die schönsten Geschichten meistens ungeplant entstehen. 😎🇹🇷🚐
🌞 14. Juni 2026 – Die Malediven der Türkei mit Tweety 🛵🏝️
Nachdem es gestern bei unserer Ankunft am Salda Gölü fast den ganzen Tag geregnet hatte, versprach uns der Himmel heute Morgen endlich besseres Wetter. Zwar war es noch bewölkt und für türkische Verhältnisse fast schon frisch, aber der Wetterbericht machte Hoffnung auf einen schönen Tag. Also vertrieben wir uns zunächst die Zeit. Tweety wurde aus der Garage geholt, ich schrieb etwas Reiseblog und Ela verschwand mal wieder in ihrem Buch. 📖 Nach einem gemütlichen Frühstück waren wir dann startklar.
Helme auf, Tweety gestartet, noch schnell ein paar Tipps von unserem netten Stellplatzvermieter abgeholt und schon ging es los. 🛵😎 Zunächst dachten Ela und ich allerdings, wir hätten die Wegbeschreibung falsch verstanden. Die ersten Kilometer führten uns nämlich über eine Schotterpiste direkt am See entlang. Uns war das allerdings völlig egal, denn so ergaben sich gleich die ersten schönen Fotostopps. 📸 Kurz darauf wechselte der Untergrund auf Asphalt und wir wussten, dass wir doch richtig unterwegs waren.
Gemütlich fuhren wir am Salda Gölü entlang und kamen aus dem Staunen kaum noch heraus. Nicht umsonst wird der See auch als die "Malediven der Türkei" bezeichnet. 🏝️ Verantwortlich dafür sind sein strahlend weißer Strand und die unglaublich intensiven Türkis- und Blautöne des Wassers. Der helle Sand besteht aus besonderen Mineralien, die zusammen mit dem glasklaren Wasser dieses faszinierende Farbenspiel entstehen lassen. Natürlich mussten wir immer wieder anhalten, um die Aussicht zu genießen und ein paar Erinnerungsfotos zu schießen.
Als wir an einem Restaurant mit einem großen Schriftzug vorbeikamen, war natürlich sofort klar: Auch hier musste ein Bild her. 😄 Da ich aber unbedingt noch einen Überblick über den ganzen See bekommen wollte, warf ich einen Blick auf Google Maps. Das Timing hätte kaum besser sein können. Keine 300 Meter weiter führte eine Straße den Berg hinauf. Na ja, Straße ist vielleicht etwas übertrieben, eher eine Schotterpiste. Aber Tweety ließ sich davon nicht beeindrucken und wir folgten ihr.
Oben angekommen wurden wir reich belohnt. 🤩 Gleich zwei Stellen boten einen traumhaften Blick über den gesamten Salda Gölü. Hier entstanden einige unserer schönsten Bilder und natürlich auch ein Video, in dem ich die Besonderheiten des Sees erklärte.
Und die sind wirklich beeindruckend. Der Salda Gölü ist mit knapp 200 Metern einer der tiefsten Seen der Türkei. Seine weißen Ufer bestehen aus besonderen Mineralien, die so außergewöhnlich sind, dass sogar die NASA sie untersucht hat. 🚀 Tatsächlich gibt es hier Gesteinsformationen, die denen auf dem Mars erstaunlich ähnlich sind. Die Wissenschaftler nutzen den Salda Gölü sogar, um besser zu verstehen, welche Mineralien der Mars-Rover Perseverance im Jezero-Krater untersucht. Verrückt eigentlich – man steht mitten in der Türkei und blickt auf eine Landschaft, die den Forschern Hinweise auf einen anderen Planeten liefert.
Nachdem wir genug gestaunt, gefilmt und fotografiert hatten, ging es wieder hinunter zur Seestraße. Mittlerweile meldete sich langsam der Durst. Kurz darauf tauchte ein kleines Dorf auf und wir waren uns sicher, dort würde sich bestimmt ein Café oder eine kleine Kneipe finden lassen.
Also fuhren wir auf den Dorfplatz und tatsächlich gab es gleich zwei Lokale. Allerdings saßen dort, wie in der Türkei häufig üblich, ausschließlich die Männer des Dorfes und schauten uns neugierig an. Ela und ich berieten uns kurz und beschlossen, lieber weiterzufahren. Ela fühlte sich dort alleine unter all den Männern nicht so richtig wohl. 🤷♂️
Nach etwa drei Kilometern entdeckten wir dann ein Schild zu einem Restaurant und davor standen sogar einige Fahrzeuge. Also Tweety geparkt, Helme runter und vorbei an kleinen Verkaufsständen mit Lavendel und allerlei regionalen Produkten. 🌿 Leider mussten wir feststellen, dass das Restaurant geschlossen hatte. Na ja, am Verdursten waren wir noch nicht und immerhin gab es dort ein großes Infoschild über den Salda Gölü, auf dem wir noch ein paar interessante Dinge lesen konnten, die wir bisher nicht wussten. Zum Beispiel dass der See vor circa 2,5 Millionen Jahren durch eine tektonische Landverschiebung entstanden war und dass es hier Pflanzen gab die einzigartig auf der Erde sind. Wobei wir uns natürlich schon im Vorfeld bei unserem persönlichen Reiseführer ChatGPT über den See schlau gemacht hatten. 😎
Also Helme wieder auf, Tweety gestartet und weiter ging die Fahrt. Natürlich durfte hier und da noch ein kurzer Foto Stopp nicht fehlen. 📸 In der nächsten Ortschaft wurden wir dann endlich fündig und kehrten in ein kleines Restaurant ein, wo wir etwas trinken und eine Kleinigkeit essen konnten.
Frisch gestärkt ging es anschließend weiter nach Yeşilova. 🛒 Für das Abendessen mussten noch ein paar Einkäufe erledigt werden. Gestern hatte uns unser netter Stellplatzvermieter bereits frischen Salat aus seinem Garten geschenkt und dazu brauchten wir natürlich noch die passenden Zutaten. Wir steuerten einen A101-Markt an, der uns empfohlen worden war und in dem wir bisher noch nie eingekauft hatten. A101 und BIM gehören hier in der Türkei eher zu den günstigeren Supermärkten, während Migros, wo wir auch schon eingekauft hatten, etwas teurer ist. Wir fanden alles, was wir brauchten und machten uns anschließend auf den Rückweg zu Otto. 🚐
Mittlerweile war es fast 15 Uhr und eigentlich wäre jetzt eine kleine Siesta angesagt gewesen. Aber daraus wurde mal wieder nichts. 😅 Ich biss mich beim Schneiden unserer Reels fest, denn gestern hatte das Internet nicht gerade Höchstleistungen vollbracht und einiges war liegen geblieben. Außerdem kümmerte ich mich noch um die Stellplatzsuche für Fethiye. Das Freistehen in der Türkei gestaltet sich zunehmend schwieriger, vor allem an der Küste. Während Ela gemütlich weiterlas, verging der Nachmittag wie im Flug.
Als es Zeit fürs Abendessen wurde, kamen wir beide wieder in die Gänge. Ela kümmerte sich um das Gemüse und ich brachte unseren Omnia in Stellung. 🍽️ Heute sollte es wieder ein Döner-Omnia-Töpfchen geben. Das hatte uns beim letzten Mal so hervorragend geschmeckt, dass eine Wiederholung einfach Pflicht war.
Während wir am Kochen waren, schaute unser netter Vermieter noch einmal vorbei und brachte uns eine weitere Portion frischen Salat aus seinem Garten. 🥗 Da unser Töpfchen heute schon reichlich mit Bohnen und Kartoffeln gefüllt war, beschlossen wir, den Salat erst morgen Abend zu genießen.
Da der Salda Gölü von unserem Stellplatz aus genau im Westen lag, versprach die Kombination aus Himmel und Landschaft einen traumhaften Sonnenuntergang. 🌅 Also machten Ela und ich uns nach dem Essen noch einmal auf den Weg zum See. Die Kulisse war wirklich perfekt. Allerdings hatten wir beide die Rechnung ohne den kräftigen Wind gemacht. Uns wurde ziemlich schnell klar, dass wir die falsche Kleidung gewählt hatten. Also machten wir noch ein paar schöne Bilder vom Sonnenstand und traten dann doch etwas fröstelnd den Rückweg zu Otto an. 🥶
Zurück am Wohnmobil wurde noch ein wenig gelesen und der Tag Revue passieren gelassen. Heute war tatsächlich ich derjenige, der als Erster die Augen schloss. 😴 Morgen sollte es weiter in Richtung Fethiye gehen. Drei mögliche Stellplätze hatte ich bereits gefunden und mit etwas Glück würden wir dort stehen können, ohne gleich ein kleines Vermögen ausgeben zu müssen. Mal sehen, welches Abenteuer dort schon auf uns wartet. 🚐🇹🇷
🌞 15. Juni 2026 – Auf nach Fethiye, den Spuren von Elas Vater folgend 🚐🛵
Wie schon gestern hatten wir hier wieder eine wunderbar ruhige und erholsame Nacht. Wirklich ein kleines Traumplätzchen, das wir so schnell nicht vergessen werden. 😴🌿 Doch heute hieß es wieder Abschied nehmen, denn unser Ziel war Fethiye beziehungsweise Ölüdeniz. Elas Vater war vor vielen Jahren in Fethiye gewesen und hatte immer davon geschwärmt. Also dachten wir uns, schauen wir doch mal, ob der gute Mann recht hatte und folgen einfach seinen Spuren. 😄
Also packten wir mal wieder unser rollendes Zuhause zusammen. Währenddessen drehte ich noch schnell ein kleines Reel über das Vanlife. Viele sehen ja nur die schönen Seiten – Sonnenuntergänge, einsame Buchten und traumhafte Stellplätze. Dass aber fast jeden zweiten Tag das große Einpacken, Aufräumen und Weiterfahren dazugehört, vergisst man gerne. 🚐📱
Des Vermieters kleiner, junger Hund mit dem Ela gerade noch gespielt hatte schnappte sich dann noch unbemerkt Elas Flip Flop und wir fanden ihn später zernagt wieder, auch dies gehört dazu 😂😂😂😏
Wir bekamen noch Frischwasser, bezahlten unseren Aufenthalt und verabschiedeten uns von dem netten älteren Herrn, der die letzten beiden Tage unser Gastgeber gewesen war. Solche Begegnungen machen das Reisen einfach besonders.
In Yeşilova wurde noch schnell getankt und ich versuchte außerdem unsere Gasflasche mit LPG zu füllen. Der Versuch scheiterte allerdings an irgendwelchen Adapterproblemen. Na ja, wäre ja auch langweilig gewesen, wenn mal alles auf Anhieb funktioniert hätte. 😂
Kurz darauf waren wir auf der D330 in Richtung Fethiye unterwegs. Dort hatte ich schon im Vorfeld einen Platz entdeckt, auf dem man mitten in Ölüdeniz frei stehen und sogar übernachten konnte. Wirklich mitten im Ort. Ob das wohl funktionieren würde? Wir waren gespannt.
Die Strecke führte uns durch eine herrliche Berglandschaft und immer wieder fielen uns die riesigen Marmorabbaugebiete auf. 🏔️ Tatsächlich gehört die Türkei zu den Ländern mit den größten Marmorvorkommen der Welt und gerade diese Region ist für ihren hochwertigen Naturstein bekannt. Teilweise werden hier ganze Berghänge abgetragen und die gewaltigen weißen Steinblöcke später in alle Welt exportiert. Schon beeindruckend, wenn man diese riesigen Steinbrüche aus der Nähe sieht.
Mindestens genauso überraschend waren allerdings die schneebedeckten Gipfel, die wir unterwegs entdeckten. ❄️ Ja, tatsächlich Schnee in der Türkei! Viele denken bei der Türkei nur an Sonne, Strand und Sommerurlaub. Dabei ragen die Berge des Taurusgebirges auf über 3000 Meter Höhe und selbst im Juni halten sich dort oben noch Schneefelder. Für uns war das schon ein verrückter Anblick – unten angenehme Temperaturen und ein paar Kilometer weiter oben noch der letzte Winter.
Da die Strecke größtenteils wieder vierspurig ausgebaut war, kamen wir flott voran. Als wir langsam die Hochebene verließen, fiel uns am Straßenrand ein Teestand nach dem anderen auf. Irgendwann konnten wir natürlich nicht widerstehen und legten eine kleine Çay-Pause ein. ☕🇹🇷 Mit herrlicher Aussicht schmeckt der türkische Tee irgendwie gleich doppelt so gut.
Kurze Zeit später war es dann endgültig vorbei mit der Bergwelt und es ging ordentlich bergab. Hier konnte Otto gleich zeigen, was die Optimierung gebracht hatte. Ich stellte fest, dass die Motorbremse jetzt deutlich besser funktionierte als vorher. Gut so, denn sonst hätten unsere Bremsen wahrscheinlich angefangen zu glühen. 😅🚐
Da unser Ziel nicht direkt Fethiye, sondern Ölüdeniz war, mussten wir uns noch ein wenig durch den Verkehr schlängeln und schon standen wir auf dem ausgesuchten Platz.
Und wir staunten nicht schlecht.
Eigentlich hatten Ela und ich ein verschlafenes kleines Küstenörtchen erwartet. Stattdessen steppte hier sprichwörtlich der Bär. 🐻 Überall Touristen, die man sofort als solche erkannte, unzählige Restaurants, Bars, Souvenirläden und alles, was zu einem richtigen Urlaubsort dazugehört. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet.
Aber egal, Hauptsache unser Stellplatz war in Ordnung und wir hatten einen Platz für die Nacht. Genau das war der Fall und somit waren wir erst einmal zufrieden. 👍
Ela und ich gönnten uns eine kleine Pause, bevor wir Tweety wieder aus seiner Garage befreiten. 🛵 Schließlich wollten wir uns die Gegend noch etwas anschauen. Da es allerdings schon fast 15 Uhr war, sollte daraus keine 200-Kilometer-Tour werden.
Vielmehr wollten wir die berühmte Steilküste und die traumhaften Strände rund um Ölüdeniz erkunden. Besonders gespannt waren wir auf den berühmten Schmetterlingsstrand. Dieser ist nur mit dem Boot erreichbar und gilt als einer der schönsten Strände der gesamten türkischen Riviera. 🏝️ Für uns war allerdings ein Aussichtspunkt das Ziel, von dem aus man die spektakuläre Bucht von oben betrachten kann.
Wir schwangen uns also auf Tweety 🛵 und schon ein paar Kurven später war uns klar, warum diese Gegend mit ihrer Steilküste und den traumhaften Stränden so berühmt ist. Hinter jeder Kurve wartete das nächste Postkartenmotiv auf uns. Mal hielten wir an, machten ein paar Bilder 📸, fuhren weiter und entdeckten gleich den nächsten Aussichtspunkt. So ging das eine ganze Weile und wir kamen aus dem Staunen kaum noch heraus.
Schließlich erreichten wir den legendären Aussichtspunkt über dem Schmetterlingsstrand. 🏝️ Was für ein Anblick! Tief unter uns lag die kleine Bucht mit ihrem glasklaren Wasser, eingerahmt von steilen Felswänden. Der Strand trägt seinen Namen übrigens wegen der zahlreichen Schmetterlingsarten, die hier heimisch sind und in den Sommermonaten durch das Tal flattern. Natürlich stand dort auch eine Warntafel, die wohl verhindern sollte, dass man sich zu weit an den Rand wagt. Da diese aber offensichtlich von allen Besuchern großzügig ignoriert wurde, schloss ich mich der Mehrheit an und konnte von oben ein paar herrliche Fotos schießen. 😇
Nachdem wir uns sattgesehen hatten, überlegten wir, was wir mit dem restlichen Nachmittag anfangen sollten. Beim Blick auf Google Maps hatte ich entdeckt, dass man hier auf den Hausberg von Fethiye, den Babadağ, fahren konnte. Von dort sollte man einen fantastischen Blick über die gesamte Region haben. Also schlug ich Ela den kleinen Abstecher vor und sie war sofort dabei.
Also ging es zunächst wieder zurück nach Ölüdeniz. Kurz noch etwas zu trinken besorgt 🥤 und schon kämpfte sich Tweety tapfer die Serpentinen hinauf. Unterwegs begegneten wir sogar einer wilden Schildkröte, die offenbar ebenfalls auf dem Weg zum Gipfel war. 🐢😂 Wer weiß, vielleicht hatte sie einfach die bessere Aussicht entdeckt.
Die Fahrt nach oben war wunderschön. Zunächst führte sie durch dichte Nadelwälder 🌲, später verließen wir die Baumgrenze und die letzten paar hundert Meter verliefen spektakulär direkt an den Felsen entlang. Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die Aussicht.
Fast ganz oben war dann allerdings Schluss. Eine Schranke versperrte die Weiterfahrt und ein freundlicher Mitarbeiter erklärte uns, dass wir den Roller hier abstellen müssten. Von nun an ging es zu Fuß weiter.
Und das lohnte sich gewaltig. 🤩
Der Ausblick von dort oben war einfach atemberaubend. Unter uns lagen Ölüdeniz, die berühmte blaue Lagune und die gesamte Küstenlandschaft. Der Babadağ ist mit fast 2000 Metern Höhe übrigens einer der bekanntesten Gleitschirmberge der Welt und zieht jedes Jahr tausende Flieger an.
Wir machten natürlich jede Menge Bilder und entdeckten dann auch noch die Startrampen der Gleitschirmflieger. Luxus trifft es eigentlich ganz gut. Hier wurde nicht einfach irgendwo von einem Hang gestartet, sondern von perfekt angelegten Startrampen. 🪂 Wir schauten eine ganze Weile zu, wie die Piloten mit ihren Gästen abhoben. Das Geschäft mit den Tandemflügen scheint hier jedenfalls hervorragend zu laufen.
Mittlerweile war es hier oben allerdings ziemlich frisch geworden und ganz langsam meldete sich bei mir wieder dieses kleine, aber hartnäckige Hüngerchen. 😄 Also machten wir uns auf den Rückweg ins Tal und waren beide froh, wieder in angenehmere Temperaturen zu kommen.
Jetzt noch schnell einkaufen, ein kühles Bier gönnen 🍺 und schon stand der Kochtopf auf dem Herd. Heute sollte es Spaghetti Bolognese geben und der Duft ließ nicht lange auf sich warten.
Inzwischen hatte sich noch ein zweites Wohnmobil auf unseren Stellplatz gestellt. Natürlich winkte ich den Nachbarn freundlich zu und keine fünf Minuten später waren wir schon mitten im Gespräch. Eine lustige Ungarin und ihr rumänischer Mann waren ebenfalls in der Türkei unterwegs. 🚐 Es stellte sich sogar heraus, dass sie in genau dem gelben Heißluftballon in Pamukkale mitgefahren waren, den ich auf meinen Videos festgehalten hatte. Zufälle gibt es wirklich.
Wir tauschten noch ein paar Tipps und Reisegeschichten aus, unterhielten uns prächtig und hätten wahrscheinlich noch länger gequatscht, wenn nicht plötzlich unser Essen fertig gewesen wäre. 😋 Also verabschiedeten wir uns fürs Erste und widmeten uns einer hervorragenden Portion Spaghetti Bolognese.
Den restlichen Abend ließen wir die vielen Eindrücke des Tages noch einmal auf uns wirken. Die traumhafte Küste, der Schmetterlingsstrand, die wilde Schildkröte, der Babadağ und die Gleitschirmflieger – das war schon ein richtig erlebnisreicher Tag gewesen. 🌅
Irgendwann wurden die Augen dann doch schwer. Und wie schon am Abend zuvor war ich tatsächlich derjenige, der zuerst einschlief. 😴
Morgen wollten wir dann mit Tweety direkt nach Fethiye hineinfahren und uns endlich anschauen, was Elas Vater vor vielen Jahren so begeistert hatte. Mal sehen, ob sein guter Geschmack uns auch diesmal nicht enttäuschen würde. 🛵🇹🇷
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