Tag 1 Soc Son
Nach weiteren 6 Stunden Flug, auf dem wir die meiste Zeit
geschlafen haben, erreichten wir Hanoi. So was von relaxter Einreise habe ich
noch nie erlebt. Rein in die Schlange, zig Schalter offen, Pass eingelesen und
schon waren wir in Vietnam, easy going.
Außerhalb des Flughafens fanden wir einen netten Driver, der uns
sympathisch war, da er uns gleich Tipps für den Geldwechsel gab und mit uns
auch noch zu einem Handyladen gefahren ist indem wir gleich eine Sim karte für
das Handy kauften. Wir waren so verpeilt dass wir ohne seine Hilfe vermutlich
erst ein bisschen umhergirrt wären.
Im Spoon Hotel angekommen wurde wir sehr freundlich begrüßt und wir machten erstmal ein Mittagsschläfchen. Unser Bio Rhythmus war ziemlich durcheinander.
Abends bummelten wir noch ein bisschen durch die Straßen von Old Town Hanoi, in dem unser Hotel lag, gingen noch was essen und danach waren wir erst mal platt. Was richtig cool ist, unser Hotel liegt genau an der berühmten Railway Road, dazu morgen mehr.
Tag 2 Stadtrundfahrt Ha Noi
Nach einem kleinen Frühstück im Hotel machten wir uns auf
den Weg zum Einstiegspunkt für die Hop on Hop off Stadtrundfahrt mit dem Bus.
Da wir eigentlich keine Stadtmenschen sind nutzen wir diese Möglichkeit um zu
mindestens ein bisschen Information über die Stadt zu bekommen.
Um alles zu sehen fuhren wir die Tour gleich zweimal :-) Hanoi gliedert sich in zwei Bezirke, einmal den Old Town und dann das französische Viertel. In Old Town sind eher die Künstler, die Handwerker und die normalen Leute unterwegs während im französischem Viertel das Geld seinen Wohnsitz hat. Hanoi hat eine Menge Kultur zu bieten und man spürt hier einfach die Jahrtausende alte Tradition. Ich liebe es auch wie die Menschen in Asien Ihren Glauben leben. Der Buddhismus ist hier sehr stark vertreten jedoch gibt es zig andere Glaubensrichtungen die einträchtig zusammen und miteinander leben. In der Zitadelle Thang Long hatte Ela ein besonderes Toiletten Erlebnis. Wie bei uns Männern die Pissoirs, waren hier die Schüsseln aufgereiht und nur durch kleine Trennwände getrennt. Sehr Gewöhnungsbedürftig.
Nach der Bustour gingen wir in das Caffè Poc Cho, ein Tipp von unserem Freund Ralf Hockenmeier. Sehr cool. Ein unscheinbarer Eingang und dann gefühlt eintausend Treppen hoch zum Roof Top, sehr cool und ein leckerer Kaffee.
Da wir jetzt schon ziemlich faul waren genehmigten wir uns
einen Rikscha Fahrer zurück zum Hotel. Nach einem leckeren Abendessen ließen
wir den Abend an einer kleinen Bar an der Railroad Street ausklingen und hatten
Glück. Alle Personen wurden zur Seite geräumt und der Zug fuhr durch. Ein sehr
cooles Erlebnis.
















