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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Montag, 26. Dezember 2022

Roadtrip USA 2022 Resümee

USA, Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Urlaubstraum von vielen.
Ja auf der einen Seite können wir dies nachvollziehen da die Ausmaße des Landes und die sich daraus ergebenden Landschaften und Möglichkeiten schon enorm sind. Man kann es sich beinahe nicht vorstellen, wie groß das alles ist. Fakt ist aber, das so ab 50-100 Milen von der Küste entfernt die Landschaft, zumindest in den Regionen die wir bereist haben, mit der Zeit ziemlich öde und langweilig wird. Entweder Steppe oder Wüste und das entweder flach oder hügelig. Also auch der Hype mit dem Fahrzeug, egal welcher Art, dort herum zu fahren erschließt sich uns nicht so richtig. Das fahren ist super entspannt aber wenn du den dreihundertsten Kilometer geradeaus gefahren bist reicht es dann aber auch. Wir hatten tolle Momente aber der absolute Whow Effekt, wie wir es in Thailand erlebt hatten, war leider nicht so häufig. Die Winterzeit tat ihr übriges dazu dass wir bestimmte Sachen die wir uns eigentlich anschauen wollten, einfach nicht machen konnten. Mich hätte der Yosemite und der Yellostone Nationalpark schon sehr interessiert. Winterstürme haben dies leider verhindert.

Des weiteren sind die Kosten eines USA Trips nicht zu unterschätzen. Es gibt hier überhaupt nichts umsonst. In San Franzisko zum Beispiel kostet eine Stunde parken minimum 10$, nicht den Tag sondern die Stunde. Eigentlich ist nur Fastfood irgendwie bezahlbar obwohl auch hier ein Burger mit Pommes so um die 15$ kostet. Auch die Preise im Supermarkt sind enorm. Beispiel kostet eine Packung Toast Brot mal locker 5$. Eine günstige Übernachtung in Motels sind unter 50$ pro Nacht fast nicht zu bekommen. Man muss so mit Sprit, Übernachtung und Essen auf jeden Fall mit 200$ pro Tag rechnen. Will man sich dann noch ein bißchen was gönnen ist man schnell bei 400$ da muss man sich nicht mal anstrengen.

Also die Kosten mindern den Spaß doch sehr extrem. Wir haben Teile der USA gesehen, wir hatten den schönsten Tag unsere Lebens, unsere Hochzeit, aber die USA wird uns vermutlich nicht wieder sehen.