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Willkommen unterwegs

Wir sind nicht auf der Suche nach Orten. Wir sind auf der Suche nach Leben.

Man kann reisen, um etwas abzuhaken. Oder man kann reisen, um sich selbst wieder zu spüren. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Seit wir unseren alten Alltag hinter uns gelassen haben, leben wir zwischen Straßen, Begegnungen, Zufällen und dem guten Gefühl, nicht mehr funktionieren zu müssen. Im Sommer mit dem Wohnmobil, im Winter mit leichtem Gepäck und viel Neugier.

Hier geht es nicht um perfekte Routen, sondern um echte Tage. Nicht um Tipps, sondern um Erlebnisse. Um Zweifel, Lachen, Staunen – und um das, was passiert, wenn man sich traut, sein Leben neu zu denken.

Wenn du spürst, dass da draußen vielleicht noch mehr ist als Termine, Pflichten und Gewohnheit, dann bist du hier richtig.

Montag, 31. Januar 2022

Watzmann Überschreitung 2008

🏔️ Watzmann Überschreitung 2008 – zwischen Drahtseil und freiem Wahnsinn 😎

Die Watzmann Überschreitung ist nicht einfach nur eine Bergtour – sie ist die Königsdisziplin im Berchtesgadener Land. Grat, Tiefe, Ausgesetztheit und jede Menge Respekt 💪. 2008 haben wir uns genau da reinbegeben: auf die legendäre Traverse über Hocheck (2.651 m), Mittelspitze (2.713 m) und Südspitze (2.712 m).

Was viele nicht wissen: Die Überschreitung ist technisch meist „nur“ im I.–II. Schwierigkeitsgrad, aber genau das macht sie tückisch ⚠️. Vieles ist ungesichert, extrem ausgesetzt und verlangt absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Konzentration. Und ja – ironischerweise waren die leichten Stellen oft mit Drahtseil gesichert, während man an den heiklen Passagen plötzlich ganz allein mit dem Fels war. Kein Geländer. Kein Netz. Nur du, der Berg und sehr viel Luft unter den Sohlen 😬⬇️.

Gestartet sind wir klassisch im Wimbachgries, rauf zum Hocheck, dann über den schmalen Grat zur Mittelspitze und weiter zur Südspitze. Dazwischen immer wieder Kletterstellen, Kraxelei, Querungen und diese typischen Passagen, wo man sich denkt: „Okay… jetzt bitte keinen Fehler machen.“ 😅🧗‍♂️

Insgesamt waren wir zwei Tage unterwegs, was bei der Länge und den rund 2.000 Höhenmetern absolut sinnvoll ist. Die Überschreitung ist keine Tour für Hektiker. Sie braucht Zeit, sauberes Gehen, einen klaren Kopf – und gutes Wetter 🌤️. Bei Nässe oder Gewitter wird das Ganze schnell lebensgefährlich 🌧️⚡.

Der Blick in die Watzmann-Ostwand ist dabei jedes Mal ein Schlag in die Magengrube 😳. Diese Wand ist kein Hintergrund – sie ist Präsenz. 1.800 Meter senkrechter Ernst. Brutal, beeindruckend, respekteinflößend. Da stehst du, schaust rein und weißt: Die ist kein Spaziergang. Und genau deshalb steht sie bei mir noch auf der Liste 📝🔥.

Die Watzmann Überschreitung war für mich nicht nur sportlich, sondern mental ein echtes Brett 🧠💥. Konzentration über Stunden, keine Fehler verzeihen, immer wach bleiben. Genau diese Mischung aus Klettersteig, freiem Klettern und ungesichertem Grat macht sie so besonders – und so ehrlich.

Rückblickend: Kein Instagram-Gipfel, kein Event, kein Tamtam. Sondern echte Berge. Echte Verantwortung. Und dieses leise, tiefe Grinsen, wenn man abends weiß: Ja. Genau deshalb bin ich hier. 😌❤️🏔️

Berg heil – und bis zum nächsten Abenteuer. 🤘🌍










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